เข้าสู่ระบบIch bin Isa Rossi, die Tochter des ersten Dons von Sizilien. Schon von klein auf war ich rebellisch. Mein Vater fürchtete, ich könnte aus einer Laune heraus irgendeinen zwielichtigen Kerl heiraten, also erließ er kurzerhand einen Befehl: Ich sollte mich mit Luca Marino verloben, dem Erben der neu aufstrebenden Familie Marino. Auch wenn es sich um eine politische Ehe handelte, wollte ich mir zumindest selbst den Ring aussuchen, den ich tragen würde. So nahm ich an einer Auktion der Mafiafamilien teil. Als der letzte, kostbarste Edelsteinring präsentiert wurde, hob ich mein Bieterschild. Doch noch bevor der Auktionshammer fiel, erklang hinter mir eine arrogante Frauenstimme: „Du, so ein Provinzmädchen, wagst es, gegen mich zu bieten? Zwei Millionen! Sei klug und verzieh dich!“ Für ein paar Sekunden herrschte völlige Stille im Saal, nur das leise Klicken der Kameraverschlüsse war zu hören. Ich drehte mich um und sah eine Frau in einem goldenen Haute-Couture-Kleid. Ein nachlässiges Lächeln lag auf ihren Lippen, als gehörte ihr der ganze Saal. Noch bevor ich etwas sagen konnte, ließ der Auktionator hastig den Hammer fallen. „Zugeschlagen! Herzlichen Glückwunsch an Frau Sofia zum Erwerb des Spitzenstücks, des Rings ‚Ewiger Stern‘!“ Meine Stirn zog sich leicht zusammen, Ärger flammte in mir auf. „Der Hammer fällt, bevor die Auktion beendet ist? In diesem Auktionssaal gelten wohl keine Regeln.“ Sofia drehte sich zu mir um. Ihr Blick war scharf wie eine Klinge, während sie mich Zentimeter für Zentimeter von den Schuhen bis zum Kopf musterte. „Regeln?“ Sie lachte kalt. „Meine Liebe, ich bin Sofia, die verwöhnte Godsister von Luca, dem Erben der Familie Marino. Hier bestimme ich die Regeln!“ Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Was für ein Zufall. Luca war der Name meines Verlobten. Ich zog sofort mein Handy hervor und wählte seine Nummer. „Luca, deine ‚Godsister‘ hat mir gerade den Verlobungsring weggeschnappt, den ich haben wollte. Was machst du dagegen?“
ดูเพิ่มเติมSofias schriller Schrei schnitt durch den Saal.Einer von Vitos Männern trat vor und verpasste ihr mehrere kräftige Ohrfeigen – endlich verstummte sie.„Genug!“ Luca riss sich los und stellte sich schützend vor Sofia.„Sie hat mit all dem nichts zu tun. Ich war blind und töricht. Ich habe Frau Isa beleidigt – die Schuld liegt allein bei mir. Bitte verschont Sofia.“Sofia schmiegte sich an Lucas Brust, tränenüberströmt sagte sie:„Luca, ich wusste es doch – du bist immer so gut zu mir.“Ich sah der rührenden Szene zu – und begann langsam zu klatschen.„Was für eine rührende Tiefe der Zuneigung! Wenn es denn so ist, dann werde ich euch euren Wunsch erfüllen.“Unter den fassungslosen Blicken aller fuhr ich fort: „Du darfst sie mitnehmen – im Namen der Familie Rossi garantiere ich, dass euch niemand aufhalten wird.“Luca starrte mich mit ungläubigem Blick an, während in Sofias Augen ein Funken Hoffnung aufflammte.„Aber“, fuhr ich fort, „ab diesem Moment habt ihr nichts mehr mit der Famili
Der Tag des Treffens der Fünf Familien war gekommen und wieder fand es im Auktionshaus statt.Als mein Vater und ich den Saal betraten, richteten sich alle Blicke auf uns.Ich trug ein dunkelrotes Abendkleid. Meine rechte Hand – in einem samtigen Handschuh derselben Farbe – verbarg elegant die noch nicht verheilte Wunde.Antonio kam hastig auf uns zu, sichtlich angespannt.„Herr Rossi, Frau Isa – ich danke Ihnen herzlich für Ihre Anwesenheit“Ich nickte nur leicht und ließ meinen Blick durch die Menge gleiten.„Bringt die beiden“, befahl mein Vater mit ruhiger Stimme.Mehrere Bodyguards schoben einen Käfig unter das Scheinwerferlicht.Als die Szene im Käfig vor allen Augen klar wurde, ging ein unterdrücktes Raunen durch den Saal.Luca und Sofia kauerten darin, die Kleidung zerfetzt und die Körper mit Schmutz bedeckt.Sofias goldenes Haute-Couture-Kleid hing nur noch in Fetzen an ihr, und Lucas teurer Anzug war mit Dreck und Blut befleckt.Ihre Gesichter und Arme waren übersät mit sicht
Luca versuchte sich zu befreien, die Adern auf seiner Stirn traten hervor. „Lasst mich los! Wisst ihr überhaupt, welche Konsequenzen das hat?!“Mein Vater sah von oben auf die beiden herab.„Konsequenzen?“ Seine Stimme war beängstigend ruhig.„Habt ihr an Konsequenzen gedacht, als ihr meine Tochter verletzt habt?“Dann wandte er sich mir zu, seine Stimme wurde sanft.„Isa, meine Tochter – wie willst du mit ihnen verfahren?“Ich trat schritt füt schritt auf die kniende Sofia zu.Der stechende Schmerz in meinen Fingern machte jeden Schritt zur Qual – doch der Zorn in meinem Inneren trug mich voran.Ich packte Sofias sorgsam frisiertes Haar und zwang sie, den Kopf hochzuhalten.„Natürlich bekommen sie genau das zurück, was sie mir angetan haben“, sagte ich kalt.Und dann hob ich die Hand und verpasste ihr mehrere heftige Ohrfeigen.Sofias Wangen schwollen sofort an, aber sie starrte mich immer noch böse an. Blut lief aus ihrem Mundwinkel, während sie weiter fauchte:„Du kleine Schlampe! W
Als mein Vater in der Tür zum Auktionssaal erschien, gefror die Luft im gesamten Raum.Sein scharfer Blick glitt über die Menge – und blieb schließlich auf meinem am Boden festgehaltenen Körper ruhen.Sofia merkte jedoch nicht den leisesten Hauch von Gefahr und stieß stattdessen ein höhnisches Lachen aus, bevor sie einen Schritt nach vorn trat.Du bist also der Vater dieser kleinen Schlampe? Gut, dass du kommst! Deine Tochter will mir meinen Ring stehlen und hat mich geschlagen. Jetzt entschuldigt ihr euch beide gefälligst bei mir, sonst lässt die Familie Marino euch nicht in Ruhe!“Ein Raunen ging durch den Menge, einige Zuschauer näherten sich meinem Vater vorsichtig.„Herr, Sie sollten lieber nachgeben! Diese Sofia ist die verwöhnte Godsister von Herrn Luca Marino!“„In New York legt sich niemand mit der Familie Marino an.“„Es geht um Ihre Sicherheit – und die Ihrer Tochter. Eine Entschuldigung wäre keine Schande.“Mein Vater schenkte den Mahnern nicht einmal einen einzigen Blick.