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Kapitel 11

Author: Lina Flamme
Zur gleichen Zeit in Linburg.

Klara war gezwungen worden, zur Richter-Familie zurückzukehren. Sie schickte Julian wiederholt Nachrichten und flehte ihn weinend um Vergebung an, aber Julian antwortete kein einziges Mal.

Klara gab nicht auf. Sie suchte die Bar auf, in die Julian oft ging, und warf sich leicht bekleidet in seine Arme:

„Julian, ich habe dich vermisst.“

Julian sah herunter, erkannte Klaras Gesicht und riss sie mit äußerster Abscheu von sich:

„Verschwinde von mir!“

Julians Kraft war groß. Klara verlor das Gleichgewicht und stürzte hart auf den Boden.

Ringsum saßen Leute aus ihrem Kreis. Einige Mädchen, auf die sie früher herabgesehen hatte, kicherten hämish und verdeckten ihre Münder.

Klara hatte so eine Demütigung noch nie erlebt. Sie stand auf, stampfte unwillig mit dem Fuß auf und ging.

Am nächsten Morgen las Julian die von seinem Assistenten gesammelten Unterlagen wieder und wieder durch.

Sein attraktives Gesicht war extrem düster und er war von unbändiger Wut
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