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Die Wut hüllte sein ganzes Wesen ein, wie das Fell einer Katze. Sie war immer da und wartete auf den richtigen Moment, um zu explodieren.
Sechzehn Jahre!
Es waren nun schon sechzehn Jahre vergangen, und der Groll hatte sich noch tiefer in sein Herz eingegraben. Das Einzige, was ihn beruhigen konnte, war der Tod eines anderen, doch selbst das schien nicht ausreichen, um seine Dämonen zu besänftigen, so wild waren sie geworden.
„B—Bitte, Alessandro. Vergib mir“, stieß der Mann hervor, während sein Blut den ganzen Boden bedeckte. Er schlug noch härter auf ihn ein und schleuderte ihn zurück auf den Boden. Er war kein Mann der Gnade.
Er scherte sich um niemanden, schon gar nicht um dieses lügende Stück Scheiße.
„Alessandro, lass mich das zu Ende bringen“, schlug Marco vor. Er hatte bemerkt, dass die Dinge außer Kontrolle gerieten. Normalerweise war er derjenige, den sie anflehten, aufzuhören – nicht Alessandro. Alessandro tötete selten selbst, es sei denn, er wurde wirklich dazu provoziert. Stattdessen ignorierte Alessandro ihn, entschlossen, das, was er begonnen hatte, selbst zu Ende zu bringen.
Alessandro hob seine Stiefel gegen den Hals des am Boden liegenden Mannes, bis dessen Schreie um Gnade von seinem verzweifelten Keuchen nach Luft unterbrochen wurden.
Er zeigt keine Gnade, wenn es um Verrat geht, und dieser Mann, der einer seiner Männer war, hatte ihn verraten.
Alessandro ging ein Stück auf ihn zu, während er sich die Kehle umklammerte. Er versetzte ihm erneut einen harten Schlag. Diesmal spritzte sein Blut über den Boden und auf sein Hemd.
Der Mann lag regungslos da.
Unfähig, die Wut in sich zu zügeln, hob Alessandro seine Stiefel gegen dessen Gesicht und begann wie wild auf ihn einzutreten. Es schien, als würde er seine gesamte aufgestaute Wut auf den Mann entladen.
Blutspritzer und Hirnmasse lagen auf dem Boden und auf seinem Schuh.
Der Mann lag auf dem Boden, bis zur Unkenntlichkeit entstellt.
Erst als er zufrieden war, ließ Alessandro den Mann, dessen Kopf vom Körper abgetrennt worden war, in Frieden sterben.
Er wandte sich schnell seinem Unterboss zu. „Kümmere dich um dieses Chaos.“
Marco nickte.
Marco Ricci, sein Unterboss und Stellvertreter, war einer der wenigen Menschen, denen er im Moment vertrauen konnte. Obwohl Marco halb Italiener und halb Amerikaner war, hatte er Alessandro stets seine Treue geschworen. Alessandro war sich sicher, dass Marco, sollte es darauf ankommen, sein Leben für ihn zu opfern, dieser Aufgabe gewachsen sein würde.
Als er den Folterraum verließ und den Flur des Haupthauses entlangging, fühlte er sich innerlich ruhig.
Schließlich war er Don Alessandro Moretti. Der gefürchtetste Don in New York City. Er war dazu erzogen worden, rücksichtslos und kaltherzig zu sein. Dazu erzogen, Gnade nur dort zu gewähren, wo sie verdient war – und das kam bekanntermaßen selten vor.
Er war der älteste Sohn von Don Antonio Moretti. Der gefürchtetste Don zu dessen Zeiten, doch nun war es an Alessandro, vielen Menschen Angst einzuflößen. Die Menschen verehrten ihn. Sie kamen zu ihm, wenn sie Hilfe auf illegale Weise benötigten, denn sie wussten, wie mächtig er war.
Obwohl sein Vater ihm sein Geldwäschegeschäft, seine Lagerhäuser, Casinos, politischen Verbindungen und Unternehmen vererbt hatte, hatte Alessandro noch mehr aus eigener Kraft aufgebaut. Schon die bloße Erwähnung seines Namens ließ denjenigen, die ihn hörten, einen Schauer über den Rücken laufen.
Man hatte ihm beigebracht, dass Gefühle die Schwäche eines Mannes seien, und so war er ohne Herz aufgewachsen. Mit zehn Jahren hatte er bereits einen Mann getötet und damit seinen Vater übertroffen, der seinen ersten Mord erst mit fünfzehn begangen hatte.
Niemand betrat seine Folterkammer, um lebend wieder herauszukommen. Es ging das Gerücht um, dass er den Angehörigen von Verrätern üblicherweise den Kopf oder ein Körperteil als Geschenk – oder Warnung – zusandte.
Er war der Don der Dons.
Und doch hatte er in seinem ganzen Leben bis heute nur für eine einzige Frau eine Schwäche empfunden – seine Mutter.
Seine Mutter, die von einem rivalisierenden Clan kaltblütig ermordet worden war.
Das Einzige, was ihn am Leben hielt, war Rache.
Giovanni Conti.
Wut erfüllte sein ganzes Wesen, als er sich an den Mann erinnerte, der seine Mutter ermordet hatte. Zorn und Raserei, die sich in ihm aufgestaut hatten, begannen sich zu offenbaren.
Es spielte keine Rolle, was es kosten würde – er würde Giovanni und alles, was mit ihm zu tun hatte, vernichten.
Er ließ sich auf den Stuhl in seinem Büro sinken, nahm eine Flasche Whisky und schenkte sich ein Glas ein. Ein teuflisches Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.
Er hatte gerade herausgefunden, dass Giovanni einen wertvollen Besitz hatte.
Er hatte eine Tochter, die er seit Jahren versteckt hielt.
Er würde es ihm heimzahlen, dass er sie erfolgreich vor der Mafia-Welt versteckt hatte, denn keine einzige Seele hatte von ihrer Existenz gewusst. Jetzt wusste er es und würde es zu seinem Vorteil nutzen.
Sie war seine Beute.
Er war ihr Jäger.
Es spielte keine Rolle, dass sie nicht die Tochter ihres Vaters war – sie würde ohnehin für seine Sünden bezahlen.
Die Tür öffnete sich langsam und gab den Blick auf Luciano Moretti frei. Luciano, einer seiner Männer, war zugleich sein Cousin und gehörte nach wie vor zu den wenigen, denen er vertrauen konnte.
„Wir haben sie gefunden. Sie existiert wirklich“, sagte er und kam direkt zur Sache. Jeder, der Luciano kannte, wusste, dass er es nicht mit Geduld auf sich nahm.
Alessandro sagte kein Wort. Stattdessen nahm er eine Zigarette aus der Packung, wo sie lag, zündete sie an und blies eine Rauchwolke quer durch den Raum.
„Sollen wir sie in die Folterkammer bringen und sie töten?“, fragte Luciano. Er kannte das Muster. Wer hierher gerufen wurde, würde sterben. Darüber gab es keine Diskussion.
„Nein!“, erwiderte Alessandro, seine Augen dunkel und die Aura um ihn herum strahlte Macht und Dominanz aus.
„Nein? Ist sie nicht Giovannis Tochter? Ich finde, wir sollten sie töten. Und ich habe gehört, dass sie in zwei Tagen heiratet.“
Alessandro hielt einen Moment inne. Sie zu töten, ohne sie gesehen zu haben, kam ihm unpassend vor. Er musste sie gnadenlos foltern. Sie musste seinen Zorn spüren, und eine Pistole an der Schläfe würde seine Wut nicht stillen.
Auf keinen Fall!
Sie gehörte ihm, um sie zu foltern, und keinem anderen Mann.
Er blickte auf, den Zigarettenstummel in der Hand,
„Dann müssen wir eine Hochzeit stören.“
HUNDERTUNDDREI⚠-18+Ihre Augen blieben auf seinem Schoß fixiert, und als er den Bund seiner Boxershorts tief genug herunterzog, dass sein Schwanz freisprang, sog sie einen Atemzug ein. Als würde sie den Atem anhalten und darauf warten, ihn zu sehen, obwohl sie früher gesagt hatte, dass sie ihn nicht wollte.Alessandros Hand schloss sich um die Basis seines Schwanzes. Drückte zu.„Du wirst genau dort bleiben, Isabelle“, sagte er, als er bemerkte, wie sie auf ihre Unterlippe biss. „Und zuschauen“, fügte er hinzu und zog seine Hand an seiner Länge hoch, drückte etwas fester direkt unter der Spitze. „Und ich werde warten… warten, bis du um meinen Schwanz bettelst. Aber bevor das passiert, wirst du genau das tun, was ich sage.“Isabelle machte ein Geräusch — etwas zwischen Unglauben und Aufregung.Er griff seine Basis mit der Hand, als er anfing zu streicheln. „Jetzt, schiebe deine Hand hinunter und berühre dich. Ich will dich beobachten.“„Alessandro…“ fing sie an, um zu protestieren. Ih
HUNDERTUNDZWEIWährend sie ihre Hand an seiner Länge auf und ab streichelte, blieb ihre andere Hand an seinem Oberschenkel fürs Gleichgewicht, ihre Finger gruben sich in seinen Muskel. Ungeduldig griff Alessandro nach ihrem Haar, drückte ihren Kopf nach vorne und drängte sie, mehr zu nehmen, als sie bereits hatte.Überraschenderweise streckte Isabelle die Hand aus und legte ihre Hand über seine am Hinterkopf. Sie drückte seine Hand nach vorne und drängte sich selbst, tiefer zu gehen. Alessandro, immer noch erregt, wölbte seine Hüften höher… schneller, stieß in und aus ihrem Mund — fickte ihre Lippen — sie in die Vergessenheit.Er konnte spüren, wie ihre Muskeln um ihn herum zuckten, während sie mit seinem neu gefundenen Tempo mithalten kämpfte. An ihrem Haar greifend, zog er sie von seinem Schwanz und ließ sie eine Weile zu Atem kommen.Isabelle hatte immer noch ihre Hand an seinem Schwanz und blieb nicht untätig, sie führte ihren Griff an seiner Länge auf und ab und ließ sein Pre-Cum
HUNDERTUNDEREINS„Sag mir diese Worte noch einmal.“Isabelle biss sanft auf ihre Unterlippe und versuchte, das Gefühl zu kontrollieren, das in ihr hochkochte. Sie war kurz davor, dem Vergnügen nachzugeben, das er anbot, aber dann erinnerte sie sich…Er hatte sie trotz ihrer zahlreichen Bitten in die Folterkammer gesperrt. Er hatte sie tagelang ignoriert. Es hatte keinen einzigen Moment der Zärtlichkeit zwischen ihnen gegeben in diesen wenigen Tagen, und hier war er und tat das, was er am besten konnte.Er nutzte die Reaktion ihres Körpers zu seinem Vorteil.Widerwillig schlug sie seine Hand von ihren Brüsten und überraschte ihn damit.„Ich habe gesagt“, begann sie und sah ihn mit dem kleinsten Maß an Trotz an. „Berühr mich nicht.“Alessandro schien amüsiert. Er sah nicht so aus, als nähme er diese Ablehnung ernst. Fast so, als wäre er zu selbstsicher.„Du sagst das eine, Firecracker, und dein Körper sagt etwas anderes“, neckte Alessandro und kam näher, durchbrach den kleinen Abstand,
HUNDERTEin Piepton.Noch ein Piepton.Und noch einer…Isabelle griff hastig nach ihrem Handy vom Schminktisch. Sie wusste, wer es war… wusste, was ihr Handy wieder und wieder zum Vibrieren brachte.Es war wieder die unbekannte Nummer.Dieselbe Nummer, die sie weder zurückverfolgen noch identifizieren konnte. Dieselbe Nummer, die eine Reihe kleiner Piep-Anrufe und Nachrichten hinterlassen hatte. Es erschreckte sie, dass sie keine Ahnung hatte, wer es war. Isabelle holte tief Luft, als sie die Benachrichtigung der Nachricht sah, die ihr von der unbekannten Nummer geschickt worden war.¡_________________________¡Unbekannt: Foto☮¡_________________________¡Sie klickte auf den Foto-Button, und das Nächste, was sie sah, war ein Bild von Alessandro – er war nicht allein. Ava, mit ihrem ingwerfarbenen Haar und braunen Augen, stand direkt neben ihm. Es lag ein schwaches Lächeln auf ihren Gesichtern, und ihre Hände waren ineinander verschlungen.Ihr Herz sank, sie setzte sich aufs Bett – spr
Tage hatten sich in Wochen verwandelt – genau zwei, und sie hatten immer noch nicht miteinander gesprochen. Kein Alessandro. Nur Zeichen, die sagten, dass er da gewesen war. Sie bekam ihn nie zu Gesicht, weil er immer darauf achtete, hereinzukommen, wenn sie nach Stunden des Wartens auf ihn endlich eingeschlafen war, und fortzugehen, bevor sie aufwachte. Egal, wie sehr sie versuchte, früher als gewöhnlich aufzuwachen, um ihn neben sich zu entdecken – sie schaffte es einfach nie. Alessandro kannte sie besser, als sie sich selbst kannte. Bei der Art, wie alles war, gab es nur eine Schlussfolgerung, die sie hatte.Er vermied sie ganz klar.Sie wusste, dass er immer nach Hause kam, nur nicht zu ihr. Es war, als würde sich dasselbe Muster immer wieder abspielen, und es wurde erschöpfend. Seine Männer wollten ihr nicht einmal sagen, wo er war, was nur bedeutete, dass Alessandro nicht wollte, dass sie es wusste. Und estat weh… ziemlich stark.Und jetzt, genau wie zuvor, war die Bibliothek zu
Die Vergangenheit – Alessandro – ALTER 25„Ich werde diese Frau da drinnen nicht heiraten, und du kannst mich nicht dazu zwingen, etwas anderes zu tun“, erklärte Alessandro, seine Stimme fest… beharrlich.„Ich bin immer noch dein Vater, sehr lebendig und gesund. Ich habe das Recht, dir genau zu sagen, was du tun sollst. Deine Aufgabe ist es, zuzuhören und zu gehorchen. Außerdem bin ich dein Capo und was immer ich sage, gilt. Warum tust du so, als wäre das alles etwas brandneues für dich? Du wurdest trainiert, nach dem Mafia-Code zu leben, und du bist in der Cosa Nostra, du solltest wissen, wie gut Loyalität funktioniert… wie Treue funktioniert. Diese Frau da drinnen ist deine Frau, und das ist endgültig. Du solltest wahrscheinlich anfangen darüber nachzudenken, wie ihr zusammen Kinder bekommen werdet, um das Imperium zu erweitern“, erklärte Antonio, sitzend in seinem alten schwarzen Leder-Wingback-Stuhl, dem, der nur für ihn allein reserviert war, mit einer Zigarre in der einen Hand un