Meine Stiefschwester kehrte zurück, aber ich wurde Luna.

Meine Stiefschwester kehrte zurück, aber ich wurde Luna.

last updateآخر تحديث : 2026-10-09
بواسطة:  Beeluvتم تحديثه الآن
لغة: Deutsch
goodnovel18goodnovel
لا يكفي التصنيفات
185فصول
1.9Kوجهات النظر
قراءة
أضف إلى المكتبة

مشاركة:  

تقرير
ملخص
كتالوج
امسح الكود للقراءة على التطبيق

Chloe Waterson ist bereits einmal gestorben. Sie erinnert sich an alles. An den Verrat. An das Gift. An den Mann, den sie einst ihren Partner nannte und der sich für eine andere Frau entschied, während ihr Leben still und leise Stück für Stück zerfiel. Sie erinnert sich daran, wie sie hereingelegt, verstoßen und hingerichtet wurde, als wäre sie nichts weiter als ein Fehler, den die Welt auslöschen wollte. Dann wacht sie auf. Wieder siebzehn. Sie steht an dem Punkt, an dem ihr Schicksal zum ersten Mal zu zerfallen begann. Diesmal weigert sie sich, die Geschichte zu wiederholen. Doch die Vergangenheit gehorcht ihr nicht mehr. Ihre Stiefschwester Hannah entscheidet sich plötzlich für einen anderen Partner und verschiebt damit Bündnisse, die einst feststanden. Der Mann, an den Chloe in ihrem früheren Leben gebunden war, ist nun kälter, schärfer und weitaus schwerer zu durchschauen, als es ihre Erinnerung zulässt. Und der Mann, mit dem sie in diesem Leben verbunden ist, Axel Everton, hat nichts mehr mit dem zu tun, an den sie sich erinnert. Jede Entscheidung, deren Ausgang sie einst kannte, verändert sich. Jede Zukunft, die sie zuvor überstanden hat, löst sich langsam auf. Um diese zweite Chance zu meistern, muss Chloe sich durch wechselnde Loyalitäten, vergrabene Verrat und eine Zukunft navigieren, die nicht mehr mit ihren Erinnerungen übereinstimmt. Sie weiß, wer einst starb. Sie weiß, wer sie einst verriet. Sie weiß, wie die Geschichte eigentlich enden sollte. Aber jemand anderes erinnert sich ebenfalls. Und dieser Jemand schreibt das Ende gemeinsam mit ihr neu. In einer Welt voller Macht, Rudelpolitik und blutgebundener Vermächtnisse ist die Liebe nicht mehr sicher und die Zukunft nicht mehr gewiss.

عرض المزيد

الفصل الأول

Kapitel 1

Chloes Perspektive

„Ich habe gesagt, ich will Jax heiraten!“

Hannahs vertrauter Schrei hallte in meinen Ohren wider. Ich blinzelte und blickte verwirrt um mich. Die Dekoration. Das Essen. Diese Feier kam mir nur allzu bekannt vor.

„Du kannst Jax nicht heiraten, Hannah.“

Als ich den Namen meines Mannes hörte, drehte ich mich blitzschnell zu der Person um, die gesprochen hatte. Es war David, mein Stiefvater.

Nur dass etwas Seltsames an ihm war. Er sah mindestens ein Jahrzehnt jünger aus, von seinen grauen Haaren war nichts zu sehen.

Sanfte, warme Arme legten sich um meine Schultern. „Wir haben vereinbart, dass Jax Chloe heiraten würde – vielleicht sind sie ja füreinander bestimmt. Du kannst deine Meinung jetzt nicht mehr ändern, Hannah.“

„Mama“, flüsterte ich und drehte mich mit tränenfeuchten Augen zu ihr um. Ohne Vorwarnung zog ich sie in eine Umarmung. „Mama!“

Es war Jahre her, seit ich sie lebend gesehen hatte.

Obwohl sie verwirrt war, legten sich ihre Hände auf meinen Rücken. „Es ist alles in Ordnung, Liebling. Wir werden dafür sorgen, dass du in einem Jahr Jax heiraten kannst.“

Ich lehnte mich zurück und umfasste ihre Wange. „Wen heiraten?“

Mein Blick schweifte über die gesamte Gesellschaft, und plötzlich fügte sich alles zusammen.

Ich war in der Zeit zurückgereist.

Ganze zehn Jahre zurück, in die Zeit, als ich siebzehn war. Ich hatte diesen Dreckskerl Jax noch nicht geheiratet.

Meine Mutter hielt meine Hand, ihre Augen funkelten vor Wut auf Hannah. „Hannah, du schreist schon seit Jahren herum, dass du in Axel verliebt bist. Versuch nicht, deiner Schwester …“

Meine Hände umklammerten den Arm meiner Mutter fester, während Hannahs Blick mich durchbohrte.

Eine Mischung aus Eifersucht und Reue wirbelte in ihren Augen.

„Ich verdiene es, Luna zu sein, nicht du“, spie Hannah giftig.

Hannahs Worte ließen mir einen Schauer über den Rücken laufen.

Wenn Hannah Axel heiraten würde, würde sie sofort zur Luna unseres Rudels werden, da er der älteste Sohn des Alphas war. Dass sie das sagte, bedeutete, dass sie wusste, dass Jax später Alpha werden würde … nachdem Axel gestorben ist …

Hannah war gerade erst achtzehn geworden, sie konnte unmöglich Dinge wissen, die noch gar nicht geschehen waren!

Es sei denn … ich war nicht die Einzige, die wiedergeboren worden war.

Auch Hannah war wiedergeboren worden.

Während wir zuschauten, stapfte Hannah zu Jax hin und packte ihn am Arm. Seine Augen leuchteten auf, als sie begann, die heiligen Worte zu sprechen, um ihre Partnerbindung zu besiegeln.

„Ich, Hannah McAnthony, nehme dich, Jax Everdeen, als meinen Partner an –“

Ihr Vater, David, streckte die Hand nach ihr aus. „Hannah, warte!“

Jax drehte die beiden so, dass er zwischen David und seiner Tochter stand. Er nickte ihr zu, damit sie fortfuhr.

„– Ich erkläre, dass unser Bund dauerhaft und unumkehrbar ist, solange wir beide leben.“

Schimmerndes Licht senkte sich vom Nachthimmel herab und hüllte sie in einen Heiligenschein, was signalisierte, dass das Band vollendet und nun von der Mondgöttin anerkannt war.

Alle Menschen, die sich auf Hannahs Feier versammelt hatten, schwiegen; auf ihren Gesichtern spiegelten sich unterschiedliche Grade von Ehrfurcht, Schock und Verwirrung wider.

Eine Welle der Wut breitete sich von unserer linken Seite aus und schwappte über die Lichtung. Ich stolperte ungewollt auf die Knie.

Alpha Paul Everton stürmte von seinem Stuhl zu Hannah. Seine Hand schlang sich um ihren Hals, als er sie vom Boden hochhob. „Alle hatten sich hier versammelt, um das Bündnis meines ersten Sohnes zu sehen. Meines Erben.“

Hannah rang nach Atem. Alpha wandte sich an David. „Beta, du und deine Tochter habt mich zum Narren gehalten.“

Bevor Jax einen Schritt nach vorne machen konnte, nagelte sein Vater ihn mit einem finsteren Blick an Ort und Stelle fest. Er senkte den Kopf.

Das war so typisch Jax.

Vor meiner Wiedergeburt folgten Hannah und ich beide dem ursprünglichen Plan für diese Feier: Hannah heiratete Axel, und ich heiratete Jax. Doch kurz darauf raubte ein Unfall Axel die Chance, Alpha zu werden. Als zweiter Sohn des Alphas erbte Jax stattdessen den Titel.

Damals beneideten mich alle um mein Glück, die Luna des Rudels zu werden.

Bei dieser Erinnerung zuckte ein kaltes Grinsen über meine Lippen. Hätte ich die Wahl gehabt, wäre ich niemals wieder mit Jax zusammengekommen!

Hannah glaubte, sie hätte mir meine Chance auf die Rolle der Luna gestohlen, aber sie hatte keine Ahnung …

Eigentlich war ich Hannah dankbar, dass sie Jax als Erste markiert hatte. Sonst hätte ich einen Weg finden müssen, meine Verlobung mit Jax hinauszuzögern, und das wäre weitaus mühsamer gewesen.

Langsam hob Hannah ihre Hand und zeigte auf mich.

„Meine Schwester“, keuchte sie. „Sie … liebt … Axel …“

Die Worte blieben mir im Hals stecken. Die Aura des Alphas, die schwer in der Luft lag, ließ mich den Atem anhalten.

Alpha Pauls Griff lockerte sich und Hannah fiel zu Boden, hustete und versuchte, wieder zu Atem zu kommen.

Er wandte sich mir zu. „Chloe, war es? Du liebst Axel. Stimmt das?“

Noch bevor ich überhaupt den Kopf schütteln konnte, brach Hannah in lautes, offensichtlich vorgetäuschtes Weinen aus.

Sie war schon immer eine Meisterin darin gewesen, Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

„Meine Schwester. Sie hat ihn schon immer heimlich geliebt. Ich konnte mich nicht dazu durchringen, ihr ihren Mann wegzunehmen.“

„Mama“, zischte ich leise, wobei mein Griff um Mamas Arm wahrscheinlich höllisch schmerzhaft war.

Mama lächelte den Alpha an. „Alpha, die Sache ist die –“

„Gut“, erklärte er, erfreut über die Wendung der Ereignisse. „Dann werdet ihr beide heute Nacht miteinander verbunden.“

„Sie ist erst siebzehn“, sagte David mit unnatürlich angespannter Stimme.

Alphas Stimme wurde rauer, sein Wolf bahnte sich den Weg an die Oberfläche. Er wandte sich mir zu. „Chloe, verbinde dich jetzt mit meinem Sohn.“

Ich begegnete dem eisigen Blick des Alphas. Die Aura, die von ihm ausging, übte eine angeborene Dominanz über Wölfe wie mich aus und löste instinktiv einen Anflug von Angst aus.

In meinem früheren Leben war Hannah, nachdem sie Axel geheiratet hatte, unzählige Male nach Hause gekommen, um sich darüber zu beschweren, dass Axel still und langweilig sei.

Ich warf einen Blick auf Axel, der am Rand der Lichtung stand – den Thronfolger des Alpha-Titels. Sein eisiger Blick spiegelte genau den seines Vaters wider.

Ich hatte eine zweite Chance im Leben bekommen. Warum sollte ich mich freiwillig dem Chaos der Familie des Alphas aussetzen wollen?

Ich würde eine Lösung finden. Ich brauchte nur etwas Zeit.

Ich senkte den Kopf und entblößte meinen Nacken. „Ich bitte um Verzeihung, Alpha. Niemand hätte vorhersehen können, was auf der Party passiert ist. Bitte gewähr mir eine Woche Zeit, darüber nachzudenken.“

Es wurde totenstill. Nicht einmal die Grillen wagten zu zirpen.

Alpha Paul machte einen Schritt auf mich zu, und mein Körper wurde noch tiefer zu Boden gedrückt. Ich konnte kaum atmen.

„Widersetzt du dich meinem Befehl … direkt vor meinen Augen?“, spie er langsam, wobei jedes Wort wie ein Stich in mich eindrang.

Mama geriet neben mir in Panik. „Alpha, bitte vergib meiner Tochter –“

„Sind das die Töchter, die du großgezogen hast, David?“, knurrte er meinen Stiefvater an. „Versucht deine Familie, sich meiner Autorität zu entziehen und Verrat zu begehen?!“

David sank auf die Knie, um Alpha Paul anzuflehen, doch es war vergeblich.

Alphas Worte waren laut und deutlich, als er verkündete:

„Die Tochter des Betas, Chloe Waterson, wird in einer Woche meinen Erben, Axel Everton, heiraten. Das ist der Befehl des Alphas!“

توسيع
الفصل التالي
تحميل

أحدث فصل

فصول أخرى
لا توجد تعليقات
185 فصول
استكشاف وقراءة روايات جيدة مجانية
الوصول المجاني إلى عدد كبير من الروايات الجيدة على تطبيق GoodNovel. تنزيل الكتب التي تحبها وقراءتها كلما وأينما أردت
اقرأ الكتب مجانا في التطبيق
امسح الكود للقراءة على التطبيق
DMCA.com Protection Status