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KAPITEL 79 : DER SCHATTEN DER STEINE 2

Author: Déesse
last update publish date: 2026-03-27 01:36:00

Diane

Er geht weiter, erreicht eine Doppeltür am anderen Ende des Flurs.

– Meine Privatgemächer.

Er schiebt sie auf. Der Raum ist noch weitläufiger, aber etwas dunkler. Die Farbtöne gehen von Grau-Weiß zu Anthrazitgrau über. Das Bett ist eine niedrige Plattform. Eine riesige Wandbibliothek ist gefüllt mit einheitlich gebundenen Büchern, Werken über Recht, Finanzen, Geschichte, nach Größe sortiert

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    DianeDas schwarze Kleid. Es hängt im Schrank, allein unter den anderen Kleidungsstücken in gedämpften Farben. Schlicht, aus Seidenkrepp, mit einer Strenge geschnitten, die Bände spricht über den Geschmack dessen, der es ausgewählt hat. Lange Ärmel, weiter Ausschnitt, der über die Schultern gleitet, gerade fallend bis zur halben Wade. Keine Verzierungen. Keine Spitze. Nur die reine Schwärze des Stoffs und die Art, wie er – ich weiß es bereits – jede Kurve umschmeicheln wird, ohne sie je zu betonen, sie verleugnend und gleichzeitig betonend.Ich schlüpfe hinein. Die Seide ist kalt, glatt wie eine zweite, flüssige Haut. Sie gleitet über meine Hüften, fällt mit perfektem Gewicht. Vor dem Spiegel ist der Effekt atemberaubend. Die Blässe meines Gesichts und meiner Arme tritt aus dem Schwarz hervor wie eine Erscheinung. Mein Haar, getrocknet, offen und leicht gewellt, u

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    DianeDie Veränderung des Luftdrucks, der kalte Zug auf dem Dampf, noch bevor das Geräusch der Tür kommt. Meine Augen öffnen sich.Er ist da, im Rahmen. Dunkle Silhouette, die das weiße Dampffeld durchbricht. Er sagt nichts. Er sieht zu.Mein ganzer Körper erstarrt, um sich dann paradoxerweise noch mehr zu entspannen. Es ist passiert. Das Eindringen. Es war unvermeidlich. Die Flucht ins Wasser war nur eine Atempause, eine Illusion.Ich rühre mich nicht. Ich versuche nicht, mich zu bedecken. Das Wasser ist trüb, milchig vom Dampf. Es verhüllt mich, ohne mich wirklich zu verbergen. Ich halte den Kopf gegen den Rand gelegt, meine Arme lang am Körper ausgestreckt, untergetaucht. Nur meine Schultern, die obere Brust, mein Hals und mein Gesicht ragen hervor.Ich drehe einfach den Kopf zu ihm. Unsere Blicke treffen sich durch den Dunst.Die Spannung ist kein sich straffender Faden. Es

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  • Fick Mich 2   KAPITEL 79 : DER SCHATTEN DER STEINE 2

    DianeEr geht weiter, erreicht eine Doppeltür am anderen Ende des Flurs.– Meine Privatgemächer.Er schiebt sie auf. Der Raum ist noch weitläufiger, aber etwas dunkler. Die Farbtöne gehen von Grau-Weiß zu Anthrazitgrau über. Das Bett ist eine niedrige Plattform. Eine riesige Wandbibliothek ist gefüllt mit einheitlich gebundenen Büchern, Werken über Recht, Finanzen, Geschichte, nach Größe sortiert, die ein hypnotisches Muster ergeben. Ein Schreibtisch aus massivem Mahagoni thront vor einer Panoramafensterfront. Es ist der einzige Raum, der eine vage Spur hinterlässt, nicht von einer Persönlichkeit, sondern von einer Aktivität: der des planenden Raubtiers.Er schließt die Türen, ohne mich einzuladen, näher zu treten.– Und das ist Ihr Zimmer, sagt er und bleibt vor einer Tür stehen, zwei weiter.Er öffnet sie.Es i

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