MasukERWACHSENENINHALT: Dieses Buch enthält Szenen und Themen, die für einige Leser sensibel oder verstörend sein können. Die Lektüre wird für Personen ab 18 Jahren empfohlen. Als Susan, eine entschlossene und unabhängige Werbefachfrau, eine neue Stelle bei dem mächtigen Unternehmen Rurik Motors annimmt, ahnt sie nicht, dass sie kurz davor steht, Dmitry Ruriks Weg zu kreuzen. Einem Alpha, der kalt, unerbittlich und von einer Vergangenheit gezeichnet ist, die ihn gelehrt hat, niemals zu lieben. Vom ersten Blick an begehrt er sie. Von der ersten Berührung an zeichnet er sie. Nun ist sie seine Schicksalsgefährtin, auch wenn sie sich mit allen Kräften dagegen wehrt. Doch Susan ist keine gewöhnliche Frau. Als Nachfahrin der Göttin Morrigan trägt sie eine uralte Macht in sich, die das Gleichgewicht der Welt der Lykaner – und Dmitrys selbst – ins Wanken bringen kann. Während Dmitry zwischen der Kontrolle, die er stets ausübte, und den Gefühlen, die er nie wollte, hin- und hergerissen ist, entfacht die Gegenwart Natalias, seiner Ehefrau aus politischem Zweckbündnis, einen Krieg der Begierden, Instinkte und Macht. In einem Universum, in dem Liebe eine Bedrohung ist und Stärke darüber entscheidet, wer überlebt – wie weit ist ein Alpha bereit zu gehen, um seine Schicksalsgefährtin an seiner Seite zu behalten?
Lihat lebih banyakTeil IDas Labor lag unter einer verlassenen alten Fabrik versteckt, drei Stunden von Moskau entfernt, in einer Region, die selbst die detailliertesten Karten der Clans nicht verzeichneten. Alexei stieg mit bereits violett leuchtenden Augen aus dem Geländewagen, während Umbras Rauch um seinen Körper wallte wie eine zweite Haut.Hinter ihm warteten zwanzig Männer aus beiden Clans — Rurik und Demidov — auf den Befehl. Andrei stand an der Spitze, mit den Ratgebern Timofey und Eldar direkt hinter ihm. Dmitry hatte angeboten mitzukommen, doch Alexei hatte abgelehnt. Das war der letzte Kern, und er wollte ihn allein schließen, mit seinen eigenen Händen.„Es ist der Letzte.“ Umbra sprach in seinem Geist, seine Stimme erfüllt von tiefer Genugtuung. „Danach ist es vorbei.“— Vorbei. — wiederholte Alexei, und das Wort lastete schwer wie fünf Monate der Jagd.Fünf Monate seit der Zeremonie. Fünf Monate, seit er zum Obersten Alfa beider Clans geworden war. Seit Carla Ja gesagt hatte. Und während a
Alexei begrüßte die Alfas einen nach dem anderen, und jeder Händedruck trug ein Gewicht, das er noch immer lernte zu tragen. Fidor Kovalenko sprach über die Bedeutung der Einheit, Mikhail Chernov murmelte etwas über die Luna und das Schicksal, Anatoly Dragunov versuchte, ihm irgendein Versprechen über die Zukunft des Clans abzuringen, und Irina Vasiliev neigte einfach den Kopf, ihre hellen Augen trugen mehr Respekt in sich als jede Rede.Er antwortete allen mit derselben Förmlichkeit, derselben Ruhe, derselben Maske des Obersten Alfas, die er in dem Moment aufgesetzt hatte, als die Krone seinen Kopf berührt hatte. Doch in seinem Inneren herrschte eine Unruhe, die nichts mit der Politik der Clans zu tun hatte.Das Etui befand sich in der Innentasche seines Mantels. Die Ringe waren dort, warm, pulsierend mit demselben Licht, das er in den Händen der Pixies gesehen hatte, und warteten auf den richtigen Moment. Und auch Umbra war unruhig, seine Präsenz in ihm wogte wie eine Flut, die kein
Alexei stand noch immer in der Mitte des Saals, die Mondkrone gerade erst auf seinen Kopf gesetzt, als der Wächter den Stab erneut erhob. Die Stille, die darauf folgte, war vollkommen — alle Alfas, Ältesten und Ratgeber standen und beobachteten den neuen Obersten Alfa und seine Gefährtin.Der Wächter drehte sich langsam in Carlas Richtung.— Dame Carla. Tretet vor.Sie spürte den Bund pulsieren, und Alexei wandte den Kopf zu ihr. Ihre Blicke trafen sich für einen Moment — und in diesem Blick sagte er alles, was er nicht laut aussprechen konnte. „Geh. Ich bin hier.“Carla atmete tief ein und ging in die Mitte des Kreises. Das blau-silberne Kleid glitt über den Marmor, die Fäden aus dunklen Kristallen glänzten im Mondlicht. Sie blieb neben Alexei stehen, und er streckte die Hand nach ihr aus. Sie ergriff sie, ihre verbundenen Finger schlossen sich mit einer Kraft um seine, die nicht körperlicher Natur war.Der Wächter beobachtete die beiden einen Augenblick, dann wandte er sich wieder C
Alexei ging zum Stein des Alten Mondes und spürte das Gewicht des gesamten Saales auf seinen Schultern. Die Augen aller Clans waren auf ihn gerichtet — Alfas, Älteste, Berater, Krieger. Der Mond schien durch das Glasdach größer zu sein, als Alexei ihn jemals gesehen hatte, und sein silbernes Licht tauchte den schwarzen Stein in Helligkeit, als wäre der Himmel selbst anwesend.Der Wächter hob die Hand, und eine kleine Klinge aus dunklem Silber glänzte zwischen seinen Fingern. Er nahm Alexeis Handfläche und machte einen leichten Schnitt. Sofort trat Blut hervor, dunkel auf der hellen Haut. Alexei drehte die Hand, und ein einziger Tropfen fiel auf den Stein.Die schwarze Oberfläche sog das Blut auf, als hätte sie Durst. Einen Moment lang geschah nichts. Dann begannen die in den Stein eingravierten Runen zu leuchten — zuerst rot, dann silbern, dann in einem tiefen Violett. Der Wächter betrachtete die Farben, sein Gesichtsausdruck war nicht zu deuten.— Aus welchem Blut bist du hervorgegan
„Das wird ein Problem, Alpha.“Der Lykaner murmelte in seinem Kopf, die Stimme leise, schleppend, wie eine durch die Zähne gezischte Warnung.Dmitry antwortete nicht. Er bewegte dezent sein Handgelenk und schaute auf die Uhr, als wolle er sich daran erinnern, dass die Zeit noch Regeln gehorchte. Es
Der große Konferenzsaal von Rurik Motors strahlte Erhabenheit aus. Die Glasfenster, die vom Boden bis zur Decke reichten, boten eine privilegierte Aussicht auf die Stadt Moskau, während der ovale Tisch aus dunklem Holz das Zentrum des Raumes beherrschte. Das schwarze Leder der Stühle, der dezente G
Der verglaste Saal in der obersten Etage von Rurik Motors bot ein stilles Schauspiel Moskaus bei Nacht – kalt, pulsierend und gleichgültig. Dmitry stand vor der Glaswand, die Schultern aufrecht, die brennende Zigarette zwischen den Fingern, und blies den Rauch mit derselben Langsamkeit aus, mit der
Vor dem imposanten Gebäude von Rurik Motors stehend, versuchte Susan, die Welle der Anspannung zu ignorieren, die sie überkam. Sie atmete tief durch und rückte die Brille zurecht, bevor sie das Gebäude betrat.Die verspiegelte Fassade warf den gräulichen Himmel zurück und verlieh dem Unternehmen, d











