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Drei Alphas Verbotenes Verlangen
Drei Alphas Verbotenes Verlangen
ผู้แต่ง: Sqindwriter

Die Dienerin, die nach Schicksal roch

ผู้เขียน: Sqindwriter
last update วันที่เผยแพร่: 2026-07-17 21:37:38

Ein schriller Knall hallte durch die Schlossküche. Lyra zuckte zusammen, als ihr ein weiteres Holztablett aus den Händen glitt und auf den Steinboden schlug.

Das Geräusch zog alle Blicke auf sich. Noch bevor sie sich bücken konnte, um es aufzuheben, hallte die Stimme der Obermagd durch den Raum.

„Lyra!“, rief Marta und marschierte mit fest in die Hüften gestützten Händen auf sie zu. „Muss ich dich daran erinnern, dass heute Abend nicht einfach nur ein weiteres Bankett ist?“

„Es tut mir leid“, sagte Lyra schnell und kniete sich hin, um die verstreuten Tassen einzusammeln. „Das war keine Absicht –“

„Ich weiß, dass es keine Absicht war.“ Marta seufzte und rieb sich die Stirn. „Aber Entschuldigungen werden drei Alpha-Prinzen oder die Hälfte der Adelsfamilien dieses Kontinents nicht beeindrucken.“

„Ich werde vorsichtiger sein“, sagte Lyra. „Das solltest du auch.“

Marta wurde gerade so weit nachsichtiger, dass sie einen unsichtbaren Mehlfleck von Lyras Ärmel wischte. „Du arbeitest seit fünfzehn Jahren in diesem Schloss. Lass heute Abend nicht zu, dass sich alle aus den falschen Gründen an dich erinnern.“

Lyra nickte. „Das werde ich nicht.“

Marta warf einen letzten Blick in die geschäftige Küche, bevor sie neue Befehle herausschrie. „Bewegt euch! Das Festmahl bereitet sich nicht von selbst vor.“ Im Raum brach wieder hektische Betriebsamkeit aus.

Dampf stieg aus riesigen Töpfen auf. Der Duft von frischem Brot erfüllte die Luft mit Wärme. Bedienstete eilten vorbei und trugen Silbertabletts, die hoch mit gebratenem Fleisch, Obst und Wein beladen waren.

Lyra nahm die letzte Tasse und machte sich leise wieder an die Arbeit. Sie mochte die Küche. Niemand erwartete Großartiges von einer Bediensteten. Sie konnte zuhören, beobachten, unsichtbar werden. Manchmal war das Verschwinden das Sicherste, was ein Mensch tun konnte.

Eine Stunde später … Das Schloss glich in nichts der lauten Küche. Tausende Kerzen tauchten den großen Saal in goldenes Licht. Lange purpurrote Banner hingen an hoch aufragenden Steinmauern. Kristallkronleuchter funkelten über den Köpfen.

Musiker stimmten ihre Instrumente, während adelige Gäste durch den Eingang strömten, gekleidet in bestickte Mäntel, glitzernde Roben und polierte Rüstungen.

Heute Abend begann das Mondfeuerfest. Jede einflussreiche Familie des Kontinents war der Einladung des Königs gefolgt. Das bedeutete: Ein einziger Fehler … könnte schon morgen zum Klatsch und Tratsch werden.

Lyra balancierte ein silbernes Tablett mit Kristallgläsern, während sie den anderen Bediensteten in den Saal folgte. „Blick nach unten“, flüsterte eine ältere Bedienstete. Nicht reden, nicht starren.

Lyra lächelte schwach. „Als ob ich das jemals täte.“ Die Frau neben ihr kicherte. „Da ist sie.“

„Was?“ Du. Wenn du lächelst, siehst du tatsächlich deinem Alter entsprechend aus. Lyra lachte leise vor sich hin. „Ich werde versuchen, das nicht zur Gewohnheit werden zu lassen.“

Eine Trompete ertönte. Alle Gespräche verstummten. Die massiven Türen am anderen Ende des Saals öffneten sich. König Aldric Ravencrest trat als Erster ein. Selbst nachdem sie ihn jahrelang nur aus der Ferne gesehen hatte, verstand Lyra immer noch, warum die Menschen ihn respektierten.

Er trug sich wie ein Mann, der unzählige Stürme überstanden hatte. Neben ihm schritt Königin Selene, anmutig und gefasst, und begrüßte die Gäste mit einem ruhigen Lächeln.

Dann … betraten die drei Alpha-Brüder den Saal. Die Atmosphäre veränderte sich. Alpha Kael schritt schweigend herein. Schwarze, militärisch anmutende Kleidung. Aufrechte Haltung. Ein Gesicht, das fast nichts verriet.

Die Menschen traten instinktiv beiseite. Neben ihm kam Darius. Lächelnd, entspannt. Als ob ihn die Aufmerksamkeit amüsierte.

Er begrüßte die Adligen mit mühelosem Charme und ließ selbst angespannte Gespräche leicht erscheinen.

Lucien betrat als Letzter den Saal. Er bedankte sich bei einem Diener, der ihm die Tür aufhielt. Er bedankte sich tatsächlich bei ihm. Der junge Diener hätte fast vergessen zu atmen. Lyra musste unwillkürlich lächeln. Manche Dinge änderten sich nie.

Musik erfüllte den Saal. Das Bankett begann offiziell. Die Diener bewegten sich mit geübter Präzision zwischen den Tischen hin und her.

Lyra füllte sorgfältig die Kelche nach und tauschte leere Teller aus. Alles lief perfekt. Bis – ein junger Adliger ohne hinzuschauen einen Schritt zurücktrat. Seine Schulter prallte gegen Lyra, das Tablett kippte. Kristallgläser flogen durch die Luft, die Zeit schien sich zu verlangsamen.

Lyra griff instinktiv danach, doch es war zu spät. Die Gläser zerschellten auf dem polierten Boden. Der schrille Klang hallte durch den Saal. Die Musik verstummte, die Gespräche verstummten, alle Köpfe drehten sich um.

Lyras Herz sank. „Oh nein …“ Der Adlige runzelte die Stirn, als er das zerbrochene Glas sah. „Sie sollten besser aufpassen, wohin Sie gehen.“

Lyra starrte ihn ungläubig an. Er war doch in mich hineingelaufen … Bevor sie etwas sagen konnte, eilte Marta herbei, ihr Gesicht blass. „Verzeihen Sie uns, Eure Hoheit“, sagte Marta mit einer Verbeugung. „Wir werden das sofort aufräumen.“

Lyra öffnete den Mund. Dann schloss sie ihn wieder. Ein Streit mit einem Adligen endete für Bedienstete nie gut. Sie kniete sich hin, um die Glasscherben aufzulesen. Eine winzige Scherbe schnitt ihr in die Handfläche, sie zuckte zusammen. Ein einzelner Blutstropfen landete auf dem polierten Boden.

Genau in diesem Moment … blieb Kael stehen. Er drehte den Kopf. Darius’ Lächeln verschwand. Lucien erstarrte. Die drei Alpha Brüder blickten gleichzeitig in Lyras Richtung. Nicht auf die zerbrochenen Gläser, nicht auf die verängstigten Bediensteten. Sondern auf … sie.

Kaels Miene verhärtete sich. Darius runzelte zum ersten Mal an diesem Abend die Stirn. Lucien machte unwillkürlich einen Schritt nach vorne.

Der gesamte Saal schien den Atem anzuhalten. Dann … strömte ein Duft durch den Raum. Uralt, wild, unmöglich.

Jeder Instinkt in den drei Alphas erwachte mit voller Wucht zum Leben.

Kaels Wolf knurrte. Darius’ Puls pochte wie ein Donner. Luciens Augen weiteten sich vor Schreck. Nein … Dieser Duft konnte nicht existieren. Es war unmöglich. Denn gemäß jedem heiligen Gesetz der Mondgöttin … konnte eine einzige Frau niemals bei drei Alphas gleichzeitig das Partnerband wecken.

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