Mag-log in~Teyanas Sicht~Nach einer gefühlt vierzigminütigen Autofahrt, während der Jeremys ruhelose Hand die ganze Zeit zärtlich über meinen Oberschenkel gestrichen hatte, erreichten wir endlich den prachtvollen Veranstaltungsort für unser Dinner.Inzwischen trug er ein beiges Hemd, das ich für ihn ausgesucht hatte, dazu eine schwarze Hose. Wie üblich waren die obersten Knöpfe geöffnet, und die Ärmel hatte er bis zu den Unterarmen hochgekrempelt. Er sah einfach umwerfend aus.— Aber es war schließlich Jeremy. Ihm stand einfach alles.Eigentlich hatte er sich für Schwarz entscheiden wollen, aber glaubt mir, ich hätte die Augen verdreht, wenn ich ihn heute Abend schon wieder komplett in Schwarz hätte sehen müssen. Er besaß ohnehin mehr als genug schwarze Kleidung.Während der Aufzug nach oben fuhr, ruhte Jeremys Hand auf der nackten Rundung meines unteren Rückens. Seine warme Handfläche lag direkt auf der freien Hautpartie meines goldenen Kleides. Das leise Summen des fahrenden Aufzugs erfüllte
~Teyanas Sicht~Die Fahrt verlief still, aber auf eine angenehme, beruhigende Weise. Ich hatte mich schon lange nicht mehr so entspannt und friedlich gefühlt.Jeremys Hand lag locker auf meiner, während wir durch die Stadt fuhren. Sein Daumen zeichnete gedankenverloren kleine Kreise auf meine Handfläche.Meine Wange ruhte am Fenster, während ich beobachtete, wie die Gebäude an uns vorbeizogen. Schließlich bog das Auto langsam in eine Parklücke neben einer Boutique namens *Sẽra* ein. Der Laden war so prachtvoll, dass ich meinen Augen kaum traute. Riesige Glasfronten, goldene Türgriffe und Schaufensterpuppen, die wie teure Laufstegmodels gekleidet waren.Ich blinzelte.„Ähm … Jer? Sind wir … hier richtig?“Er schnallte sich ab und warf mir ein kleines, jungenhaftes Grinsen zu.„Ja.“Ich sah erst ihn und dann wieder die Boutique an.„Warum sind wir hier?“Er ging um das Auto herum, öffnete meine Tür und hielt mir die Hand hin.„Weil ich dich heute Abend zum Essen ausführe“, sagte er ganz
~Teyanas Sicht~Ashley stand vor meiner Tür, mit einem strahlenden Lächeln, flauschigen Hausschuhen und einem Gesichtsausdruck, der vor unschuldiger Neugier nur so strotzte. Sie war kleiner als ich, kurvig an den richtigen Stellen und ein wenig pummelig. Ihre durchdringenden haselnussbraunen Augen waren mein Lieblingsteil ihres Aussehens.„Guten Morgen!“, trällerte sie.„Morgen, Nachbarin“, erwiderte ich und zog das Bettlaken noch enger um meinen Körper. Meine Güte, ich hätte mir etwas anziehen sollen. Ich fühlte mich völlig entblößt.Ihr Blick glitt einmal über mich, bevor sie sagte: „Ähm … ich habe einen Schrei gehört und wollte nachsehen, ob alles in Ordnung ist. Ehrlich gesagt … habe ich ihn auch letzte Nacht gehört. Aber ich habe eine Weile überlegt, ob ich wirklich herkommen und nachsehen sollte …“Meine Seele verließ meinen Körper.„Oh. Das.“ Ich kratzte mich wie eine Idiotin am Hinterkopf und wäre am liebsten im Boden versunken. „Ich habe … gelacht. Über mein Handy.“Und Gott,
~Teyanas Sicht~Das Morgenlicht fiel sanft durch meine dünnen Vorhänge und riss mich endgültig aus dem Schlaf. Doch es war nicht das Licht, das mich wach hielt, sondern das leise, gleichmäßige Heben und Senken von Jeremys Brust neben mir.Meine Augen öffneten sich langsam, noch ganz verschlafen, aber erfüllt von Zufriedenheit. Das Erste, was ich sah, war sein Rücken. Breit. Warm. Vertraut. Seine Muskeln bewegten sich bei jedem Atemzug ganz leicht, sodass die Tinte auf seiner Haut beinahe lebendig wirkte. Mein Blick wanderte über das große Vogel-Tattoo, das sich über seinen Rücken erstreckte. Dunkle Flügel, weit ausgebreitet, und kräftige Linien, die sich wunderschön an seine Statur schmiegten.Auch die Sommersprossen rund um das Tattoo entgingen mir nicht. Sie ließen es wie ein vollkommenes Kunstwerk aussehen. Dieser Mann war selbst ein Kunstwerk.Ich streckte die Hand aus und fuhr mit der Fingerspitze vorsichtig einen der Flügel nach, ohne ihn dabei wirklich zu berühren. Die feinen,
~ Jeremys Sicht ~Die Balkontür fiel mit einem leisen Klicken hinter uns ins Schloss, als ich sie zuzog. Einen Moment lang blieb ich einfach stehen und hielt sie in meinen Armen. Ihr Atem strich warm über mein Schlüsselbein, während ihre Finger noch immer in meinem Shirt verkrallt waren, als würde sie mir nicht ganz glauben, dass ich wirklich hier war. Oder vielleicht glaubte sie nicht daran, dass ich bleiben würde.Gott.Sie wieder in meinen Armen zu halten, war ein Gefühl, auf das ich nicht vorbereitet gewesen war.Ich drückte sie sanft gegen den Türrahmen. Ich wollte sie nicht festhalten oder bedrängen. Ich brauchte einfach ihre Nähe, dieses Gefühl der Geborgenheit, das nur sie mir geben konnte. Sie sah mit weit aufgerissenen, überwältigten Augen zu mir auf. Ihre Lippen waren von meinen heftigen Küssen auf dem Balkon geschwollen.Beinahe hätte ich sie erneut geküsst. Doch dann fiel mein Blick zum zweiten Mal auf den Kuchen auf der Küchentheke.Sie hatte keine Ahnung, wie sehr mich
~ Teyanas Sicht ~Jeremy erstarrte für einen Herzschlag, überrascht von meiner plötzlichen Initiative. Doch meine Lippen bewegten sich weiter auf seinen. Diesmal war ich diejenige, die den ersten Schritt machte. Ich hatte es nicht geplant, aber in seiner Nähe konnte ich mich einfach nicht beherrschen. Nicht, nachdem ich mich so lange nach ihm gesehnt hatte und jedes Mal nur einen Teil von ihm hatte haben können.Ich spürte, wie er tief Luft holte, scharf und kontrolliert, bevor seine Hand in meinen Nacken glitt und er mich festhielt, als bräuchte er diese Berührung genauso dringend wie ich.Meine Finger krallten sich in sein Shirt.Ich konnte es nicht verhindern.Und ich wollte es auch nicht.Für einen kurzen Moment löste ich mich von seinen Lippen, um ihm in die Augen zu sehen.Mehr brauchte es nicht.Seine Hand glitt in mein Haar, und er zog mich wieder an sich. Diesmal übernahm er vollständig die Führung, als er mich küsste.Die Heftigkeit seines Kusses raubte mir den Atem. Seine L







