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Kapitel 7

Author: Self-love
last update publish date: 2026-09-03 14:15:58

„Herr Hübsch, würden Sie mit mir schlafen wollen? Ich möchte nicht, dass Sie sterben“, fragte Ashley, nicht ganz sicher, ob sie das wirklich gerade tat.

„WAS?!“, fragte David sie geschockt.

Ashley starrte ihn einfach nur an. Sie dachte nicht einmal mehr klar nach. Alles, was in ihrem Kopf vorging, war der Wunsch, den auf dem Boden sitzenden Mann zu retten.

„Ich habe gefragt: Würden Sie mit mir schlafen wollen?“, wiederholte sie ihre Frage, diesmal jedoch mit fester Stimme.

„NEIN, DAS WILL ICH NICHT! Und komm mir bloß nicht näher“, sagte David und stand vom Boden auf. Seine Schmerzen und sein Leiden intensivierten sich mit jeder Sekunde. Er stöhnte und keuchte vor Qualen.

Ashley konnte den Anblick vor ihren Augen nicht ertragen. Sie verfluchte die Person, die den Mann unter Drogen gesetzt hatte, der sie gerettet hatte. Sie wünschte, sie könnte Davids Gesicht sehen, doch es war ihr unmöglich.

Sie begann nach dem Lichtschalter zu suchen. Nicht nur das – sie war froh, als sie ihn schließlich fand. Doch zu ihrem Bedauern gab es keinen Strom. „Mist“, fluchte sie innerlich.

Sie wandte ihre Aufmerksamkeit wieder dem Mann zu, der sich immer noch unter großen Schmerzen wand.

In einem impulsiven Entschluss zog sie ihr Kleid aus, sodass sie nur noch in BH und Stringtanga dalag. Ashley ging auf David zu und berührte ihn, was ihn zusammenzucken ließ.

David war damit beschäftigt, nach Sauerstoff zu ringen, und bemerkte erst, dass das Mädchen ihre Kleidung abgelegt hatte, als sie sich ihm näherte.

„Was zur Hölle glaubst du eigentlich, was du da tust, kleines Mädchen?!“, stöhnte David vor Schmerzen. Er konnte nicht – er konnte das Mädchen einfach nicht ausnutzen.

Er wollte nach ihren Kleidern suchen, um sie ihr wieder anzuziehen, doch Ashley hielt seine Hand fest, um ihn daran zu hindern. Sie drückte ihre Lippen gegen die von David, sobald er sich umdrehte.

David erstarrte. Er wusste nicht, wie er reagieren sollte. Es schien, als hätte ein bloßer Kuss des Mädchens seine Schmerzen für einen kurzen Moment gelindert. Doch trotzdem stieß er Ashley von sich.

„BIST DU VERRÜCKT GEWORDEN?!“, schrie er sie an.

„JA, ICH BIN VERRÜCKT! ICH BIN SO VERRÜCKT, DASS ICH BEREIT BIN, MICH EINEM FREMDEN HINZUGEBEN, DESSEN GESICHT ICH NICHT EINMAL SEHEN KANN, NUR UM SEIN VERDAMMTES LEBEN ZU RETTEN...

ICH BIN VERRÜCKT, WEIL ICH VON MEINER SCHWESTER UND MEINEM FREUND AUS EINER FÜNFJÄHRIGEN BEZIEHUNG VERRATEN WURDE...

ICH BIN VERRÜCKT, WEIL ICH DIE BEIDEN ERST VOR KURZEM ZUSAMMEN IM BETT GESEHEN HABE, UND HIER BIN ICH NUN UND BIETE MICH EINEM FREMDEN AN, VON DEM ICH NICHT DIE GERINGSTE AHNUNG HABE, WIE ER ÜBERHAUPT AUSSIEHT...“

Ashley schrie mit Tränen in den Augen.

„Aber wissen Sie was, Herr Hübsch? Wenn Sie mir vorhin am Eingang nicht geholfen hätten, wäre ich vielleicht von nicht nur einem Typen vergewaltigt worden; ich weiß nicht einmal, wie viele es gewesen wären“, sagte sie diesmal leise, während sie weinte.

Sie wischte sich die Tränen mit dem Handrücken ab und näherte sich David erneut.

„Lassen Sie uns keine Zeit mehr verschwenden, Herr Hübsch. Ich verspreche Ihnen, dass Sie mich nicht ausnutzen. Ich... ich will das tun. Sie können es so betrachten, dass ich Sie ebenfalls ausnutze, um mein schmerzendes Herz zu vergessen. Ich denke, wir haben nur noch wenige Minuten“, sagte Ash leise.

„Wie heißt du und wie alt bist du?“, fragte David, immer noch unter Schmerzen. Es gab eine lange Pause, bevor Ashley antwortete.

„Ich bin Ashley Miller. Ich bin 18 Jahre alt. Ich habe heute erst meinen achtzehnten Geburtstag gefeiert.“

„VERDAMMTE SCHEISSE!“, fluchte David und schlug gegen die Wand.

Ashley zuckte zusammen, bewegte sich aber dennoch langsam auf ihn zu. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und führte ihre Lippen wieder zu den seinen.

Diesmal gab David nach und erwiderte den Kuss voller Hunger und Verlangen. Die Droge in seinem Körper trieb ihn in den Wahnsinn.

Sie küssten sich weiterhin ungestüm, während beide versuchten, den Schmerz, den sie empfanden, durch das gemeinsame Verlangen loszulassen.

David hob Ashleys zierlichen Körper hoch; sie schlang ihre Beine um seine Hüfte und umarmte seinen Hals mit ihren Händen.

Obwohl David durch die Droge enthemmt war, schaffte er es dennoch, an dem kleinen Rest Menschlichkeit und Verstand in sich festzuhalten.

Er hielt sie behutsam und ging zum Bett, bevor er sie vorsichtig ablegte.

Er beugte sich über sie, und innerhalb weniger Sekunden lagen sie beide nackt auf dem Bett.

David drang langsam in Ashley ein, was sie vor Schmerzen aufschreien ließ, da es ihr erstes Mal war.

David erstarrte und hörte auf, sich weiter in ihr zu bewegen, als ihm etwas klar wurde.

„Du bist Jungfrau?“, fragte er sie, nachdem er den Kopf gehoben hatte, um zu ihr hinabzusehen.

Ashley nickte langsam.

„DOPPELT VERDAMMTE SCHEISSE! Das kann ich nicht tun“, fluchte er und wollte sich gerade zurückziehen, als Ashley mit ihren Beinen seine Hüfte umschlang und ihn wieder hineindrückte.

Egal, was er fühlte oder wie intensiv sein Verlangen nach Sex auch war, David wollte einer unschuldigen Frau nicht die Jungfräulichkeit nehmen, nur um sein verdammtes Leben zu retten.

„Es wird mir gut gehen, solange Sie ein wenig zärtlich zu mir sind“, flüsterte sie und schenkte ihm ein einfaches Lächeln. Sie hob ihren Kopf ein Stück, um ihm einen leichten Kuss auf die Lippen zu geben.

David starrte sie eine Weile an. Obwohl sie die Gesichter des anderen nicht richtig sehen konnten, wusste David genau, wie das Mädchen aussah – im Gegensatz zu Ashley, die sein Gesicht weder sehen noch erahnen konnte, wie er aussah.

David begann, ihr Gesicht mit Küssen zu übersäen, um sie zu beruhigen. „Ich werde zärtlich sein, ich verspreche es“, versicherte er ihr und begann langsam zu stoßen.

Er schaffte es, nicht völlig die Besinnung zu verlieren, und nahm sie behutsam, obwohl die Dämonen in seinem Inneren nach schnellem und hartem Sex verlangten.

David nahm sie mehr als dreimal, bevor er spürte, wie sich die Droge in seinem Körper auflöste.

Er stand vom Bett auf, als er bemerkte, dass Ashley eingeschlafen war.

Er ging ins Badezimmer und nutzte das Mondlicht, um sich zuerst zu duschen.

Er brachte eine Schüssel mit Wasser und ein Handtuch mit, das er im Badezimmer gefunden hatte, und wusch Ashley sauber, nachdem er fertig geduscht hatte.

Sein Herz schmerzte und er fühlte sich schuldig, als er die Blutflecken auf dem Bett sah.

Er verfluchte Steve innerlich. Er schwor sich, ihn für das büßen zu lassen, was er getan hatte. Obwohl David derjenige war, der mit dem Mädchen geschlafen hatte, wäre nichts davon passiert, wenn Steve ihn nicht unter Drogen gesetzt hätte.

Nachdem er sie gesäubert hatte, brachte er die Schüssel zurück ins Badezimmer und legte sich wieder ins Bett. Er zog die schlafende Ashley an seine Brust.

Ashley kuschelte sich noch enger in seine Umarmung. Sie sahen im Bett wirklich wie ein echtes Paar aus.

David küsste ihre Stirn und flüsterte ihr eine gute Nacht zu. Er musste einfach bis morgen warten, um zu sehen, was als Nächstes passieren würde.

„ICH WERDE IMMER FÜR DICH DA SEIN, KLEINES. Ich kann dir deine Jungfräulichkeit nicht zurückgeben, aber ich verspreche dir, dich für den Rest deines Lebens glücklich zu machen“, murmelte er dem schlafenden Mädchen zu und küsste erneut ihre Stirn.

„Ich glaube Ihnen.“ Er spannte sich an, als er die Stimme des Mädchens hörte. Er blickte hinab und bemerkte, dass sie tatsächlich noch schlief.

Ein kleines Lächeln stahl sich auf sein Gesicht, als er das Mädchen in seinen Armen betrachtete, bevor er selbst ins Reich der Träume hinüberglitt.

ISABELLA UND JAMES

Isabella und James gingen fröhlich zu dem Zimmer, in dem Ashley eigentlich hätte sein sollen.

„Ich kann es kaum erwarten, morgen ihre Reaktion zu sehen, Liebling“, sagte Isabella glücklich zu James, der ihr nur mit einem Lächeln antwortete.

Er drückte sie grob gegen die Wand und begann sie so heftig zu küssen, als hätten sie nicht erst vor kurzem miteinander geschlafen.

„Du bist ganz schön unartig, James“, sagte Isabella spielerisch und schlug auf James' Brust, nachdem sie sich von ihrem heißen Kuss gelöst hatten.

„Ist es nicht genau das, weswegen du mich noch mehr liebst, Schatz? Jetzt lass uns nach diesem Mädchen sehen.“ Er zwinkerte ihr zu, bevor sie auf das Zimmer zugingen.

Mit einem Lächeln im Gesicht öffneten sie voller Freude die Tür.

Ihre Lächeln erstarben augenblicklich, als sie sahen, dass das Bett unberührt war und Ashley sich nicht im Zimmer befand. Sie wandten sich überrascht zueinander um.

„Was ist passiert? Was hat das zu bedeuten, James?“, fragte Isabella James, der genauso überrascht war wie sie.

„James, hast du sie etwa gehen lassen?“, fragte Isabella James wütend.

James sagte ihr, dass er sie bewusstlos auf dem Bett zurückgelassen hatte. „Ruf die Jungs an und frag sie, was passiert ist und wo zur Hölle sie stecken!“, sagte James frustriert.

Isabella gehorchte sofort und rief die Jungs an, wie James es verlangt hatte.

„Hallo?“, meldete sich eine Stimme am anderen Ende.

„Was ist hier passiert? Warum ist das Bett unberührt? WAS ZUR HÖLLE IST PASSIERT?!“, fauchte sie die Person am Telefon an.

„Hey, komm mal runter, Frau. Die Jungs und ich sind zu der Zimmernummer gegangen, die du uns gegeben hast, aber wir haben dort niemanden vorgefunden. Wir haben gewartet und gewartet, aber niemand ist reingekommen. Also sind wir einfach wieder in unseren Keller zurückgekehrt.“

„WAS?!“, fragte Isabella unter Schock. Sie versuchte sich zu fassen, bevor sie fortfuhr.

„Schön, da ihr euren Job nicht wie abgemacht erledigt habt, gebt mir mein Geld zurück!“, fauchte Isabella.

Sie drehte wirklich durch. All ihre Pläne waren gescheitert. Sie hatte Geld verschwendet, um eine dumme Party für Ashley zu schmeißen. Und jetzt war alles umsonst gewesen.

„TRÄUM WEITER, FRAU! Wir sind an den verdammten Ort gekommen, wie wir es vereinbart hatten. Es ist nicht unsere verdammte Schuld, dass wir diese Schlampe nicht ficken konnten. Nachdem unser Deal gelaufen ist, ruf mich verdammt noch mal nie wieder an!“ Nach diesen Worten legte die Person auf.

„Hallo?“

„H-Hallo?“

„HALLOOOO!!“

Isabella schrie auf und begann alles im Hotelzimmer zu zertrümmern.

„ASHLEY!!! WARTE NUR AB!!“, sagte sie mit intensivem Hass, bevor sie das Zimmer verließ, ohne sich überhaupt darum zu kümmern, ob James ihr folgte oder nicht.

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