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Kapitel 2

Author: Dagny
Während ich noch verwundert dastand, kam Emma herüber. „Lena, du bist ja da, komm rein und setz dich“, sagte sie ganz herzlich.

Die Frau folgte ihrer Einladung und kam in die Wohnung.

Emma stellte uns einander vor.

Es war Emmas beste Freundin: Lena Köhler. Sie wohnte direkt nebenan.

„Lena, das ist Dennis Bauer – ein Junge aus Karls Heimatdorf. Er ist erst gestern angekommen.“

Lena musterte mich kurz, dann lächelte sie. „Damit hätte ich nicht gerechnet, du bist ja wirklich jung und siehst gut aus.“

„Er ist gerade erst mit dem Studium fertig – natürlich ist er noch jung. Und kräftig ist er obendrein“, sagte Emma.

Ich wusste nicht, ob ich mir das nur einbildete, aber ich hatte das Gefühl, dass Emma bewusst zweideutig wurde. Ihr Blick glitt kurz bis zu meinem Schritt hinunter.

Ich fühlte mich dabei ziemlich unwohl.

Lena musterte mich von oben bis unten. „Emma, der Masseur, von dem du gesprochen hast, das ist doch wohl nicht Dennis, oder?“

„Doch, genau der. Dennis hat schon als Kind jahrelang bei seinem Großvater verschiedene Massagetechniken gelernt, seine Hände können wirklich was“, sagte Emma.

Dann drehte sie sich zu mir. „Ich bin vorhin gar nicht dazu gekommen, dir das zu erklären, also sag ich es dir jetzt. Meine beste Freundin hat seit Jahren Rücken- und Nackenschmerzen, manchmal bekommt sie schlecht Luft und hat so ein Engegefühl in der Brust. Sie wollte jemanden finden, der sie mal richtig gut durchknetet.“

„Und da habe ich mir gedacht, du kennst dich doch mit Massage aus, also habe ich sie hergebeten, damit sie es mal ausprobieren kann.“

So war das also gemeint.

Ich sagte ohne zu zögern zu.

Karl und Emma ließen mich bei sich wohnen und wollten mir sogar bei der Jobsuche helfen – da konnte ich ihnen ruhig mal unter die Arme greifen.

Lena dagegen wirkte etwas verlegen, und zog Emma ein Stück zur Seite. „Das ist doch irgendwie komisch, Dennis ist so jung.“

„Und? Jung ist doch nichts Schlechtes. Jung und kräftig – so kann er dich als junge Frau auch richtig befriedigen.“

„Was redest du denn da? So eine Frau bin ich nicht“, stieß Lena hervor, das Gesicht knallrot.

Emma lachte. „Ich mache nur Spaß. Du bist doch diejenige, die sofort schief denkt. Sei ehrlich, dein Mann war seit einem halben Jahr nicht mehr nach Hause gekommen – da hast du doch auch mal Lust auf Sex, oder?“

„Wenn du so weitermachst, gehe ich“, murmelte Lena, selbst die Ohren waren rot.

Emma hakte sich schnell bei ihr unter. „Schon gut, ich frage nicht weiter. Ich weiß doch, du bist unsere feine, wohlerzogene Dame. Aber ich sag dir, Dennis’ Hände sind wirklich gut, probiere es einfach mal aus.“

„Ein junger, gut aussehender Kerl ist doch allemal besser als dich draußen von irgendwelchen alten Typen durchkneten zu lassen.“

Lena fand das Argument einleuchtend und nickte schließlich.

„Dann bleib aber bei mir dabei, sonst fühle ich mich komisch.“

„Na gut, ich bleibe bei dir.“

Die beiden tuschelten noch eine Weile vor sich hin, dann kamen sie wieder zu mir herüber.

Lena meinte, Emma solle zuerst dran sein, sie wolle erst einmal zusehen.

Emma zögerte keine Sekunde, legte sich bäuchlings aufs Sofa und sagte:

„Dennis, fang an.“

Ich zog mir einen Hocker heran, setzte mich neben sie und begann, ihre Schultern zu massieren.

Emma hatte wirklich eine großartige Figur, eher auf der üppigen Seite. Ihr Hintern war rund und prall, perfekt geformt.

Bei dem Anblick wollte ich am liebsten sofort hinlangen.

„Na, Emma, wie ist es, ist es angenehm?“, fragte Lena besorgt.

„Natürlich fühlt es sich gut an, so gut ging es mir schon lange nicht mehr“, hauchte Emma.

Bei ihrem leisen, zufriedenen Stöhnen wurden sowohl ich als auch Lena knallrot.

In meiner Hose wurde es langsam eng.

Auch Lena wirkte ein bisschen verlegen und presste unwillkürlich die Schenkel fest zusammen.

„So, Lena, jetzt bist du dran“, sagte Emma.

Sie stand vom Sofa auf und ging, um uns Wasser einzuschenken.

Lena war noch etwas schüchtern, legte sich dann aber doch auf den Bauch und zog sich eine Decke über die Beine.

Schade um ihre schönen langen Beine, die jetzt darunter verschwanden.

Aber egal, wie sehr sie sich zudeckte, ihre gute Figur ließ sich nicht verstecken.

Sie war schlank, mit allen Kurven an genau den richtigen Stellen – einer schmalen Taille, langen Beinen und einem vollen Busen, dazu dieses fast mädchenhafte Gesicht.

Als meine Hände ihre Schultern berührten, spannte sich mein ganzer Körper an.

Mit Emma durfte ich mir keinen Sex ausmalen – aber bei ihrer besten Freundin durfte ich doch wenigstens an Sex denken, oder?

Außerdem, wenn das stimmte, was Emma gesagt hatte, war ihr Mann seit Ewigkeiten kaum zu Hause. Die musste doch einsam sein.

„Lena, ist es angenehm?“, fragte ich vorsichtig.

Lena antwortete nicht mit Worten, sondern brachte nur ein schüchternes „Hm“ hervor.

Als ich diese Reaktion hörte, wurde ich mutiger.

„Ich kann es dir noch ein bisschen angenehmer machen“, sagte ich.

Meine Hände glitten langsam ihren Rücken hinunter.

Lenas Körper zuckte kurz. „Was machst du da?“

„Du hast doch gesagt, dein Rücken tut weh. Ich massiere dir nur ein bisschen die Lenden“, brachte ich nervös hervor.

Lena sagte nichts, was ich als Zustimmung nahm.

Als meine Hände ihre Taille erreichten, fing ich an, ihren unteren Rücken zu massieren.

Lena hatte wirklich eine richtige Wespentaille. So schmal, dass ich sie fast mit einer Hand umfassen konnte.

Dafür war ihr Hintern umso größer, rund und voll – ein echter Pfirsicharsch.

„Lena, an deinen Schultern ist eigentlich kaum was“, murmelte ich, „aber dein unterer Rücken macht mir Sorgen.“

„Wie, was ist mit meinem Rücken?“, fragte sie beunruhigt.

Ich drückte weiter an ihrer Taille herum. „Dein unterer Rücken ist ziemlich verspannt. Wenn das schlimmer wird, hast du ständig Rückenschmerzen.“

„Ich dachte, so eine Nierenschwäche haben nur Männer. Ich bin doch eine Frau – ich kann das auch haben?“

„Das ist ein Irrtum. Männer und Frauen haben doch beide zwei Nieren, oder?“

Ich redete mich immer weiter hinein. „Die meisten wissen nur, dass Männer vom vielen Sex schlappe Nieren kriegen. Kaum jemand weiß, dass Frauen, wenn sie dauernd müde und ausgelaugt sind, auch Probleme mit den Nieren bekommen.“

„Schau dich doch an, dein Gesicht ist ganz blass, das ist ein Zeichen dafür, dass du völlig ausgepowert bist. Und wenn man das lange ignoriert, macht sich das eben überall im Körper bemerkbar.“

„Und was soll ich jetzt machen?“, fragte Lena wie automatisch.

Ich grinste. „So schlimm ist es bei dir noch nicht. Wenn ich dich regelmäßig massiere, bessert sich das nach und nach.“

„Gut, dann mach weiter.“

„Alles klar, dann legen wir los.“

Ich ließ meine Hände von ihrer Taille noch weiter nach unten wandern.

Ich merkte deutlich, wie sich Lenas Körper anspannte, aber sie sagte kein Wort.

Das machte mich nur noch kühner.

Meine Hände strichen über ihren Hintern und schoben dabei langsam die Decke von ihren Beinen.

Ihre langen, hellen Beine darunter wirkten wie aus weißem Porzellan, einfach wunderschön.

Schließlich nahm ich ihren Fuß in die Hand und drückte auf eine Stelle in der Mitte ihrer Fußsohle.

Lena entfuhr ein leises, erregtes Stöhnen.

Ihr Gesicht lief dunkelrot an.

„Lena, alles in Ordnung?“, fragte ich scheinbar besorgt.

Lenas Atmung wurde schneller. „Alles gut, Dennis, mach weiter.“

Ich massierte weiter ihre Fußsohlen und konnte gleichzeitig nicht anders, als immer wieder verstohlen unter ihren Rock zu blicken.

Leider hielt Lena die Beine fest zusammengedrückt, sodass ich nichts zu sehen bekam.

Nach einer Weile fand ich das so aber nicht mehr genug und fasste mir ein Herz. „Lena, du hast doch gesagt, dass du öfter so einen Druck auf der Brust hast und schlecht Luft bekommst. Soll ich im Brustbereich nicht auch mal ein bisschen lockern?“

Während ich das sagte, glitt mein Blick wie von selbst auf ihren Busen. Wenn ich da gleich massieren dürfte, wäre das schon verdammt gut.

Ich hatte schon Angst, sie würde mich abweisen, doch zu meiner Überraschung kam nur ein leises „Ja … ja, mach ruhig“ von ihr.

Mir schoss die Aufregung durch den ganzen Körper. Ich zog den Hocker nach vorne. „Dann leg dich mal hin, Lena, so kann ich besser massieren.“

Lena zögerte kurz, drehte sich brav auf den Rücken.

Ihre Brust war zwar nicht ganz so üppig wie die von Emma, aber trotzdem schön fest und rund.

Ich hatte noch nie im Leben eine Frau dort angefasst und war plötzlich unglaublich nervös.

Gerade als ich die Hände ausstrecken wollte, ertönte plötzlich Emmas Stimme aus dem Hintergrund. „Na ihr zwei, ihr macht ja schnelle Fortschritte.“
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