เข้าสู่ระบบDer verglaste Saal in der obersten Etage von Rurik Motors bot ein stilles Schauspiel Moskaus bei Nacht – kalt, pulsierend und gleichgültig. Dmitry stand vor der Glaswand, die Schultern aufrecht, die brennende Zigarette zwischen den Fingern, und blies den Rauch mit derselben Langsamkeit aus, mit der die Zeit zu vergehen schien.
Unten bewegte sich die Stadt Moskau in einer sich wiederholenden Choreografie. Autos glitten über die Alleen wie metallene Insekten, Lichter flackerten wie die Vitalzeichen eines Körpers, dessen Teil er nicht mehr war.
Der Bildschirm hinter ihm zeigte Zahlen, Diagramme, Prognosen. Es war die Zukunft des Unternehmens, in technischen Details festgehalten, der Höhepunkt eines kolossalen Projekts, das den Namen Rurik noch weiter tragen würde. Doch nichts davon rührte ihn an. Kein Stolz. Kein Vergnügen. Nur das dumpfe Geräusch seiner eigenen Abwesenheit.
„Noch eine Maschine.“ dachte er. „Noch ein hohler Triumph.“
In seinem Inneren knurrte der Lykaner, als wäre auch ihm diese Leere unerträglich.
— Mit jedem Sieg… entferne ich mich weiter von dem, was wirklich zählt. — murmelte er, ohne sich umzudrehen.
Die Antwort kam sofort, düster und roh.
„Wir stecken in diesem Dreck fest. Das nährt uns nicht, reizt uns nicht. Befriedigt rein gar nichts.“
Dmitry zog tief an der Zigarette, ließ den Rauch seine Lungen füllen, bevor er die Zigarette mit einer präzisen Geste ausdrückte.
Die Vergangenheit lastete schwer. Die Gegenwart erstickte. Und die Zukunft… war lediglich ein weiterer Vertrag, der zu erfüllen war.
Als die Tür sich ohne Ankündigung öffnete, brauchte er nicht hinzusehen, um zu wissen, wer es war.
— Dmitry! — Alexeis leichter, spöttischer Tonfall zerschnitt die Stille wie gesprungenes Glas. Sein Bruder trat herein, eine Flasche Whisky in der Hand, und bahnte sich bereits den Weg zum Sessel vor dem Schreibtisch. — Du solltest wissenschaftlich untersucht werden. Ich habe nie jemanden gesehen, der der Routine seines eigenen Gefängnisses so ergeben ist.
Dmitry drehte sich langsam um, eine Augenbraue leicht gehoben.
— Gefängnisse haben einen Zweck. Meine halten dieses Imperium aufrecht.
— Aha. Und sie sorgen auch dafür, dass du mit Stil langsam stirbst. — Alexei schenkte zwei Gläser ein und schob eines zu ihm hinüber. — Nur einen Schluck, Herr Pflicht und Disziplin. Nicht alles muss geballte Faust sein.
Dmitry trat näher und setzte sich ohne Eile. Er betrachtete die bernsteinfarbene Flüssigkeit, als sei sie etwas Fernes, Abstraktes.
— Wie stehen die Demidows? — fragte er leise, ohne den Blick vom Glas zu lösen.
Alexei hielt einen Moment inne. Das Lächeln verschwand von seinen Lippen und wich einem Schatten.
— Es gibt Bewegung. Noch klein. Aber es ist kein leerer Lärm.
„Diejenigen, die uns unsere Mutter nahmen… Diese Hurensöhne.“
Der Lykaner erhob sich in ihm, sanft wie eine Klinge, die durchs Fleisch gleitet.
Dmitrys Finger schlossen sich fester um das Glas.
— Sollen sie nur näherkommen. Ich bin neugierig, wer den Mut haben wird, den Fehler zu wiederholen.
— Sei nur vorsichtig, dass du nicht zu dem wirst, was du zu zerstören geschworen hast. — murmelte Alexei. — Die Wut hat Zähne, doch sie frisst auch ihren Besitzer.
Dmitry hob langsam den Blick, seine Präsenz dicht wie nasser Stein. Alexei wich, wie so oft, mit einem Scherz zurück.
— Und Natalia? Wie läuft das aufregendste eheliche Theaterstück Russlands?
Dmitry ließ nur ein lebloses Lachen entweichen.
— Stabil. Wie ein Schützengraben.
— Ah, wie romantisch. So inspirierend. — Alexei drehte das Glas zwischen den Fingern. — Es fehlt nur noch das tragische Ende.
„Wir wissen, was fehlt.“
Der Lykaner. Immer direkt. Immer gierig.
Dmitry erhob sich und kehrte zum Fenster zurück. Das Spiegelbild seines eigenen Gesichts verschmolz mit der Stadtlandschaft, als wäre er Teil des Glases und nicht des Fleisches.
— Was ich will, hat keinen Platz in dem, was ich aufrechterhalten muss.
Alexei seufzte hinter ihm und schob den Sessel zurück, als er aufstand.
— Du bist nicht aus Stahl, Bruder. Und selbst Stahl bricht, wenn er nicht mit Sorgfalt geschmiedet wird.
Dmitry blieb regungslos. Nur die Lichter der Stadt bewegten sich.
— Ach, und bevor ich es vergesse… — Alexei richtete den Kragen seines Mantels. — Ich habe die Reisen satt. Ich werde mehr hierbleiben.
Dmitry sah ihn aus den Augenwinkeln an.
— Das klingt… ungewöhnlich für dich.
— Ja. Aber Natalia bei jeder Rückkehr zu Hause über den Weg zu laufen, ist eine Art raffinierter Folter. — Er zog eine dramatische Grimasse. — Diese Frau hat die Gabe, einem das Herz auszusaugen. Ich fange an zu glauben, ihr Clan hat sie geschickt, um den Rurik-Männern den Verstand zu rauben, einen nach dem anderen.
Dmitry stieß einen rauen Laut aus. Irgendetwas zwischen Lachen und Klage.
— Sie ist nicht deine Ehefrau.
— Und zum Glück. Einer von uns hat sich bereits für alle geopfert. — Alexei zwinkerte. — Wir sehen uns beim Abendessen.
Er öffnete die Tür.
Und dann geschah es.
Die Luft veränderte sich.
Als hätte die Zeit für eine Sekunde angehalten, hielt Dmitry den Atem an. Seine Augen weiteten sich um einen Millimeter, genug, damit der Instinkt die Kontrolle übernahm.
Zuerst kam es wie eine vergessene Erinnerung. Ein Duft. Süß, betörend. Zimt und Honig. Vanille inmitten der Kälte. Wildblumen unter dem Schnee. So real, dass es etwas in seiner Brust zu berühren schien.
Der Lykaner schwieg einen Moment.
Und dann…
„Das… das ist für uns.“
Dmitrys ganzer Körper reagierte. Das Blut begann zu kochen. Seine Haut schien sich von innen zu spannen, als wolle etwas aus ihr hervorbrechen.
Er drehte sich um.
— Was war das? — fragte Alexei, der die plötzliche Anspannung seines Bruders bemerkte.
Dmitry antwortete nicht. Sein Blick war auf die Tür geheftet, dort, wo der Duft noch in der Luft hing.
„Schicksalsgefährtin.“
Das Wort war keine Idee.
Es war ein Dekret.
— Wer ist hier vorbeigegangen, bevor du kamst? — fragte Dmitry leise, aber bestimmt.
Alexei wirkte verwirrt.
— Die Werbeabteilung. Die Vorstellungsgespräche… — er zögerte. — Kandidatinnen für die Direktionsstelle.
Dmitry sagte nichts. Er stand nur da. Schweigend.
Doch in seinem Inneren brüllte der Lykaner – nicht vor Wut, sondern in Gewissheit.
„Finde sie.“
***
Die Tür hatte sich vor wenigen Minuten geschlossen, und die Stille, die sich über das Büro legte, brachte keine Erleichterung. Dmitry blieb regungslos stehen, die Muskeln angespannt unter dem Stoff seines tadellos gebügelten Hemdes. Der Whisky im Glas schmeckte ihm nun nach nichts mehr. Nichts war mehr wichtig. Nichts, außer diesem Duft.
Sie.
Jener Duft war noch in der Luft, als hätte er sich in den Sauerstoff selbst eingebrannt, den er atmete. Honig, Zimt, Vanille und Blüten. Es war nicht nur ein Aroma. Es war ein Ruf. Ein Instinkt, der jede Logik überstieg.
„Nein.“
Er versuchte, zu widerstehen. Er ballte die Fäuste, trat von der Tür zurück und blickte wieder durch das Glas auf die Stadt. Moskau lag weiter dort draußen, gleichgültig gegenüber dem Chaos, das in ihm wütete. Sein Kiefer verspannte sich. Der Lykaner knurrte nun ungeduldig. Das Verlangen nach Kontrolle, nach Ordnung… entglitt ihm zwischen den Fingern.
"Sie ist hier. Sie ist hier vorbeigegangen. Und du hast sie gehen lassen."
Dmitry spürte ein Prickeln auf der Haut. Sein Wesen – halb Mensch, halb Bestie – schlug gegen die Barrieren, die er jahrelang errichtet hatte. Barrieren, aufgebaut mit Gewalt, auf der Grundlage von Disziplin und Opfer. Doch in diesem Augenblick… zerbrachen sie wie dünnes Glas.
Der Klang der Aufzugtür am Ende des Flurs hallte in seiner Erinnerung wider. Leichte Schritte, gedämpftes Lachen, Alexeis Stimme… und ein weiterer Ton. Ein sanftes Pochen. Ein rasender Herzschlag, Geruch von Nervosität, vermischt mit Süße.
Er schloss die Augen.
"Sie hat uns gespürt."
Der Lykaner zog sich ungeduldig durch seinen Geist. Er akzeptierte kein Zögern. Nicht vor diesem. Ihr.
"Finde sie. Jetzt."
— Verdammt… — knurrte Dmitry zwischen den Zähnen.
Er verließ den Raum mit langen Schritten und ignorierte die Blicke der Angestellten auf dem Flur. Im Aufzug drückte er mit unnötiger Wucht auf den Knopf zum Erdgeschoss. Der Duft war noch da, schwach, aber gegenwärtig. Er atmete ihn ein, als versuchte er, ihn in sich aufzusaugen.
In der Tiefgarage öffnete er die Autotür und startete den Motor wie ein Automat. Seine blauen Augen waren heller, fast silbern – das Spiegelbild der Unruhe der Bestie. Der Geruch kam in Wellen, als würde er ihn führen, als hätte die Stadt selbst beschlossen, einen Weg zu ihr zu weisen.
Er folgte. Ohne zu wissen, wer sie war. Ohne zu wissen, warum. Einfach dem Ruf folgend.
Stadtteil um Stadtteil überquerte er rote Ampeln, die er nicht sah, überholte Autos wie in Trance. Bis er vor einem bescheidenen Gebäude in einer älteren Gegend der Stadt hielt. Es war nicht die Art von Ort, an dem er sich gewöhnlich aufhielt. Doch dort… dort war der Duft rein. Intensiv.
Er stieg langsam aus dem Wagen, als wäre jeder Schritt zu schwer. Der Lykaner brüllte vor Euphorie und streifte die Grenzen des Fleisches.
"Sie ist hier. Jetzt. So nah…"
Er betrat das Gebäude wie ein Schatten, ignorierte den Pförtner, die Blicke, die Stimmen. Der Aufzug war besetzt, also stieg er die Stufen zum zweiten Stock hinauf. Er blieb vor einer weißen Tür stehen. Schlicht.
Der Duft war in jenem Moment fast körperlich. Sein ganzer Körper reagierte darauf. Und zum ersten Mal seit Jahren spürte Dmitry etwas, das ihm Angst machte.
Verwundbarkeit.
Dort, vor dieser gewöhnlichen Tür, fühlte sich der Alpha der Ruriks einer Macht ausgeliefert, die er nicht beherrschen konnte. Der Lykaner wollte sie nicht nur – er brauchte sie.
Dmitry legte die Hand auf das Holz der Tür. Er spürte die Schwingungen im Inneren. Lachen. Schritte. Drei Herzschläge. Doch einer davon war besonders…
Schneller. Süßer. Vertrauter.
— Du… — flüsterte er, als spräche er zu sich selbst, als könnte seine Stimme sie durch die Schichten aus Zeit, Schicksal und Holz hindurch erreichen.
Seine Brust hob und senkte sich langsam. Er wollte zurückweichen. Wollte gegen das ankämpfen, was er fühlte.
Doch er konnte es nicht, denn nun wusste er es.
Sie war real.
Und sie gehörte ihm.
Teil IDas Labor lag unter einer verlassenen alten Fabrik versteckt, drei Stunden von Moskau entfernt, in einer Region, die selbst die detailliertesten Karten der Clans nicht verzeichneten. Alexei stieg mit bereits violett leuchtenden Augen aus dem Geländewagen, während Umbras Rauch um seinen Körper wallte wie eine zweite Haut.Hinter ihm warteten zwanzig Männer aus beiden Clans — Rurik und Demidov — auf den Befehl. Andrei stand an der Spitze, mit den Ratgebern Timofey und Eldar direkt hinter ihm. Dmitry hatte angeboten mitzukommen, doch Alexei hatte abgelehnt. Das war der letzte Kern, und er wollte ihn allein schließen, mit seinen eigenen Händen.„Es ist der Letzte.“ Umbra sprach in seinem Geist, seine Stimme erfüllt von tiefer Genugtuung. „Danach ist es vorbei.“— Vorbei. — wiederholte Alexei, und das Wort lastete schwer wie fünf Monate der Jagd.Fünf Monate seit der Zeremonie. Fünf Monate, seit er zum Obersten Alfa beider Clans geworden war. Seit Carla Ja gesagt hatte. Und während a
Alexei begrüßte die Alfas einen nach dem anderen, und jeder Händedruck trug ein Gewicht, das er noch immer lernte zu tragen. Fidor Kovalenko sprach über die Bedeutung der Einheit, Mikhail Chernov murmelte etwas über die Luna und das Schicksal, Anatoly Dragunov versuchte, ihm irgendein Versprechen über die Zukunft des Clans abzuringen, und Irina Vasiliev neigte einfach den Kopf, ihre hellen Augen trugen mehr Respekt in sich als jede Rede.Er antwortete allen mit derselben Förmlichkeit, derselben Ruhe, derselben Maske des Obersten Alfas, die er in dem Moment aufgesetzt hatte, als die Krone seinen Kopf berührt hatte. Doch in seinem Inneren herrschte eine Unruhe, die nichts mit der Politik der Clans zu tun hatte.Das Etui befand sich in der Innentasche seines Mantels. Die Ringe waren dort, warm, pulsierend mit demselben Licht, das er in den Händen der Pixies gesehen hatte, und warteten auf den richtigen Moment. Und auch Umbra war unruhig, seine Präsenz in ihm wogte wie eine Flut, die kein
Alexei stand noch immer in der Mitte des Saals, die Mondkrone gerade erst auf seinen Kopf gesetzt, als der Wächter den Stab erneut erhob. Die Stille, die darauf folgte, war vollkommen — alle Alfas, Ältesten und Ratgeber standen und beobachteten den neuen Obersten Alfa und seine Gefährtin.Der Wächter drehte sich langsam in Carlas Richtung.— Dame Carla. Tretet vor.Sie spürte den Bund pulsieren, und Alexei wandte den Kopf zu ihr. Ihre Blicke trafen sich für einen Moment — und in diesem Blick sagte er alles, was er nicht laut aussprechen konnte. „Geh. Ich bin hier.“Carla atmete tief ein und ging in die Mitte des Kreises. Das blau-silberne Kleid glitt über den Marmor, die Fäden aus dunklen Kristallen glänzten im Mondlicht. Sie blieb neben Alexei stehen, und er streckte die Hand nach ihr aus. Sie ergriff sie, ihre verbundenen Finger schlossen sich mit einer Kraft um seine, die nicht körperlicher Natur war.Der Wächter beobachtete die beiden einen Augenblick, dann wandte er sich wieder C
Alexei ging zum Stein des Alten Mondes und spürte das Gewicht des gesamten Saales auf seinen Schultern. Die Augen aller Clans waren auf ihn gerichtet — Alfas, Älteste, Berater, Krieger. Der Mond schien durch das Glasdach größer zu sein, als Alexei ihn jemals gesehen hatte, und sein silbernes Licht tauchte den schwarzen Stein in Helligkeit, als wäre der Himmel selbst anwesend.Der Wächter hob die Hand, und eine kleine Klinge aus dunklem Silber glänzte zwischen seinen Fingern. Er nahm Alexeis Handfläche und machte einen leichten Schnitt. Sofort trat Blut hervor, dunkel auf der hellen Haut. Alexei drehte die Hand, und ein einziger Tropfen fiel auf den Stein.Die schwarze Oberfläche sog das Blut auf, als hätte sie Durst. Einen Moment lang geschah nichts. Dann begannen die in den Stein eingravierten Runen zu leuchten — zuerst rot, dann silbern, dann in einem tiefen Violett. Der Wächter betrachtete die Farben, sein Gesichtsausdruck war nicht zu deuten.— Aus welchem Blut bist du hervorgegan
Alexei stieg zuerst aus und streckte Carla die Hand entgegen. Sie nahm sie an, das blau-silberne Kleid glitt über den Metallboden, und die beiden gingen Seite an Seite auf den Hintereingang des Velesov-Anwesens zu.Nikandr erwartete sie dort, begleitet von seinem treuen Butler. Der Alte trug ein zeremonielles dunkelgraues Gewand, auf dessen Brust das Symbol der Velesovs in Silber eingestickt war, und als er Alexei und Carla näherkommen sah, neigte er respektvoll den Kopf — eine Geste, an die Alexei sich allmählich gewöhnte.— Oberster Alfa. Dame Carla. — Nikandrs Stimme trug Feierlichkeit, aber auch eine aufrichtige Wärme. — Der Saal ist bereits voll. Alle Clans haben Vertreter geschickt.Alexei nickte und spürte das Gewicht des Augenblicks.— Irgendwelche Probleme?— Keine. Die Berater sind positioniert, die Banner hängen, und der Mond steht hoch. — Nikandr machte eine Geste zur Tür. — Kommt. Ich bringe euch zum Saal.Das Anwesen war von innen noch beeindruckender. Die Korridore ware
Sie gingen gemeinsam hinunter.Das Rurik-Anwesen schien ein anderes zu sein. Die Korridore waren mit weißen und silbernen Blumen geschmückt, und die Eingangshalle war voller Sicherheitsleute und Familienmitglieder. Demyan tauchte als Erster auf und rannte in einem maßgeschneiderten dunkelblauen Anzug auf sie zu.— Tante Kala! — Er blieb vor ihr stehen, die eisblauen Augen weit aufgerissen. — Du siehst wunderschön aus!— Danke, mein Schatz. — Carla ging vorsichtig in die Hocke, damit ihr Kleid keine Falten bekam, und küsste seine Stirn. — Du bist ja schon ein kleiner Mann.Demyan lächelte stolz, und Dmitry erschien direkt hinter ihm, ebenfalls festlich gekleidet. Er sah Carla an, und für einen Moment lag echter Respekt in seinem Gesicht.— Bist du bereit dafür? — fragte er mit leiser Stimme.— Nein. — gab Carla zu. — Aber ich werde es trotzdem tun.Dmitry nickte, und Zustimmung lag in seinem Blick. Da hob Carla den Blick zur Treppe, wo Alexei am Fuß der Stufen stand.Er trug ein Outfit
Die Fahrt zum Hauptsitz von Rurik Motors verlief in absolutem Schweigen. Die Stadt pulsierte draußen, gleichgültig gegenüber dem Sturm, der in ihm wirbelte.Dmitry hielt eine Hand fest am Lenkrad und die andere am Kinn, die Augen auf die Straße gerichtet, doch der Verstand weit weg. Er musste sich
Dmitry öffnete die Augen und wusste, dass er nicht mehr in der wachen Welt war.Es war nicht das erste Mal.Dieser luxuriöse Saal, von alter Architektur und stillem Prunk, hatte ihn schon einmal aufgenommen. Ein verzerrtes Abbild der Wirklichkeit, vielleicht. Oder eine ätherische Ebene, die nur an
„Das wird ein Problem, Alpha.“Der Lykaner murmelte in seinem Kopf, die Stimme leise, schleppend, wie eine durch die Zähne gezischte Warnung.Dmitry antwortete nicht. Er bewegte dezent sein Handgelenk und schaute auf die Uhr, als wolle er sich daran erinnern, dass die Zeit noch Regeln gehorchte. Es
Der große Konferenzsaal von Rurik Motors strahlte Erhabenheit aus. Die Glasfenster, die vom Boden bis zur Decke reichten, boten eine privilegierte Aussicht auf die Stadt Moskau, während der ovale Tisch aus dunklem Holz das Zentrum des Raumes beherrschte. Das schwarze Leder der Stühle, der dezente G







