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Kapitel 8: Verborgene Transaktionen

last update publish date: 2026-03-28 14:18:24

Das schwache Licht des Laptop-Bildschirms warf einen blassen Schein auf Eleanors Gesicht, während sie im Schneidersitz auf dem Bett in Damiens Penthouse saß. Die Uhr auf dem Nachttisch zeigte 2:17 Uhr, und das Penthouse war unheimlich still – abgesehen vom leisen Surren des Laptop-Lüfters.

Damien war vor Stunden zu einem seiner geheimnisvollen nächtlichen Treffen gegangen, und Eleanor hatte die Gelegenheit genutzt, sich in Marcus’ Finanzen zu vertiefen.

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    Das Penthouse war still, nur das leise Klicken von Eleanors Tastatur durchbrach die Ruhe. Das Licht ihres Laptopbildschirms spiegelte sich in ihren müden Augen, während sie die letzten Zeilen ihres anonymen Berichts tippte.Die letzten drei Tage hatte sie damit verbracht, tiefer in Marcus’ Finanzunterlagen einzutauchen und ein gewaltiges System der Steuerhinterziehung aufzudecken – Millionen von Dollar, versteckt auf Offshore-Konten unter falschen Firmennamen.Jetzt war es Zeit, ihn zu entlarven.Eleanor zögerte, ihr Finger schwebte über dem „Senden“-Button. Sobald sie das tat, gab es kein Zurück mehr.Eine Stimme hinter ihr ließ sie zusammenzucken.„Hast du es dir anders überlegt?“Damien stand im Türrahmen des Arbeitszimmers, die Arme verschränkt, und beobachtete sie. Er trug einen dunklen Pullover, der seine grauen Augen noch schärfer wirken ließ.Eleanor atmete aus. „Nein. Ich stelle nur sicher, dass ich ni

  • Der Verschleierte Rachefeldzug   Kapitel 9: Gefährliche Verbündete

    Eleanor starrte auf die zwei Nachrichten auf ihrem Handy, ihr Herz hämmerte wie eine Trommel. Eine Nachricht von ihrem Vater lautete: „Triff mich auf dem Hartwell-Anwesen. Jetzt.“ Die andere Nachricht von einer unbekannten Nummer warnte: „Vertrau Damien nicht.“ Sie stand wie erstarrt im Schlafzimmer von Damiens Penthouse, der Laptop noch warm von ihrer Untersuchung von Marcus’ Finanzen. Draußen hatte der Regen wieder eingesetzt und prasselte gegen die Fenster wie nervöse Finger. Damien beobachtete sie von seinem Platz auf dem Bett aus, seine grauen Augen wachsam und durchdringend. „Probleme?“, fragte er leise. Eleanor zeigte ihm das Handy. „Mein Vater will mich sehen. Und jemand anderes sagt, ich soll dir nicht vertrauen.“ Damiens Gesicht veränderte sich nicht, doch sie sah, wie sich seine Hände leicht anspannten. „Dein Vater hat Angst“, sagte er. „Er weiß, dass du der Wahrheit näherkommst.“ „

  • Der Verschleierte Rachefeldzug   Kapitel 8: Verborgene Transaktionen

    Das schwache Licht des Laptop-Bildschirms warf einen blassen Schein auf Eleanors Gesicht, während sie im Schneidersitz auf dem Bett in Damiens Penthouse saß. Die Uhr auf dem Nachttisch zeigte 2:17 Uhr, und das Penthouse war unheimlich still – abgesehen vom leisen Surren des Laptop-Lüfters.Damien war vor Stunden zu einem seiner geheimnisvollen nächtlichen Treffen gegangen, und Eleanor hatte die Gelegenheit genutzt, sich in Marcus’ Finanzen zu vertiefen.Sie öffnete eine sichere Verbindung zum Server von Blackwood Holdings, ihre Finger flogen über die Tastatur.Eleanor hatte Jahre damit verbracht, ihre Fähigkeiten in der Cybersicherheit zu perfektionieren – Fähigkeiten, die Marcus als bloßes Hobby abgetan hatte – und jetzt waren sie ihre stärkste Waffe.Sie navigierte durch das Labyrinth aus Dateien und Ordnern, auf der Suche nach etwas Verdächtigem.Zunächst wirkte alles normal – Gehaltsabrechnungen, Rechnungen, Investitionen. D

  • Der Verschleierte Rachefeldzug   Kapitel 7: Kalte Koexistenz

    Der Regen fiel in dichten Strömen vor Damiens Penthouse und prasselte gegen die bodentiefen Fenster wie tausend flüsternde Stimmen. Eleanor stand mitten im Wohnzimmer, ihr Designer-Koffer zu ihren Füßen, und fühlte sich wie eine Eindringling in einem fremden Leben.Das Penthouse war modern und kühl – klare Linien, Glas und Stahl. Es wirkte eher wie ein Museum als wie ein Zuhause.Damien stand am Fenster, den Rücken zu ihr gewandt, und nippte an einem Glas Whiskey. Seit ihrer Ankunft hatte er kein Wort gesagt.Eleanor räusperte sich. „Wo ist mein Zimmer?“Damien drehte sich nicht um. „Zweite Tür links.“Eleanor blickte den Flur entlang. Die zweite Tür stand offen und gab den Blick auf ein geräumiges Schlafzimmer frei – mit einem Kingsize-Bett, in dem sie ohnehin nicht schlafen würde.„Großartig“, murmelte sie und griff nach ihrem Koffer.Als sie sich zum Gehen wandte, hielt Damiens Stimme sie abrupt zurück.

  • Der Verschleierte Rachefeldzug   Kapitel 6: Der Pakt mit dem Teufel

    Die Türen des Penthouse-Aufzugs glitten mit einem leisen Ding auf, doch Eleanor rührte sich nicht. Ihre Finger krallten sich um ihr Handy, dessen Bildschirm noch immer mit der unheilvollen Nachricht ihres Vaters leuchtete:Triff mich im Penthouse. Wir müssen reden.Und darunter die Warnung der unbekannten Nummer:Geh nicht hin.Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken.„Ein Problem?“ Damiens Stimme erklang hinter ihr, weich wie gereifter Whiskey.Sie drehte sich um und sah ihn an die Aufzugswand gelehnt, seine grauen Augen musterten sie mit beunruhigender Intensität. Das gedämpfte Licht ließ Schatten unter seinen markanten Wangenknochen entstehen, sodass er eher wie ein Raubtier als wie ein Mensch wirkte.„Mein Vater will mich sehen“, sagte sie vorsichtig.Damiens Lippen verzogen sich. „Und du fragst dich, ob du dem Mann vertrauen solltest, während dich jemand anderes davor warnt, hinzugehen.“Eleanors Griff um ihr Handy wurde fester. „Woher weißt du davon?“„Ich weiß vieles.“ Er s

  • Der Verschleierte Rachefeldzug   Kapitel 5: Die Schattenauktion

    Eleanor richtete die schwarze Seidenmaske, die die obere Hälfte ihres Gesichts bedeckte, während die feine Spitze leicht über ihre Haut kratzte. Das gedämpfte Licht des unterirdischen Auktionshauses warf lange Schatten über den Marmorboden, und die Luft roch nach teurem Parfüm und Geheimnissen.Die letzten drei Tage hatte sie sich auf diesen Moment vorbereitet – Marcus’ Bewegungen verfolgt, seinen Assistenten bestochen und schließlich die Einladung zu dieser exklusiven Veranstaltung in seiner Schreibtischschublade entdeckt.Die Black-Lotus-Auktion.Ein Ort, an dem die Elite mit Dingen handelte, die man bei Tageslicht nicht kaufen konnte.Und heute Abend standen Marcus’ private Finanzunterlagen auf dem Programm.Eleanor strich ihr figurbetontes schwarzes Kleid glatt und trat tiefer in die Menge, ihre Absätze klackten leise auf dem Boden. Die Anwesenden waren eine Mischung aus maskierten Gesichtern – Politiker, Kriminelle und Milliardäre, alle verborgen hinter falschen Lächeln.Sie muss

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