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KAPITEL 8

Author: Jaywrites
last update publish date: 2026-08-25 13:45:02

Elenas POV

Ich konnte ihm nicht antworten. Ich konnte nicht einmal atmen.

Ein stechender Schmerz durchfuhr meinen Unterbauch und raubte mir jegliche Luft aus den Lungen. Er kam ohne Vorwarnung und war stärker als alles, was ich je zuvor gespürt hatte. Instinktiv krümmte ich mich nach vorn und umklammerte mit beiden Händen meinen Bauch, während sich die Angst in meinem ganzen Körper ausbreitete.

Etwas stimmte nicht.

Das Baby.

Der Gedanke traf mich wie eine Welle und erfüllte mich mit Panik. Ich
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    Aus der Sicht der AutorinAm nächsten Morgen traf Elena früher als gewöhnlich im V&C Fashion House ein.Sie hatte kaum geschlafen, fühlte sich aber nicht mehr so unruhig wie in der vergangenen Nacht.Ihre Entscheidung stand für sie fest.Sie blieb in New York.Vorerst.Es war kein Versprechen an Raven und bedeutete auch nicht, dass sie der Vergangenheit vergeben hatte. Es war einfach eine Entscheidung, die sie für sich selbst und für Liam getroffen hatte. Sie wollte, dass ihr Leben weiterhin ihr gehörte, auch wenn Raven langsam wieder ein Teil davon wurde.Als Elena ihr Büro betrat, saß Claire bereits hinter dem Schreibtisch draußen und sortierte einen Stapel Dokumente.„Du bist früh“, sagte Claire.„Du auch.“„Ich hatte noch Arbeit zu erledigen.“Elena lächelte schwach. „Dann sind wir wohl beide schuldig.“Claire musterte ihr Gesicht. „Du wirkst heute ruhiger.“„Bin ich auch.“„Hast du endlich eine Entscheidung getroffen?“Elena legte ihre Handtasche auf den Stuhl. „Ich habe beschlos

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    Aus der Sicht der AutorinRaven blieb noch lange im Zimmer, nachdem Tracy hinausgegangen war.Die Tür stand noch einen Spalt offen, und er konnte hören, wie ihre Schritte langsam im Flur verhallten. Er hätte wütend sein sollen. Er hätte ihr folgen und eine Erklärung für die Drohung verlangen sollen, die sie gerade ausgesprochen hatte. Stattdessen stand er schweigend da und starrte auf die leere Türöffnung, während ihre Worte immer wieder in seinem Kopf widerhallten.Du wirst deinen Sohn nie wiedersehen.Der Satz beunruhigte ihn mehr, als er sich eingestehen wollte.Raven hatte immer gewusst, dass Tracy schwierig werden konnte, wenn sie wütend war, aber er hätte nie erwartet, dass sie Leo gegen ihn einsetzen würde. Was auch immer zwischen ihnen vorgefallen war, Leo war unschuldig. Er war ein Kind, und Raven hatte nie daran gedacht, ihn als Waffe gegen Tracy einzusetzen. Allein der Gedanke, von ihm ferngehalten zu werden, ließ sich etwas schmerzhaft in seiner Brust zusammenziehen.Langs

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    POV des Autors Ravens Nachricht blieb noch lange auf Elenas Handy, nachdem sie sie gelesen hatte. Ich bitte dich noch nicht darum, mir zu vergeben. Ich bitte dich nur um eine Chance, dir zu beweisen, dass ich nicht mehr derselbe Mann bin. Sie starrte mehrere Sekunden lang auf die Worte, bevor sie ihr Handy sperrte und mit dem Display nach unten auf den Tisch legte. Sie hatte keine Antwort für ihn. Nicht, weil sie nicht verstand, worum er sie bat, sondern weil sie es nur zu gut verstand. Raven wollte eine weitere Chance, aber Elena hatte ihm bereits vor Jahren eine gegeben. Sie war in ihre Ehe gegangen, weil sie geglaubt hatte, dass sie mit genügend Geduld, Güte und Zeit zu einem echten Paar werden könnten. Sie war trotz seiner Kälte, seiner Distanz und der unzähligen Momente geblieben, in denen er ihr das Gefühl gegeben hatte, ein unerwünschter Teil seines Lebens zu sein. Irgendwann hatte sie aufgehört zu warten. Jetzt hatte sie Liam, V&C und ein Leben, das sie ohne ihn aufgeb

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    POV des Autors Elena stand im Flur, ihre Handtasche hing über einer Schulter, während sie auf die Nachricht starrte, die auf dem Bildschirm ihres Handys leuchtete. Raven: Können wir reden? Nur ein paar Minuten. Ihr Daumen schwebte einen Moment über dem Bildschirm, bevor sie das Handy sperrte und wieder in ihre Tasche steckte. Nein. Es gab nichts mehr zu besprechen. Sie hatte jahrelang gelernt, ohne Raven zu leben, und sie hatte nicht vor, zuzulassen, dass ein unerwartetes Treffen sie zurück in die Vergangenheit zog. Was auch immer er sagen wollte, konnte warten – oder besser noch, unausgesprochen bleiben. „Elena.“ Sie blieb stehen, als sie seine Stimme hinter sich hörte. Raven war ihr aus dem Konferenzraum gefolgt. Er stand einige Meter entfernt, die Hände lässig in den Hosentaschen, doch etwas an seinem Gesichtsausdruck war anders. Er sah nicht mehr aus wie der selbstsichere Geschäftsmann, der noch vor wenigen Augenblicken ihre Präsentation hinterfragt hatte. Er wirkte uns

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