Compartilhar

Die Tattoo- Luna
Die Tattoo- Luna
Autor: Mrs. Smith

Kapitel 1

Autor: Mrs. Smith
„Kristen, bist du fertig?“, fragte Jacob. Er war sehr ungeduldig mit mir. Sein zerzaustes schwarzes Haar fiel ihm in seine kristallblauen Augen. Als ich zu ihm hinübersah, fuhr er sich gerade mit der Hand durch sein Haar. Jacob sah heiß aus, das musste ich ihm lassen. Er war muskulös und mit 1,85 Meter auch relativ groß, aber einfach nicht mein Typ. Es machte schon Spaß, mit ihm zu flirten, aber, wie gesagt, er war nicht mein Typ.

„Fast fertig.“ Ich war die Tochter des Alphas. Mein Bruder war Jacobs bester Freund und quasi der Anführer unserer kleinen Clique. Colt war der feuchte Traum eines jeden Mädchens. Er hatte kurze braune Haare und extrem dunkelbraune Augen. Auch ich konnte sehen, dass er mit seinem markanten Kinn und seinen Bartstoppeln ziemlich attraktiv aussah. Außerdem war er, genau wie Jacob, komplett durchtrainiert.

Da ich allerdings seine Zwillingsschwester war, sahen wir uns sehr ähnlich. Colt wurde deswegen oft geneckt, weil ich quasi die weibliche Version von ihm war und die Jungs mir scharenweise hinterherliefen.

Aber Colt war vier Minuten älter als ich und würde daher später die Position als Alpha bekommen. So konnte ich im Prinzip mit meinem Leben anstellen, was ich wollte, und das war Tätowieren. Ich hatte mit dem Tätowieren angefangen, als ich etwa fünfzehn war und nun würden Colt und ich bald achtzehn werden. Jetzt war ich gerade in meiner letzten Sitzung mit Jacob.

„Ich freu mich so, dass dieses Tattoo bald fertig ist. Ich hab am Wochenende ein Date und will dafür gut aussehen.“ Jacob hatte jedes Wochenende ein anderes Mädchen und ich hatte es mittlerweile aufgegeben mir all die neuen Namen zu merken.

Wir gingen auf eine Oberschule, die sowohl von Werwölfen als auch von Menschen besucht wurde. Allerdings gingen auch Werwölfe aus drei verschiedenen Rudeln auf diese Schule, also musste man vorsichtig sein. Es gab unser Blauzahnrudel, das Mitternachtsrudel und zu guter Letzt das Schwarzmondrudel. Die meiste Zeit kamen die Rudel ganz friedlich miteinander aus, aber man hatte doch immer das Gefühl, dass sie ihre Macht und ihren Einflussbereich austesten wollten.

„Keine Sorge, ich werde schon sicherstellen, dass du gut aussehen wirst. Du musst ja unser Rudel auch anständig vertreten.“ Jacob ließ sich von mir das Wappen unseres Rudels auf die Brust tätowieren. Es zeigte den Kopf eines Wolfes, aus dessen gefletschten Reißzähnen blaues Blut tropfte. Es passte irgendwie genau zu dem, der es entworfen hatte, aber egal.

„Danke, Ice.“ Ice war mein Spitzname. Colts Spitzname war Fire, weil er angeblich super heiß, sexy und spielerisch war. Mein Spitzname kam daher, dass ich ein kaltes Herz hatte, das ich niemandem schenken wollte. Ich hatte lange Naturlocken, Kurven genau an den richtigen Stellen und superlange Beine. Ich konnte mir jeden Jungen aussuchen, den ich wollte. Allerdings ging Colt normalerweise leider dazwischen.

Einmal verprügelte er meinen Freund wortwörtlich bis zur Unkenntlichkeit, nur weil er uns beim Küssen erwischt hatte. Seitdem hatte ich nicht mehr wirklich jemanden gefunden, der sich ihm stellen und das alles auf sich nehmen wollte.

Jacob lehnte sich in seinem Stuhl zurück, während ich gerade meine letzten Vorkehrungen traf, als Colt mit seiner kleinen Truppe von Freunden hereinkam. „Hast du die letzte Stunde geschwänzt?“, fragte Colt mich.

Ich rollte nur mit den Augen, lehnte mich nach vorne und fing an, Jacob zu tätowieren. Er zuckte zuerst etwas zurück und knurrte mich dann an. „Das würde ich dir nicht raten“, warnte ich ihn. Ich war vielleicht ein Mädchen, aber mit meinem Alphablut und meinem Training wäre ich in der Lage allen diesen Jungs in den Hintern zu treten.

„Ich war noch nicht bereit!“

„Reiß dich zusammen“, sagte ich lapidar, während ich weitermachte.

„Ice, ich habe dich was gefragt.“ Colt setzte sich auf einen Stuhl. Ace war derjenige, den ich wollte. Aber für mich war er unantastbar. Er war der Sohn des Betas und würde in Zukunft auch Colts Beta werden. Sein goldbraunes Haar passte zu seinen Augen. Obwohl er etwas kleiner war als Colt, war er doch genauso muskulös und durchtrainiert. Allerdings war er viel zurückhaltender und ruhiger. Er war der Typ, der mit seinem Drink in der Ecke saß und zusah, wie sich alle anderen peinlich machten. Auf diese stillen Typen stand ich total. Er setzte sich direkt vor Jacob hin. Wie er dort so saß mit seinem Fuß auf der Stange unter dem Stuhl und verschränkten Armen, wollte ich am liebsten sofort auf seinen Schoß klettern und ihn direkt hier vögeln.

„Ich habe dich schon gehört. Ich hatte einfach keine Lust hinzugehen.“ Ich tauchte meine Tätowierpistole in die blaue Tinte und machte weiter.

„Warum nicht? Ist was passiert?“ Colts Stimme hörte sich gefährlich an. Meine Clique bestand aus diesen drei Jungs und meiner besten Freundin Emmy. Uns eine Gang zu nennen, wäre vielleicht etwas übertrieben, aber wir stellten sicher, dass uns niemand blöd kam.

Glücklicherweise öffnete sich die Tür und Emmy kam herein. Jacob war in sie verknallt, aber sie hatte ihn so oft abgewiesen, dass er jetzt mit diesen anderen Mädchen ausging. Offensichtlich wollte er sie damit nur eifersüchtig machen. Allerdings stieß sie das nur noch mehr ab. Ich nickte ihr dankbar zu.

Sie war frech und selbstbewusst, hatte rotblonde, lange, gelockte Haare und ihre mit Sommersprossen übersäte helle Haut ließ ihre blauen Augen noch mehr hervorstechen. Außerdem war sie eine der besten Kriegerinnen im Rudel, nach mir natürlich.

„Wie geht’s?“

„Ich mache gerade das Tattoo von der kleinen Heulsuse hier fertig“, sagte ich lächelnd, während ich weitermachte.

„Das sieht unglaublich aus!“ Emmy kam herüber und schaute es sich an, während ich es mit einem Papiertuch säuberte.

„Kleine Heulsuse?“ Jacob warf mir einen unzufriedenen Blick zu.

„Kannst dich beruhigen. War nur ein Witz.“ Ich lachte und machte sein Tattoo sauber. Die Türklingel ertönte erneut und jemand aus einem andern Rudel betrat den Laden.

„Hi, ich hab gehört, dass man sich hier die besten Tattoos stechen lassen kann.“ Wir schauten ihn alle an. Oh, wow. Er stellte Ace sogar noch in den Schatten. Seine schwarzen Haare waren nach hinten gegelt, seine grünen Augen trafen auf meine und die Welt um mich herum blieb stehen. Seine Lederjacke konnte nicht verbergen wie muskulös er war. Meine Aufmerksamkeit fiel besonders auf seine Jeans, die relativ eng geschnitten war. Aber es waren seine Motorradstiefel, die seinen Look abrundeten.

Ich kam wieder zu mir. „Was hast du dir denn vorgestellt?“

„Mir wurde gesagt, ich solle nach Chris fragen. Er ist angeblich der Beste.“

„Das wäre dann wohl ich“, sagte ich mit einem Grinsen. Die meisten Leute in meiner Schule nannten mich Kris und meine engen Freunde nannten mich Ice. Nur die Wenigsten nannten mich tatsächlich Kristen.

Man konnte ihm definitiv ansehen, dass er schockiert war. Aber er fing sich recht schnell. „Ich hoffte, es wäre möglich, mir so etwas stechen zu lassen.“ Er nahm eine riesige Zeichnung heraus und kam zu mir herüber, damit ich sie mir ansehen konnte.

„An welcher Stelle möchtest du es denn haben?“ Es war ein komplettes Gemälde eines Wolfes, der den Mond anheulte.

„Auf meinem Rücken. Ich möchte, dass es den gesamten Rücken bedeckt. Ich bin gerade erst von einem fünfjährigen Training zurückgekommen und ich will jetzt unbedingt dieses Tattoo.“

„Wie heißt du denn?“, fragte Colt.

Der Fremde guckte zu ihm rüber. „Ich heiße Alec. Ich bin der Sohn von Alpha Marc vom Schwarzmondrudel.“ Er ging hinüber, um Colt die Hand zu schütteln.

Colt stand auf und ich wurde etwas nervös, da Colt nicht gerade den besten Ruf hatte. „Ich bin Colt Jefferys, der Sohn von Alpha Brian vom Blauzahnrudel. Das da ist meine Zwillingsschwester Kristen Jefferys.“ Colt nickte in meine Richtung. „Das sind Emmy, mein zukünftiger Gamma Jacob und mein zukünftiger Beta Ace.“

„Ich will dir mit meiner Anwesenheit hier nicht auf die Füße treten. Ich beende hier nur mein letztes Schuljahr, bevor ich wieder von hier weggehe.“

Ich konnte mich nicht stoppen. „Wohin denn?“ Colt warf mir einen scharfen Blick zu, aber ich ignorierte ihn.

Alec lächelte mich leicht an. „Noch mehr Training.“

„Dieses Tattoo wird ungefähr 1500 Euro kosten und es wird auch einige Sitzungen lang dauern, das fertigzustellen. Hängt ganz von deiner Schmerztoleranz ab“, sagte ich ohne jemanden anzugucken. Stattdessen widmete ich mich wieder Jacob. Ich musste nur noch die Schattierungen beenden und dann war ich fertig.

„Hast du irgendwelche Referenzen?“

Ich rollte mit den Augen und zeigte auf ein Buch, das auf dem Tresen lag. Die meisten Leute wollten meine Arbeiten sehen, bevor sie einwilligten, sich etwas stechen zu lassen. Ich war es gewohnt, aber es nervte mich trotzdem. Alec nahm sich ein paar Minuten, um durch die Seiten zu blättern. Ich konnte schon immer ziemlich leicht den Charakter von Leuten erkennen. Colt sagte immer, das käme daher, dass ich eine Alpha war. So oder so war Alec mysteriös und gefährlich, aber nicht zur gleichen Zeit.

„Ok, ich bin fertig“, sagte ich zu Jacob und rieb etwas Seife auf das Tattoo. Ich wusch es, säuberte es dann und klebte ein Heilpflaster darauf. „Du weißt, was du zu tun hast. Komm hier nicht später an und erzähl mir, dass dir ein Missgeschick passiert ist, was ich dann in Ordnung bringen soll. Sag den Mädels, sie sollen ihre Fingernägel diesmal bei sich behalten.“ Ich blickte ihn streng an.

„Das war doch nur das eine Mal!“ Jacob stand auf und betrachtete sich im Spiegel. Währenddessen wusch ich mir die Hände und nahm dann meine Kamera, um ein Foto zu machen.

„Halt still!“, befahl ich ihm, während ich ihn im rechten Licht positionierte.

Klick!

„Perfekt.“ Ich wusste, dass sie gehen mussten, aber ich konnte sehen, dass Colt mich nicht mit Alec alleine lassen wollte. „Es ist schon ok, Bruderherz“, sagte ich ihm per Gedankenverbindung. Ich zog mir Handschuhe an und räumte meinen Arbeitsplatz auf.

„Ich vertraue ihm nicht.“

„Emmy ist ja auch noch hier. Außerdem wird Papa dich umbringen, wenn du schon wieder zu spät kommst.“

„Na gut. Aber ich will, dass du mir sofort Bescheid sagst, wenn er gegangen ist.“ Es war ein Befehl, aber wir wussten beide, dass das bei mir nicht funktionieren würde.

„Jawohl!“, antwortete ich sarkastisch.

Die drei Jungs standen auf und gingen in Richtung Tür. „Ich denke dir ist klar, dass du meine Schwester angemessen behandeln wirst“, sagte Colt zu Alec.

Bei dieser Drohung wurden Alecs Augen schmal, aber er reagierte nicht darauf. „Ich habe nicht die Angewohnheit, Frauen respektlos zu behandeln.“

„Ice.“ Er sah mich an und nickte mir zu, bevor er den Laden verließ.

„Tut mir leid wegen gerade. Hast du dich schon entschieden?“, fragte ich ihn, während ich die Dinge, die ich für Jacobs Tattoo benutzt hatte, in den Müll schmiss.

„Ja, ich möchte es mir stechen lassen.“ Ich sprühte den Stuhl mit Desinfektionsmittel ein und wischte ihn sauber. „Bist du die einzige Tatöwiererin hier?“, fragte er, als ich zum Empfangstresen ging.

„Ja, bin ich. Dieser Laden gehört ganz allein mir. Vielleicht werde ich ihn in der Zukunft erweitern.“ Als ich meinen Kalender öffnete, sah ich, dass ich morgen einen Termin frei hatte. „Morgen Nachmittag um vier Uhr hätte ich einen Termin frei. Dann können wir erstmal schauen, wie lange du es aushältst. Danach planen wir dann entsprechend die kommenden Termine.“

„Ok, mein Training ist morgens. Also passt das für mich.“

„Hier, diese Papiere musst du bitte ausfüllen. Lass deine Skizze hier und komm dann morgen mit den ausgefüllten Zetteln und Bargeld zurück.“ Ich reichte ihm einen Umschlag und er gab mir seine Skizze.

„Was sind das für Papiere?“

„Du musst unterschreiben, dass du weißt, wer ich bin, von welchem Rudel ich bin, dass du das hier aus freiem Willen machst und dann noch das ganze kleingedruckte Zeug. Das hier ist ein rechtmäßiges Geschäft. Ich zahl auch ganz brav meine Steuern. Genauso wie es auch die Rudel tun.“

„Ok, verstehe. Dann bis morgen.“ Alec ging zur Tür.

„Bis morgen“, sagte ich und kam hinter dem Tresen hervor. Für heute Nachmittag hatte ich keine Termine mehr. Emmy und ich wollten laufen gehen und danach zusammen abhängen.

Sobald er aus der Tür verschwunden war, brach es aus Emmy heraus. „Oh Göttin! Wenn du ihn nicht vögelst, dann werde ich es definitiv tun!“ Sie war zwar immer scharf auf Jungs, aber sie hatte auch Grenzen. Obwohl sie schon mit vielen rumgeknutscht hatte, war sie immer noch Jungfrau. Ihr Gerede war also größtenteils heiße Luft.

„Colt würde ihn definitiv umbringen“, sagte ich, während ich mir meine Tasche schnappte. Der Sommer hatte gerade angefangen und um sieben Uhr abends waren immer nicht gut siebenundzwanzig Grad. Ich war mit meinem Motorrad hier, genauso wie Emmy.

„Wäre das nicht ein toller Kampf?“ Ich ging aus dem Laden und schloss ihn ab. Als ich mir das Design ansah, hätte ich nicht glücklicher mit dem sein können, was ich erreicht hatte. Emmy ging hinüber zu ihrem Motorrad und ich stand vor meinem.

Meine Tasche konnte ich mir auch wie einen Rucksack auf den Rücken schnallen. Ich legte meine Schlüssel und den anderen Kram hinein und setzte mir meinen Helm auf. Erst als ich meine Beine bereits um mein Motorrad geworfen hatte, bemerkte ich Alec auf der anderen Straßenseite. Ich schaute mich direkt an, wovon ich Gänsehaut bekam. „Ja, vielleicht“, sagte ich. Ich wusste, dass er uns jetzt hören konnte. Der Laden war schalldicht gebaut, hier draußen war das eher nicht der Fall. „Komm schon! Ich muss beim Laufen etwas überschüssige Energie abbauen.“ Ich schmiss meinen Motor an und wartete bis Emmy auch soweit war. Dann fuhren wir an Alec vorbei, der seine Augen die ganze Zeit nicht von mir ließ.

Da war etwas in seinen Augen, was ich nicht richtig verstand. Etwas Wildes.
Continue a ler este livro gratuitamente
Escaneie o código para baixar o App
Comentários (2)
goodnovel comment avatar
Joanna Krumbach
Ist jetzt schon cool und interessant
goodnovel comment avatar
kkathome
Die Geschichte klingt interessant.
VER TODOS OS COMENTÁRIOS

Último capítulo

  • Die Tattoo- Luna   Kapitel 112

    Das war leichter, als ich erwartet hatte. Ich starrte nur entspannt aus dem Fenster und hielt Kristen im Arm, als ich plötzlich einen stechenden Schmerz genau über meinem Mal spürte. Mein Körper reagierte sofort. Der Schmerz kippte in Lust, und ich kam in meine kurze Hose. Meine Hände krampften sich um Kristen, während ich den Nachhall abfing, und ich merkte, wie sie mein Mal an mir sauber leckte.„Was zum Teufel, Kristen?“ Mein Atem ging schwer. Ich schob sie von mir weg, meine Hose war klebrig von meinem Sperma.„Ich…“ Kristen lachte so sehr, dass ihr Tränen übers Gesicht liefen. Ich schloss die Tür auf, ging einfach raus und direkt in unser Zimmer, um mich umzuziehen. Kein einziges Mal hatte ich darüber nachgedacht, was es bedeutet, jemanden einfach zu markieren. Einfach so. Aus dem Nichts. Das bedeutete Krieg.„A - Alec!“ Kristen kam ins Schlafzimmer, während ich mich im Bad sauber machte. Ich hatte mir neue Unterwäsche und eine neue kurze Hose geschnappt.„Was willst du?“, fra

  • Die Tattoo- Luna   Kapitel 111

    „Na gut, ich habe noch zu tun. Wir sehen uns später, ihr zwei!“ Mutter lächelte uns an und ging hinaus.Kristen drehte sich auf ihrem Stuhl, setzte sich rittlings auf mich und sah mich an. „Willst du mir sagen, warum du gelogen hast?“„Darf es in unserer Beziehung nicht ein bisschen Geheimnis geben?“ Ich seufzte, stand auf, griff nach ihrer Hand und zog sie mit mir.„Nein, darf es nicht.“ Ich zog sie weiter, die Treppe hinauf, bis zu meiner Bibliothek.„Warum bringst du mich hierher?“, fragte Kris. Ich schloss die Tür und schloss ab.„Hier ist es ruhig. Und weil ich weiß, dass du die Sache nicht einfach mir überlässt, wollte ich es dir hier sagen.“ Ich setzte mich an ein Ende des Sofas und klopfte auf den Platz neben mir.„Mir gefällt nicht, wohin das führt.“ Kristen setzte sich mir gegenüber, ein Bein auf dem Sofa. Ihr Arm lag auf der Rückenlehne, die Hand stützte ihren Kopf.„Mir auch nicht, aber ich habe dir gesagt, dass wir gleichberechtigt sind, und das meinte ich so. Nur d

  • Die Tattoo- Luna   Kapitel 110

    „Ist das eine Drohung?“ Alpha Rips Stimme wurde tiefer.„Nenn es, wie du willst, aber ich schütze die Zukunft meines Rudels, und ich nehme die Belästigung der künftigen Luna nicht auf die leichte Schulter.“„Dann soll der Beste gewinnen“, sagte Alpha Rip gefährlich ruhig und legte auf.„Verdammt!“ Meine Wut riss endgültig. Ich schlug gegen die Wand. Meine Faust ging direkt durch den Putz.„Unser nächster Schritt sollte ein klares Zeichen setzen.“ Colt vibrierte vor Zorn.„Kristen geht nirgendwo mehr ohne Begleitung hin“, sagte ich giftig.„Einverstanden. Es wird ihr nicht gefallen, aber sie hat keine Wahl.“ In Alpha Brians Augen lag noch immer sein Wolf. Ann setzte zu einer Bemerkung an, doch nach einem Blick ihres Gefährten hielt sie klugerweise den Mund.„Gut. Ihr könnt nach Hause. Alpha Brian, ich rufe dich in ein paar Stunden mit den Treffpunkten an.“„Klingt gut.“ Ich ging zur Tür und hielt sie ihnen auf. Alpha Brian ging zuerst hinaus, dann Jacob, aber Colt blieb vor mir

  • Die Tattoo- Luna   Kapitel 109

    Alec Perspektive„Sie ist darauf überhaupt nicht angesprungen“, sagte ich und sah Colt an.„Ich bin auch nicht davon ausgegangen, aber ich bin überrascht, dass sie nicht dagegengehalten hat.“ Colt seufzte und sah zu Alpha Brian. „Wir dürfen Darin nicht in ihre Nähe lassen.“„Einverstanden. Diese ganze Nummer auf der Feier war eine Ohrfeige ins Gesicht.“ Alpha Brian zeigte endlich, was er wirklich fühlte. Sein Gesicht lief rot an, und sein Wolf drängte nach vorne.„Was schlagt ihr vor? Wir können ja schlecht Krieger losschicken, um ihn dafür zu verprügeln. Die hätten keine Chance. Er hätte seine Leute bei sich, und das wäre ein direkter Auslöser für Krieg.“ Vater lehnte sich zurück. Wir waren dafür bekannt, keine Gnade zu zeigen, aber diesmal mussten wir klug sein.„Er ist in ihren Laden spaziert und hat nach einem Tattoo gefragt“, sagte ich in die Runde.„Auf keinen Fall!“ Colt war stinksauer.„Da stimme ich zu. Sie darf ihn nicht tätowieren. Damit hat das Ganze schließlich über

  • Die Tattoo- Luna   Kapitel 108

    Sherry lachte leise und sah kurz zu Jacob hinüber. „Gut.“„Geh doch mit Penny in die Küche und hol dir eine Kleinigkeit zu essen. Wir sind hier gleich fertig, und falls wir noch Fragen haben, soll Penny dich wieder herbringen.“„Ja, Frau Jefferys.“ Sherry schenkte mir ein kleines Lächeln.„Nenn mich Kris.“ Ich stand auf, nahm ihre Hände und zog sie hoch. Penny kam herüber und legte einen Arm um Sherry.„Ich zeig dir den Weg.“ Luna Erin lächelte mich an und öffnete die Bürotür. Erst als sie weg waren, drehte ich mich um und setzte mich wieder.Jacob stand auf und starrte zur Tür. „Jacob, setz dich hin“, sagte ich und seufzte. Er gehorchte, aber es gefiel ihm nicht.„Kristen…“, begann Alpha Marc.„Es tut mir leid, Alpha Marc, aber sie wurde ihr ganzes Leben lang misshandelt. Von einem Mann ausgefragt zu werden, hätte sie nicht zum Reden gebracht.“„Darf ich jetzt sprechen?“ Er lehnte sich zurück und hob eine Augenbraue.„Entschuldigung, ja.“„Ich wollte sagen: gut gemacht. Ich

  • Die Tattoo- Luna   Kapitel 107

    „Ja.“ Jacob seufzte. Als wir die Tür öffneten und wieder reinkamen, richteten sich alle Blicke auf uns. Sherry warf mir einen Blick zu, der klar machte, dass es ihr nicht gefiel, dass ich ihren Gefährten mit auf den Flur genommen hatte. Sie ließ sogar ein leises Knurren hören, doch sofort wurden ihre Augen groß und Angst schoss hinein.„Oh Gott. Es tut mir so leid!“ Sherry schlug sich eine Hand vor den Mund, die Augen weit aufgerissen. Sie wurde bleich, als sie mich ansah.„Ha. Schon gut. Es ist normal, sein Revier zu verteidigen, wenn es um den eigenen Gefährten geht“, sagte ich und setzte mich neben Penny und Luna Erin.Jacob ging zum anderen Sessel neben Sherry und setzte sich. „Sherry, welchen Rang hattest du in dem anderen Rudel?“ fragte Vater.„I-ich war ein Dienstmädchen. Alle Frauen sind Dienstmädchen. Es gibt dort keine Frau mit Rang“, sagte Sherry durch ihre Finger, weil sie die Hand noch immer nicht vom Mund genommen hatte.„Und was hat dein Vater gemacht?“ fragte Vater

Mais capítulos
Explore e leia bons romances gratuitamente
Acesso gratuito a um vasto número de bons romances no app GoodNovel. Baixe os livros que você gosta e leia em qualquer lugar e a qualquer hora.
Leia livros gratuitamente no app
ESCANEIE O CÓDIGO PARA LER NO APP
DMCA.com Protection Status