Die Gezeiten-Rebellen  Band 2: Der Winter aus Stahl

Die Gezeiten-Rebellen Band 2: Der Winter aus Stahl

last update最終更新日 : 2026-05-28
作家:  Azilla連載中
言語: Deutsch
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3 評価. 3 レビュー
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概要

Power-Fiction

Action

Abenteuer

Rebellisches Mädchen

Teenager

Zauberer

Levelaufstieg

Machtaufbau ( Gebietserweiterung)

Vom Schwachen zum Starken

Das Imperium schlägt gnadenlos zurück. Admiralin Valerius hat am eisigen Nordpol eine gigantische Waffe errichtet – den "Nullpunkt-Bohrer" –, der den gesamten Ozean der Welt Schicht für Schicht einfrieren soll. Die Flotte der Rebellen sitzt in der Falle, und das Leben auf den Meeren droht für immer zu erlöschen. Um gegen diese absolute Kälte bestehen zu können, trifft Kian eine verhängnisvolle Entscheidung: Er nimmt die uralte Magie des ewigen Eises in sich auf. Er wird zum Wächter des Winters. Doch der Preis ist hoch: Mit jedem Zauber, den er wirkt, friert sein Herz weiter ein und er verliert ein Stück seiner Menschlichkeit. Während Captain Vane verzweifelt gegen seine schwindende Lebenszeit ankämpft und Talisa versucht, Kians Seele zu retten, entbrennt am Ende der Welt eine epische Schlacht zwischen Magie und Maschine.

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第1話

Kapitel 1: Der Sommer, der zerbrach

Kian tauchte auf. Er durchbrach die Wasseroberfläche wie ein Delfin, das Salzwasser perlte 

von seinen dunkelblauen Schuppen am Hals ab. Er holte tief Luft, und die tropische Hitze der 

Smaragd-Inseln schlug ihm ins Gesicht wie ein nasses Handtuch. 

„Alles ruhig da unten?“, rief eine Stimme von oben. 

Kian blinzelte gegen die grelle Mittagssonne. Über ihm schaukelte Die Corvus. Es war kein 

großes Schiff, kaum länger als ein gewöhnlicher Fischkutter, aber es war das schnellste Ding 

im ganzen Archipel. Kian hatte es selbst entworfen, basierend auf den alten Skizzen seines 

Vaters, aber ohne die schweren Maschinen. Die Corvus nutzte die Strömung, nicht den 

Dampf. 

„Zu ruhig, Jaro!“, rief Kian zurück und zog sich an einem Tau an Deck. Jaro, sein erster Maat – ein bulliger Mann mit mehr Tattoos als Haut – reichte ihm ein Handtuch. 

„Die Fische sind nervös“, sagte Kian, während er sich das Wasser aus den Haaren rieb. Er 

war gewachsen. Seine Schultern waren breiter geworden, und in seinen Augen lag jetzt eine 

Ruhe, die man nur bekam, wenn man Monster gesehen und überlebt hatte. „Der Schwarm 

Korallenbarsche beim Riff... sie verstecken sich. Als würde ein Sturm kommen.“ 

Jaro blickte zum wolkenlosen, strahlend blauen Himmel. „Kein Wölkchen in Sicht, Käpt’n. 

Das Barometer schläft.“ 

„Das Meer lügt nicht“, murmelte Kian. Er trat an die Reling und legte die Hand auf das Holz. 

Er spürte immer noch die feinen Vibrationen des Wassers. Aber heute war da noch etwas 

anderes. Ein feines, hohes Sirren. Wie Zahnschmerzen, die von weit her kamen. 

„Kurs auf Insel Tuva“, befahl Kian plötzlich. Ein ungutes Gefühl breitete sich in seinem 

Magen aus. „Dort drüben stimmt was nicht.“ 

Die Corvus drehte bei. Die Segel, gefärbt in einem tiefen Indigoblau, blähten sich im warmen 

Südwind. Sie glitten über das Wasser, vorbei an grünen Atollen und bunten Riffen. 

Doch je näher sie der Insel Tuva kamen, desto seltsamer wurde die Luft. Der Wind starb ab. 

Die Vögel verstummten. Keine Möwen kreischten mehr. Und dann sah Kian es. 

Am Horizont, dort wo die palmenbewachsene Insel Tuva liegen sollte, war ein weißer Fleck. 

Er passte nicht in die Welt. Es sah aus, als hätte jemand ein Loch in das Gemälde des 

Sommers gerissen und dahinter nur weißes Papier gelassen. 

„Bei allen Geistern...“, flüsterte Jaro und ließ das Fernrohr sinken. „Ist das... Nebel?“ 

„Nein“, sagte Kian. Er spürte es jetzt deutlich. Die Kälte kroch über das Wasser, unsichtbar, 

aber beißend. Sie griff nach dem Rumpf der Corvus. „Das ist kein Nebel.“ 

Als sie die Bucht erreichten, stockte der gesamten Crew der Atem. Das Wasser war weg. An 

seiner Stelle erstreckte sich eine Ebene aus massivem, undurchsichtigem Eis. Es war nicht 

glatt wie auf einem See im Winter. Es war eine Momentaufnahme des Chaos. Wellen waren 

mitten im Brechen zu Eis erstarrt, die Gischt hing wie bizarre Skulpturen aus Glas in der 

Luft. 

Die Palmen am Ufer waren kristalline Skelette. Die bunten Fischerboote steckten fest, 

manche halb zerdrückt vom Druck des plötzlichen Gefrierens. 

„Das ist unmöglich“, sagte einer der Matrosen und machte das Zeichen gegen den Bösen 

Blick. „Wir sind am Äquator! Hier schneit es nicht mal in hundert Jahren!“ 

Kian sprang über die Reling, doch er landete nicht im Wasser. Seine Stiefel knirschten auf 

dem Eis. Die Kälte kroch sofort durch seine Sohlen. Es war keine natürliche Kälte. Es fühlte 

sich an wie die Leere zwischen den Sternen. 

Er ging vorsichtig auf das Dorf zu. Alles war totenstill. Er sah einen Fischreiher, der im Flug 

eingefroren war und nun wie eine Statue knapp über dem Eis hing, gehalten von gefrorener 

Gischt. Er sah einen Fischer, der gerade ein Netz ausgeworfen hatte. Das Netz war hart wie 

Draht, der Mann stand da, die Augen weit aufgerissen, die Haut grau und mit Raureif 

bedeckt. Er war nicht tot – zumindest nicht im herkömmlichen Sinne. Er war angehalten. 

„Kian!“ 

Die Stimme kam von den Klippen. Kian wirbelte herum, die Hand instinktiv an seinem 

Messer. Eine Gestalt sprang von einem Felsvorsprung und landete geschmeidig auf dem Eis. 

Sie trug keine Rüstung mehr aus Muscheln, sondern leichte Lederkleidung, verstärkt mit 

Haifischhaut. Ihre langen, dunklen Haare waren zu einem Zopf geflochten, in dem kleine 

Knochennadeln steckten. 

„Talisa“, atmete Kian aus. 

Sie sah wütend aus. Ihre goldenen Augen funkelten, und ihre Hände waren zu Fäusten 

geballt. Um ihren Hals trug sie eine Kette aus toten, bleichen Korallenstücken. 

„Sie waren hier“, sagte sie ohne Begrüßung. Ihre Stimme zitterte vor unterdrücktem Zorn. 

„Vor zwei Stunden. Ein Schiff aus Eisen, das Rauch speit wie ein Vulkan.“ 

„Wer?“, fragte Kian. Er trat näher zu ihr. Er spürte, dass ihre Haut eiskalt war, viel kälter als 

sonst. „Wer kann so etwas tun?“ 

Talisa deutete auf den Horizont, wo eine dünne, schwarze Rauchfahne den makellosen 

Himmel zerschnitt. „Sie nennen sich das Imperium. Sie haben eine Maschine an Bord, Kian. 

Sie saugt die Wärme aus der Welt. Meine Späher sagen, sie haben das Wasser nicht nur 

gefroren... sie haben es getötet.“ 

Kian blickte auf den eingefrorenen Fischer. „Können wir sie auftauen?“ 

Talisa schüttelte den Kopf. „Ich habe es versucht. Das Eis ist magisch versiegelt. Wenn wir 

es mit Gewalt brechen, zerbrechen wir auch die Menschen darin. Wir brauchen Feuer, das 

heißer ist als die Sonne. Oder wir müssen die Maschine finden, die das getan hat, und sie 

umkehren.“ 

Plötzlich knackte das Eis unter ihren Füßen. Ein tiefes Grollen hallte durch die Bucht. „Das 

Schiff kommt nicht zurück“, sagte Kian und blickte auf die Rauchfahne. „Sie fahren nach 

Norden.“ 

„Warum nach Norden?“, fragte Talisa. „Dort gibt es nichts außer Eisbären und Sturm.“ 

Kian dachte an die Geschichten seines Vaters. An die alten Karten, die Corvus versteckt 

hatte. „Dort ist der Nullpunkt“, flüsterte er. „Der Ort, an dem die Magie der Welt verankert 

ist. Wenn sie so eine Waffe haben... und sie zum Nullpunkt bringen...“ 

„...dann wird die ganze Welt so aussehen wie dieses Dorf“, beendete Talisa den Satz. Sie sah 

ihn an. „Wir müssen sie aufhalten, Kian. Aber meine Krieger können dem kalten Wasser 

nicht folgen. Wir werden langsam, wenn es friert.“ 

„Dann nehmen wir mein Schiff“, sagte Kian entschlossen. Er drehte sich zur Corvus um. 

„Aber wir sind nicht schnell genug für diesen Vorsprung.“ 

„Ich kenne jemanden, der schnell genug ist“, sagte Talisa düster. „Aber du wirst es nicht 

mögen.“ 

Kian wusste sofort, wen sie meinte. Er seufzte. „Vane.“ 

„Sein Signal kam heute Morgen rein“, sagte Talisa. „Er wartet beim 'Schlund der Heuler'. 

Und Kian... er klang verzweifelt.“ 

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レビュー

J. C. Veyra
J. C. Veyra
Super zu lesen! Balsam für die Seele
2026-05-26 07:18:32
0
0
Betty Kyriazi
Betty Kyriazi
freu mich das zu lesen...sieht e Hz spannend aus
2026-05-25 15:46:47
1
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Betty Kyriazi
Betty Kyriazi
Teil 2 genauso spannend..
2026-05-09 19:48:00
1
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