로그인Der Fahrer tat alles, was in seiner Macht stand, um das Fahrzeug abzuhängen, das ihnen von hinten folgte. Er riss das Lenkrad herum, verzweifelt darauf bedacht, sie abzuschütteln – und verkalkulierte sich. Mit voller Wucht krachte er in einen am Straßenrand geparkten Wagen.Der Aufprall hallte als lauter Crash durch die Straße. Einen kurzen Moment rang der maskierte Mann um die Kontrolle über sein Fahrzeug. Doch der unbekannte Fahrer hinter ihnen dachte nicht einmal daran anzuhalten.Stattdessen trat der Maskierte noch fester aufs Gas. Das Auto schoss mit noch höherer Geschwindigkeit vorwärts und verschwand weiter die Straße hinunter.Der Verfolger verlor sie beinahe an der Kreuzung aus den Augen. Der Fahrer bog hastig ab – nur um Sekunden später zu begreifen, dass er die falsche Abzweigung genommen hatte. „Verdammt!“, knurrte er und umklammerte das Lenkrad.Er hatte sie verloren.Zumindest schien es so.Ohne eine weitere Sekunde zu verlieren, wendete er und suchte weiter nach der Str
„Lass mich los! Lass mich los!“Ninas verzweifelte Schreie hallten durch den Rücksitz des fahrenden Fahrzeugs, doch der Mann, der sie festhielt, zeigte keinerlei Anzeichen nachzugeben. Seine große Hand pressete sich fest über ihren Mund und brachte sie zum Schweigen, just als sie sich dem Militärkontrollpunkt näherten.Panik durchflutete Nina.Sie wand sich heftig, versuchte, sich aus seinem Griff zu befreien. Sie kratzte an seinen Armen und bemühte sich verzweifelt, seine breite, männliche Hand von ihrem Mund wegzuziehen – doch er war weitaus stärker als sie. Je mehr sie sich wehrte, desto fester wurde sein Griff.Bald kämpfte Nina um Luft. Ihre Brust hob und senkte sich rasend schnell, während sie durch die Nase nach Atem rang. Tränen sammelten sich in den Augenwinkeln, als die Angst sie zu überwältigen begann. Doch wenn sie erneut schrie, könnten die Maskierten sie verletzen, bevor das Fahrzeug die Soldaten erreichte.Wer waren diese maskierten Männer?Efany hatte seit dem verpasst
Das Telefonat brach immer wieder ab. Das Netz war katastrophal instabil und machte es Efany beinahe unmöglich, auch nur ein Wort klar zu verstehen.Als sie dann auf den Bildschirm schaute und erkannte, dass es Nina war, die ihr unablässig Anrufe geschickt hatte, rief sie sofort zurück. Diesmal ging der Anruf durch.Es klingelte einmal.Zweimal.Dann, ohne Vorwarnung, brach die Verbindung plötzlich ab. Efany starrte verwirrt auf ihr Handy.„Warum hat sie aufgelegt?“Sie versuchte es erneut, doch es kam keine sofortige Antwort. Die Polizisten hatten sich inzwischen erholt und schienen bereit, weiterzufahren. Einer von ihnen blickte zu den anderen und fragte: „Sollen wir?“Sie stiegen alle wieder in das Fahrzeug und bereiteten sich auf die Abfahrt vor. Doch bevor der Fahrer den Motor starten konnte, sprang Efany plötzlich von ihrem Platz auf und eilte auf den Rücksitz. Sie war noch nicht bereit, Nina aufzugeben.Sie wählte die Nummer erneut.Und wieder.Und wieder.Jeder Versuch machte s
Sie versuchte, sich loszureißen, doch die Kraft des Mannes war überwältigend. Während der Fahrer jetzt mit dem anderen Angreifer beschäftigt war, begriff Efany, dass sie auf sich allein gestellt war. Sie hatte gehofft, ihre eigene Kraft würde sie aus dem Griff der Männer befreien. Doch ihre Kraft versagte ihr.Ihr Atem wurde hektisch, während sie verzweifelt nach einem Ausweg suchte. Ihre Brust hob und senkte sich rasend schnell, und jeder Atemzug kam zitternd und unregelmäßig. Panik durchflutete sie, als sie realisierte, dass sie noch immer im Griff des maskierten Mannes gefangen war.Der Kampf wurde schnell chaotisch.Einer der Maskierten rang mit Efany. Sie wehrte sich mit allem, was sie hatte, doch es nützte nichts. Jedes Mal, wenn sie sich loszureißen versuchte, zog er ihren Handgelenk fester. Efany kämpfte mit letzter Kraft, wand sich und rang verzweifelt um ihre Freiheit.Währenddessen war der andere Maskierte in einem erbitterten Kampf mit dem Fahrer verwickelt. Der Fahrer gab
Sie starrte auf Arias Namen auf dem Display, als ihr plötzlich die Tränen in die Augen schossen.Am schmerzhaftesten war der Name, unter dem sie den Kontakt gespeichert hatte: „mein weltbester Onkel“ – dazu jede Menge Liebes-Emojis.Seit Arias Tod hatte sie versucht, stark zu bleiben. Efany machte den Regen erbittert dafür verantwortlich, dass er ihre kostbaren Pläne durchkreuzt hatte. Sie hatte sich eingeredet, sie könne das allein schaffen, sie könne die Nachforschungen fortsetzen, sie brauche niemanden.Doch in diesem Augenblick, umgeben von bewaffneten Fremden und ohne jede Möglichkeit zu fliehen, begriff sie, wie allein sie wirklich war. Ein gebrochenes Schluchzen entrang sich ihrer Kehle.Dann noch eines.Bis sie sich nicht mehr beherrschen konnte.„ARIA!“Ihr Schrei erfüllte das Auto und legte sich wie eine schwere Decke über die gesamte Atmosphäre. Nach einigen Sekunden wurde ihr klar, wie laut sie gewesen war. Sofort presste sie sich die Hand vor den Mund – doch es war bereits
Sie konnte nicht länger nachforschen.Ihre Pläne waren abrupt vom Platzregen durchkreuzt worden. Es hatte mit einem leichten Nieselregen begonnen, kaum genug, um sie zu beunruhigen, doch innerhalb von Minuten verdunkelte sich der Himmel und ein heftiges Gewitter brach los.Der Donner krachte über den Himmel, gefolgt von Blitzen, die die Umgebung für kurze, erschreckende Sekunden erhellten. Dann verwandelte sich der Nieselregen – fast ohne Vorwarnung – in einen dichten Vorhang aus Wasser.Efany blickte sich unruhig um …Sie war länger geblieben, als sie hätte dürfen, doch sie konnte nichts mehr tun. Welche Antworten sie auch immer gehofft hatte zu finden – sie mussten warten. Sie hatte sich fest vorgenommen, die Umstände rund um die verstorbene Aria Whyte gründlich zu untersuchen. Mit einem frustrierten Seufzer zog sie ihr Handy hervor und bestellte hastig ein Auto.Zuerst öffnete sich die App, mit der sie die Bestellung aufgeben wollte, gar nicht …Sie aktualisierte und aktualisierte –
,,Kennst du sie?“, fragte Calissa.Enzo brachte kein Wort heraus. Der Schock stand ihm so tief ins Gesicht geschrieben, dass er wie gelähmt war. Calissa hatte nicht den blassesten Schimmer, dass er verheiratet war. Blitzschnell packte er Nina am Arm und zog sie unsanft in eine abgelegene Ecke neben
„Es ist allerhöchste Zeit, dass ich gehe“, sagte sie zu sich selbst.Nina nahm all ihren Mut zusammen, um Enzo in seinem Büro die Stirn zu bieten. Als sie den langen Korridor zu seinem Heiligtum hinunterschritt, spürte sie die Blicke der Angestellten und der anderen hochrangigen Persönlichkeiten im
„Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit. Und zur Sicherung Ihres Postens als CEO.“Die Aktionäre von Knight Holdings stießen an und feierten Enzo Moretti während der Vorstandssitzung für seine neuesten Erfolge. Auch Master Jay Moretti, Enzos Vater, war anwesend. Die große feierliche Gala sollte erst s
„Sie haben kläglich versagt, Nina Whyte! Warum??? Nina?????“, hallte die Stimme des Dekans nach.Ninas Augen schnellten herauf. Nackte Angst spiegelte sich in ihrem Blick, als sie schweißgebadet aus dem Schlaf hochschreckte.Der Albtraum saß ihr noch tief in den Knochen, als sie sich aus dem Bett q







