Mondgebundene Herzen

Mondgebundene Herzen

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Mondgebundene Herzen Als Lily in die alte Hütte ihrer Großmutter im dichten Wald zurückkehrt, sucht sie eigentlich nur Ruhe und Frieden. Doch schon in der ersten Nacht begegnet sie ihm – Jake, dem mächtigen Alpha des Nachtrudels. Ein Blick genügt, und ein uraltes Schicksalsband erwacht zwischen der rebellischen Fotografin und dem gefährlichen Werwolf. Jake ist besitzergreifend, dominant und bereit, alles zu tun, um seine Gefährtin zu beschützen. Lily hingegen will sich niemandem unterwerfen – schon gar nicht einem Mann, der halb Wolf ist. Zwischen verbotener Leidenschaft, gefährlichen Rudelkriegen und dunklen Geheimnissen der Vergangenheit entbrennt eine Liebe, die beide Welten erschüttern könnte. Wird Lily ihr Herz dem Alpha schenken – oder flieht sie vor dem Schicksal, das der Mond für sie bestimmt hat?

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الفصل الأول

Kapitel 1: Zurück zu Hause

Der Regen fiel gleichmäßig in Blackthorn Hollow. Er kam leise und grau vom Himmel und machte die alten Bäume dunkel und nass. Lily Morgan hielt das Lenkrad fest, während sie die schmale Straße hinauf fuhr. Sie war sechsundzwanzig Jahre alt und kehrte nach sechs langen Jahren in die Hütte ihrer Großmutter zurück.

Der Jeep holperte über den matschigen Weg. Lily atmete langsam aus. Sie hatte lange in der Stadt gelebt und Fotos von Tieren und Natur verkauft. Aber nachdem ihre Großmutter gestorben war, wusste sie, dass sie zurückkommen musste. Die Hütte gehörte jetzt ihr.

Sie parkte vor dem alten Holzhaus. Die Veranda sah etwas schief aus. Die Wände waren dunkel von vielen Jahren Regen. Alles war still, nur das Wasser tropfte von den Blättern.

Lily nahm ihre Taschen und die Kameras aus dem Auto. Die Luft roch nach nassen Pinien und frischer Erde. Sie ging die Stufen hinauf und steckte den Schlüssel ins Schloss. Er drehte sich schwer, aber dann ging die Tür auf.

Drinnen waren alle Möbel mit alten Tüchern bedeckt. Die Räume waren kalt. Lily zog die Tücher von Sofa und Stühlen. Sie machte ein Feuer im Kamin, genau so, wie ihre Großmutter es ihr als Kind gezeigt hatte. Bald brannten die Flammen warm und hell.

In der ersten Nacht schlief sie im großen alten Bett. Sie hatte seltsame Träume. Sie sah Schatten zwischen den Bäumen und fühlte, dass jemand sie beobachtete. Einmal wachte sie auf und glaubte, Schritte auf der Veranda zu hören. Aber als sie lauschte, war es nur der Regen.

Am nächsten Morgen kam etwas Sonne durch die Bäume. Lily kochte Kaffee und nahm ihre Kameras mit nach draußen. Sie liebte es, Fotos von wilden Tieren zu machen. Das war ihr Beruf. Sie hoffte, dass dieser Wald ihr wieder gute Bilder schenken würde.

Sie wanderte den ganzen Tag auf den Pfaden hinter der Hütte. Der Wald fühlte sich lebendig an. Jedes kleine Geräusch ließ sie stehen bleiben und schauen. Sie machte schöne Fotos von einem großen Adler und einem Bären in der Ferne.

Dann sah sie den Wolf.

Er stand auf einem hohen Felsen, nicht weit von ihr entfernt. Der Wolf war sehr groß und hatte dunkelgraues Fell. Er schaute sie mit starken Augen direkt an. Lilys Herz schlug schneller. Sie hob langsam ihre Kamera und machte ein Foto. Der Wolf blieb einen Moment still stehen, dann drehte er sich um und verschwand zwischen den Bäumen.

„Wow“, flüsterte sie. Sie schaute sich das Foto an. Es war wirklich gut.

Am Abend ging sie weiter in den Wald hinein, als sie eigentlich wollte. Sie folgte dem Geräusch eines Wasserfalls. Die Luft fühlte sich schwer an. Sie hatte wieder das Gefühl, beobachtet zu werden.

Hinter einem großen Baum versteckte sie sich, als sie Männerstimmen hörte. Die Stimmen klangen wütend. Lily schaute durch ihre Kamera, um besser zu sehen.

Eine Gruppe großer Männer stand in einer Lichtung nahe dem Wasser. Ein Mann war größer als alle anderen. Er hatte breite Schultern und dunkle Haare. Er sah stark und wichtig aus.

„Die andere Gruppe ist schon wieder in unser Gebiet gekommen“, sagte der große Mann mit tiefer Stimme. „Wir dürfen das nicht länger zulassen.“

Ein anderer Mann antwortete: „Sie testen dich, Jake. Sie wollen wissen, ob du ein schwacher Anführer bist.“

Jake. So hieß er also.

Lily wusste, dass sie leise weggehen sollte. Aber sie machte noch ein Foto. Das Klicken war leise, doch alle Männer drehten sich sofort zu ihr um.

Ihr Magen zog sich zusammen.

Jake schaute genau zu ihrem Versteck. Seine Augen leuchteten hell, obwohl es schon dunkel wurde. Dann bewegten sich die Männer sehr schnell auf sie zu.

Lily drehte sich um und rannte. Ihre Beine liefen so schnell sie konnten. Äste schlugen ihr ins Gesicht und gegen die Arme. Sie hörte, wie die Männer hinter ihr her kamen. Sie bewegten sich schnell und fast lautlos.

Sie rannte in Richtung der Lichter der Hütte. Nur noch ein kleines Stück, dachte sie. Plötzlich sprang etwas Großes von der Seite auf sie zu.

Sie fiel auf den weichen Boden. Der Aufprall nahm ihr den Atem. Ihre Kamera drückte schmerzhaft gegen ihre Rippen.

Als sie aufschaute, war Jake über ihr. Er hielt sie unten, aber er tat ihr nicht weh. Aus der Nähe war er sehr groß. Sein Gesicht war ernst. Seine Augen schauten tief in ihre.

„Du“, sagte er mit leiser, überraschter Stimme.

„Geh runter von mir“, sagte Lily und drückte gegen seine Brust. Es fühlte sich an, als würde sie gegen eine Wand drücken.

Er beugte sich näher und roch an ihrem Hals. Sein ganzer Körper zitterte leicht. „Das kann nicht sein“, flüsterte er. „Aber es ist so.“

Die anderen Männer standen jetzt im Kreis um sie herum.

„Jake“, sagte einer von ihnen. „Sie hat alles gesehen.“

Jake stand auf und zog Lily mit sich hoch. Er hielt ihren Arm fest, aber vorsichtig.

„Du kommst mit mir“, sagte er.

„Auf keinen Fall“, antwortete Lily und versuchte, ihren Arm frei zu ziehen. Er ließ nicht los.

Ein kleines Lächeln erschien auf seinen Lippen. „Du hast keine Wahl, Lily. Der Mond hat schon entschieden.“

Hoch über den Bäumen kam der volle Mond durch die Wolken. Er sah groß und hell aus.

Lily wusste nicht warum, aber etwas in ihr fühlte sich anders an. Als würde es langsam aufwachen.

Sie war in die Hütte zurückgekommen, um Ruhe zu finden.

Stattdessen hatte sie etwas Wildes und Gefährliches gefunden.

Und es schaute sie an, als würde sie schon zu ihm gehören.

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