Mein Biker-Stiefbruder, Mein Ruin

Mein Biker-Stiefbruder, Mein Ruin

last updateLast Updated : 2026-11-02
By:  Sophie AbouUpdated just now
Language: Deutsch
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Diese Geschichte enthält explizite heiße Szenen, erwachsene Sprache und eine verbotene Romanze, die Grenzen testet. Empfohlen für Leser 18+, die emotional intensive Familiendramen und sexuell aufgeladene Liebesgeschichten mit Tiefe mögen. ~ „Ich werde jede schmutzige Seite, die du je gelesen hast, in deine Realität verwandeln, Teyana.“ Und Jeremy Carter tat es. ~ Es begann mit einer simplen Party-Mutprobe und endete damit, dass meine Beine um die Hüfte des süchtig machenden Jeremy Carter geschlungen waren. Ich hätte nie gedacht, dass der Junge, der das nerdige Ich in der Highschool nie bemerkt hatte, der emotional unerreichbare Biker-Gott, von dem ich heimlich fantasiert hatte, mein Stiefbruder werden würde. Oder dass ich ein nacktes Gemälde von mir selbst finden würde, versteckt in seinem Schrank — gemalt von seinen eigenen verdrehten Händen. Jeremy ist tätowierte Sünde, rohe Dominanz und ein dreckiges Mundwerk. Ich war nur die stille, jungfräuliche Leseratte, die Trost in Dark-Romance-Romanen fand… bis er mich in seine gefährliche Welt aus Rennen, Wut und Zerstörung zog. Ich sollte weglaufen. Ich sollte es bereuen. Aber wenn ein Mann wie Jeremy Carter dich küsst, gibt es kein Zurück mehr. Doch was passiert, wenn Familie, Freunde und sogar der Campus versuchen, uns auseinanderzubringen? Das ist die Geschichte davon, wie ich von dem einen Mann zerstört wurde, den ich vielleicht nie haben kann… und wie ich es zugelassen habe.

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Chapter 1

Es begann mit einer Mutprobe

Teyanas POV

„Ja, Jeremy, genau so…“ stöhnte ich und atmete ins Nichts, während ich dem Höhepunkt hinterherjagte und mir vorstellte, dass er es war, der unaussprechliche Dinge mit mir tat.

Das Erotikbuch lag aufgeschlagen neben mir auf den Laken, die Seiten noch warm von der Stelle, an der meine freie Hand es gehalten hatte. Meine andere Hand war gefährlich zwischen meinen jungfräulichen Schenkeln, zwei Finger glitten durch die feuchte Hitze, die ich in den letzten zwanzig Minuten aufgebaut hatte.

Jeremy Carter. Er war alles, was ich sah.

Meine Augen blieben geschlossen, während ich die Fantasie übernehmen ließ. Seine dunkelblauen Augen unter dem Licht der Umkleidekabine. Die Art, wie seine Lederjacke von diesen breiten Schultern hing. Diese tiefe, gelangweilte Stimme, die irgendwie immer wie eine Herausforderung klang.

In meinem Kopf war er nicht der emotional distanzierte Gott von Summer High, der die ruhige Mädchen mit der dicken Brille – mich – nie ein zweites Mal angesehen hatte.

In meinem Kopf war er hier, schwebte über mir, eine raue Hand, die mein Handgelenk auf die Matratze drückte, während die andere meine ersetzte.

„So ist es“, murmelte Fantasie-Jeremy an meinem Ohr. „Öffne dich für mich.“

Ich biss mir fest auf die Unterlippe und kreiste schneller um meinen Kitzler, die Hüften rollten meinen eigenen Fingern entgegen. Der Druck baute sich zu schnell auf. Meine Schenkel begannen zu zittern. Ich war so nah dran, so nah, dass die Ränder des Zimmers bereits weich wurden – und genau dann riss ihre Stimme meine Seligkeit in Stücke.

„Teyana! Sag mir, dass du dich für die Party der Abschlussjahrgänge fertigmachst!“

Carols Stimme donnerte durch den Flur wie ein Nebelhorn.

„Scheiße.“

Ich riss meine Hand weg, als hätte ich mich verbrannt, und schlug meine Schenkel so fest zusammen, dass es fast wehtat. Der unvollendete Orgasmus pochte wütend zwischen meinen Beinen, während ich mich hastig aufrichtete, das Herz hämmerte.

Ich wischte meine Feuchtigkeit an meinem Sweatshirt ab, knallte das Buch zu und schob es hinter einen Stapel Lehrbücher im Regal, bevor Carol hereinplatzen konnte. Niemand – nicht einmal Carol – wusste, dass ich Erotikbücher las.

Für den Rest der Welt war ich die nerdy, heilige Jungfrau, die sich nicht für Jungs oder Parties oder irgendetwas interessierte, das nicht auf der Ehrenliste stand.

Nerdy und Jungfrau? Klar. Heilig? Auf keinen Fall.

Die Bücher waren mein köstliches, schmutziges kleines Geheimnis. Und ich hätte meine Jungfräulichkeit vor Monaten an Liam im Englischunterricht verschenkt, wenn ich nicht so besessen von einer bestimmten Person gewesen wäre – sowohl in meinem Kopf als auch im echten Leben.

Ich zischte unter meinem Atem und drückte immer noch meine Schenkel zusammen in einem nutzlosen Versuch, den Schmerz abzutöten. Warum konnte sie nicht fünf Minuten länger warten? Nur fünf. Ich warf meinen übergroßen Hoodie über, wischte mir die geröteten Wangen mit dem Ärmel ab und versuchte, meinen Atem zu beruhigen, bevor die Tür aufflog.

Was sie tat. Carol Rivers klopfte nie.

„Teyana!“ sang sie und warf ihre kurzen blonden Locken, während sie hereinkam wie ein Sturm, gehüllt in Glitzer. „Warum liegst du noch im Bett? Die Party ist heute Abend, nicht verdammt nächstes Jahr!“

Genau. Immer diese verfluchten Worte.

Ich blinzelte zu ihr hoch, schob meine Brille die Nasenwurzel hinauf und hoffte, unschuldig statt zerrüttet auszusehen. Sie sah hübsch aus in diesem silbernen Kleid.

„Du siehst… umwerfend aus, Car.“

Sie rollte mit den Augen. „Ich weiß. Und du gehst zu dieser Party.“

Ich seufzte. „Ich weiß nicht, ob mir danach ist…“

„Jeremy Carter wird da sein. Das habe ich von einer zuverlässigen Quelle gehört.“ Sie zog eine Augenbraue hoch mit der Präzision von jemandem, der genau wusste, welchen Knopf er drücken musste.

Meine Brille rutschte fast herunter.

„Warte. Jeremy?“

Carol grinste. „Genau der. Deine ‚verdammt heiße‘ Obsession, die leider besessen von Motorrädern ist und nicht von dir.“ Sie streckte die Zunge raus.

Ein gefährliches Flattern tanzte in meiner Brust. Hitze schoss erneut meinen Rücken hinunter – diesmal vermischt mit Panik. „Ich… ich ziehe mich an. Aber… nicht, weil Jeremy da sein wird.“

Sie grinste wie die böse Verführerin, die sie war. Wen machte ich eigentlich etwas vor?

„Ich wusste, dass das funktioniert.“

Ich stöhnte und vergrub mein Gesicht für einen Moment im Kissen, bevor ich mich aus dem Bett schleppte wie eine Sünderin auf dem Weg zur Beichte. Ich ging ins Badezimmer, während Carol es sich auf meinem Bett bequem machte, als gehöre es ihr. Was natürlich üblich war.

In dem Moment, als das Wasser meine Haut traf, erinnerte mich der Schmerz zwischen meinen Schenkeln genau daran, wo ich aufgehört hatte. Ich biss einen Stöhnlaut nieder und verfluchte meine Hormone zur Hölle. Er würde heute Abend da sein.

Ich brauchte eine Ablenkung von meinen sündigen Gedanken. „Carol! Glaubst du, ich sollte zu diesem Dinner gehen, zu dem meine Mum mich mit ihrem Big-Shot-CEO-Freund eingeladen hat?“ rief ich durch die Tür über das Wasserrauschen.

„Milliardär“, korrigierte sie mit einem Schnauben. „Anscheinend besitzt er so ungefähr die halbe Stadt oder so. Und du wirst in einer verdammten Villa wohnen. Mädchen, wenn ich du wäre, würde ich keine Sekunde zögern. Ich meine… sorry, aber es ist ja nicht so, als wäre dein Dad präsent.“

Ich konnte mir vorstellen, wie sie mit den Augen rollte.

Ich seufzte und legte meine Stirn gegen die Fliesen. „Klingt wie ein Traum, oder? Aber ist es nicht. Ich kenne den Mann nicht einmal. Und jetzt bekomme ich einen Stiefvater und ein neues Haus und wahrscheinlich ein Dutzend Regeln, dass ich nicht zu laut atmen darf. Mum sagte, wir ziehen bei ihm ein, nachdem ich mit der Highschool fertig bin… Gott, nächstes Jahr ist so nah.“

Carols Stimme wurde weicher. „Bist du damit okay?“

Ich zögerte. „Nein. Aber ich bin das Kind, also wen interessiert’s? Ich habe nichts zu sagen. Es ist nur… ich fühle mich, als würde ich die kleine Kontrolle verlieren, die ich noch hatte.“

Es gab eine Pause, bevor sie mit neckendem Unterton zurückrief. „Nun, heute Abend hast du Kontrolle. Und ich ziehe dir etwas an, das schreit: ‚Ich bin fertig damit, unsichtbar zu sein.‘ Haha.“

Sie machte keine Witze.

Nach dem Bad fiel Carol über meinen Kleiderschrank her, als schulde er ihr Geld. Sie fluchte unter ihrem Atem über meine Reihen beiger Pullis und Socken mit Dinosaurier-Aufdruck, bevor sie schließlich einen schlichten schwarzen Rock hervorzog, an den ich mich nicht einmal erinnerte, dass ich ihn besaß.

„Kombiniere den mit deinem engen weißen Crop-Top“, sagte sie.

Ich blinzelte. „Das, das meine… zeigt?“

„Ja, genau das.“ Sie packte meine Schultern. „Tey, wir holen den Nerd aus ‚nerdy hot‘. Nur für heute Abend. Vertrau mir.“

Und so ließ ich sie meine Haare locken, meine Wimpern verdunkeln, meine Lippen glänzen. Als wir fertig waren, erkannte ich das Mädchen im Spiegel kaum wieder. Sie sah… wild aus. Rücksichtslos. Irgendwie wie jemand, den Jeremy Carter tatsächlich bemerken könnte. Und das ließ mein Inneres flattern.

—

Ein paar Stunden später… Die Party lebte.

Nicht die „Eselsschwanz-anpinnen“-Art. Nein. Das war die Art von Party, bei der Körper an Wände gedrückt wurden, Bierdosen jede Oberfläche bedeckten und jemand definitiv auf dem Sofa hinter dem Snack-Tisch gefingert wurde.

„Heilige Scheiße“, murmelte ich und klammerte mich an meinen Plastikbecher.

Carol grinste und zog mich in die Menge. „Willkommen in der Freiheit, Baby!“

Musik hämmerte, als hätte sie einen Herzschlag. Ich sah zwei Typen, die sich an einem Kühlschrank knutschten, und ein Mädchen mit pinken Haaren, das in Zeitlupe twerkte, während jemand ihr Tequila den Rücken hinuntergoss. Meine Wangen brannten, aber ich schaute nicht weg.

Ich nahm einen großen Schluck aus meinem Becher. Dann noch einen. Wenn ich diese Nacht überleben wollte – oder besser: mitspielen – brauchte ich ein bisschen Rausch. Vielleicht einen kompletten Blackout. Es war Abschlussjahr-Saison und die Schüler hatten die ganze Woche über wilde Parties geschmissen. Das war die erste, die ich besuchte, und vielleicht die letzte.

Meine Augen suchten nach Jeremy. Gott weiß, er war der Hauptgrund, warum ich heute Abend hier war. Ihn zu sehen würde meinen gesamten Abend retten. So hilflos war ich, wenn es um ihn ging.

Er machte auch seinen Abschluss, und ich würde ihn vielleicht nie wiedersehen, was so traurig war, weil er mich vorher nie bemerkt hatte.

Als sich der Kreis für Wahrheit oder Pflicht zu bilden begann, war ich warm, angetrunken und schwankte leicht.

„Lass uns das interessant machen“, schrie jemand. „Kein Zurückweichen!“

Ich platzte zwischen Carol und irgendeinem Senior mit Nasenpiercing. Das Spiel drehte sich – skandalöse Wahrheiten und teuflische Pflichten flogen wie Konfetti. Ein Typ wurde aufgefordert, sich auszuziehen, ein Mädchen musste Erdnussbutter von jemandes Bauchmuskeln lecken, und ich lachte so sehr, dass meine Wangen wehtaten.

Dann blieb die Flasche vor mir stehen.

„Oh, es ist die nerdy Teyanas Zug!“ rief jemand. „Wahrheit oder Pflicht?“

Ich blinzelte.

Ich spürte, wie Carol neben mir vibrierte. „Mach mit, Babe. Es macht Spaß.“

Ich schluckte schwer. Okay.

„Pflicht“, sagte ich mutig, denn „betrunkene ich“ war zehnmal mutiger als „echte ich“.

Ein paar Oooohs und Pfiffe ertönten.

„Also gut“, sagte das Mädchen mir gegenüber mit einem teuflischen Grinsen, „küss den heißesten Typen im Raum.“

Ich verschluckte mich. „Was?“

„Den heißesten Typen. Such aus. Jetzt.“

Meine Augen huschten wild umher, in der Hoffnung, wenigstens Liam zu sehen. Liam war der Typ, den ich in Erwägung gezogen hatte zu daten – nicht aus Liebe, sondern weil er nett zu mir war. Normalerweise kam er zu diesen Parties, aber er war nicht da. Stattdessen landete mein Blick auf ihm.

Mein Herz machte diesen vertrauten Salto, als ich ihn sah.

Jeremy Carter.

Er lehnte am Küchentresen, die schwarze Lederjacke glänzte unter den Discolichtern. Ein Glas mit etwas, das wie Rotwein aussah, in der einen Hand, eine Zigarette in der anderen. Er war nicht einmal Teil des Spiels, aber er schaute zu… wirkte gelangweilt. Schwelend. Göttlich heiß.

Mein Herz machte wieder einen Salto.

Ohne nachzudenken – denn wenn ich das täte, würde ich vor Angst kotzen – stand ich auf und ging durch die Menge, direkt auf ihn zu. Ich könnte danach sterben und wäre immer noch stolz auf mich, dass ich mich dieses eine Mal zu ihm durchgerungen hatte.

Seine Brauen hoben sich in langsamer Belustigung (oder war es Verwirrung?), als ich vor ihm stehen blieb. „Bist du verloren?“ Seine tiefe Stimme füllte den Raum zwischen uns und ließ meinen Puls springen.

„Ich… ich wurde aufgefordert, den heißesten Typen im Raum zu küssen“, sagte ich, kaum mehr als ein Flüstern. Ich konnte kaum glauben, dass ich tatsächlich mit Jeremy sprach. Es fühlte sich an wie eines meiner vielen erträumten Szenarien – nur dass dieses real war.

Er starrte mich einen Herzschlag lang an. Und ich dachte ehrlich, er würde meinen Bluff durchschauen.

Stattdessen sagte er mit dem cockyesten Grinsen: „Schätze, das bin ich.“

Und Jeremy zog mich an sich, bevor ich es mir anders überlegen und umkehren konnte. Denn genau das war ich gerade im Begriff zu tun, bevor mein hämmerndes Herz versuchte, aus meiner Brust zu klettern.

Ich konnte nicht denken.

Langsam legte er seine Lippen auf meine, als wäre es das Einfachste auf der Welt. Jeremy Carter küsste mich, und ich brannte im Feuer davon. Er küsste wie ein Mann, der es tausendmal getan hatte, aber wollte, dass ich mich an diesen einen ewig erinnere.

Seine Hand griff nach meiner freiliegenden Taille – dank des Crop-Tops, das ich anhatte. Mein Inneres ging in Flammen auf. Seine andere Hand streifte den Ansatz meines Nackens und ließ Gänsehaut über meine ganze Haut kriechen.

Ich keuchte, griff nach seiner Lederjacke, als er den Kuss vertiefte.

Meine Beine wackelten. Mein Körper wurde zu Gelee.

Ich wollte nicht, dass es aufhörte. Ich war nicht bereit, als Jeremy sich endlich löste. Meine Lippen fühlten sich roh an. Mein Körper fühlte sich begehrt an. Die Leute um uns herum brüllten vor Aufregung. Ich spürte die wütenden Blicke der Mädchen. Aber es war mir egal. Ich hatte gerade… Jeremy geküsst.

Als ich zu ihm hochschaute, lagen seine ozeanblauen Augen auf mir, ein neugieriges Stirnrunzeln verzog sein Gesicht, die Lippen noch leicht geöffnet – und ich sehnte mich immer noch und zitterte leicht. Dann lächelte er und sagte: „Nette Pflicht.“

Ich konnte die Freude und die Realität dessen, was gerade passiert war, kaum ertragen.

Ich stolperte wie vom Blitz getroffen aus der Party.

Und von diesem Moment an war ich zehnmal besessener.

Aber ich sah ihn nie wieder.

Nicht bis…

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