Herr Schmidt! Ihre Frau liebt Sie nicht!

Herr Schmidt! Ihre Frau liebt Sie nicht!

Oleh:  GlanziridBaru saja diperbarui
Bahasa: Deutsch
goodnovel4goodnovel
Belum ada penilaian
30Bab
28Dibaca
Baca
Tambahkan

Share:  

Lapor
Ringkasan
Katalog
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi

An dem Tag, als Anna Müller erfuhr, dass sie erneut schwanger war, entdeckte sie, dass ihr Mann mit der von ihr geförderten bedürftigen Studentin ein gemeinsames neues Zuhause hatte. Während sie über den Verlust ihres Kindes vor Kummer zusammenbrach und von Tag zu Tag abmagerte, feierte Alexander Schmidt bereits die Geburt seines unehelichen Sohnes mit seiner Liebhaberin. Die Firma, die sie allein aufgebaut hatte, war bereits von seiner Liebhaberin an sich gerissen worden. Und das Ehehaus, das sie für einzigartig hielt, hatte Alexander für ihn und seine Liebhaberin getreu dem Original nachbauen lassen. In diesem Moment verschwand alle Liebe. Zurück blieb nur grenzenloser Hass. Anna versteckte den Schwangerschaftstest und forderte entschlossen die Scheidung. Alexanders Ton war herrisch. „Anna, wenn du es dir jetzt anders überlegst und mich anflehst, kann ich so tun, als hätte es diese Scheidungsvereinbarung nie gegeben.“ Anna drehte sich um und ging. „Herr Schmidt, dann sehen wir uns im Standesamt.“ Später beugte Herr Schmidt den Kopf und bereute zutiefst, als er die strahlend schöne Anna sah. Er flehte sie an, ihn nur einmal anzusehen. Anna sah hinreißend aus. Doch auf ihrem Gesicht lag nur ein distanziertes Lächeln. „Herr Schmidt, Sie kommen zu spät. Ich werde mein Herz nie wieder an Sie verlieren.“

Lihat lebih banyak

Bab 1

Kapitel 1

An lauen Sommerabenden lag das große Bett im dunklen Hauptschlafzimmer im Halbdunkel.

Die Gardine wiegte sich im hellen Mondlicht hin und her. Ihre Atemzüge vermischten sich. Ihre Silhouetten tanzten an der Wand.

Der Mann hatte Alkohol getrunken und war alles andere als sanft – seine Bewegungen trugen sogar eine strafende Härte an sich.

Anna hielt die Augen geschlossen und ertrug seine Bewegungen.

„Anna, sieh mich an.“

Ihr Kinn wurde abrupt festgehalten. Der Schmerz riss sie aus ihren Gedanken, und über ihr erklang seine heisere, wütende Stimme.

Anna öffnete langsam die Augen.

Ein Streifen Mondlicht fiel genau auf die scharf geschnittenen Konturen seines Gesichts.

Einen Moment lang war Anna benommen.

Vor einem Monat waren sie auf dem Friedhof im Streit auseinandergegangen.

An dem Tag war der Gedenktag ihres Zwillingspärchens gewesen. Doch der Mann hatte ihr nur kühl die Worte entgegengeworfen. „Ich habe keine Zeit, dir zuzuhören oder mich auf deine Launen einzulassen.“ Dann war er gegangen und einen ganzen Monat nicht mehr nach Hause gekommen…

Ein plötzlicher Stich am Schlüsselbein riss Anna zurück in die Gegenwart – ihr Blick traf seine dunklen, düsteren Augen.

„Konzentrier dich.“ Seine Stimme war rau, und der Zorn darin schwang noch stärker mit.

Annas Wimpern zitterten leicht. Plötzlich brannte es in ihrer Nase.

„Alexander“, hauchte sie und hob die Hand und fuhr mit den kühlen Fingerspitzen über seine leicht zusammengezogene Stirn. Ihre Stimme war erstickt. „Lass uns noch einmal versuchen, ein Baby zu bekommen.“

Der Mann erstarrte. Seine schwarzen Augen, vor Begierde glühend, blickten ihr tief in die Augen.

„Anna, meinst du das wirklich?“

Anna antwortete nicht, legte die Arme um seinen Nacken, zog ihn näher zu sich und küsste ihn…

Seine dunklen Augen verengten sich. Seine langen Finger vergruben sich in ihrem Haar und hielten ihren Hinterkopf fest.

In dem Moment, als Annas Lippen seine berührten, öffnete der Mann leicht den Mund. Sein Atem war heiß, doch seine Stimme klang eisig. „Anna, wann hast du dich das letzte Mal wirklich im Spiegel angesehen?“

Anna erstarrte und öffnete die Augen.

In seinen schwarzen Pupillen sah sie ein ausgemergeltes, fahles Gesicht.

Plötzlich löste er sich von ihr, stand auf, zog den Bademantel an und band den Gürtel locker um die Taille. „So wie du jetzt aussiehst, wird es dir schon schwerfallen, überhaupt schwanger zu werden – ganz zu schweigen von einem Kind.“

Anna stockte der Atem. Sie starrte den Mann fassungslos an.

Er hatte breite Schultern und eine schmale Taille. Sein Profil war kalt und hart.

„Selbst wenn du eines bekommen würdest, traue ich dir in deinem jetzigen Zustand nicht zu, eine gute Mutter zu sein.“

Er sah sie nicht an, seine eisigen Worte trafen sie wie scharfe Messer und zerschlugen den mühsam gesammelten Mut erneut!

Bevor sie reagieren konnte, war Alexander im Bad. Nach dem Geräusch der zufallenden Tür drang das Prasseln der Dusche heraus.

Anna lag regungslos da, wie eine leere Hülle.

Sie starrte an die Decke, in ihren Augen lag nur noch tote Leere.

Nach einer Weile verstummte das Prasseln. Die Badtür öffnete sich. Der Mann kam im Handtuch heraus.

Er warf keinen Blick mehr auf Anna im Bett, ging direkt in die Ankleide, zog sich an und verließ ohne sich umzusehen das Zimmer.

Unten war das Geräusch eines abfahrenden Autos zu hören.

Alexander war wieder fort.

Stille erfüllte den Raum. Anna zog die Bettdecke über ihren ausgemergelten Körper.

Sie drehte sich zur Seite. Das Mondlicht fiel auf ihren Rücken. Jeder einzelne Wirbel stand hervor – dieser Körper war nicht geschaffen, um ein Kind auszutragen.

Fünf Jahre unablässiger Albträume. Sie war auf Medikamente angewiesen gewesen – jeden Tag aß sie nur winzige Mengen. Und fast alles, was sie zu sich nahm, brach sie wieder aus. Bei einer Körpergröße von 1,70 Metern wog sie nur noch vierzig Kilogramm.

Sie schlug die Decke zurück, stützte sich langsam auf, stand auf und ging in die Ankleide.

Sie stellte sich vor den großen Spiegel und betrachtete sich.

Selbst der kleinste Pyjama schlabberte an ihr. Ihr Gesicht war fahl und eingefallen, die Augenhöhlen tief, ihr Blick leer und kalt.

Mit zitternden Fingern strich sie über ihr strohiges, lebloses Haar.

Früher hatte Alexander gesagt, er liebe ihr langes Haar. Die Pflegeprodukte hatte er extra aus dem Ausland bestellen lassen.

Damals hatten alle gemeinsamen Freunde sie beneidet und gesagt, selbst jedes einzelne Haar an ihr sei perfekt.

Aber nach dem Tod des Zwillingspärchens war alles Schöne zerbrochen.

Die zitternden Finger glitten über ihre eingefallenen Wangen. Anna hockte sich hin, umschlang ihren ausgemergelten Körper und konnte ihr Schluchzen nicht länger zurückhalten.

In der Nacht bekam Anna plötzlich hohes Fieber. Im Traum sah sie ihre beiden Kinder wieder.

Das Zwillingspärchen, das nur eine Woche vor dem errechneten Termin durch eine späte Fehlgeburt im Mutterleib gestorben war.

In Annas Traum waren sie nun fünf Jahre alt geworden.

Der Junge ähnelte Alexander sehr, das Mädchen ihr mehr.

Im Traum sagten die Kinder zu ihr: „Mama, du musst dich anstrengen und wieder gesund werden, wir warten doch noch darauf, wieder deine Kinder zu sein!“

Als Anna wieder zu sich kam, lag sie im Krankenhaus. Die Haushälterin, Frau Fischer, hatte sie krank aufgefunden und eingeliefert.

Nach dieser schweren Krankheit und einer Woche Krankenhausaufenthalt war Alexander kein einziges Mal aufgetaucht.

Anna dachte an die Worte ihrer Kinder im Traum.

Sie ging noch einmal zum Friedhof, um sich endgültig von ihnen zu verabschieden.

In den folgenden zwei Wochen meldete Alexander sich nicht von sich aus und kam auch kaum nach Hause.

Jeden Tag nahm er nur einen Anruf von ihr entgegen. Und selbst dann kamen nur die eisigen Worte: „Beschäftigt.“ „Komme später zurück.“

Sie wusste, dass Alexander sie absichtlich mied.

Aber sie machte keine Szenen mehr, setzte die Schlafmittel ab und begann auf Anraten der Ärzte, Yoga zu machen, um ihren Körper zu regenerieren.

Sie räumte das Kinderzimmer aus, verbrannte die Untersuchungsbefunde des Zwillingspärchens und sprach auch nicht mehr über sie.

Durch Sport und Regeneration veränderte sich ihr Körper zunehmend. Annas Appetit kehrte langsam zurück. Ihr Gewicht stieg wieder an.

Alexander erkannte ihre Entschlossenheit zur Veränderung und brachte sie persönlich zu einem Professor, um ihre Gesundheit weiter zu stärken.

Nach zwei Monaten Behandlung wog Anna 45 Kilogramm, die Totenstarre in ihren Augen wich allmählich. Sie wirkte zwar immer noch schmal und blass, aber das war bereits ein großer Fortschritt.

Nach und nach kam das Leben wieder in geordnete Bahnen.

Wie am Anfang fügte sie sich wieder in alles und liebte ihn bedingungslos. Und er, ihr Ehemann, war ihr gegenüber sanft und zuvorkommend und erfüllte ihr jeden Wunsch.

Drei Monate später blieb ihre Periode aus.

Alexander war geschäftlich im Ausland und noch nicht zurück.

Also ging Anna allein ins Krankenhaus zur Untersuchung.

„Herzlichen Glückwunsch, Frau Schmidt. Der Befund zeigt, dass Sie bereits 7 Wochen und 4 Tage schwanger sind. Das Baby ist gesund. Im Ultraschall ist bereits der Herzschlag zu sehen…“

Als Anna aus dem Sprechzimmer kam, hielt sie in der einen Hand den Befund, mit der anderen kramte sie in ihrer Tasche nach dem Handy. Als sie das Adressbuch öffnete, zitterten ihre Finger.

Sie wählte die Nummer und hielt unwillkürlich die Luft an.

Von hinten ertönte ein vertrautes Klingeln.

Anna zuckte zusammen.

Im nächsten Moment wurde der Anruf angenommen. Die vertraute Stimme des Mannes erklang –

„Ich bin beschäftigt. Besprechen wir es, wenn ich zurück bin.“

Die Stimme kam gleichzeitig aus dem Hörer und von der Ecke hinter ihr.

Die Stimme des Mannes war kühl. Er legte auf, ohne Anna die Möglichkeit zu geben, ein weiteres Wort zu sagen.

Anna stand wie angewurzelt da.

Seine kalte, abweisende Art ließ sie einen Moment lang zweifeln, ob die harmonischen letzten drei Monate nicht nur ein Traum gewesen waren.

„Benjamin, lass uns erstmal die Spritze holen, ja?“

Die vertraute Stimme des Mannes drang weiter aus der Ecke hinter ihr. Sein Ton war sanft, nicht vergleichbar mit der Kälte am Telefon.

Anna umklammerte ihr Handy, drehte sich wie benommen um und ging Schritt für Schritt auf die Ecke zu.

Dort saß ihr Mann – der doch geschäftlich im Ausland sein sollte – mit dem Rücken zu ihr auf einem Wartestuhl im Gang. Auf seinem Schoß hielt er einen kleinen Jungen mit einem Fieberpflaster auf der Stirn…
Tampilkan Lebih Banyak
Bab Selanjutnya
Unduh

Bab terbaru

Bab Lainnya
Tidak ada komentar
30 Bab
Jelajahi dan baca novel bagus secara gratis
Akses gratis ke berbagai novel bagus di aplikasi GoodNovel. Unduh buku yang kamu suka dan baca di mana saja & kapan saja.
Baca buku gratis di Aplikasi
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi
DMCA.com Protection Status