MasukEva Ann Rayner hat den Bruder ihrer besten Freundin, Alexander, der sechs Jahre älter ist als sie, schon immer geliebt. Bald erkennt sie, dass der wunderschöne, temperamentvolle, überfürsorgliche und arrogante Alexander Van ihr alles verboten und definitiv tabu ist. Er erwidert weder ihre Gefühle, noch erkennt er ihre Existenz an. Für ihn ist sie immer die Freundin seiner kleinen Schwester! Eva verliert alle Hoffnung, als Alexander seine Verlobung mit der Tochter eines Wirtschaftsmoguls bekannt gibt. Vier Jahre lang konzentriert sie sich auf ihr Studium und ihre Karriere und geht Alexander um jeden Preis aus dem Weg. Da seine Eltern sie mit aller Macht hassen, ist das überhaupt keine schwierige Aufgabe. Was wird Eva also tun, wenn Alexander nach vier Jahren seine Verlobung löst? Was wird sie tun, wenn sie mit ihrem besten Freund im selben Gebäude wie er wohnen muss? Kann sie mit dem Wirbelsturm an Gefühlen umgehen, den der tägliche Anblick von Alexander in ihr auslöst? Was passiert, wenn verborgene Geheimnisse über ihre Familie ans Licht kommen? Wird Eva erkennen, warum seine Familie gegen sie ist? Wird sie für immer die Hoffnung auf Alexander verlieren? Lesen Sie diese einzigartige und epische Liebesgeschichte und erfahren Sie, wie Eva die besitzergreifende, dominante, überfürsorgliche, heiße und eifersüchtige Milliardärin mit ihrer Sanftmut zähmt. Dieses Buch ist Teil der Temptation-Reihe und kann auch als eigenständiges Buch gelesen werden.
Lihat lebih banyakDie 18-jährige Eva Ann Rayner stürzte aus dem Schultor und lachte über die rohen Witze ihrer besten Freundin Alyssa Van Every. Da sie jedoch nie vom Pech gewichen war, prallte sie mit einem harten Oberkörper zusammen, während Alyssa vor Schreck nach Luft schnappte, als sie ihren älteren Bruder vor ihnen sah.
Eva erstarrte, als sie sah, mit wem sie zusammengestoßen war! Der sündhaft schöne Alexander Van Every, der in den letzten fünf Jahren jede Nacht in ihren Träumen auftauchte. Sie war nicht nur in ihn verknallt; sie war tief in ihn verliebt. Nur nahm er ihre Anwesenheit nie zur Kenntnis!
Eva sprang auf, Gänsehaut bildete sich auf ihrer Haut bei der Berührung seines heißen Körpers. Sie konnte nichts dagegen tun. Er hatte diese Wirkung auf sie! „Ähm, es tut mir leid!“, stammelte sie, und ihr Herz raste wie Blitz, da sie ihn hier nicht erwartet hatte. Sein Blick brannte durch ihre Haut, obwohl er kein einziges Wort der Anerkennung von sich gab. Eva war daran gewöhnt.
„Alex, warum bist du hier? Solltest du nicht an der Uni sein?“, fragte eine frustrierte Alyssa. Es war der letzte Schultag und sie und ihre beste Freundin Eva wollten gerade zu ihrer neuen Wohnung eilen.
Mit achtzehn wollte Alyssa aus dem Haus ihrer Eltern in die leerstehende Wohnung ihres Vaters ziehen. Sie brauchte ein wenig Platz für sich, aber ihr älterer Bruder, Alexander Van Every, hatte offenbar andere Pläne mit ihr. Er war sechs Jahre älter als sie und gerade nach Hause zurückgekehrt, nachdem er seinen Master in Hospitality Management an der EHL – Hospitality Business School in der Schweiz abgeschlossen hatte.
„Ich habe mein Studium abgeschlossen, falls du es vergessen hast, und bin endgültig zurück“, sagte Alexander barsch, seine tiefe Stimme ließ Evas Körper erzittern, und sie wandte den Blick von Alexanders forschendem Blick ab. Warum musste er sie anstarren, wenn er ihr nichts zu sagen hatte?
„Oh, großartig! Dann such dir einen Job, Bruder. Komm, Eva, lass uns gehen“, sagte Alyssa, nahm Evas Hand und zog sie zum Parkplatz.
„Ich bringe dich nach Hause, Lisa“, knurrte Alexander und folgte ihnen, doch sein Blick huschte zu Eva, die es vermied, ihn anzusehen. Es war schwierig, da sie vor lauter Neugier fast starb, nachdem sie sich vor fünf Jahren so getrennt hatten, als er New York zum College verließ.
„Nein danke, Papa hat sein Auto geschickt.“
„Hat er nicht. Ich bin hier, um dich nach Hause zu bringen. Steig ein“, sagte Alexander und schloss die Tür seines silbermetallicfarbenen, eleganten Porsche auf.
„Geh du schon mal vor, Alyssa. Wir sehen uns später. Tschüß“, sagte Eva und löste ihre Hand aus Alyssas Griff. Alyssa öffnete den Mund, um zu protestieren, aber ein Blick auf das grimmige Gesicht ihres Bruders ließ sie ihre Meinung ändern.
„Tschüs“, murmelte sie und stieg in das Auto ihres Bruders. Eva ging nach Hause, ihr Herz war schwer vor Enttäuschung. Selbst nach fünf langen Jahren, als sie sich wieder trafen, hatte Alexander kein einziges Mal mit ihr gesprochen, kein einziges Wort, kein Lächeln! Er musste doch den Brief gesehen haben, den sie vor fünf Jahren in seinen Rucksack gesteckt hatte? Vielleicht hatte er ihn abgerissen, ohne ihn überhaupt zu lesen!
Sie erreichte ihr Wohnhaus, tief in Gedanken versunken, als Alexanders Auto an ihr vorbeisauste. Er hätte ihr eine Mitfahrgelegenheit anbieten können, wenn sie ihm etwas bedeutet hätte! Es war ein verlorener Kampf und sie sollte es akzeptieren und ihn vergessen!
Sie betrat das Gebäude, in dem sie sich eine Wohnung mit drei weiteren Mädchen ihres Alters teilte. Bis letztes Jahr lebte sie abwechselnd bei einem ihrer Eltern. Sie hatten sich vor acht Jahren getrennt und seitdem führte sie ein Nomadenleben und lebte ein oder zwei Jahre bei jedem von ihnen. Letztes Jahr heiratete ihr Vater, Norman Rayner, erneut und zog dauerhaft nach Großbritannien.
Eva lebte bei ihrer Mutter Stella Roderick, aber auch sie zog dieses Jahr mit ihrem Mann und ihren Stiefkindern nach Massachusetts, als Eva 18 wurde. Für Eva war das nicht so wichtig, da sie keinem ihrer Eltern nahestand. Wenn sie die Wahl gehabt hätte, wäre sie lieber in einem Internat gelebt. Das Geld, das ihr Großvater Robert Rayner hinterlassen hatte, reichte aus, um sie über die Runden zu bringen, wenn sie es klug ausgab.
Nachdem sie ein gutes Stipendium für ein Krankenpflegestudium an einer der besten Krankenpflegeschulen in New York erhalten hatte, war Evas Leben geregelt. Sie ging in ihre Wohnung und schloss die Tür auf. Doch noch war keiner ihrer Mitbewohner zurückgekommen. Das bedeutete, dass sie für alle das Mittagessen vorbereiten musste. Es war eine Regel, dass derjenige, der zuerst zurückkam, für alle kochte, um Zeit zu sparen. An den Wochenenden kochten sie alle zusammen und es machte Spaß! Sie waren wie eine Familie für sie!
Doch mehr als ihre Mitbewohner waren es Evas enge Freundinnen seit ihrer Kindheit: Alyssa, Skylar, Hayley und Sienna, die sich um sie kümmerten und ihr nicht erlaubten, die Abwesenheit ihrer Eltern zu spüren. Ohne sie wäre sie nicht so weit gekommen! Da Sienna auf derselben Krankenpflegeschule eingeschrieben war wie sie, freute sich Eva auf ihr College-Leben! Sie alle stammten aus guten Familien und halfen ihr sehr. Sie waren mehr als nur Freundinnen, sie waren wie Schwestern für sie!
Die Türklingel riss sie aus ihren Träumen. Sie warf einen Blick auf die Wanduhr und fragte sich, wer es sein könnte. Vielleicht war es Georgia, eine ihrer Mitbewohnerinnen, deren College in der Nähe war. Eva ging hinüber, um die Tür zu öffnen, und lächelte, denn sie wusste, dass sie Georgia jetzt davon überzeugen konnte, beim Mittagessen zu helfen!
„Du musst mir beim Mittagessen helfen, George!“, sagte sie und öffnete die Tür weit, aber zu ihrer großen Überraschung stand statt Georgia Alexander vor ihrer Tür.
„Wer ist George?“ Alexander kniff die Augen zusammen.
„Meine Mitbewohnerin. Was machst du hier? Woher weißt du, wo ich wohne? Ist Alyssa hier bei dir?“ Ihre Augen huschten nervös umher, während sie nach ihrer Freundin suchte.
„Ich verstehe. Gute Fortschritte. Das hätte ich von dir nicht erwartet.“ Eva starrte ihn an, als er wegging und seine zusammengebissenen Zähne sah. Seine Worte ergaben für sie keinen Sinn.
„Warte! Warum bist du hier?“, fragte sie und ging hinaus, um die Treppe hinunter zu ihm zu spähen.
„Macht nichts. Viel Spaß mit deinem George.“ Eva runzelte die Stirn, als sie den verwirrenden Mann sah! Hörte sie einen Anflug von Eifersucht in seinen Worten? Moment! Dachte er, George wäre ein Mann? Evas Augen weiteten sich und sie spähte die Treppe hinunter, aber er war bereits verschwunden. Sie ging mit einem Stirnrunzeln in ihre Wohnung zurück und fragte sich, was Alexander vor ihre Tür gebracht hatte.
Warum konnte er ihr nicht sagen, was er wollte? Sie ging in Gedanken versunken hinein und machte Sandwiches für alle. Nach fünf Minuten kam Georgia herein und sie aßen zusammen.
„Brianna ist immer die Letzte, die nach Hause kommt. Wir müssen diese Regel ändern“, sagte Robin, die als Nächstes hereinkam. Georgia war ein Jahr älter als Eva und studierte im zweiten Jahr Wirtschaftswissenschaften, aber Brianna und Robin waren in ihrem Alter. Sie studierten Bildende Kunst an einem erstklassigen College in der Nähe.
Die Diskussion ging weiter, aber Eva interessierte sich kaum dafür. Ihre Gedanken waren ganz woanders, bei Alexander! Sie konnte ihn einfach nicht aus ihrem Kopf bekommen. Warum kam er plötzlich hierher? Woher wusste er, wo sie wohnte? War er hierhergekommen, um mit ihr über den Liebesbrief zu sprechen, den sie ihm vor fünf Jahren geschrieben hatte?
„Erde an Eva! Nimm das verdammte Telefon ab, Mädchen. Es klingelt schon seit einer Weile“, rief Georgia und riss sie aus ihren Träumen. Sie warf einen Blick auf ihr Handy und sah Alyssas Nummer auf dem Display aufblinken.
„Oh nein. Ich habe es völlig vergessen! Ich hatte versprochen, Alyssa heute beim Umzug in ihre neue Wohnung zu helfen. Sie wird sauer auf mich sein.“ Eva nahm den Anruf mit einem schlechten Gewissen an.
„Tut mir leid, Alyssa, ich habe es völlig vergessen. Ich mache mich gleich auf den Weg.“
„Keine Sorge. Alex hat mir beim Umziehen geholfen. Warum kommst du nicht um 6 Uhr runter? Alexander lädt uns zum Essen ein.“ Eva erstarrte bei ihrer Einladung.
„Wer geht alles?“
„Sienna, Hayley, Skylar, wir alle.“ Eva war enttäuscht. Also, Alexander hat alle verwöhnt! Sie war für ihn nichts Besonderes!
„Ihr werdet Spaß haben. Mir geht es nicht so gut, dass ich gehen kann“, log Eva. Sie konnte nicht die ganze Zeit in seiner Gesellschaft verbringen und zusehen, wie er mit allen anderen außer ihr interagierte.
"Bist du sicher?"
„Ja, ganz sicher. Ich rufe dich an, wenn es mir besser geht.“ Nachdem sie aufgelegt hatte, ging sie etwas niedergeschlagen in ihr Zimmer. War er deshalb hier? Um seine Pläne bekannt zu geben, die Freunde seiner kleinen Schwester zu verwöhnen?
Es war Abend und Robin und Brianna gingen raus, um einen Film anzuschauen, während Georgia im winzigen Wohnzimmer saß und fernsah. Eva lag neben ihr auf dem Sofa, spielte mit ihrem Handy und fragte sich, was ihre Freunde machten. Ob sie Alexanders Gesellschaft genossen?
Es klingelte an der Tür und Georgia sprang auf, um die Tür zu öffnen.
„Eva, jemand ist hier, um dich mit ihm zum Abendessen einzuladen“, verkündete Georgia kichernd.
„Oma, Opa, könnt ihr diesmal nicht nach New York ziehen? Seid ihr es nicht leid, hier ganz alleine zu sein? Warum verkauft ihr das Hobbycenter nicht?“, schmeichelte Alyssa, nachdem sie gesehen hatte, wie ihr Opa mit 89 immer noch mit seinen alltäglichen Aktivitäten zu kämpfen hatte.„Ja, Alyssa hat recht, Papa. Komm doch bitte mit. In ein paar Tagen könnt ihr mit Eleanor oder Axel spielen, anstatt ganz alleine hier zu wohnen“, sagte Alexanders Mama.„Wer sind Eleanor und Axel?“, fragte eine ahnungslose Oma.„Alexanders und Evas Baby, Mama!“, sagte Jodie Van Every und strahlte vor Aufregung. Sie mochte die Namen vom ersten Moment an und hatte schon ein Kinderzimmer für das Baby geplant. Opa sah seine Frau aufgeregt an, als würde er über den Vorschlag nachdenken.„Wer kauft das Hobbycenter? Ich kann hier alles verkaufen und mit dir nach New York ziehen, aber erst, wenn Alexanders Baby geboren ist.“„Erledigt. Wir bleiben hier und helfen dir, alles zu verkaufen“, sagte Daniel Van Every.
Am nächsten Morgen erreichte Alexander Herrn Strasbourgs Haus pünktlich. Sein Sohn, Adam Strasbourg, hieß ihn willkommen und bot ihm Kaffee an, während sie auf Herrn Fitzgerald warteten. Alexander hatte ihn vor zwei Jahren kennengelernt, als er von Frankfurt, wo er lebte, hierhergekommen war.„Ich weiß, dass du der Hauptverdächtige in diesem Fall bist und eigentlich nicht hierher kommen solltest, aber ich wollte dich sehen, Alexander. Ich bin ganz verstört. Papa hing so sehr an dir und es ist ironisch, dass du des Mordes an ihm beschuldigt werden musstest.“„Es tut mir leid, dass ich ihn nicht retten konnte, Adam. Nach meinem Rücktritt von Rotterdams war ich ziemlich beschäftigt.“„Ich verstehe. In den letzten zwei Jahren haben wir Papa angefleht, nach Frankfurt zu kommen und bei uns zu leben, aber er hat das nicht einmal als Option in Betracht gezogen. Er hat einen seltsamen Nervenkitzel daraus gezogen, sich mit Rotterdams zu beschäftigen. Er schien besessen davon zu sein, das Imperi
Am nächsten Tag zog Alexander in sein Penthouse, da Eva im Krankenhaus war. Seine Mutter kam mit ihrer Haushälterin vorbei, um das Penthouse aufzuräumen und ihre Sachen zu ordnen. Alexander war erleichtert, endlich zu Hause zu sein, dort, wo er hingehörte.„Jetzt ist alles arrangiert. Ich gehe jetzt, Alex. Wir sehen uns später, wenn du dich eingelebt hast.“Nachdem seine Mutter gegangen war, erhielt Alexander einen Anruf von Ashton.„Bruder, ich kann nicht so bald zurückkommen. Es gibt hier einen Notfall, dessen Lösung einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Ich habe hier im Hotel eine große Beförderung bekommen und kann meine Verantwortung hier nicht vernachlässigen. Warum fängst du nicht ohne mich an?“ Alexander bemerkte sein Desinteresse, unter diesen Umständen ein Unternehmen zu gründen.„Oh, das ist in Ordnung. Papa hat mein Geld freigegeben und ich kann frei investieren. Keine Sorge, wenn du willst, kannst du jederzeit mitmachen.“„Danke, Bruder. Das werde ich.“ Nachdem er aufgeleg
„Das tut mir leid, Beatrix. Eva ging es wegen ihrer Schwangerschaft nicht gut und ich konnte deinen Anruf nicht entgegennehmen“, entschuldigte sich Alexander und fühlte sich schuldig, weil er ihren Hilferuf ignoriert hatte.„Ich verstehe, Alexander. Ich weiß, wie sehr ich dich mit meiner Sturheit gequält habe, und alles, was ich getan habe, tut mir leid.“ Beatrix sah aufrichtig beschämt aus.„Ich auch. Alles geschah aus einem bestimmten Grund. Wir waren nicht füreinander bestimmt.“„Ja, und ich habe meine Lektion auf die harte Tour gelernt“, sagte Beatrix mit einem Seufzer.„Es ist besser, jetzt weiterzumachen. Hab ein schönes Leben mit Fairfield. Ich werde Mr. Fitzgerald kontaktieren und anfangen, nach den Beweisen zu suchen, die Mr. Strasbourg irgendwo versteckt hatte.“ Alexander wollte gerade aufstehen, aber Beatrix hielt ihn zurück.„Warte! Ich habe eine Bitte, Alexander.“„Erzähl es mir!“ Alexander wusste, was sie von ihm verlangen würde, aber er war nicht bereit, noch einmal dar











