LOGINNein. Das war kein Atemgeräusch.Das war ein gequältes Stöhnen vor Schmerzen.„Lena, was ist los?!“ Ich stürmte rein und sah sie halb über den Bettrand hängen. Eine Hand baumelte nach unten, und sie war klatschnass vor kaltem Schweiß.Ich zog sie sofort zurück aufs Bett, drehte sie auf die Seite und schob ihr eine Schüssel hin. „Langsam, nicht aufstehen. Du kippst mir sonst um.“ Dann gab ich ihr ein paar winzige Schlucke Wasser, damit sie wenigstens etwas bei sich behalten konnte. Nach ein paar Minuten wurde das Stöhnen etwas leiser.Sie sah mich völlig fertig an. „Dennis … danke … danke.“Ich wischte ihr den Schweiß von der Stirn. „Was hast du heute Abend gegessen oder getrunken?“„Ich habe ein bisschen eiskalte Milch getrunken und Obst gegessen“, sagte sie heiser. „Und kurz danach ging es los. Bauchkrämpfe, kalter Schweiß, und ich musste mich übergeben. Mir geht es so elend…“„Ich wollte schon den Notruf wählen, aber mein Handy rutschte mir aus Versehen unters Bett.“„Gut, da
Ich sagte damals noch, dass Lenas Mann Ronny ein Dreckskerl sei – aber in diesem Moment war ich selbst noch widerlicher als er.Ich griff schnell nach Emmas Hand.Emma lächelte leicht, als hätte sie längst geahnt, dass ich das tun würde.„Schon entschieden?“In mir war alles ein einziges Hin und Her.Auf der einen Seite Karl Gruber.Auf der anderen Seite mein verdammtes sexuelles Verlangen nach einer Frau.Ich überlegte lange und entschied mich am Ende doch für das Erste.Ich konnte nicht etwas tun, was Karl verletzt hätte, nur um mir selbst einen kurzen Spaß zu verschaffen.Dann wäre ich verdammt noch mal kein Mensch mehr.Ich nickte kräftig. „Ich habe mich entschieden, Emma. Geh lieber.“„Ich wusste, dass du so bist, Dennis. Du bist wirklich ein guter Mensch.“„Kein Wunder, dass Karl ständig sagt, er hätte gern einen Bruder wie dich.“Schuldbewusst sah ich sie an. „Emma, es tut mir leid. Du und Karl seid so gut zu mir, und ich habe trotzdem dauernd solche sexuellen Erwartungen
„Was meinst du denn dann?“ Emma sah mir direkt in die Augen – sie fragte das ganz bewusst so.Mir ging innerlich der Arsch auf Grundeis, aber ich brachte es nicht übers Herz, es einfach geradeheraus zu sagen. Also sagte ich: „Du weißt doch, wo’s bei mir drückt. Und du weißt auch, was ich von dir will.“„Außerdem habe ich das nicht von mir aus angefangen. Du warst diejenige, die das vorgeschlagen hat. Wie kannst du mich dann so verarschen?“Emma konterte: „Wieso verarsche ich dich? Habe ich je gesagt, dass ich dir mit der Hand einen runterhole?“Dass sie das so unverblümt sagte, war mir echt peinlich.Und trotzdem – sie hatte diese Worte tatsächlich nicht gesagt. Ich war einfach von selbst davon ausgegangen, dass sie mir bei so einer Sache helfen will.Ich war plötzlich wie gelähmt. Mir fiel kein einziges Wort ein.Und ich war innerlich so frustriert wie noch nie.Auch wenn sie mit allem recht hatte, fühlte ich mich trotzdem verarscht.„Dennis, heb den Kopf. Schau mir in die A
Karl wollte natürlich sein Gesicht wahren und gab sich hart.Emma packte ihn am Ohr. „Du bist doch nicht erst seit ein, zwei Tagen müde. Wieso warst du früher nicht so wie jetzt?“„Als wir frisch verheiratet waren, waren sieben-, achtmal am Tag kein Problem. Und du bist oft erst nachts um zwei, drei nach Hause gekommen. Kaum warst du da, wolltest du sofort ran – sonst konntest du nicht einschlafen.“„Und jetzt guck dich doch mal an. Ich habe wirklich alles versucht, aber dein Ding ist schlaff wie Gummi. Und du willst immer noch nicht zugeben, dass das dein Problem ist?“Je mehr Emma redete, desto wütender wurde sie. Am Ende fing sie sogar richtig verletzt an zu weinen.Damals, kurz nach der Hochzeit, wollte sie ein Kind.Karl sagte aber, er wollte sich erst mal voll auf die Arbeit und die Firma konzentrieren – dafür war jetzt einfach nicht der richtige Zeitpunkt.Also nahm Emma danach weiter die Pille.In den letzten zwei Jahren lief es bei Karl beruflich endlich stabiler, und Emm
„Ja. Habe ich doch gesagt. Keine Sorge, diesmal halte ich mein Wort.“Als Emma das sagte, war ich sofort total aufgeregt.Es ist einfach ein ganz anderes Gefühl, ob man es sich selbst macht oder ob einem jemand anderes mit der Hand hilft. Emmas Hand war weich und glatt, und ich wollte das endlich mal richtig spüren.Aber Emma sagte: „Jetzt noch nicht. Warte kurz.“Ich nickte kräftig.Ich wusste, sie hatte Angst, dass Karl plötzlich nach Hause kommen würde. Ehrlich gesagt hatte ich auch Schiss.Ich sagte zu ihr: „Dann geh ich erst mal zurück in mein Zimmer. Du kommst gleich zu mir.“„Okay. Geh.“Ich verabschiedete mich von Emma und ging rüber in mein Zimmer. Dort zog ich mich sofort komplett aus, nur die Unterhose blieb an. Dann legte ich mich aufs Bett und wartete voller Erwartung darauf, dass sie gleich reinkommen würde, um mir mit der Hand zu helfen.Das wäre das erste Mal in meinem Leben gewesen, dass mir eine Frau dabei geholfen hätte. Ich war völlig aufgekratzt.Nach eine
Aber Emma hatte im Moment ganz andere Dinge im Kopf – ihre beste Freundin Lena.Sie beobachtete jede Regung in Lenas Gesicht.Lena war rot wie ein Apfel und wirkte sichtlich ertappt. Sie traute sich nicht mal, mich anzusehen.Je mehr sie so reagierte, desto klarer war mir, dass sie Lust auf Sex hatte.So eine Frau wie Lena sagt sowas nicht – selbst wenn sie Sex will, behält sie es für sich.Wenn man wissen will, was wirklich in ihr vorgeht, muss man auf die kleinen Reaktionen achten. Und genau darin war Emma verdammt gut.Sie sah Lena nur ein paarmal an und wusste im Grunde schon alles.„Lena, dann ruh dich aus. Dennis und ich gehen jetzt“, sagte Emma. „Und morgen früh kommst du zu mir, ja? Dennis soll dich weiter massieren.“Damit warf sie mir einen Blick zu, der ganz klar sagte, dass ich mitkommen sollte.Ich wollte eigentlich nicht weg, aber ich hatte keine Wahl. Also ging ich mit ihr.Kaum waren wir zu Hause, grinste Emma breit. „Ich habe es doch gewusst – Lena ist jetzt rich