MasukAus Julians Sicht„Erkennst du mich?“ fragte ich Isaac. Er sah mich aufmerksam an, als versuche er sich zu erinnern, und schüttelte dann den Kopf. „Nun… du wirst mich bald wiedererkennen.“ sagte ich, winkte Marcus zu, der sein Gepäck ins Auto legte, und wir fuhren nach Hause.Marcus holte den Umschlag mit den Bildern heraus und reichte ihn mir, während ich ihn an Isaac weitergab. Isaac nahm sie und betrachtete sie weiter. „Das bin ich.“ Er hob den Kopf und sah mich an, während er auf das Bild zeigte, auf dem er mit Sophie war.„Ja, das bist du.“ sagte ich, und er wandte sich wieder den Bildern zu. Er betrachtete sie weiter, schien sich aber an nichts zu erinnern. „Lass uns einfach zu deinem Haus fahren. Wenn du deine Familie siehst, könnte das helfen, dass du dich erinnerst.“ Ich winkte, während Marcus den Weg nach draußen führte.Die Fahrt zu Sophies Haus war in Schweigen gehüllt, jeder von uns versunken in seinen Gedanken. Ich kann mir kaum vorstellen, wie glücklich Sophie sein wird
Kapitel 92Julians POVEs war ein verdammter Tag, an dem Sophie gegangen ist. Morgen sollte unser Hochzeitstag sein, aber jetzt ist alles ruiniert. Sie will nicht einmal auf mich hören. Sie will auf nichts hören, was ich verdammt noch mal sage. Und ich kann jetzt verdammt noch mal nicht zu ihr gehen, denn erstens hätte sie es ihrer Mutter gesagt, zweitens bin ich sicher, dass sie mir nicht einmal zuhören wollen.Der eine ist, dass ich ein Attentäter bin, der andere Teil ist, dass ich ihren Vater töte, was sie angenommen hat; was völlig falsch ist. Aber ich kann ihnen nicht einmal etwas sagen, wenn ich ihren Vater nicht zurückbringe. Verdammt! Frustriert fuhr ich mit der Hand durch mein Haar. Wo zum Teufel ist Marcus? Ich habe ihm eine kleine Aufgabe gegeben, ihren Vater zu finden und er ist noch nicht zurück. Zum Teufel alles! Ich schlug mit meiner Hand auf den Tisch.Sie ging mit meinen beiden entzückenden Babys. Sie hat mich allein gelassen. Es ist eine verdammt lange Zeit her, dass
Kapitel 91Julians SichtVOR ZWEI JAHREN„Hier, das neue Ziel." Xavier, der Anführer dieser verdammten Organisation, schob mir mit beiläufiger Gleichgültigkeit eine Akte über den Tisch.Ich ließ das halbleere Glas Whisky fallen, das ich die ganze Zeit gehütet hatte, das Eis klirrte gegen das Glas, als ich die Akte aufnahm. Mein Blick fiel auf das Foto eines Mannes, eindeutig in seinen Fünfzigern, mit ergrauendem Haar und einem müden Ausdruck, der darauf hindeutete, dass er zu viel von der dunkleren Seite des Lebens gesehen hatte.„Was ist sein Vergehen?", fragte ich. Ich ließ die Akte zurück auf den Tisch fallen und spürte, wie der Whisky sich brennend seinen Weg die Kehle hinunterbahnte, während ich einen tiefen Schluck nahm.„Du solltest wirklich aufhören, nach den Vergehen der Leute zu fragen, bevor sie getötet werden", fauchte Xavier, Verärgerung blitzte in seinen Augen auf.„In Ordnung, wenn du es mir nicht sagst", antwortete ich und stand auf, um zu gehen.„Okay, okay. Setz dich
Kapitel 90Aus Sophies Sicht„Du musst wirklich aufhören zu weinen, Sophie, und erklären, was passiert ist. Du machst uns Sorgen.“ Isabella sagte das mit besorgter Stimme.Es war eine Stunde her, seit wir zu Hause angekommen waren, und doch konnte ich mich nicht dazu bringen, ihnen die Wahrheit zu sagen – dass der Mann, den ich liebte, der Mann, den ich heiraten sollte, meinen eigenen Vater getötet hatte. Mein Herz schmerzte, und das Gewicht der Enthüllung fühlte sich unerträglich an.„Ja, Bella hat recht. Du solltest uns sagen, was los ist. Heute sollte dein Junggesellinnenabschied sein, und als Nächstes die Hochzeit, aber jetzt ist alles abgesagt“, fügte meine Mama hinzu.„Genau. Julian ist gerade rausgekommen und hat nichts gesagt, und jetzt redest du auch nicht. Hast du ihn in einer kompromittierenden Situation mit einer anderen Frau gesehen? Oder was genau könnte der Grund sein, dass du jetzt schon eine Stunde weinst? Du musst es uns wirklich sagen, damit wir wissen, was zu tun i
Kapitel 89Aus Sophies SichtMein Telefon glitt mir aus der Hand und krachte auf den Boden, während der Schock mich überwältigte.„Er war derjenige, der deinen Vater getötet hat.“Die Worte hallten in meinem Kopf wider, während ich mich am Eisengeländer der Treppe festhielt, die Knöchel weiß.„Soph, geht es dir gut?“ Die Stimme riss mich aus meinem Nebel, hallte wider, als käme sie aus der Ferne.Plötzlich spürte ich eine Hand, die mich sanft schüttelte. „Geht es dir gut, Sophie?“ Ich blickte hinunter und sah die besorgten Blicke von Evelyn, Isabella und meiner Mama zu mir hochschauen. Isabella hielt mein Telefon, das heruntergefallen war.Dann sah ich ihn – Julian kam auf uns zu. Er hat meinen Vater getötet! Julian hat meinen Vater getötet! Ich riss mein Telefon aus Isabellas Hand und rannte die Treppe hinauf in das Zimmer, das ich mit Julian teilte. Meine Babys schliefen noch friedlich, und ich schloss schnell die Tür hinter mir ab, sodass ich drinnen gefangen war.Ich ließ mich auf
Kapitel 88Aus Sophies SichtEs ist eine wunderschöne Woche her, seit ich meine entzückenden Zwillinge Jane und Jason zur Welt gebracht habe. Julian hält sein Versprechen und kündigt unsere Hochzeit für übermorgen an. Heute Abend ist meine Junggesellinnenabschiedsfeier, und die Vorbereitungen sind in vollem Gange, die Aufregung summt überall. Ich hätte nie gedacht, dass ich so glücklich sein könnte; alles scheint wie ein schöner Traum, aus dem ich hoffentlich nie aufwache.Während ich zu meinen Kleinen hinüberblicke, die friedlich in ihren Bettchen schlafen, schwillt mein Herz vor Liebe an. Ich beuge mich hinunter, um jedem von ihnen einen sanften Kuss auf die Wange zu drücken, bevor ich die Treppe hinuntergehe, um mich den Feierlichkeiten anzuschließen.„Braut in spe!“ neckt Isabella, als ich das Wohnzimmer betrete, und ich lache. „Wo sind meine Babys?“„Sie schlafen oben“, antworte ich, und sie nickt wissend.„Hast du dein Outfit für heute Abend und morgen schon anprobiert?“ fragt I







