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Hey, Milliandärs-CEO! Liebe, demand Neues!
Hey, Milliandärs-CEO! Liebe, demand Neues!
Author: AvryStar

KAPITEL 1

Author: AvryStar
last update publish date: 2026-06-25 17:06:14

„Du bist gefeuert!“

Diese zwei Worte hallten unablässig in Ariel Davidsons Kopf wider, während sie sich auf ihr Vorstellungsgespräch vorbereitete.

Vor gerade einmal zwei Monaten war sie noch eine der Geschäftsführerinnen bei SkyView Group gewesen, einem der renommiertesten Unternehmen des Landes.

Jetzt war sie arbeitslos. Und das alles nur wegen ihres dummen Ex-Freundes.

An dem Tag, der alles verändert hatte, hatte er sie nur wenige Minuten vor einer entscheidenden Vorstandssitzung angerufen und verlangt, dass sie ihn innerhalb von zehn Minuten treffen solle.

„Wenn du nicht kommst, sind wir fertig“, hatte er gesagt.

Entgegen ihrer besseren Einsicht war Ariel losgerast, um ihn zu treffen, doch der Verkehr hatte sie aufgehalten. Sie kam zwanzig Minuten zu spät. Er machte trotzdem Schluss und warf ihr vor, nicht loyal genug zu sein.

Währenddessen hatte sie die Sitzung verpasst, die ihre Position hätte retten können. Drei Tage später wurde sie entlassen.

—

„Ariel!“

Moana, Ariels beste Freundin, rief nach ihr und balancierte einen dampfenden Teller mit angebrannten Eiern und Pancakes, den sie auf den kleinen Holztisch stellte.

„Komm schon, lass uns essen. Nimm wenigstens etwas zu dir.“

„Moana, ich kann nicht… Das ist eine einmalige Chance. Wenn ich die verpasse, verzeihe ich mir das nie“, erwiderte Ariel höflich, schnappte sich ihre Handtasche vom Sofa und eilte zur Tür.

Sie warf Moana ein hastiges Winken zu, schon halb auf der Straße.

Moana seufzte, ließ sich auf einen Stuhl fallen, verschränkte die Arme und sah zu, wie Ariel auf die Straße hinausstürmte.

„Die wird einfach nicht müde vom Job-Suchen. Mein Gott, ich hoffe, der Himmel hat endlich ein Einsehen mit ihr.“

Mit einem weiteren Seufzer griff sie zur Gabel und aß ihr Frühstück allein.

Währenddessen…

Mr. Williams Diaz, der fünfte Erbe in der Generation der Diaz Company, trat gerade aus seiner Villa. Sein persönlicher Assistent ging neben ihm.

In einem tiefschwarzen Anzug, der wie eine zweite Haut saß, rückte er seine Designer-Sonnenbrille zurecht, ohne ein einziges Wort zu sagen.

„Sir, heute haben sich mehrere Bewerber für die Interviews angemeldet. Haben Sie Zeit für den Auswahlprozess?“, fragte der PA und blätterte durch sein ordentlich sortiertes Tablet.

Williams nickte knapp, das Gesicht ausdruckslos.

„Und, äh, wegen VAL Ventures… Die sind bereit, den Vertrag zu unterschreiben, warten aber noch auf Ihr Okay.“

Williams blieb kurz vor seiner schwarzen Limousine stehen, deren Tür bereits von einem uniformierten Chauffeur offen gehalten wurde.

Er antwortete mit endgültigem Ton:

„Sagen Sie ihnen, sie sollen um Punkt 14 Uhr in meinem Büro sein. Dann unterschreiben wir.“

Der PA verneigte sich leicht. „Verstanden, Sir.“

Sobald der Wagen auf die Straße glitt, lehnte Williams sich in den Sitz zurück und rieb sich die Schläfe.

Zehn Minuten später beugte er sich plötzlich vor. „Halten Sie an.“

Der Fahrer bremste sanft, verwirrt. „Sir, brauchen Sie etwas? Ich kann es Ihnen besorgen.“

Williams antwortete nicht. Seine scharfen blauen Augen waren auf etwas fixiert.

Ohne ein weiteres Wort stieg er aus.

Auf derselben Straße summte Ariel leise vor sich hin – halb guter Laune, halb in Panik.

„Hnnhmmm… hnmmmm… hnmmmm…“

Die Melodie ihres Lieblingslieds vermischte sich mit dem üblichen Chaos der Stadt.

Doch als sie auf ihre Uhr schaute, zog sich ihr Magen zusammen.

„Oh nein! Ich komme zu spät, wenn ich nicht schnell ein Taxi erwische!“, stöhnte sie und winkte hektisch jedem vorbeifahrenden Taxi zu.

„Natürlich, genau wenn man eins am dringendsten braucht, sind alle besetzt.“ Sie murmelte verärgert.

Williams stand vor dem, was seine Aufmerksamkeit erregt hatte: einer Halskette im Schaufenster eines Juweliergeschäfts.

„Diese Kette…“

Seine Brust zog sich zusammen. Es war exakt dasselbe Design, das er einst seiner verstorbenen Frau geschenkt hatte.

Erinnerungen stürzten auf ihn ein. Seine Finger zuckten, bevor er schließlich den Laden betrat.

„Ich möchte diese“, sagte er und zeigte auf die Kette.

Die Empfangsdame, die gerade gelangweilt getippt hatte, blickte auf und erstarrte.

Ihre Augen wurden groß wie Untertassen.

„Oh mein Gott!“, quietschte sie fast, schlug sich aber schnell die Hand vor den Mund.

„Mr. Williams Diaz?! Der CEO der Diaz Company?!“

Williams reagierte kaum. Er hatte keine Geduld für aufgeregtes Getue.

Hinter seiner Sonnenbrille blieb sein Gesicht ausdruckslos, als er einfach wiederholte: „Die Kette?“

Die Empfangsdame riss sich zusammen, straffte die Schultern. „R-richtig! Ich packe sie sofort ein, Sir!“

Während sie beschäftigt war, klingelte Williams’ Telefon. Er drehte sich leicht zur großen gläsernen Eingangstür, während er ranging.

Sein Blick fiel auf etwas.

Ariel stand im Nachmittagslicht, gekleidet in ein zartes rosa Kleid, das ihr bis zu den Knien reichte und ihre Figur perfekt umschmeichelte. Sie war eine Erscheinung.

Ihr braunes Haar wehte sanft im Wind, während sie verzweifelt mit den Händen nach vorbeifahrenden Taxis winkte.

Sie hatte keine Ahnung, dass sie beobachtet wurde.

Williams’ Griff um sein Telefon lockerte sich. Die Stimme am anderen Ende der Leitung wiederholte seinen Namen, doch er hörte nicht mehr zu.

Dann, ohne Vorwarnung, setzte er sich in Bewegung.

Die Empfangsdame, die ihm gerade die verpackte Kette reichen wollte, blieb verwirrt blinzelnd stehen, als er den Laden verließ.

„Ähm… Ihre Kette?!“

Ihre Worte wurden vom Straßenlärm verschluckt, während Williams weiterging.

Mit selbstsicherem Schritt überquerte er die belebte Straße, wich hupenden Autos und eilenden Passanten aus, ohne mit der Wimper zu zucken.

Sein Fokus war nicht auf Ariel gerichtet – sondern auf das, was hinter ihr war.

In dem Moment, als er sie erreichte, packte er ihre Hände und zog sie in eine feste Umarmung.

Ariels Atem stockte. Was zum…?!

Ihr ganzer Körper versteifte sich, während sie versuchte, die pure Dreistigkeit eines völlig Fremden zu verarbeiten, der sie einfach so umarmte. Genau in diesem Augenblick hatte sie endlich ein Taxi herangewinkt, das direkt vor ihr anhielt.

Der Fahrer warf einen Blick auf die Szene und fuhr wieder los. Ariel sah hilflos zu, wie das Taxi die Straße hinunter verschwand. Sie öffnete den Mund, um es zurückzurufen, doch die Worte blieben ihr im Hals stecken.

„Für wen hält sich dieser Typ eigentlich?!“

Während Ariel noch versuchte, seine Dreistigkeit zu begreifen, waren Williams’ Augen auf die Gruppe von Ganoven gerichtet, die sie unauffällig aus der Nähe beobachtet hatten.

Sie hatten sich ihr bereits genähert, ihre Bewegungen waren verdächtig gewesen.

Jetzt, da sie nicht mehr allein war und ein großer, gut gekleideter Mann – der offensichtlich keine Angst zeigte – bei ihr stand, zögerten sie.

Sie wechselten einige Blicke. Dann verschwanden sie wortlos in der Menge.

Ariel, die immer noch in seinen Armen gefangen war, kam endlich zu sich.

„Hey!“ Sie drückte gegen seine Brust und riss sich los, die Augen wütend funkelnd.

„Wer zur Hölle sind Sie, und was fällt Ihnen ein, das einfach so zu machen?!“

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Comments (1)
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wagnersophie774
Sie hat jedes Recht, sauer zu sein. Er kann sie doch nicht einfach so umarmen
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