ANMELDEN„Oma, Opa, könnt ihr diesmal nicht nach New York ziehen? Seid ihr es nicht leid, hier ganz alleine zu sein? Warum verkauft ihr das Hobbycenter nicht?“, schmeichelte Alyssa, nachdem sie gesehen hatte, wie ihr Opa mit 89 immer noch mit seinen alltäglichen Aktivitäten zu kämpfen hatte.„Ja, Alyssa hat recht, Papa. Komm doch bitte mit. In ein paar Tagen könnt ihr mit Eleanor oder Axel spielen, anstatt ganz alleine hier zu wohnen“, sagte Alexanders Mama.„Wer sind Eleanor und Axel?“, fragte eine ahnungslose Oma.„Alexanders und Evas Baby, Mama!“, sagte Jodie Van Every und strahlte vor Aufregung. Sie mochte die Namen vom ersten Moment an und hatte schon ein Kinderzimmer für das Baby geplant. Opa sah seine Frau aufgeregt an, als würde er über den Vorschlag nachdenken.„Wer kauft das Hobbycenter? Ich kann hier alles verkaufen und mit dir nach New York ziehen, aber erst, wenn Alexanders Baby geboren ist.“„Erledigt. Wir bleiben hier und helfen dir, alles zu verkaufen“, sagte Daniel Van Every.
Am nächsten Morgen erreichte Alexander Herrn Strasbourgs Haus pünktlich. Sein Sohn, Adam Strasbourg, hieß ihn willkommen und bot ihm Kaffee an, während sie auf Herrn Fitzgerald warteten. Alexander hatte ihn vor zwei Jahren kennengelernt, als er von Frankfurt, wo er lebte, hierhergekommen war.„Ich weiß, dass du der Hauptverdächtige in diesem Fall bist und eigentlich nicht hierher kommen solltest, aber ich wollte dich sehen, Alexander. Ich bin ganz verstört. Papa hing so sehr an dir und es ist ironisch, dass du des Mordes an ihm beschuldigt werden musstest.“„Es tut mir leid, dass ich ihn nicht retten konnte, Adam. Nach meinem Rücktritt von Rotterdams war ich ziemlich beschäftigt.“„Ich verstehe. In den letzten zwei Jahren haben wir Papa angefleht, nach Frankfurt zu kommen und bei uns zu leben, aber er hat das nicht einmal als Option in Betracht gezogen. Er hat einen seltsamen Nervenkitzel daraus gezogen, sich mit Rotterdams zu beschäftigen. Er schien besessen davon zu sein, das Imperi
Am nächsten Tag zog Alexander in sein Penthouse, da Eva im Krankenhaus war. Seine Mutter kam mit ihrer Haushälterin vorbei, um das Penthouse aufzuräumen und ihre Sachen zu ordnen. Alexander war erleichtert, endlich zu Hause zu sein, dort, wo er hingehörte.„Jetzt ist alles arrangiert. Ich gehe jetzt, Alex. Wir sehen uns später, wenn du dich eingelebt hast.“Nachdem seine Mutter gegangen war, erhielt Alexander einen Anruf von Ashton.„Bruder, ich kann nicht so bald zurückkommen. Es gibt hier einen Notfall, dessen Lösung einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Ich habe hier im Hotel eine große Beförderung bekommen und kann meine Verantwortung hier nicht vernachlässigen. Warum fängst du nicht ohne mich an?“ Alexander bemerkte sein Desinteresse, unter diesen Umständen ein Unternehmen zu gründen.„Oh, das ist in Ordnung. Papa hat mein Geld freigegeben und ich kann frei investieren. Keine Sorge, wenn du willst, kannst du jederzeit mitmachen.“„Danke, Bruder. Das werde ich.“ Nachdem er aufgeleg
„Das tut mir leid, Beatrix. Eva ging es wegen ihrer Schwangerschaft nicht gut und ich konnte deinen Anruf nicht entgegennehmen“, entschuldigte sich Alexander und fühlte sich schuldig, weil er ihren Hilferuf ignoriert hatte.„Ich verstehe, Alexander. Ich weiß, wie sehr ich dich mit meiner Sturheit gequält habe, und alles, was ich getan habe, tut mir leid.“ Beatrix sah aufrichtig beschämt aus.„Ich auch. Alles geschah aus einem bestimmten Grund. Wir waren nicht füreinander bestimmt.“„Ja, und ich habe meine Lektion auf die harte Tour gelernt“, sagte Beatrix mit einem Seufzer.„Es ist besser, jetzt weiterzumachen. Hab ein schönes Leben mit Fairfield. Ich werde Mr. Fitzgerald kontaktieren und anfangen, nach den Beweisen zu suchen, die Mr. Strasbourg irgendwo versteckt hatte.“ Alexander wollte gerade aufstehen, aber Beatrix hielt ihn zurück.„Warte! Ich habe eine Bitte, Alexander.“„Erzähl es mir!“ Alexander wusste, was sie von ihm verlangen würde, aber er war nicht bereit, noch einmal dar
Eva starrte ihren Mann an, zu geschockt, um zu reagieren. Nach Daniel Van Everys letztem Anruf hatte sie kaum erwartet, dass er sie akzeptieren würde. Hatte sie letzte Nacht also unnötig überreagiert? „Oh, bist du sicher? Wie konnten sie plötzlich ihre Meinung über mich ändern?“ Sie fragte sich, ob Alexander mit ihnen um sie gekämpft hatte.„Alyssa hat ihnen Vernunft beigebracht. Mama und Papa haben sich für alles entschuldigt, was passiert ist. Sie wollen ein Teil unseres Lebens sein und mit unserem Baby spielen.“ Eva saß mit offenem Mund da. Waren sie wegen ihrer Schwangerschaft weicher geworden? Ein Lächeln erhellte ihr Gesicht und sie aß weiter, während sie die gute Nachricht in sich aufsaugen ließ.„Ich bin froh, dass sie uns akzeptiert haben, Alexander. Ich hatte es satt, allein zu leben, ohne eine Familie, die ich meine eigene nennen konnte. Bei Maxwell kümmerte sich seine Familie so sehr um mich, dass ich mir selbst eine sehnte. Ich wünschte, deine Familie würde mich so akzept
Evas Kopf schwankte unter der Wirkung einer Panikattacke und sie rang nach Luft. Bevor sie die Tür zur Toilette erreichen konnte, knickten ihre Füße ein und ihr wurde schwindelig. Alexander eilte ihr gerade noch rechtzeitig zu, um ihren Sturz abzufangen. Auch Alyssa stürzte herein, gefolgt von den anderen, zu geschockt von allem, um zu reagieren. Alexanders Eltern starrten die Szene vor ihnen an und erkannten schließlich, wie sehr ihr Verhalten das arme Mädchen getroffen hatte.„Eva, niemand kann uns trennen, Baby! Bitte atme tief durch und beruhige dich“, rief Alexander, doch sie verlor in seinen Armen die Besinnung. Alexander trug ihren schlaffen Körper zum Bett.„Ich hole etwas Wasser“, sagte Alyssa und eilte ins Badezimmer.„Eva, wach auf. Ich bin hier bei dir. Du warst so lange tapfer. Du darfst jetzt nicht krank werden“, sagte Alexander und tätschelte ihre Wangen. Alyssa eilte mit dem Wasser herein und besprengte ihr Gesicht damit. Es wirkte und sie öffnete langsam ihre Augen un







