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49: Die Reise

Penulis: Dark Gold
last update Tanggal publikasi: 2026-09-23 14:23:00

Willow

Die Morgenluft war frisch und erfüllt von der Vorfreude auf das, was vor mir lag. Ich war schon vor Sonnenaufgang aufgestanden, hatte gepackt und umgeräumt – meine Hände arbeiteten wie von selbst, doch meine Gedanken rasten und verstrickten sich in einem Gewirr aus Gedanken und Erinnerungen, das ich einfach nicht entwirren konnte. Heute war der Tag, an dem ich endlich an den Ort zurückkehren würde, den ich hinter mir lassen wollte – den Ort, der sowohl die Wurzeln meiner Vergangenheit a
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  • Ich will sie zurück (Ihre Alpha-Drillinge)   54: Von der Glocke gerettet

    WillowZwei Tage. Es waren nun schon zwei Tage vergangen, seit ich das letzte Mal von Kingston gehört hatte. Zwei Tage, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen. Ich hatte angerufen, ihm eine SMS geschickt und sogar Nachrichten auf seinem Anrufbeantworter hinterlassen. Doch jedes Mal blieb mein Handybildschirm stumm. Die Nummer, die ich von ihm hatte, klingelte unaufhörlich, und jedes Mal ging niemand ran. Angst krampfte mir den Magen zusammen. Ich hatte alles getan, was ich konnte – bis auf, mich vor seine Haustür zu werfen –, aber Kingston hatte meine Anrufe nicht beantwortet. Ich wusste, dass er mir versprochen hatte, das Gegenmittel würde eintreffen, aber ich begann, den Glauben daran zu verlieren. Axels Zustand verschlechterte sich zusehends. Seine Herzfrequenz war in den letzten 48 Stunden stetig gesunken, trotz der vorübergehenden Lösung, die man ihm verabreicht hatte. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Zustand unumkehrbar wurde, und das durfte ich nicht zulassen. Der Gedanke,

  • Ich will sie zurück (Ihre Alpha-Drillinge)   53: Zu Abend essen mit dem Teufel

    AsherDie Stille der Nacht war wie eine dicke, bedrückende Decke, von der Art, die einem auf der Brust lastet und jeden Atemzug erstickt. Es war eine lange Reise gewesen, voller Geheimnisse, Lügen und Verrat, und nun näherte ich mich endlich dem Ende. Nachdem ich zwei separate Pakete abgeholt hatte, machte ich mich auf den Weg zum letzten Treffpunkt. Der erste Stopp war ein erfolgreicher Austausch gewesen – ein Berg an Bargeld, der mir eine dringend benötigte kurze Atempause verschaffte. Nun, da alles in meiner Reisetasche verstaut war, machte ich mich auf den Weg zum letzten Treffen. Marcelle wartete auf mich. Das tat er immer. Der Anführer der Entführungsbande. Ein Mann, der seinen Lebensunterhalt mit Angst und Blutvergießen verdiente und in den dunklen Ecken der Welt die schlimmsten Verbrechen inszenierte. Die Art von Mann, von der ich gehofft hatte, niemals mit ihm zu tun haben zu müssen. Doch hier stand ich nun vor ihm, die Last der Verantwortung schwer auf meinen Schultern. Das

  • Ich will sie zurück (Ihre Alpha-Drillinge)   52: Eine fragwürdige Lösung

    WillowEs war eine unruhige Nacht. Trotz der Erschöpfung, die meinen Körper niederdrückte, wollte der Schlaf mir nicht kommen. Ich lag im Hotelbett, starrte an die Decke und meine Gedanken kreisten in alle Richtungen. Axel schwand dahin. Sein Puls war schwach. Sein Körper war ausgelaugt. Die Farbe war bereits aus seiner Haut gewichen, und ich konnte nicht aufhören, an den Zustand zu denken, in dem ich ihn vorgefunden hatte. Es war schlimmer gewesen, als ich erwartet hatte. Ich hatte hilflos zugesehen, wie sein Leben ihm zu entgleiten schien. Ich konnte keine Ruhe finden, nicht solange noch eine Chance bestand – und sei sie noch so gering –, dass ich ihm noch helfen könnte. Die Dringlichkeit der Lage ließ meine Gedanken rasen. Der Aufenthalt im Krankenhaus war eine emotionale Achterbahnfahrt gewesen, und es fühlte sich an, als würde mir jeder Augenblick entgleiten, ohne dass ich etwas tun konnte, um das zu verhindern.Ich setzte mich im Bett auf und griff nach meinem Handy. Mein Daume

  • Ich will sie zurück (Ihre Alpha-Drillinge)   51: Wie es das Schicksal so wollte

    WillowDas Morgenlicht strömte durch die Vorhänge meines Hotelzimmers und warf lange Schatten auf den Boden. Ich nahm es kaum wahr. Meine Gedanken kreisten um das Geflüster, das ich am Vortag mitbekommen hatte – die bruchstückhaften Details über Axel und seinen sich verschlechternden Zustand spielten sich immer wieder in meinem Kopf ab. Axel lag im Sterben. Selbst jetzt noch kam es mir unwirklich vor, den lebensfrohen, überaus selbstbewussten Mann, den ich einst gekannt hatte, mit der leblosen Gestalt in Verbindung zu bringen, die diese gedämpften Stimmen beschrieben hatten. Ich musste die Wahrheit herausfinden. Ich zog meine Verkleidung an – eine dunkle Sonnenbrille, einen langen Kapuzenpulli und einen Schal, den ich fest um meine Haare gewickelt hatte – und trat hinaus in die frische Morgenluft. Während ich auf das Hauptgelände des Rudels zuging, hämmerte mein Herz in meiner Brust. Ich hielt mich am Rand der belebten Wege auf und vermied direkten Augenkontakt. Die Stimmen der

  • Ich will sie zurück (Ihre Alpha-Drillinge)   50: Das Unvorstellbare

    AsherDie Geräte in Axels Krankenzimmer waren das einzige Geräusch, das die Stille durchbrach; ihr rhythmisches Piepen wirkte zugleich beruhigend und quälend. Der Körper meines Bruders lag regungslos da, seine blasse Haut bildete einen scharfen Kontrast zu den strahlend weißen Laken, die ihn bedeckten. Seine Lippen hatten eine bläuliche Färbung angenommen – eine eindringliche Erinnerung daran, dass mir die Zeit zwischen den Fingern zerrann. Ich saß neben ihm und hielt seine Hand fest, obwohl er nicht reagierte. Seine Brust hob und senkte sich kaum merklich, jeder flache Atemzug glich einem Flüstern des Lebens, das sich weigerte, aufzugeben. „Du darfst mir nicht sterben“, sagte ich leise, meine Stimme zitterte. „Hörst du mich? Du darfst nicht aufgeben. Ich werde das in Ordnung bringen. Halte einfach noch ein bisschen durch.“ Die Last meiner Worte war erdrückend. Ich war mir nicht sicher, ob ich Axel oder mich selbst beruhigen wollte. Ihn so zu sehen – nur noch ein Schatten des st

  • Ich will sie zurück (Ihre Alpha-Drillinge)   49: Die Reise

    Willow Die Morgenluft war frisch und erfüllt von der Vorfreude auf das, was vor mir lag. Ich war schon vor Sonnenaufgang aufgestanden, hatte gepackt und umgeräumt – meine Hände arbeiteten wie von selbst, doch meine Gedanken rasten und verstrickten sich in einem Gewirr aus Gedanken und Erinnerungen, das ich einfach nicht entwirren konnte. Heute war der Tag, an dem ich endlich an den Ort zurückkehren würde, den ich hinter mir lassen wollte – den Ort, der sowohl die Wurzeln meiner Vergangenheit als auch die Narben barg, die mich geprägt hatten.Ruby kam pünktlich und war eine warme, vertraute Präsenz inmitten meiner Nervosität. Sie hielt meinen Blick fest, während sie mir ein beruhigendes Lächeln schenkte. „Bist du bereit dafür, Willow?“„So bereit, wie ich es je sein werde“, antwortete ich und versuchte, etwas Selbstvertrauen aufzubringen. Sie legte mir eine Hand auf die Schulter. „Sei einfach … vorsichtig, okay? Hier gibt es Menschen, die dich brauchen.“ Ihr Blick wurde sanfter, als

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