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„Ich werde ihn nicht überleben, Nina“, flüsterte Isabelle. „Bitte, du musst meinen Platz einnehmen“, drängte sie.
Don Francesco hatte bewaffnete Wachen hinter der Tür und in allen Fluren postiert. Eine Flucht war unmöglich.
„Isa, bitte. Du weißt doch, dass deinem Onkel nichts entgeht. Er wird mich umbringen, wenn er davon erfährt“, antwortete Nina flüsternd. Sie durften nicht zulassen, dass die Wachen hörten, was sie vorhatten. Doch wie immer konnten ihr gutes Herz und ihre enge Verbundenheit mit Isabelle sie nicht dazu bringen, deren beharrliches Flehen abzulehnen.
Isabelle reichte ihr das Brautkleid, und sie nahm Ninas Kleidung entgegen.
Der Plan war furchterregend, aber die Vorstellung, mit Don Domenico zusammenleben zu müssen, war noch beängstigender.
Nina trug das Brautkleid mit dem Schleier, der es schwer machte, zu erkennen, wer sich dahinter verbarg. Ihnen fiel auf, dass das Kleid ziemlich locker saß, da Isa extrem kräftig gebaut war. Ihre prallen Brüste und ihr üppiger Hintern machten sie stets zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Isabelle holte eine Nadel aus einer der Schubladen; sie wollte ihre Schneiderkünste unter Beweis stellen.
„Nina! Warum brauchst du so lange, wo sie doch da drin ist? Beeil dich! Der Don braucht sie“, rief einer der Wachen, die vor der Tür standen.
„Hab bitte Geduld. Es gibt ein Problem mit ihrem Kleid“, schrie sie zurück, während sie versuchte, nicht vor Angst zu zittern.
„Dem Don wird das nicht gefallen. Zwing mich nicht, da reinzukommen.“
„Ich habe gesagt, du sollst VERDAMMT NOCHMAL warten! Wir kommen schon!“
Sie waren fast fertig.
Sie brauchten nur noch ein bisschen Zeit.
Sie hörten Stimmen näherkommen, und Isabelle versteckte sich schnell hinter einem der Vorhänge.
Ihr Plan war vollendet.
Die Tür öffnete sich, und Francesco trat ein. Sein Blick wanderte von der Frau im Hochzeitskleid zum Rest des Raumes.
Er ging auf sie zu,
„Du siehst wie immer umwerfend aus, meine Isabelle“, bemerkte er, während sein Blick träge über ihren Körper wanderte. „Domenico kann sich wirklich glücklich schätzen, dich zu haben. Weißt du, warum?“
Sie schüttelte den Kopf.
„Weil du die Fähigkeit hast, jeden Mann anzumachen, allein schon durch deinen Blick. Du bist wild, unschuldig, klug …“
Und im Bruchteil einer Sekunde rammte er ihr ein Messer in den Bauch. „Aber nicht klug genug, um mich zu überlisten.“
Nina schrie auf und sank zu Boden.
„Isabelle, komm jetzt raus! Zwing mich nicht, dich zu holen“, sagte er und richtete seinen Blick genau auf die Stelle, an der sie sich versteckte.
Isabelle stürmte heraus und rannte auf Nina zu.
Sie hatte dafür gesorgt, dass die einzige Person, der sie vertrauen konnte, getötet wurde.
„Nina – aaaaaa!“, schrie sie, und ihre Schreie hallten laut durch den Raum.
„Hast du etwa geglaubt, ich würde dich unbewacht lassen? Meine Männer mögen dumm genug sein, es nicht zu bemerken, aber meine Kameras nicht“, verriet er.
Die Wachen stürmten herein und trugen Isabelle fort.
Giulia kam herein.
Sie war immer überall.
„Sorgt dafür, dass sie sich umzieht und in wenigen Minuten bereit ist. Falls irgendetwas schiefgeht …“
„Keine Sorge. Sie ist schon fast fertig“, unterbrach Giulia ihn. Sie war klüger als Nina und wusste, dass Francesco niemand war, den man hintergehen durfte.
„Ein neues Hochzeitskleid für die Braut“, verkündete eine weitere Dienstmagd, die hereingekommen war.
Sobald Francesco gegangen war, zerrte Giulia sie vom Boden hoch und warf ihr das Brautkleid zu.
„Ich hätte nicht gedacht, dass du so dumm sein würdest. Zieh dich an! Die Gäste sind da.“
Sie stand fest da, während Isabelle das Kleid und ihre Pumps anzog. Sie wollte nicht so enden wie Nina.
Sie rief die Visagistin herbei, und innerhalb weniger Minuten war Isabelle fertig.
Giulia reichte ihr den Blumenstrauß, bevor sie sie aus dem Zimmer führte.
„Endlich. Ich dachte schon, es müsste wieder jemand sterben“, murmelte Francesco, der vor der Tür auf sie gewartet hatte.
Er streckte seine Hand aus, und Isabelle schlang ihren Arm um seinen.
Sie gingen auf die Kirche zu. Die Gäste waren eingetroffen. Die langsame Musik hatte begonnen zu spielen.
Ihr zukünftiger Ehemann stand am Altar, sein Gesicht strahlte vor Freude. Tränen liefen ihr über die Wangen; sie hatte alles versucht, um diesem Tag zu entkommen, aber es war ihr nicht gelungen. Am Ende war sie nur die Ursache für den Tod eines anderen gewesen.
Ihre Hände zitterten, als sie den Blumenstrauß umklammerte; jeder Schritt den Gang hinunter zog sie näher an ihr Schicksal heran.
Der Priester begann die Zeremonie. Sie hörte ihn kaum, nicht, wenn ihr Herz wie wild gegen ihre Brust hämmerte und alles andere übertönte. Ihre Lippen öffneten sich, um ihr Eheversprechen zu sprechen, und dann –
EIN LAUTER KNALL!!!
Ein einzelner Schuss hallte durch die Luft und versetzte die Kirche in Aufruhr.
Schreie brachen aus; einige suchten nach einem Versteck, andere schrien und rannten davon. Die Fensterscheiben zersplitterten, und einige Scherben bohrten sich in die Haut einiger Menschen.
Männer in Schwarz stürmten durch alle Türen, die in den Saal führten, die Waffen erhoben; es schien, als würden immer mehr hereinkommen – und hereinkommen.
Auch Domenicos Männer hatten ihre Waffen erhoben.
Die Schießerei hatte begonnen.
„ALLE RUNTER!“, schrie jemand.
Isabelle fiel zu Boden, während die Schüsse in ihr nachhallten
Ohren. Als sie nach links blickte, sah sie ihren Onkel rennen.
Einige von Domenicos Männern hatten ihn sicher hinausbegleitet, während der Rest mit gezückten Waffen schoss.
Das war ihre Chance.
Sie erhob sich inmitten des Chaos, hielt ihr Kleid fest und rannte auf den Ausgang zu. Sobald sie draußen war, riss sie sich den Schleier vom Kopf und streifte ihre Pumps ab.
„LUCIANO, MARCO, WAGT ES JA NICHT, DIE BRAUT ENTFLIEHEN ZU LASSEN!“, hörte sie eine tiefe, wütende Stimme brüllen, die ihr einen Schauer der Angst über den Rücken jagte.
Das allein reichte schon aus, um ihr Tempo zu erhöhen. Sie rannte so schnell sie konnte und beschloss, sich nicht umzusehen.
Sie befand sich im Wald, doch sie konnte sie noch immer hören, wie sie ihr dicht auf den Fersen waren.
„ICH SEHE SIE“, rief einer.
„HOLT DIE VERDAMMTE BRAUT!“
Isabelle zuckte zusammen, als sie auf etwas Scharfes trat. Sie blickte nach unten und riss die Wurzel heraus, wobei ein wenig Blut auf ihr Kleid tropfte. Die Wunde war nicht allzu tief.
Aber es reichte aus, um sie hinken zu lassen.
Sie wagte es nicht, sich umzusehen.
„Entweder sterbe ich auf der Flucht oder ich sterbe auf der Flucht“, sagte ihre innere Stimme.
Entschlossen, sich nicht erwischen zu lassen, und obwohl ihre Füße schmerzten, versteckte sie sich hinter einem großen Felsen. Noch immer keuchend griff sie nach dem Saum ihres Hochzeitskleides und riss mit den Zähnen ein Stück heraus.
Sie blutete stark.
Sie wickelte das Tuch um ihr Bein und hörte eine Stimme:
„Sie ist hier entlanggelaufen. In diesem Kleid kann sie nicht weit gekommen sein.“
Als Isabelle die Stimme so nah bei sich hörte, stand sie auf. Sie versuchte zu rennen, doch ihr verletzter Fuß ließ es nicht zu.
Stattdessen humpelte sie weiter, versuchte aber dennoch zu rennen.
Erst als sie spürte, wie sich ein Schatten vor ihr bewegte.
Es ging zu schnell, denn plötzlich stand sie zwei massigen Männern gegenüber, neben denen sie so zierlich wirkte.
Sie drehte sich blitzschnell um, in der Hoffnung, den anderen Weg als Fluchtroute nutzen zu können.
Doch dann tauchte ein weiterer auf.
Sie umzingelten sie.
Einer der Männer, den sie als Ersten gesehen hatte, sagte: „Du bist ja ein ganz schön temperamentvolles kleines Ding, oder?“
Isabelle ignorierte ihn.
Sie wandte sich zur anderen Seite. Sie würde etwas Verrücktes tun.
Weglaufen, auch wenn ihr diese furchterregenden Männer im Weg standen.
Als hätten sie ihre Gedanken gelesen:
„Keine Bewegung. Ich halte dir eine Waffe an den Kopf.“
Trotzdem drehte sie sich um – und in diesem Moment spürte sie, wie ein Stück Stoff ihren Kopf bedeckte und ihr die Sicht nahm.
Noch immer geschockt von dem, was gerade geschah, nutzte der Mann ihre verzögerte und verwirrte Reaktion aus. Er hob sie hoch und warf sie sich über die Schultern.
Isabelle begann, das zu tun, was sie am besten konnte.
Treten.
Schreien.
Bis sie spürte, wie ihr etwas in den Arm gestochen wurde.
Sie kämpfte darum, bei Bewusstsein zu bleiben, doch dann spürte sie, wie ihr Körper erschlaffte und Dunkelheit über sie hereinbrach.
HUNDERTUNDDREI⚠-18+Ihre Augen blieben auf seinem Schoß fixiert, und als er den Bund seiner Boxershorts tief genug herunterzog, dass sein Schwanz freisprang, sog sie einen Atemzug ein. Als würde sie den Atem anhalten und darauf warten, ihn zu sehen, obwohl sie früher gesagt hatte, dass sie ihn nicht wollte.Alessandros Hand schloss sich um die Basis seines Schwanzes. Drückte zu.„Du wirst genau dort bleiben, Isabelle“, sagte er, als er bemerkte, wie sie auf ihre Unterlippe biss. „Und zuschauen“, fügte er hinzu und zog seine Hand an seiner Länge hoch, drückte etwas fester direkt unter der Spitze. „Und ich werde warten… warten, bis du um meinen Schwanz bettelst. Aber bevor das passiert, wirst du genau das tun, was ich sage.“Isabelle machte ein Geräusch — etwas zwischen Unglauben und Aufregung.Er griff seine Basis mit der Hand, als er anfing zu streicheln. „Jetzt, schiebe deine Hand hinunter und berühre dich. Ich will dich beobachten.“„Alessandro…“ fing sie an, um zu protestieren. Ih
HUNDERTUNDZWEIWährend sie ihre Hand an seiner Länge auf und ab streichelte, blieb ihre andere Hand an seinem Oberschenkel fürs Gleichgewicht, ihre Finger gruben sich in seinen Muskel. Ungeduldig griff Alessandro nach ihrem Haar, drückte ihren Kopf nach vorne und drängte sie, mehr zu nehmen, als sie bereits hatte.Überraschenderweise streckte Isabelle die Hand aus und legte ihre Hand über seine am Hinterkopf. Sie drückte seine Hand nach vorne und drängte sich selbst, tiefer zu gehen. Alessandro, immer noch erregt, wölbte seine Hüften höher… schneller, stieß in und aus ihrem Mund — fickte ihre Lippen — sie in die Vergessenheit.Er konnte spüren, wie ihre Muskeln um ihn herum zuckten, während sie mit seinem neu gefundenen Tempo mithalten kämpfte. An ihrem Haar greifend, zog er sie von seinem Schwanz und ließ sie eine Weile zu Atem kommen.Isabelle hatte immer noch ihre Hand an seinem Schwanz und blieb nicht untätig, sie führte ihren Griff an seiner Länge auf und ab und ließ sein Pre-Cum
HUNDERTUNDEREINS„Sag mir diese Worte noch einmal.“Isabelle biss sanft auf ihre Unterlippe und versuchte, das Gefühl zu kontrollieren, das in ihr hochkochte. Sie war kurz davor, dem Vergnügen nachzugeben, das er anbot, aber dann erinnerte sie sich…Er hatte sie trotz ihrer zahlreichen Bitten in die Folterkammer gesperrt. Er hatte sie tagelang ignoriert. Es hatte keinen einzigen Moment der Zärtlichkeit zwischen ihnen gegeben in diesen wenigen Tagen, und hier war er und tat das, was er am besten konnte.Er nutzte die Reaktion ihres Körpers zu seinem Vorteil.Widerwillig schlug sie seine Hand von ihren Brüsten und überraschte ihn damit.„Ich habe gesagt“, begann sie und sah ihn mit dem kleinsten Maß an Trotz an. „Berühr mich nicht.“Alessandro schien amüsiert. Er sah nicht so aus, als nähme er diese Ablehnung ernst. Fast so, als wäre er zu selbstsicher.„Du sagst das eine, Firecracker, und dein Körper sagt etwas anderes“, neckte Alessandro und kam näher, durchbrach den kleinen Abstand,
HUNDERTEin Piepton.Noch ein Piepton.Und noch einer…Isabelle griff hastig nach ihrem Handy vom Schminktisch. Sie wusste, wer es war… wusste, was ihr Handy wieder und wieder zum Vibrieren brachte.Es war wieder die unbekannte Nummer.Dieselbe Nummer, die sie weder zurückverfolgen noch identifizieren konnte. Dieselbe Nummer, die eine Reihe kleiner Piep-Anrufe und Nachrichten hinterlassen hatte. Es erschreckte sie, dass sie keine Ahnung hatte, wer es war. Isabelle holte tief Luft, als sie die Benachrichtigung der Nachricht sah, die ihr von der unbekannten Nummer geschickt worden war.¡_________________________¡Unbekannt: Foto☮¡_________________________¡Sie klickte auf den Foto-Button, und das Nächste, was sie sah, war ein Bild von Alessandro – er war nicht allein. Ava, mit ihrem ingwerfarbenen Haar und braunen Augen, stand direkt neben ihm. Es lag ein schwaches Lächeln auf ihren Gesichtern, und ihre Hände waren ineinander verschlungen.Ihr Herz sank, sie setzte sich aufs Bett – spr
Tage hatten sich in Wochen verwandelt – genau zwei, und sie hatten immer noch nicht miteinander gesprochen. Kein Alessandro. Nur Zeichen, die sagten, dass er da gewesen war. Sie bekam ihn nie zu Gesicht, weil er immer darauf achtete, hereinzukommen, wenn sie nach Stunden des Wartens auf ihn endlich eingeschlafen war, und fortzugehen, bevor sie aufwachte. Egal, wie sehr sie versuchte, früher als gewöhnlich aufzuwachen, um ihn neben sich zu entdecken – sie schaffte es einfach nie. Alessandro kannte sie besser, als sie sich selbst kannte. Bei der Art, wie alles war, gab es nur eine Schlussfolgerung, die sie hatte.Er vermied sie ganz klar.Sie wusste, dass er immer nach Hause kam, nur nicht zu ihr. Es war, als würde sich dasselbe Muster immer wieder abspielen, und es wurde erschöpfend. Seine Männer wollten ihr nicht einmal sagen, wo er war, was nur bedeutete, dass Alessandro nicht wollte, dass sie es wusste. Und estat weh… ziemlich stark.Und jetzt, genau wie zuvor, war die Bibliothek zu
Die Vergangenheit – Alessandro – ALTER 25„Ich werde diese Frau da drinnen nicht heiraten, und du kannst mich nicht dazu zwingen, etwas anderes zu tun“, erklärte Alessandro, seine Stimme fest… beharrlich.„Ich bin immer noch dein Vater, sehr lebendig und gesund. Ich habe das Recht, dir genau zu sagen, was du tun sollst. Deine Aufgabe ist es, zuzuhören und zu gehorchen. Außerdem bin ich dein Capo und was immer ich sage, gilt. Warum tust du so, als wäre das alles etwas brandneues für dich? Du wurdest trainiert, nach dem Mafia-Code zu leben, und du bist in der Cosa Nostra, du solltest wissen, wie gut Loyalität funktioniert… wie Treue funktioniert. Diese Frau da drinnen ist deine Frau, und das ist endgültig. Du solltest wahrscheinlich anfangen darüber nachzudenken, wie ihr zusammen Kinder bekommen werdet, um das Imperium zu erweitern“, erklärte Antonio, sitzend in seinem alten schwarzen Leder-Wingback-Stuhl, dem, der nur für ihn allein reserviert war, mit einer Zigarre in der einen Hand un


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