MasukEVA
Sie bringen mich dazu, aufzustehen. Jeder Schritt auf sie zu ist eine Herausforderung, ein Schauer, der meinen Rücken entlangläuft. Der Raum scheint mit mir zu atmen, jedes Licht, jeder Schein auf dem Parkett verstärkt meine Anspannung. Mein Körper ist in Alarmbereitschaft, jede Faser vibriert unter ihrem Blick.
— Wir werden langsam anfangen, sagt Sasha. Eine einzige Regel: keine Zurückhaltung… dir selbst gegenüber.
Niko tritt näher, und sein Duft umhüllt mich wie eine unsichtbare Berührung. Er streicht sanft mit den Fingerspitzen über meine Wange, langsam, als wolle er meine Reaktion ausloten. Mein Atem stockt, mein Körper spannt sich an. Mein Herz schlägt zu schnell.
— Schließe die Augen, flüstert Sasha hinter mir.
Ich gehorche. Sein Körper schmiegt sich leicht an meinen, seine Hände streichen über meine Schultern, gleiten langsam über meine Arme mit einer berechneten Langsamkeit. Ein brennender Schauer durchfährt mich und lagert sich in meinem Bauch, unwiderstehlich, wie eine elektrische Welle, die mich entflammt.
— Konzentriere dich auf das, was du fühlst, flüstert Niko an mein Ohr. Denk nicht, fühle.
Meine Hände zittern leicht. Angst und Aufregung vermischen sich zu einem berauschenden Cocktail. Jede Berührung, jeder Hauch auf meiner Haut scheint einen Teil von mir zu erwecken, den ich nie erkundet habe. Ich fühle mich verletzlich und doch unwiderstehlich angezogen.
Sasha gleitet mit seinen Händen in mein Haar, seine Finger streifen meinen Nacken mit einer berechneten Präzision, während Niko sanft meine Handgelenke ergreift, nur so fest, dass ich seine Kontrolle und seine ruhige Macht spüre.
— Vergiss die Welt, Eva. Hier gibt es nur dich und uns, sagt Sasha. Gib dich hin.
Mein Körper reagiert vor meinem Verstand. Jeder Kontakt lässt mich erschauern, jeder Atemzug auf meiner Haut entfacht eine Wärme, die von meinen Schläfen bis zum Unterbauch aufsteigt. Ich spüre, wie ich zwischen Angst und Verlangen, zwischen Zurückhaltung und Hingabe schwanke.
Sie tauschen einen stummen Blick aus und ich verstehe, dass ich im Zentrum von etwas Größerem bin, einem Spiel von Macht und Verführung, auf das ich nie vorbereitet war.
— Zeig uns, dass du es wagst, murmelt Niko.
Sasha gleitet sanft meinen Rücken hinunter, seine Hände streichen über die Kurven meiner Hüften und meines Rückens. Mein Atem wird kurz und unregelmäßig. Ich fühle, wie sich mein Körper gegen meinen Willen öffnet, jede Berührung weckt Schauer, von denen ich nicht dachte, dass ich sie fühlen könnte.
— Jede Empfindung ist ein Schritt zu dir selbst, murmelt Sasha. Jeder Schauer, jedes Zögern, jedes Verlangen… alles zählt.
Ich schließe die Augen und zittere. Niko streicht mit seinen Lippen über meinen Hals, ein heißer Hauch, ein Flüstern, das mich bis ins Tiefste erschauern lässt.
— Lass dich jetzt gehen, sagt Sasha, seine Stimme ein Gemisch aus Befehl und Berührung.
Ich spüre, wie meine Abwehrkräfte schwinden, mein Körper sich anspannt und dann entspannt, empfindlich auf jede Geste. Mein Duft, der von Niko, die Wärme von Sasha, das Leder gegen meine Oberschenkel… Alles wird intensiv real. Ich bin in ihrem Spiel gefangen und doch will ich nicht entkommen.
Sie erkunden mich methodisch, meine Brüste heben sich unter dem Verlangen, jede Geste ist darauf ausgelegt, es zu wecken, meine Grenzen zu testen und mir Empfindungen zu zeigen, die ich mir nie vorgestellt hatte.
— Dein Körper ist dein Spiegel, murmelt Niko. Höre auf ihn. Respektiere ihn. Lerne von ihm.
Ich zittere immer stärker. Mein Atem beschleunigt sich. Meine Hände verkrampfen sich auf dem Sofa, aber mein Körper öffnet sich trotz allem bei jeder Berührung, bei jedem Flüstern. Ein Teil von mir widersteht noch, aber der Rest gibt sich mit neuer Kraft hin.
— Gut gemacht, Eva, sagt Sasha, seine Hände gleiten bis zur Innenseite meiner Oberschenkel und streifen meine nackte Haut mit einer exquisiten Langsamkeit. Jeder Kontakt ist ein Feuer, das in mir aufsteigt, ein köstlicher, unwirklicher Schock.
Mein Magen zieht sich zusammen. Ich spüre, dass ich die Kontrolle verliere, aber ich will nicht aufhören. Ihre Anwesenheit ist süchtig machend, wie eine Droge, die ich nie gekostet habe und von der ich schon abhängig bin.
— Wir werden weiter gehen, murmelt Niko, seine Stimme warm und tief, die mein Ohr streichelt. Jede Grenze, die du überschreitest, wird ein Sieg sein.
Ich verstehe, dass es nicht nur um eine körperliche Einweihung geht. Es ist eine Einweihung in mich selbst, in meine Wünsche, in meine Ängste, in mein Loslassen. Ich überschreite Grenzen, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie überschreiten könnte.
Sasha fährt mit einer Hand über meinen Bauch, streicht über meine zarte Haut, während Niko seine Finger sanft meinen Arm entlang gleiten lässt. Jeder Kontakt ist elektrisch, jeder Atemzug brennend. Mein Körper wölbt sich leicht, sucht instinktiv ihre Wärme und ihre Aufmerksamkeit.
— Du bist bereit zu erkunden, murmelt Sasha an mein Ohr. Und jeder Schauer, jedes Zittern, jede Empfindung… wird dich lebendiger machen, mehr du selbst.
Und ich fühle, tief in mir, dass ich nie zurückkehren werde. Ich bin bereit, die Linie zu überschreiten, mich zu verlieren, um mich besser zu finden, mich vollkommen dieser Einweihung hinzugeben, die gerade erst beginnt.
EvaDer Morgen dämmert kaum und färbt die luxuriösen Vorhänge in ein kaltes, graues Licht. Ich wache vor ihnen auf. Ihre schlafenden Körper umschließen mich noch immer – Sasha hinter mir, Niko vor mir. Ihre Atemzüge sind tief, tierisch vor Zufriedenheit. Das Gewicht ihrer Arme auf mir fühlt sich an wie Ketten aus Fleisch.Jeder Muskel meines Körpers schreit, jeder blaue Fleck auf meiner Haut erzählt von der Nacht. Doch es ist nicht der körperliche Schmerz, der mich festhält. Es ist die Angst vor dem, was ich hier zwischen ihnen werde. Die Art, wie mein Körper auf ihren reagiert hat, wie mein Geist begonnen hat, in dieser Besitzergreifung einen verdrehten Trost zu finden. Dieser Gedanke ist erschreckender als alles andere.Ich muss gehen.Mit der Langsamkeit einer Sterbenden löse ich mich aus ihrer gemeinsamen Umarmung. Ihre Arme, schwer vom Schlaf, fallen auf die leeren Laken zurück. Ein Schauer der Panik durchläuft mich. Wenn sie jetzt aufwachen … Doch nein. Sie schlafen, gesättigt,
EvaEine schwere, goldene Stille legt sich über den Raum, erfüllt nur vom rauen Klang unserer Atemzüge, die sich langsam beruhigen. Der Schweiß, der uns bedeckte, beginnt zu trocknen und hinterlässt einen feinen salzigen Film auf unserer Haut. Ich liege zwischen ihnen eingeklemmt, mein Rücken an Sashas warmem Oberkörper, mein Bauch an Nikos. Das Gewicht ihrer Körper ist zugleich Last und Trost, eine Bestätigung dessen, was gerade geschehen ist.SashaSein Arm liegt unter meinem Nacken, seine breite Hand flach auf meinem Brustbein, als wolle er die unruhigen Schläge meines Herzens spüren, die allmählich langsamer werden. Er fühlt die Zerbrechlichkeit meiner Knochen unter seiner Handfläche, das feine Nachzittern, das noch durch meine Glieder läuft. Eine Welle primitiven Besitzanspruchs, tiefer als bloßes körperliches Verlangen, überrollt ihn. Sie gehört uns. Der Gedanke ist schlicht, brutal und absolut. Er war nie ein Mann großer Gefühlsbekundungen, doch in diesem Moment ist die Zufried
EvaDie Luft, die ich atme, ist gesättigt von uns – von Schweiß, Sex und Macht. Ich liege erschöpft auf den Kissen des Sofas, mein Körper ist nur noch eine Landkarte empfindlicher Nerven, die alle zum Epizentrum meiner Verletzlichkeit führen. Die letzte Welle des Orgasmus ist kaum abgeebbt und hat eine seltsame Ruhe hinterlassen, schwer von noch größeren Versprechen.Sasha steht auf, und die Art, wie er beginnt, seine Hose aufzuknöpfen, hat nichts Hastiges. Es ist ein Ritual. Jede Bewegung ist bewusst, darauf ausgelegt, die Erwartung zu steigern. Meine Augen, schwer und dunkel, sind auf ihn gerichtet, unfähig, sich abzuwenden. Angst und Verlangen mischen sich zu einem berauschenden Cocktail in meinen Adern.Als der letzte Knopf nachgibt und der Stoff fällt, stockt mir der Atem.Er ist wunderschön. Von einer fast grausamen Schönheit. Sein Geschlecht, befreit aus seiner Enge, richtet sich stolz und imposant auf. Lang, dick, von Adern durchzogen, die dunkle, glänzende Eichel schimmert im
EvaDer zerrissene Stoff meines Kleides liegt wie ein seidenes Leichentuch auf mir und enthüllt mehr, als er verbirgt. Die kühle Luft auf meiner nackten Haut ist eine Liebkosung für sich, wird jedoch von der Last ihrer Blicke überschattet. Ich liege dargeboten, meine Schenkel werden von Nikos erfahrenen Händen gespreizt. Die Verletzlichkeit ist vollkommen, absolut. Und im Herzen dieser Zurschaustellung pulsiert eine Wahrheit, beschämend und aufregend zugleich: Ich bin Jungfrau. Jeder Schlag meines Herzens scheint diese Unschuld hinauszuschreien, die sie zu zerstören bereit sind.Sasha steht mit offenem Hemd da und zeigt einen geformten Oberkörper, dessen Muskeln im gedämpften Licht unter der Haut spielen. Seine Augen – ein Blau, das fast schwarz geworden ist – lassen das Schauspiel, das Niko und ich bieten, nicht aus den Augen.„Schau sie dir an, Niko“, sagt Sasha mit heiserer Stimme. „Sieh dir diese Blume an, die noch nie gepflückt wurde. Jeder Schauer ist ein Gebet. Jede Röte ein Bl
EvaDie darauf folgende Stille ist nur scheinbar. Es ist schwer vom Schlagen unserer Herzen, vom heiseren Atem, den wir miteinander teilen, vom Echo der Empfindungen, die wie Restblitze durch meine Nerven strömen. Ich liege auf der Couch, ein verletztes, begeistertes Wesen aus Fleisch, während die Welt um mich herum langsam wieder Gestalt annimmt. Aber es ist eine veränderte Welt, in der jedes Atom mit einem neuen erotischen Potenzial aufgeladen zu sein scheint.Niko und Sasha sprechen nicht. Ihre Blicke treffen sich über mir, ein stiller Austausch, schwer von einer Komplizenschaft, die über mich hinausgeht und die mich paradoxerweise erregt. Sie haben mich einfach an den Rand gedrängt und mich im letzten Moment gefangen. Jetzt betrachten sie das eroberte Gebiet.Sasha ist der Erste, der sich bewegt. Er kniet neben der Couch, sein Gesicht auf gleicher Höhe mit meinem. Seine Augen, ein plötzlich helleres, durchdringenderes Blau, scannen mein Gesicht.—Bist du noch hier, Eva? Er murmelt
EvaDie Zeit existiert nicht mehr. Es wurde in dem engen Raum dieses Raumes verdünnt, aufgelöst durch die Hitze unserer drei Körper. Die Luft ist dick und gesättigt vom Duft meiner eigenen Begierde und ihrer Dominanz. Ich bin das Epizentrum eines Feuerdreiecks, in dem Verlangen, Macht und Hingabe in einem Wesen verschmelzen.Niko fängt wieder an, mich zu küssen, aber es ist kein Kuss mehr. Es ist ein Besitz. Seine Zunge erobert meinen Mund mit ruhiger Autorität, erkundet jeden Winkel und jede Ritze und dämpft mein aufkommendes Stöhnen. Seine Hände umfassen meine Hüften, seine Finger graben sich durch die feine Seide meines Kleides in mein Fleisch und verankern mich an ihm. Ich schmecke den Kaffee auf seiner Zunge, die Essenz seiner Männlichkeit, und ertrinke darin.Hinter mir drückt Sasha ihren Körper an meinen. Ich spüre jeden harten Muskel, jede Kontur seiner Brust an meinem Rücken. Aber es ist noch etwas anderes, das ich mit brennender Schärfe spüre: den festen und unbestreitbaren