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Kapitel 24: Rache

Autor: Helenmaria
last update Fecha de publicación: 2026-10-28 13:00:05

Lilys Perspektive:

Ich weinte, und vor allem brannte ich vor Wut auf mich selbst. Ich hasste es, dass ich nachgegeben hatte, dass seine Küsse und Berührungen so viel Macht über mich besaßen. Ich fühlte mich töricht, entblößt, wütend und beschämt – alles lag in meinem Herzen ineinander verworren.

Ich hätte nie geträumt, dass ich so reagieren würde. Ich hatte ihm beinahe jeden Teil von mir gegeben, und tief in mir wusste ich: Hätte er nicht innegehalten, wäre ich

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    „Hab keine Angst, du bist jetzt in Sicherheit. Ich werde dich beschützen.“ Das waren die ersten Worte, die Noah zu mir sagte, als er mich rettete.Er wickelte seinen Mantel um meinen nackten Körper und hielt mich behutsam, als wäre ich etwas Kostbares und Zerbrechliches, das geschützt werden musste.Genau in dem Moment, als ich die Hoffnung aufgegeben hatte, als ich dachte, es sei das Ende, kam jemand für mich, wie ein Ritter in glänzender Rüstung, und ich wusste nicht, dass ich ihm für immer dankbar sein würde.Nach diesen furchtbaren zwei Wochen in Gefangenschaft war ich nie wieder dieselbe. Die strahlende, gütige, sanfte Soraya, die ich einmal gewesen war, war fort. Ich wurde kalt, launisch und ständig wütend. Ich war tief gezeichnet von allem, was ich erduldet hatte. Und ich schwor mir selbst: Nie wieder würde ich so leicht vertrauen und nie wieder würde ich Gnade

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    Als der Morgen kam, fiel sanftes Sonnenlicht behutsam über das Bett. Lily regte sich und drehte sich zu mir, kuschelte sich näher heran und legte den Kopf auf meine Brust, genau dort, wo sie hingehörte.„Was ist los?“, fragte ich sanft. „Hattest du wieder diesen Albtraum?“Sie schüttelte nur den Kopf und schenkte mir ein weiches, wunderschönes Lächeln. Dieses Lächeln. Es war wie Sonnenlicht, das durch Wolken bricht. Wer könnte einer solchen Helligkeit am frühen Morgen widerstehen?„Ich bin so dankbar, dass du gekommen bist“, flüsterte sie, die Stimme leise und voller Gefühl. „Ich weiß nicht, was geschehen wäre, wenn du uns nicht gefunden hättest.“„Ich würde immer für dich kommen“, sagte ich zu ihr und beugte mich hinunter, um ihren Scheitel zu küssen. „Es gibt nichts, was ich nicht für dich tun würde. Nichts ist zu groß, nichts ist unmöglich, wenn es darum geht, dich in Sicherheit zu halten. Ich würde die ganze Welt auf den Kopf stellen, nu

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    Sie kann meine Wut mit nichts weiter als einer sanften Berührung und einem weichen Blick fortwaschen. Niemand sonst kann das bei mir bewirken. In diesem Moment wurde mir klar, dass nur sie durch diese blinde Wut hätte dringen und mich zur Vernunft bringen können.„Bitte“, sagte sie. „Schick sie einfach weg. Verbanne sie. Sag ihr, dass sie niemals in diesen Pack zurückkehren darf. Brich alle Verbindungen zu ihr ab und lass sie gehen.“Langsam ließ ich Soraya los. Sie taumelte zurück, hustete und hielt sich die Kehle, starrte mich mit großen, verletzten Augen an.„Verschwinde“, sagte ich zu Soraya.„Pack deine Sachen und sei fort, bevor die Sonne untergeht. Wenn du jemals wieder einen Fuß auf unser Land setzt, werde ich keine Gnade zeigen. Das Bündnis zwischen Northern Reign und RedOak ist ab sofort beendet. Ich breche alle Verbindungen zu deinem Pack ab“, sagte ich fest, und es gab keinen Raum für Widerspruch.Soraya öffnete den Mund,

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