LOGINDer Samt-Pakt Als Eva, eine unauffällige und mittellose junge Frau, den brennenden Blick der Zwillinge Volkov auf einer gesellschaftlichen Veranstaltung trifft, gerät ihr Leben aus den Fugen. Sasha und Niko, zwei ebenso verführerische wie gefährliche Erben, machen ihr ein unanständiges Angebot: drei Millionen… im Austausch für ihr erstes Mal. Aber es ist nicht nur ein einfacher Pakt. Es ist ein Spiel. Eine Wahl. Eine Prüfung. Sie muss ihre Unschuld einem von ihnen anbieten… während der andere zusieht. Was als zwielichtige Transaktion beginnt, wird zu einer brennenden Obsession, einem verbotenen Dreieck zwischen Dominanz, Eifersucht und der Entfaltung der Sinne. Und im Herzen dieser sinnlichen Falle könnte Eva entdecken, dass die wahre Macht… nicht immer in den Händen derjenigen liegt, die bezahlen.
View MoreEVA
Es gibt Abende, die dich aus deinem gewöhnlichen Leben reißen. Abende, an denen das Universum sich über dich beugt und flüstert: Bist du bereit zu kippen?
Ich war auf nichts vorbereitet. Nur darauf, einen weiteren gesellschaftlichen Abend zu überstehen, unsichtbar in meinem zu engen schwarzen Kleid, die Füße brennend, der Rücken verspannt, das silberne Tablett an meinen Handflächen wie eine elegante Handschelle.
Das Hotel Bellamonte leuchtete wie ein Juwel unter den goldenen Lichtern. Riesige Kronleuchter. Dicke Teppiche. Gedämpfte Flüstertöne einer Welt, zu der ich nicht gehörte. Die Gäste? Arrogante Banker, funkelnde Frauen mit Diamanten, verweichlichte und parfümierte Erben.
Und ich, die Schattenbedienung. Ein Schatten mit einem Namensschild und einem falschen Lächeln.
Ich hatte gelernt, mich einzufügen. Zu verschwinden. Nicht zu sprechen. Keine Blicke zu kreuzen. Nur zu zirkulieren. Einschenken, mich ausblenden.
Doch in dieser Nacht konnte ich nicht wegsehen.
Sie traten lautlos ein, wie Gespenster, die zu real waren, um zu dieser Welt zu gehören.
Zwei Männer, zwei Illusionen, zwei stille Stürme in teuren Anzügen.
Der erste hatte den Mund eines Engels und die Augen eines Dämons. Der andere, das Gegenteil.
Ihre Ähnlichkeit war verstörend. Gleiches scharfes Kinn. Gleicher kalter Blick. Gleiche Ausstrahlung von Macht. Doch etwas Gegensätzliches vibrierte in ihnen. Der eine war Feuer und der andere Eis.
Sie schritten mit berechneter Langsamkeit voran. Als hätten sie alle Zeit der Welt. Als wüssten sie, dass bald die Welt sich um sie drehen würde.
Und ich konnte nicht mehr atmen.
— Kennst du sie nicht? flüsterte Clara, eine andere Kellnerin, die sich zu mir beugte, ohne ihr professionelles Lächeln loszulassen.
— Nein... hauchte ich. — Die Zwillinge Volkov. Sasha und Niko. Erben von Volkov International. Sie besitzen Hotels, Casinos, private Clubs. Sie kaufen, was sie wollen. Und vor allem… wen sie wollen.Sie verschwand zu einem anderen Tisch.
Und ich blieb wie erstarrt zurück.
Ich spürte ihren Blick, bevor ich ihn traf. Ein Brennen im Nacken. Eine Spannung in der Luft, fast elektrisch.
Dann schauten sie mich an.
Und alles erstarrte.
Der erste, Sasha, trat auf mich zu. Er hatte die Eleganz eines Raubtiers, präzise, geschmeidig. Ein Blick aus Obsidian, gelassen, berechnend.
— Wie heißt du?
Seine Stimme war tief, tiefstimmig, fast eine Berührung im Lärm des Saals.
— Eva, sagte ich mit einer raueren Stimme, als ich gewollt hätte.
— Schön. Und echt, fügte er hinzu, als hätte er gerade meine Seele gelesen.
Er nahm ein Glas von meinem Tablett, streifte dabei meine Finger. Dieser einfache Kontakt war wie ein elektrischer Schlag. Ein kalter Schauer lief mir den Rücken hoch.
Dann trat der andere Zwilling, Niko, näher. Grober, schneidender. Er hielt einige Zentimeter Abstand zu mir und flüsterte seinem Bruder etwas ins Ohr. Seine Augen ließen mich nicht los, intensiv, forschend.
— Sie ist Jungfrau. Das spüre ich. Sie verbirgt es nicht gut.
Ich wurde blass. Mein Herz raste. Eine dumpfe, viszerale Angst. Doch… auch eine seltsame, beschämende Wärme im Bauch. Als ob seine Worte etwas entzündet hätten, das ich nie gewagt hatte zu benennen.
— Ist das wahr? fragte Sasha, ruhig, fast zärtlich.
Ich antwortete nicht. Ich presste die Lippen zusammen. Ich wollte wegsehen. Doch ihre Augen hatten mich gefangen.
Er reichte mir dann einen eleganten, dicken, schwarzen Umschlag. Darin war etwas Schweres.
— Nimm. Lies heute Abend. Wenn du neugierig bist.
Ich bewegte mich nicht.
— Und warum sollte ich das tun? Und wenn ich es nicht tue? murmelte ich.
— Dann wirst du nach Hause gehen. Du wirst dein kleines Leben weiterführen. Du wirst alles vergessen. Aber eines Tages wirst du dich fragen: Was wäre, wenn ich gewagt hätte?
Sie gingen. Ohne weiter zu drängen. Als wüssten sie bereits.
Und die Luft um mich herum wurde wieder lau, harmlos. Doch nichts schmeckte mehr gleich.
Zu Hause, nach Mitternacht.
Der Umschlag lag auf dem Tisch und schien mich anzustarren.
Ich brauchte lange, um ihn zu öffnen. Ich zögerte. Zitterte. Betete vielleicht.
Aber ich tat es.
Innen: ein Scheck.
Drei Millionen Euro.Und ein handgeschriebener Brief, in einer kalten, eleganten schwarzen Tinte geschrieben.
„Wir wollen dich. Nicht für eine Nacht.
Du wählst einen von uns. Der andere schaut. Du schenkst uns dein erstes Mal, dein Vertrauen, dein Hingeben. Wir bieten dir deinen Preis, deine Freiheit, deine Verwandlung. Es ist kein Verkauf. Wir werden sanft sein. Oder nicht. Aber es wird unvergesslich sein. Wenn du akzeptierst, komm morgen Abend zu uns. Suite 77. Unterzeichnet: S. & N. Volkov“Ich blieb lange dort stehen, atemlos, mit feuchten Händen.
Es war nicht nur unanständig.
Es war… verstörend. Unwiderstehlich.Ich dachte an mein leeres Bankkonto. An mein Leben in der Schwebe. An meinen Körper, der nie berührt, nie erkundet wurde. An mein Verlangen, etwas anderes zu fühlen als Angst, als Müdigkeit, als Leere.
Und in diese Leere waren sie eingedrungen.
Mit ihren feurigen Blicken. Ihrem verstörenden Versprechen. Ihrem unmoralischen Angebot.
Und ich, das brave Mädchen. Das transparente Mädchen. Das jungfräuliche Mädchen.
Ich überraschte mich selbst dabei, ja sagen zu wollen.
EVADer Raum scheint sich um mich zu drehen, ein Karussell aus gedämpften Lichtern und tiefen Schatten, die über die Wände tanzen. Jede Empfindung ist verstärkt, verzehnfacht. Ihre Blicke sind warme Gewichte auf meiner Haut, unsichtbare Finger, die glühende und eisige Bahnen auf meinem Fleisch ziehen. Mein Körper ist ein gespannter Bogen, der vor einer primitiven Alarmbereitschaft vibriert, lange bevor mein Verstand einen kohärenten Gedanken formulieren kann. Angst und Erregung verschlingen sich, eine brennende Schlange, die sich in meinem Unterleib zusammenrollt.— Steh auf, murmelt Sasha, ihre Stimme eine raue, befehlende Liebkosung, die keinen Widerspruch duldet.Ich stehe auf, meine Beine sind wackelig und scheinen jemand anderem zu gehören. Jede Bewegung enthüllt mich ihnen, jedes keuchende Atemholen verrät das Chaos, das in mir herrscht. Niko tritt vor, sein holzig-würziges Parfüm hüllt mich wie ein kostbares Leichentuch ein. Er berührt meine Wange nicht nur mehr; seine Finger z
EVADie Luft selbst scheint von einer spürbaren Elektrizität erfüllt, schwer vom Verlangen. Jeder Atemzug, den ich ausstoße, ist ein Zugeständnis, jedes Zucken meiner Wimpern ein Eingeständnis. Ihre Blicke auf mich begnügen sich nicht damit, mich nur anzusehen; sie dringen ein, entblößen, erforschen Bereiche, die ich selbst meinem Bewusstsein vorenthalten hatte. Mein Blut ist nichts weiter als ein brennender Fluss, der im Takt ihrer Gegenwart schlägt.— Auf die Knie, Eva.Sashas Stimme, tiefer, dunkler, ist kein Vorschlag mehr, sondern ein Dekret. Meine Gelenke geben nach, die Seide meines Kleides knistert auf dem Boden. Allein die Berührung des Stoffes auf meinen nackten Knien ist eine Verbrennung, eine scharfe Erinnerung an meine Position, an meine bewusste Unterwerfung.Niko tritt näher, sein Schatten umhüllt mich, bevor seine Hände es tun. Eine Handfläche legt sich an den Nackenansatz, ein brennender, besitzergreifender Kontaktpunkt. Die andere Hand wandert langsam, unerträglich l
EVASie bringen mich dazu, aufzustehen. Jeder Schritt auf sie zu ist eine Herausforderung, ein Schauer, der meinen Rücken entlangläuft. Der Raum scheint mit mir zu atmen, jedes Licht, jeder Schein auf dem Parkett verstärkt meine Anspannung. Mein Körper ist in Alarmbereitschaft, jede Faser vibriert unter ihrem Blick.— Wir werden langsam anfangen, sagt Sasha. Eine einzige Regel: keine Zurückhaltung… dir selbst gegenüber.Niko tritt näher, und sein Duft umhüllt mich wie eine unsichtbare Berührung. Er streicht sanft mit den Fingerspitzen über meine Wange, langsam, als wolle er meine Reaktion ausloten. Mein Atem stockt, mein Körper spannt sich an. Mein Herz schlägt zu schnell.— Schließe die Augen, flüstert Sasha hinter mir.Ich gehorche. Sein Körper schmiegt sich leicht an meinen, seine Hände streichen über meine Schultern, gleiten langsam über meine Arme mit einer berechneten Langsamkeit. Ein brennender Schauer durchfährt mich und lagert sich in meinem Bauch, unwiderstehlich, wie eine e
EVADer Raum scheint sich um mich zu schließen. Jede Bewegung, die ich mache, wird beobachtet, jeder Atemzug gemessen. Ich fühle ihre Aufmerksamkeit wie ein Gewicht auf meiner Haut. Ich sitze aufrechter, mir bewusst, dass meine nackten Beine meine Nervosität und meinen Wunsch verraten. Jeder Kontakt des Leders gegen meine Haut scheint meine Anspannung zu verstärken.— Sehr gut, sagt Sasha mit sanfter, aber bestimmter Stimme. Erzähl uns, was du fühlst.Ich starre ihn an, überrascht. Meine Gefühle? Meine Gedanken? Ich öffne den Mund, aber es kommt nichts heraus. Er lächelt, ein Lächeln, das nichts Zärtliches hat. Er weiß es. Er weiß, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll.— Denk nicht zu viel nach, flüstert Niko, während er sich wieder setzt, sein durchdringender Blick auf meinem ruhend. Lass deinen Instinkt sprechen.Ich schließe die Augen. Die Erinnerung an den vorherigen Abend brennt noch in mir. Ihre Hände, die über meine Haut strichen, als wollten sie meine Grenzen ausloten, je