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Rivale des Ex-Freundes

Autor: Valerie Ray
last update Fecha de publicación: 2026-09-19 16:44:46

Liora erwachte am nächsten Morgen, ihr Körper protestierte bei jeder Bewegung. Schmerzen durchfuhren sie von Kopf bis Fuß, ein tiefer Schmerz, der in ihrem Innersten wurzelte und sich ausbreitete. Riven hatte die ganze Nacht durchgehalten, seine Ausdauer war ihr weit überlegen. Sie hatte versucht, mitzuhalten, seinen Rhythmus so lange wie möglich zu treffen, doch schließlich war sie am Ende ihrer Kräfte. Mitten in der Bewegung überkam sie die Erschöpfung, und sie glitt in einen tiefen Schlaf, während er weitermachte, ihr Körper schlaff an ihn gelehnt. Nun waren die Spuren noch da – Knutschflecken zierten ihre Haut in Gruppen, vom Schlüsselbein bis zu den Innenseiten ihrer Oberschenkel, jeder einzelne ein leichtes Pochen bei jeder Bewegung.

Vorsichtig glitt sie aus dem Bett und ließ sich sanft auf den Boden sinken, um die empfindlichen Stellen nicht zu reizen. Die Matratze gab unter ihrem Aufstehen leicht nach, doch Riven schlief weiter, sein Atem ruhig. Sie stand einen Moment da und prüfte ihr Gleichgewicht, die Beine zitterten vor Anstrengung. Dann griff sie nach ihrer getrockneten Kleidung, die auf dem Stuhl neben ihr lag, der Stoff kühl an ihren Fingern. Sie zog sich zuerst das Kleid an, der Stoff schmiegte sich ohne Unterkleid an ihre Kurven, dann schlüpfte sie in ihre Schuhe. Sie kümmerte sich weder um ihre Haare noch um die Spuren an ihrem Hals; nach dem Aufruhr des Vortages war ihr ein gepflegtes Äußeres völlig egal.

Sie blieb im Türrahmen stehen und drehte sich zum Zimmer um. Das Bett war zerwühlt, die Laken verknotet, die Kissen verrutscht. Langsam schüttelte sie den Kopf, und eine Welle der Reue durchfuhr sie. Dumm, wiederholte sie innerlich, der Selbstvorwurf scharf und unerbittlich. Wie war sie nur hier gelandet, in seinem Zimmer, nach allem, was mit Thorne passiert war? Rivens Vorschlag hallte in ihrem Kopf wider – die zwei Monate vorgetäuschter Partnerschaft, ihre Rolle als schmückendes Beiwerk, um Thorne dort zu treffen, wo es am meisten schmerzte, und sein Anspruch auf sie im Privaten. Dieser Weg der Vergeltung reizte sie, doch jetzt, im grellen Morgenlicht, fühlte er sich an wie eine weitere Falle, die nur darauf wartete, zuzuschnappen.

Leise schlich sie durch den Flur, das Haus um sie herum still. Niemand rührte sich, als sie die Haustür erreichte und den Knauf mit einem leisen Klicken herunterdrückte. Draußen streichelte ihr die kühle Morgenluft übers Gesicht. Sie betrat den Weg, der von seinem Grundstück wegführte, ihr Schritt bedächtig, um die Schmerzen in ihren Muskeln zu lindern. Jeder Schritt erinnerte sie an die Intensität der Nacht, daran, wie Riven die Kontrolle übernommen und Reaktionen hervorgerufen hatte, die sie nicht hatte geben wollen. Sie dachte an die Autofahrt zurück, an den prasselnden Regen draußen, während sich drinnen eine Hitze aufbaute, an seinen Mund auf ihrer Haut, seine Finger tief in sie eindrangen, bis die Erlösung sie beide überkam. Es hatte als Racheakt begonnen, doch die Anziehungskraft zwischen ihnen verkomplizierte alles.

Der Heimweg zog sich länger hin als sonst, ihre Gedanken kreisten um ein Wirrwarr von Gefühlen. Thornes Verrat spielte sich in Bruchstücken vor ihrem inneren Auge ab – die aufschwingende Tür zu Marcus’ Wohnung, Victorias selbstgefällige Enthüllung, die Vase, die an der Wand zerschellte, als ihre Wut ihren Höhepunkt erreichte. Sie war wütend hinausgestürmt und hatte ihm in einem letzten Akt des Trotzes den Mittelfinger gezeigt, nur um vom strömenden Regen durchnässt zu werden. Dann tauchte Riven auf und zog sie trotz ihres Widerstands in seine Welt. So sehr sie ihn aufgrund ihrer Vergangenheit auch verachtete, sein Angebot entsprach ihrem Bedürfnis nach Vergeltung. Doch die Nacht mit ihm hatte alte Funken entfacht, die sie längst erloschen glaubte.

Zweifel quälten sie, während sie durch die Straßen ging. Würde sie sich auf die Vereinbarung einlassen können, ohne sich selbst zu verlieren? Rivens Berührung war besitzergreifend, fast ehrfürchtig gewesen und hatte Thornes Schatten für diese Stunden ausgelöscht. Doch der Morgen brachte Klarheit, und die Knutschflecken dienten als Zeichen ihrer Entscheidung. Sie rückte den Träger ihres Kleides zurecht, der von ihrer Schulter rutschte, und ignorierte die Entblößung. Das Zuhause rückte näher, das vertraute Gebäude nun eine Mischung aus Geborgenheit und Verunreinigung.

Schlüssel klimperten in ihrer Hand, als sie sich dem Eingang näherte und vor Erschöpfung etwas unsicher wirkte. Sie stieg die Treppe hinauf, jede Stufe eine Geduldsprobe, ihre Oberschenkel brannten von den Nachwirkungen des Schmerzes. An der Tür angekommen, steckte sie den Schlüssel ins Schloss und drehte ihn, bis das Schloss nachgab. Drinnen umfing sie die Wohnung mit abgestandener Luft, unverändert seit ihrem wütenden Aufbruch. Und da, auf dem Sofa, lümmelte Thorne, die Fernbedienung in der Hand, und blätterte durch die Programme, als wäre nichts geschehen.

Er blickte auf, die Augen zusammengekniffen, als sie hereinkam. Er legte die Fernbedienung beiseite, stand auf und verschränkte die Arme vor der Brust. „Wo warst du?“ Die Frage hing in der Luft zwischen ihnen, durchzogen von einer gewissen Anspruchshaltung, als ob ihm seine Untreue das Recht gäbe, Erklärungen zu fordern.

Liora blieb im Türrahmen stehen, die Tür fiel hinter ihr ins Schloss. Sie musterte ihn von den Stiefeln bis zum Gesicht, Abscheu stieg in ihr auf. Der Anblick von ihm, so lässig und reuelos, entfachte das Feuer, das sie über Nacht in sich aufgestaut hatte. Sie richtete sich auf, die Arme spiegelbildlich zu seinen verschränkt. „Und was machst du eigentlich noch

hier?“

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    Riven ließ ihr keine Sekunde zum Luftholen. Mit einer plötzlichen, groben Bewegung drehte er sie um, drückte ihr Gesicht in die Kissen und drang wieder in sie ein. Liora stieß einen erstickten Stöhnen aus, ihre Hüften hoben sich instinktiv, um jedem schweren, treibenden Stoß zu begegnen. Er drang tief in sie ein und nahm sie mit einem Rhythmus ein, der sie schwindlig und atemlos machte.„Reite mich“, befahl er mit tiefer, knurrender Stimme auf ihrer Haut.Liora stemmte sich hoch, ihre Muskeln zitterten. Sie umklammerte seine Schultern, um das Gleichgewicht zu halten, und ließ sich langsam auf seinen Penis sinken. Das Gefühl, wie er sie vollständig ausfüllte, ließ ihr schwindlig werden. Sie begann sich zu bewegen, glitt auf und ab, ihre Vagina umschloss seine Dicke bei jedem Abstieg fest. Die Reibung war intensiv und baute einen Druck in ihrem Unterleib auf, dem sie nicht entkommen konnte. Sie beugte sich vor, ihre Brüste streiften seine Brust, ihr Atem ging in kurzen, stoßweiser Beweg

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