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KAPITEL 32

Author: Becky writes
last update publish date: 2026-08-12 21:20:15

Amaya

Das Packhaus fühlte sich kälter an als gewöhnlich, während ich den stillen Flur im zweiten Stock hinunterging.

Mein Körper war erschöpft, voller Prellungen und schmerzte von der Begegnung am Grenzbach. Der Dreck war von meiner Haut gewaschen worden, doch die kalte Erinnerung an Austin Claws Hand an meinem Kiefer und seine scharfe Klinge, die gegen meine Kehle drückte, blieb frisch. Schlimmer als der körperliche Schmerz war die schwere Stille, die sich über das gesamte Anwesen gelegt hatte
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  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 94

    AMAYAS PERSPEKTIVEIch weigerte mich, Kade zurückzulassen. In dem Moment, in dem Rylan sich dem Ausgang zuwandte, zog ich meine Hand weg und rannte zurück zur Barriere. Mein Herz pochte schmerzhaft, als ich nach dem Stein griff, der uns trennte. Kade stand immer noch dort, Blut bedeckte seinen Arm, während die alten Markierungen um ihn herum leuchteten. Ich weigerte mich, ihn zu verlassen.„Amaya, hör auf“, schrie Rylan und packte meinen Arm, bevor ich die Barriere erreichen konnte. Ich kämpfte gegen seinen Griff an und verdrehte meinen Körper, als ich versuchte, mich freizumachen. „Lass mich los“, weinte ich und starrte durch die leuchtende Wand auf Kade. „Ich kann ihn hier nicht zurücklassen.“ Rylan hielt fester, während ich weiterkämpfte. Ich weigerte mich, ihn zu verlassen.„Kade!“, schrie ich und streckte die Hand nach ihm aus, während Rylan mich rückwärts zog. Kade hob den Kopf und sah mich direkt durch die Barriere an. Ich schüttelte verzweifelt den Kopf, Tränen liefen über mei

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 93 — DIE BARRIERE

    RYLANS PERSPEKTIVEIch weigerte mich, mich zu bewegen. Kade stand zwischen uns und der versiegelten Barriere, Blut lief an seinem Arm herab, während alte Markierungen um ihn herum leuchteten. Der Berg erbebte unter unseren Füßen und ließ Steine von der Decke krachen. Ich starrte ihn an und weigerte mich, seine Entscheidung zu akzeptieren, weil es einen anderen Weg aus diesem Ort geben musste. Ich würde ihn nicht zurücklassen.„Kade, geh weg“, befahl ich und trat auf die Barriere zu, während ich den Blick auf ihn gerichtet hielt. Er schüttelte den Kopf, aber ich ignorierte die Warnung und griff vor. In dem Moment, in dem meine Finger nahe kamen, explodierte die gesamte Wand vor Energie und schleuderte mich rückwärts gegen die gegenüberliegende Wand, während Amaya meinen Namen schrie. Ich zwang mich zu atmen. Ich bewegte mich weiter vorwärts.Ich stemmte mich aufrecht und ignorierte den Schmerz, der sich durch meinen Rücken ausbreitete. „Nochmal“, knurrte ich und ging auf die Barriere z

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 92

    KADES PERSPEKTIVEIn dem Moment, in dem Gina vollständig in den Durchgang trat, hob sie beide Hände und entfesselte alles, was ihr noch blieb. Dunkle Magie explodierte durch den Tunnel und trieb uns auseinander, während die verriegelten Türen hinter uns heftig erbebten. Ich trat vor Amaya, bevor der erste Angriff sie erreichte, und blockte den Stoß mit meiner Waffe, während Rylan auf Reina zustürmte. Der gesamte Durchgang geriet in Chaos.„Bleib hinter mir“, befahl ich Amaya und hielt meinen Körper zwischen ihr und Gina, als eine weitere Welle Magie durch den Durchgang riss. Der Einschlag zwang mich mehrere Schritte zurück, und Schmerz schoss durch meine verletzte Schulter, aber ich stemmte die Füße fest und weigerte mich, mich zu bewegen. Amaya war bereits vom Ritual erschöpft, und ich würde nicht zulassen, dass Gina das ausnutzte.„Ich lasse dich nicht allein kämpfen“, protestierte Amaya und trat trotz des Chaos um uns herum auf mich zu. Ich packte ihren Arm, bevor sie näher kommen

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 91 — DER VERSCHLOSSENE AUSGANG

    AMAYAS PERSPEKTIVEDer Berg schien um uns herum auseinanderzubrechen, während wir durch den engen Durchgang rannten. Felsen krachten von der Decke, Staub erfüllte die Luft, und alle paar Sekunden bebte der Boden unter unseren Füßen. Ich versuchte weiterzugehen, aber meine Beine wurden mit jedem Schritt schwerer. Das Ritual hatte den größten Teil meiner Kraft ausgesogen, und selbst das Atmen wurde schwierig.„Amaya, geh weiter“, drängte Rylan und warf einen Blick über die Schulter, während er neben mir blieb. Seine Stimme trug Sorge, aber er verlangsamte uns nicht, weil er wusste, dass jede Sekunde zählte. Ich nickte und zwang mich vorwärts, klammerte mich an seinen Arm, wann immer ein weiteres Beben mich beinahe aus dem Gleichgewicht brachte. Ich weigerte mich, der Grund zu werden, warum alle anderen anhielten.„Ich kann laufen“, bestand ich, obwohl meine Stimme schwächer klang, als ich wollte. Rylan sah mich nur eine Sekunde an, bevor er den Kopf schüttelte. „Du hast bereits mehr Kra

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 90 — ZUSAMMEN

    RYLANS PERSPEKTIVEDer Countdown ging hinter mir weiter, jede Zahl pulsierte durch die Kammer wie eine Warnung. Ich konnte den Druck spüren, der sich unter dem Berg aufbaute, aber Reina stand immer noch zwischen uns und der einzigen Chance, die wir hatten zu entkommen. Blut rann aus meinem Mund, als ich es wegwischte und ihm wieder gegenübertrat. Ich hatte jetzt nur noch ein Ziel, und ich durfte nicht versagen.„Deine Zeit läuft ab, Rylan“, spottete Reina und richtete sich langsam auf, trotz der Verletzungen, die er erlitten hatte. Seine gestohlene königliche Macht umgab ihn immer noch, obwohl sie zu flackern begann. „Vielleicht solltest du dir weniger Sorgen um mich machen und mehr um Kade.“ Sein Lächeln wurde breiter, als er zur anderen Seite der Kammer blickte. „Er hat Amaya schon immer gewollt, oder nicht?“„Kade ist nicht deine Waffe“, antwortete ich und behielt meinen Blick auf Reina gerichtet, statt seinem Blick zu folgen. Ich wusste genau, was er versuchte. Er wollte Eifersuch

  • IHRE KÖNIGLICHE NEMESIS   KAPITEL 89 — DER COUNTDOWN

    KADES PERSPEKTIVEIn dem Moment, als Amayas Worte durch die Mondkammer hallten, sah ich, wie der erste Ritualanker riss. Silberne Energie raste über den alten Boden, und ich wusste, dass ich nur Sekunden hatte, bevor Reina begriff, was geschah. Ich bewegte mich ohne Zögern auf den Anker zu, hielt mich niedrig, während Rylan sich auf Reina stürzte. Ihr Zusammenprall schickte eine gewaltige Schockwelle durch die Kammer.„Halt ihn beschäftigt“, rief ich und stürmte auf den leuchtenden Anker zu, während Rylan und Reina hinter mir kämpften. Rylan trieb seine Faust in Reinas Brust, doch Reina bewegte sich kaum. Die gestohlene königliche Macht, die ihn umgab, absorbierte den Aufprall, bevor sie Rylan nach hinten schleuderte. Ich erreichte den Anker und schlug mit allem, was ich hatte, darauf ein und hörte, wie ein tiefes Krachen unter dem Berg widerhallte.„Brich!“, schrie ich und ließ meine Waffe erneut niedersausen, während der alte Stein begann, sich zu spalten. Der Anker zerbrach schließ

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