Mag-log in„Ich habe dich von ganzem Herzen geliebt, aber du hast mich verraten. Du hast mich mit ihr betrogen? "Wirklich?", sagte Lena Grey voller Bitterkeit zu ihrem Ehemann. „Unterschreib! Wir lassen uns scheiden. Ich habe erkannt, dass Nora die Richtige für mich ist. "Du kannst mir nicht einmal ein Kind schenken, du unfruchtbare Frau“, sagte er kalt, ohne jede Spur von Mitgefühl. Sein Gesicht verriet alles. Er war in Nora verliebt – ihrer eigenen Stiefschwester. Lena Grey ist Modedesignerin und Betriebswirtin. Sie heiratete die Liebe ihres Lebens, Harrison Worthington. Doch nach drei Jahren Ehe blieb ihr Kinderwunsch unerfüllt, und ihre Ehe begann zu zerbrechen. Harrison betrog sie ausgerechnet mit Nora. Mit gebrochenem Herzen betrank sich Lena bis zur Besinnungslosigkeit und verbrachte eine Nacht mit einem mächtigen Milliardär. Als ihr Vater davon erfuhr, stellte er sich auf die Seite von Harrison und Nora. Er verstieß Lena und überließ Nora alles, was er besaß. Schon bald erfährt Lena, dass hinter dem geheimnisvollen Mann aus ihrer One-Night-Stand-Nacht viel mehr steckt, als sie jemals geahnt hätte. Er ist der beste Freund ihres Vaters. Der mächtige Milliardär ist nicht nur eng mit ihrem Vater verbunden, sondern auch mit ihrem Ex-Mann. Er bietet Lena eine Ehe an und verspricht, ihr dabei zu helfen, sich an allen zu rächen, die sie verraten haben. Werden die beiden sich schließlich wirklich ineinander verlieben? Oder kehrt Lena am Ende zu ihrem Ex-Mann zurück? Lies weiter und finde es heraus!
view moreVionnes Perspektive
Ich stand am Rand unseres Schlafzimmers, die Arme fest vor der Brust verschränkt, während ich ihn beobachtete. Mein Herz raste, aber nicht mehr so wie früher, wenn ich ihn ansah. Nicht voller Liebe, Wärme oder Hoffnung. Dieses Herzklopfen fühlte sich schwer an. Kalt. Als würde jeder einzelne Schlag versuchen, den Schmerz aus mir herauszudrücken. Harrison Worthington. Der Mann, von dem ich einst dachte, er wäre für immer an meiner Seite. Derselbe Mann, der gerade seinen Koffer schloss, als könnte er es kaum erwarten zu verschwinden. Mein Ehemann. Mein baldiger Ex-Ehemann. Es fühlte sich nicht einmal so an, als wäre ich noch in meinem eigenen Körper. Ich beobachtete, wie sich diese Szene vor mir abspielte, als wäre es ein Film, als würde das Leben von jemand anderem gerade auseinanderbrechen. Doch das Ziehen in meiner Brust erinnerte mich daran, dass dies meine Realität war. Jede einzelne Sekunde davon. Er sagte kein Wort, während er seine Kleidung ordentlich in den Koffer faltete, jede Bewegung ruhig und kalkuliert. Kein einziger Anflug von Reue oder Zögern war in ihm zu erkennen. Nur kalte, schneidende Stille. Die Luft zwischen uns fühlte sich erdrückend an. „Ich habe dich mit allem geliebt, was ich hatte“, sagte ich, meine Stimme rau und bitter. Sie zitterte unter der Anstrengung, mich irgendwie zusammenzureißen. Kaum erkannte ich meinen eigenen Klang wieder. Sie war gebrochen. Erschöpft. Leer. „Aber du hast mich verraten. Du hast mich betrogen — mit ihr? Mit Nora?“ Ich wollte ihren Namen nicht mit so viel Abscheu aussprechen, doch ich konnte nicht anders. Meine Stiefschwester. Die Frau, mit der ich Geburtstagskuchen geteilt und Weihnachten gefeiert hatte. Diejenige, die an meinem Hochzeitstag neben mir gestanden und auf unsere Liebe angestoßen hatte. Und jetzt war sie der Grund, weshalb meine Ehe zerbrach. Er sah mich immer noch nicht an. Seine Hände bewegten sich wie Maschinen, falteten ein Hemd nach dem anderen und legten sie mit perfekter Präzision in den Koffer. Als würde meine gesamte Welt nicht gerade zwei Schritte entfernt von ihm zusammenbrechen. „Du solltest die Papiere unterschreiben, Lena“, sagte er schließlich. Seine Stimme war kalt. Leblos. „Ich habe sie aufs Bett gelegt.“ Mein Blick wanderte zu dem beigefarbenen Umschlag, der auf dem perfekt gemachten Bett lag. Ich hatte ihn vorher gar nicht bemerkt. Die Worte SCHEIDUNGSVEREINBARUNG standen darauf wie ein Todesurteil. „Ich habe meine Entscheidung getroffen“, fügte er hinzu, während er den Kragen eines Hemdes glattstrich. „Nora ist diejenige, die ich will. Bei ihr fühle ich mich wieder lebendig.“ Seine Worte trafen mich härter, als ich erwartet hatte. Als hätte jemand mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Er hatte sie gewählt. Nicht mich. Nicht die Frau, der er ewige Liebe und Schutz versprochen hatte. Mein Hals schnürte sich zusammen, meine Sicht verschwamm, doch ich weigerte mich, vor ihm zu weinen. Diese Genugtuung würde ich ihm nicht geben. „Du bist in meine Stiefschwester verliebt?“ flüsterte ich. Die Worte schmeckten wie Asche. Da sah er mich endlich an. Und was ich in seinen Augen sah, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Nichts. Keine Traurigkeit. Keine Schuld. Nicht einmal Wut. Nur Leere. „Ja“, sagte er und blinzelte langsam. „Ich liebe sie.“ Ich konnte nicht atmen. Meine Brust zog sich schmerzhaft zusammen, meine Lungen weigerten sich zu funktionieren. Doch ich blieb stehen. „Du ekelst mich an“, sagte ich mit zusammengebissenen Zähnen. „Ich habe dir mein Herz gegeben. Meinen Körper. Meine Zukunft. Und so dankst du es mir?“ Er zuckte nicht einmal. „Du hast schon vor langer Zeit aufgehört, eine Ehefrau zu sein, Lena.“ Das war der Moment. Der Moment, in dem alles zerbrach. „Du bist unglaublich“, flüsterte ich. „Du glaubst, ich habe aufgehört, eine Ehefrau zu sein, nur weil ich dir kein Kind schenken konnte?“ Er legte den Kopf leicht schief, als hätten meine Worte keinerlei Bedeutung für ihn. Als würde ich grundlos ein Drama veranstalten. „Du bist unfruchtbar, Lena“, sagte er direkt. Seine Stimme klang nicht einmal scharf. Nur grausam. „Wir haben es drei Jahre lang versucht. Nichts. Nora gibt mir Hoffnung. Sie will eine Familie. Sie kann mir eine schenken.“ Unfruchtbar. Dieses Wort hallte wie ein Schrei in meinen Ohren wider. Ich wollte etwas werfen. Jeden Bilderrahmen zerschlagen. Jede Erinnerung vernichten, die wir jemals aufgebaut hatten. Doch ich stand regungslos da, nur noch von dem letzten Rest Stolz zusammengehalten. „Glaubst du, ich habe mir das ausgesucht?“ fragte ich, kaum hörbar. „Glaubst du, ich wollte ständig untersucht werden? Hormonspritzen nehmen? In kalten Krankenhauszimmern sitzen, während sie mir sagten, dass ich das Problem bin?“ Und trotzdem nichts. Keine Reue. Kein Mitgefühl. „Du musst dich nicht erklären“, sagte er emotionslos. „Es ist vorbei. Ich habe längst abgeschlossen.“ Ich machte einen unsicheren Schritt zurück, als könnte etwas Abstand den Schmerz lindern. „Ich hoffe, sie zerstört dich“, sagte ich mit zitternder Stimme, voller aufrichtiger Wut. „Ich hoffe, sie reißt dich auseinander, genauso wie du mich auseinandergerissen hast.“ Sein Kiefer spannte sich kurz an. Das war das einzige Zeichen von Emotion, das ich von ihm bekam. „Du hast mich mit der einzigen Person betrogen, von der du wusstest, dass sie mich am meisten verletzen würde“, sagte ich. „Du hast nicht nur unsere Ehe beendet — du hast sie zerstört. Du hast darauf gespuckt.“ „Du hast dich selbst zerstört, als du aufgehört hast zu kämpfen“, fauchte er plötzlich. „Ich brauchte jemanden. Nora war da. Sie hört mir zu. Sie kümmert sich um mich. Sie gibt mir nicht das Gefühl, jeden einzelnen Tag zu ertrinken.“ Da schnellte meine Hand nach vorne. Die Ohrfeige hallte laut durch den stillen Raum. Meine Handfläche brannte vom Aufprall. Doch es war mir egal. Er hatte sie verdient. Jeden einzelnen Schmerz davon. Er schlug nicht zurück. Er bewegte sich nicht einmal. Er starrte mich nur mit diesen leeren Augen an. „Verschwinde“, brachte ich erstickt hervor. „Sofort.“ „Mit Vergnügen.“ Er schloss den Koffer mit einer schnellen Bewegung und hob ihn vom Bett. „Schick die unterschriebenen Papiere meinem Anwalt.“ Und einfach so… ging er. Keine letzten Worte. Kein letzter Blick. Die Tür fiel hinter ihm ins Schloss, und die darauffolgende Stille fühlte sich an wie der Tod. Ich sank auf den Boden, erdrückt vom Gewicht all dessen, was gerade geschehen war. Ich schlang meine Arme um mich selbst und versuchte verzweifelt, die zerbrochenen Teile meines Inneren zusammenzuhalten. Doch es war sinnlos. Ich war zerstört. Das Schlafzimmer roch noch nach ihm. Sein Parfum. Sein Aftershave. Der Geruch von Verrat. Ich saß dort stundenlang, unfähig mich zu bewegen. Meine Augen waren trocken, doch mein Herz weinte lauter, als jedes Schluchzen es je könnte. Ich starrte ins Leere, während mein Verstand jeden schönen Moment wieder und wieder abspielte. Jeder einzelne war jetzt verdorben. Schließlich fiel mein Blick auf unser Hochzeitsfoto auf dem Nachttisch. Mit zitternden Händen griff ich danach. Wir sahen so glücklich aus. So verliebt. Ich erinnerte mich daran, wie ich damals dachte, er würde mich ansehen, als wäre ich seine ganze Welt. Jetzt wusste ich… alles war eine Lüge. Ich starrte das Bild an, bis meine Sicht verschwamm. Und dann, ohne nachzudenken… warf ich es quer durch den Raum.VIONNES SICHTIch kam zu dem Schluss. Maddie weiß nichts. Wenn Maddie etwas wüsste, wüsste Vionne es.Zurück zu Mr. Wallace.Das Schweigen am anderen Ende der Leitung zog sich endlos hin, und ich hätte beinahe. Beinahe hätte ich diesen verdammten Anruf beendet.Mr. Wallace hatte nichts zu sagen? Oh nein, das war nicht der Dad, den ich kannte. Er hatte immer etwas zu sagen. Zu jeder Zeit. Ganz egal, was war.Irgendetwas stimmte nicht. Vielleicht stand etwas auf dem Spiel. Oder hatte er einen schlechten Tag?„Ich weiß, dass ich dir vielleicht Unrecht getan habe, aber du musst mir zuhören. Das ist so wichtig wie das Leben, Sonnenblume …“„Vionne“, unterbrach ich ihn. „Das ist mein Name. Ich bin mir sicher, dass du ihn nicht vergessen hast, oder?“ Ich brachte ihn schnell wieder auf Kurs. Wahrscheinlich hatte er vergessen, dass ich nicht länger seine Tochter war, die er manipuliert und ihr ganzes Leben lang ausgenutzt hatte.Und Sonne … was? Warum dieser Name jetzt? Ich kenne Mr. Wallace.
VIONNES POVDas war ein katastrophaler Morgen. Aber die letzte Nacht war die Hölle und gleichzeitig süß.Mit einem Wort: Höllensüß.Natürlich hatte Darien tatsächlich eine Mahlzeit für mich zubereitet … Wie sie geschmeckt hatte? Ummm, mein Magen hatte sie tatsächlich geliebt. Obwohl sie nicht annähernd so süß gewesen war, wie ich es mir von ihm gewünscht hatte.Und es war kein Witz, ich hatte letzte Nacht tatsächlich in seinem Zimmer geschlafen. Im selben Bett. Die gleiche Luft geteilt.Aber er hatte mich nicht berührt, wie er es versprochen hatte. Nein, er hatte mich gefoltert.„Ich dachte, du würdest mich berühren?“, hatte ich schamlos gefragt, als ich mich letzte Nacht zu ihm ins Bett gelegt hatte.Denn ich brauchte seine Berührungen auf meinem Körper. Jedes Mal, wenn er mich berührte, löste das so viel in mir aus. Ich konnte die Erinnerungen an unsere erste Nacht nicht loslassen – daran, wie er mich berührt, mich genommen und mir dabei süße Dinge zugeflüstert hatte.Seine Antwort?
VIONNEDarien sah mich einen Moment lang an. Ich wandte den Blick ab und sah dann zu Zayn. Ich war wirklich verwirrt.Verwirrt, nicht wütend. Nicht eifersüchtig. Das sollte er doch sein.Einen Moment lang hatte ich vergessen, wie man den Mund benutzt. Ich wusste, warum er verwirrt war.„Entschuldigung?“ fragte Darien, seine Stimme kühl, aber darunter konnte ich die Wut spüren.„Du hast richtig gehört. Ich habe ihr das Essen gebracht, das sie bestellt hat. Hast du etwa ein Problem damit?“ Zayn forderte ihn heraus und kam näher. Das Tablett hielt er mit geübter Leichtigkeit in den Händen.„Ohh ... nein.“ Ich stotterte. „Hat er nicht.“ Ich sagte es schnell, bevor Darien noch etwas sagen konnte.„Natürlich, Muffin.“ Ein Lächeln erschien auf Zayns Gesicht, als wollte er etwas beweisen.Kannst du aufhören zu lächeln, Zayn?! Du solltest wissen, dass dein Bruder tödlich ist.Mein Magen verkrampfte sich. Ich betete, dass diese Spannung nicht in noch mehr Hass oder fliegende Fäuste ausartete.E
VIONNES POV„Warum hörst du nicht auf, ein schüchternes Mädchen zu sein und schaust Daddy ins Gesicht?“Ich versuchte gerade noch, diesen Worten einen Sinn zu geben, als mir eine merkwürdige Bewegung auffiel.Als würde er aufstehen.War ich paranoid, oder hatte dieser Mann gerade wirklich aufgestanden? Oder geht er endlich?Ich hoffe es. Ich bete es. Ich empfehle es dringend.Mein Körper zitterte leicht, und das ließ mich merken, dass er schon längst abgetrocknet war. Eher so, als hätte er gar nicht gewollt, dass ich ein Handtuch hole. Er liebt alles, was gerade passiert ist und was gleich noch passieren wird.In der Zwischenzeit waren meine Beine immer noch nicht bereit, sich zu bewegen. Ich kann das nicht erklären, aber glaub mir.Mitten in meinen Gedanken hörte ich Schritte auf dem Marmor, scharf und unverkennbar.Warte… was?„Komm bloß nicht näher!“ schrie ich panisch. „Kannst du einfach gehen! Ich brauche Privatsphäre. Privatsphäre, bitte.“„Ich *bin* die Privatsphäre, Kitten“,


















Rebyu