ログインReverse Harem North Side : 3 Jungs 1 Mädchen Die Vortex- College ist in 4 Studentenverbindungen unterteilt und wir sind die North-Side Kings. Wir suchen unsere Lady, unsere Queen. Alle Kings teilen sich mit ihre eineLady. East, West und South hatten ihre Lady gefunden und wir brauchen unsere. Doch keine eignet sich gut genug. Doch dann lag da die Bewerbung. Ihre Bewerbung. Von dem Mädchen, dass am unnahbarsten war. Die Stiefschwester von Ace, das Mädchen das Davis und Ezra wollten.
もっと見るIm Raum war es dunkel, die Vorhänge zugezogen. Sie schlief bereits.
Ich nippte an meinen wertvollen Scotch und seufzte. Das was ich tat war eines der selbstgefälligsten Dinge, die ich je in meinem Leben getan habe. Bereute ich es? Keines Falls. Würde ich es bereuen? Kommt nicht in Frage. Stieß ich das süße kleine Mädchen ins Verderben? Absolut. Doch ich wusste eins, die North Side Kings standen auf sie. Auf die süße, kleine, jungfräuliche Prinzessin. Würden Sie die Kleine zerstören? Von innen heraus zerreißen würden Sie sie. Sie würden sie bluten lassen. Sie schreien lassen, all ihren Hass auf sie auslassen. Und sie würde lernen müssen es zu lieben. Denn nicht weniger erwarte ich. Sehr geehrte Herren, hiermit bewerbe ich mich für den Platz der Lady, in dem noch vorhandenen leeren Platz des North Sektors. Anbei die ausgefüllte Checkliste. Mit freundlichen Grüßen, Sarah Evans Grinsend tippte ich alles auf meinem Computer ein. Setzte die gefälschte Unterschrift unter den Namen und fügte noch ein Bild mit zu. Wenn es klappen würde wie ich es erwaetete, würde Chicago bald einen Machtwechsel haben. Die Mächte würden kippen. Und dafür waren mir alle Wege, die es gab Recht, egal ob es Verluste oder zu gar Tote gab. Hauptsache ich bekam das, was ich wollte. Mehr Sagen, mehr Ansehen und vor allem, mehr Macht. Die Ausgedruckte Checkliste lag vor mir. Ich kreuzte alles an und schrieb über die Checkliste in Großbuchstaben. ICH BIN NOCH JUNGFRAU Ich grinste gehässig. Niemand stand zwischen mir und meinen Zielen. Nicht mal sie. Kapitel 1: Sarah Ich hatte verschlafen. Natürlich hatte ich das, ich war ohne mein Wecker einzustellen gestern eingeschlafen und wachte genau zwanzig Minuten bevor ich los musste auf. Ich hastete ins Bad, machte mich blitzschnell fertig und rannte nach unten. Ich wollte meine Schlüssel nehmen und raus rennen zur Bushaltestelle, doch ich hörte ein räuspern aus der Küche. Verdammt. Dad war zuhause. „Ich muss los", rief ich in die Küche. Ich sah ihn zwar nicht, doch ich konnte förmlich sehen wie er seine Augen verdrehte. „Ich fahre dich, Sarah. Du weißt doch ..." „Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit!", sprachen wir beide zusammen aus. Ich trat in die Küche und sah Meghan Toast und Eier machen. Sie war unsere Haushälterin, eine wunderbare Frau mit wundervollen Kochkünsten. Ich ging aufs Esszimmer zu, dass direkt an der Küche verbunden war. Mein Vater saß auf seinem Platz. In einem perfekt gebügelten braunen Anzug und sah mich an. „Guten Morgen Daddy." Ich küsste ihn auf der Wange und er deutete mir, mich neben ihn zu setzten. „Du hast verschlafen", stellte er nüchtern fest während er seinen Kaffee trank. „Ja", gab ich murmelnd zu. „Du hast deine Tage", meinte er unverblümt. Meine Beziehung zu meinen Vater war transparent. Ich redete mit ihm als wäre er Mum und mit Mum ... mit ihr mied ich es zu reden. „Woher weißt du das?", fragte ich genervt. „Ich habe gestern die leere Migränentabletten im Müll gesehen. Deine Tage kommen nie allein." Er kannte mich zu gut. „Ich werde Doktor Wilhelm heute noch um weitere Tabletten bitten." Ich lächelte ihn an. Es war schon früh klar gewesen, dass ich an Endometriose litt und mein Vater hatte mir immer viel Freiraum gegeben. Es hat oft früher in der Highschool Zeit zu Streitigkeiten mit den Lehrern gegeben, wenn ich eine Woche im Monat fehlte, aber mein Dad hatte nie auch nur angedeutet, dass ihn mein schulisches Fehlen missfiel. Nein er hatte mich immer angelächelt und gefragt wie es die Zeit besser machen könnte. Es wurde mit der Zeit besser. Meine Hormone besserten sich. Starke Menstruationsschmerzen ertrug ich einfach als wäre es nichts, es sein denn es wurde unerträglich. Ja, die ab und zu Bewusstlosigkeit nervte, einmal war ich hart auf dem Boden geknallt und einmal in die Dusche. Sehr peinlich als Dad mich da raus angeln musste. Doch er sagte nichts. „Möchtest du zuhause bleiben?", fragte er mich einfach so nebenbei. „Nein, es geht. Die Migränentabletten wirken nicht nur hier", ich tippte auf meinen Kopf. Mein Vater lächelte ganz leicht. Mein Handy Display leuchtete auf. Mum Die grünen Augen meines Vater verdüsterten sich. Er fuhr sich mit der Hand durch sein Aschblondes Haar. Ich sah meiner Mum sehr ähnlich. Ich kam eigentlich überhaupt nicht nach Dad. Mum und ich hatten beide ungefähr die selbe Gesichtsform, schwarze Haare und blaue Augen. Außerdem volle Lippen und dichte schwarze Wimpern. „Was sagt deine Mum?" „Bestimmt wie jeden Tag ein Guten Morgen", murmelte ich. „Gehst du sie am Samstag besuchen?" Ich sehe nicht auf, sondern stochere in meinem Omelett rum. Die Samtweichen weinroten Stühle, waren so angenehm, jetzt aufzustehen graute mir. Vielleicht würde ein Schmerzruck durch meinen Unterleib gehen und deswegen entschied ich mich, sitzen zu bleiben und das Gespräch zu führen. „Nein. Ich habe zu tun." „Verstehe. Seit drei Monaten hast du zutun?" Ich sehe ihn an. „Ja." Woher weiß er es überhaupt? „Deine Mutter hatte mich angerufen vor einigen Tagen, sie war traurig, dass du sie nicht mehr besuchst." „Tue ich doch", meinte ich bockig. „Wann?" „Ist das wichtig?", fragte ich ihn. „Sie hat sich verändert." „Sie ist glücklich", meinte Dad langsam. „Und das war sie hier nicht?", fragte ich ihn. „Du bist nicht das erste Kind, dessen Eltern sich geschieden haben, Sarah. Wir sind seit drei Jahren getrennt. Wieso verarbeitest du das nicht mein Schatz?" Ich zuckte mit den Achseln. Weil er, Ace Taylor mich nichts verarbeiten ließ. Er ärgerte und nervte mich wo es nur ging. Und es war zwar nicht oft, aber doch zu oft. Ace Taylor, mein verdammter Stiefbruder. Der Sohn des Mannes, den meine Mutter geheiratet hatte. Er hasste mich und das abgrundtief. „Nun, komm wir müssen los, ansonsten verspätest du dich." Ich nickte und stand auf. Mein Vater fuhr mich zur Schule und der Tag konnte beginnen.Sarah „Wieso sollte ich mich denn da einschreiben? Mich interessiert es nicht was die da machen, ich will doch nur meine Ruhe haben!", meinte ich aufgebracht und meine Mutter blickte mich besorgt an. „Habt ihr kein anderes Weib was ihr nehmen könnt?", fragte Elliot seinen Sohn, der immer wieder wütend zu mir blickte. Mein Vater stand stumm neben mir und meiner Mutter und streichelte mir beruhigend über den Kopf. „Sie hat sich doch beworben!"„Wenn ich mich bewerben würde, dann doch auf gar keinen Fall zu euch!", rege ich mich genauso auf wie Ace gerade. So ein Idiot! „Nicht da wo mein Stiefbruder ist!"„Hat er dich denn gefragt ob du willst?", fragte Elliot mich. „Nein! Ich würde auch nie ja sagen, wir verstehen uns doch gar nicht! Ich verstehe nicht einmal was ich da alles machen muss, weil es mich wie gesagt überhaupt nicht interessiert was die machen. Ich will noch nicht einmal was mit dem ganzen Zeug zu tun haben! Das ist doch alles bescheuert! Ich gehöre zu gar keiner Stude
Davis Alle Kings waren im Territorium der East Side versammelt. Im Wohnsaal von ihnen. Das war mal eine alte Kirche gewesen, die umgebaut wurde für die East Kings. Der Glockenturm war noch vorhanden. Darunter war angeblich auch genug Stauraum. Der South King Reid stand auf um das Wort an sich zu nehmen. Aces Mum war vor drei Tagen gestorben und Reid hatte dieses Treffen gestern berufen. Mistkerl. Er wusste Ace würde nicht kommen. „Was ist dein Anliegen, Mann?", fragte der West Side King Marcel. „Die Norths haben keine Lady ernannt. Ist das Anliegen genug?", fragte er. „Ace ist gerade nicht in der Verfassung eine Lady zu ernennen."„Ihr seid doch in der Verfassung. Wieso tut ihr es einfach nicht?", fragte Simon ein East Side King. Ich mochte ihn. Ein korrekter Kerl. „Es steht nur Ace zu."„Ihr und eure Traditionen!", meckerte Reid. „Die dürfen einen Monat lang rum huren wo sie wollen. Was bekommen wir dafür?", beschwert sich Finn, ebenfalls ein South.„Wir ziehen euch hundert Pun
Ace Ich betrat das übergroße Gebäude unserer Studentenverbindung. Hier hatten wir Sporthallen und Büros. Meghan und Fiona hatten ein Treffen mit den Mädels aus unserer Verbindung und besprachen die Sport Strategien. Ich klopfte und trat ins Büro als ich Meghans helle Stimme mich bat hineinzutreten. Ich hatte vor eines der beiden Mädels zu überzeugen unsere Lady zu werden. Denn meine Stiefschwester würde den Platz definitiv nicht bekommen. Obwohl ja, bei ihrem Anblick wurde ich hart. Ich hätte sie gerne, aber das würde einen großen Familienstreit auslösen. „Ace", meinte Fiona überrascht. „Habt ihr euch entschieden? Wer bekommt morgen den Posten der Lady?"Ich seufzte laut. Das hellblau gestrichene Büro mit den zwei Schreibtischen und eine menge Stühle für die Verbindungsmädels füllten den Raum. Blumen und andere Sticker beklebten die Wand. Einige Pflanzen standen hier ebenso. Man merkte, dass hier Frauen das sagen hatten. „Ich möchte euch bitten, es euch anders zu überlegen. Mir rei
SarahIch hatte eine Menge nachzuholen. Ich musste gestern frühzeitig nach Hause um mich auszuruhen und hatte drei Lektionen verpasst. Ich schrieb an der Campus Uni die Unterlagen eines Mitstudierenden ab. Ich musste ihn zwanzig Dollar dafür geben. Da ich keine Freunde hatte, musste ich es tun. Ich hatte mich in eine kleine Ecke der Bibliothek verkrochen und angefangen alles ordentlich auf mein Papier zu schreiben. Ich hatte einen meiner Kopfhörer in meinem Ohr und hörte Musik, während ich versuchte das Getümmel hier zu ignorieren. Wie wenn jeder zwei Wochen nach Semsterbegin schon in die Bibliothek mussten und sich um Plätze stritten. „Sarah ..."„Was willst du von mir? Falls Mama dich schickt, ich habe zu tun, ich schreibe ihr wenn ich wieder vorbei komme", murmelte ich und blickte weiter auf mein Papier. Ace sprach mich doch sonst auch nie an, was wollte er jetzt?Anstatt aber zu gehen blieb Ace Taylor einfach neben mir stehen und blickte mir zu wie ich auf mein Papier schrieb.