Mit meinen drei Alpha-Brüdern gepaart

Mit meinen drei Alpha-Brüdern gepaart

last updateปรับปรุงล่าสุด : 2026-09-27
โดย:  Lilly Roseอัปเดตเมื่อครู่นี้
ภาษา: Deutsch
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”Drei Partner?“ Die Überraschung war gegenseitig, doch was noch schockierender war – ”Meine Güte … ihre Brüder?“ “Ist das überhaupt möglich?“ An ihrem achtzehnten Geburtstag hatte Coral erwartet, ihren Schicksalspartner zu finden. Was sie nicht erwartet hatte, war, mit allen drei ihrer überfürsorglichen Alpha-Brüder gepaart zu werden: Raegan, Damian und Rune. Entsetzt und mit gebrochenem Herzen flieht Coral vor der Wahrheit – nur um erneut niedergeschmettert zu werden, als sie ein weiteres Geheimnis erfährt: Sie wurde adoptiert. Nun, in einen Strudel aus Verwirrung, verbotener Sehnsucht und uralten Rudeltraditionen geworfen, muss Coral sich in ihrem verworrenen Schicksal zurechtfinden. Während sie darum kämpft, die unmögliche Bindung zu ihren Partnern zu akzeptieren, zeichnet sich eine tiefere Bedrohung ab – eine, die von Eifersucht, Geheimnissen und Machtgier genährt wird. Inmitten von Verrat, verborgenen Abstammungslinien und der Rückkehr ihrer leiblichen Mutter entdeckt Coral, dass sie mehr ist als nur eine Hybride. Sie ist der Schlüssel zu etwas weit Größerem … und weit Gefährlicherem. Wird Coral die Verbindung annehmen, die ihr das Schicksal geschenkt hat – oder sie zerstören, um ihr Herz zu schützen?

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บทที่ 1

Kapitel 001 – Geständnis

[`~❤️CORAL~❤️]

– 17 Jahre alt –

Eine kühle Brise streift meine Haut, während sich der Abendhimmel mit dunklen Wolken verdunkelt, Blätter um uns herum rascheln und mein Haar im Takt tanzt. Ich halte den Saum meines Kleides fest und warte, bis der Windstoß vorüber ist.

„Ich – ich mag dich wirklich sehr, Coral … willst du es dir nicht noch einmal überlegen? Ich werde nichts tun, was dir wehtut, das verspreche ich“, versucht Jason es erneut und gesteht mir noch einmal seine Gefühle.

„Jason … ich mag dich auch, aber … nicht auf diese Weise“, sage ich und streiche mir eine lose Strähne meines feuerroten Haares aus dem Gesicht.

Jason macht ein niedergeschlagenes Gesicht, was das Schuldgefühl in meiner Brust wieder aufleben lässt und mich erneut quält. Er war ein lieber Junge und ein Jahr älter als ich. Ich wollte ihm eine Chance geben, aber ich konnte es nicht.

„Wir sind nur noch ein Jahr davon entfernt, uns zu paaren. Es wird nicht möglich sein –“

Ich fange an, es ihm zu erklären, aber er hört mir nicht zu und unterbricht mich mitten im Satz. „Du weißt doch gar nicht, ob das passieren wird!“, entgegnet Jason. „Und selbst wenn, ist mir das egal – du bist die Einzige, die ich gerade will.“

Seine Worte ließen mich lächeln und erwärmten mein Herz ein wenig, doch ein dumpfer Schmerz blieb weiterhin bestehen. „Im Moment“, wiederhole ich seine letzten Worte. „Bis du deinen Partner findest und jegliches Interesse an mir verlierst.“

Jason versucht zu sprechen, doch ich strecke eine Hand aus, um ihn zu stoppen. „Und wenn ich immer noch ohne Partner bin, wenn du deinen findest, was würde dann aus mir werden?“

Jason kommt auf mich zu, und ich weiche zurück, bis mein Rücken gegen die Rinde des Baumes hinter mir stößt. „Coral …“

„Ich werde verletzt und mit gebrochenem Herzen zurückbleiben“, gebe ich zu. „Das will ich nicht. Außerdem braucht es viel Mut, seinen Partner zurückzuweisen. Du sagst, das ist dir jetzt egal –“

„Das ist mir egal.“

Ich schüttle den Kopf. „Was, wenn doch? Kannst du das wirklich sagen? Ein Partner ist für immer, das kann man nicht einfach wegwerfen. Man wird immer die Leere der Zurückweisung spüren, selbst wenn man jemanden hat … solange dieser nicht der eigene Partner ist. Und außerdem: Selbst wenn wir uns nicht sofort paaren, kann ich – ich kann nicht unbedingt dasselbe sagen, wenn ich meinen Partner finde“, murmelte ich und wandte meinen Blick ab.

Aber ich musste Jason gar nicht ansehen, ich kannte den Ausdruck auf seinem Gesicht bereits und würde mich trotz aller Widrigkeiten absolut gezwungen fühlen, ihm eine Chance zu geben.

Die Wahrscheinlichkeit war zu hoch. Als ich aufwuchs, hörte ich Geschichten über Paare ohne Seelenverwandtschaft, die eine Beziehung eingingen und sich kurz darauf trennen mussten, sobald sie ihre Seelenverwandten fanden.

Und sie enden immer auf dieselbe Weise: mit gebrochenem Herzen und am Boden zerstört. In äußerst seltenen Fällen, in denen die Liebe eines der beiden stärker ist als die Bindung an den Seelenpartner, der andere ehemalige Partner jedoch nicht, könnte dies den anderen dazu treiben, sich in einen wilden Wolf zu verwandeln.

Ein Wolf, der davon besessen ist, das zurückzugewinnen, was er oder sie verloren hat – und zwar mit allen Mitteln. Sie werden irrational, wahnsinnig und es ist ihnen egal, wem sie dabei wehtun, um denjenigen zurückzubekommen, den sie am meisten lieben … sie werden zu einer Plage, für immer verloren, verzehrt von Wut, Schmerz und Reue.

Das wollte ich nicht, für niemanden. Ich wollte mit meinem Partner zusammen sein, für immer mein Eigen, wie Vater und Mutter.

Bei ihnen wirkt die Liebe einer Seelenverwandtschaft geradezu euphorisch; sie lieben, vertrauen und schätzen einander. Das wollte ich auch erleben, aber mit meinem Seelenverwandten.

Und deshalb konnte ich nicht mit Jason zusammen sein.

„Ich werde nicht aufgeben.“ Jasons Stimme wird nach einer weiteren Windböe lauter, und ich muss unwillkürlich den Kopf heben und zu ihm aufblicken.

Ich seufze, er ist unerbittlich. „Bitte sag keine leichtsinnigen Dinge wie diese.“

„Das ist nicht leichtsinnig“, sagt er und hält inne. „Okay … vielleicht ist es ein bisschen leichtsinnig, aber trotzdem …“ Er formuliert es anders, kommt schnell auf mich zu, bevor ich reagieren kann, nimmt meine Hände in seine kräftigeren, aber weichen Hände und zieht mich an sich.

Jason überragt mich. Seine schlanke Statur wirkt im Vergleich zu mir immer noch größer. Sein rotbraunes Haar streift über seine Stirn, während der Wind rauscht, und er blickt mich an, seine warmen, honigbraunen Augen voller Entschlossenheit.

„Coral … ich –“

Ein moschusartiger Duft, der den herben Geruch der Waldbäume in sich trug, erfüllte meine Nase, und ich wusste, dass er da war.

„Lass sie los, wenn du dein erbärmliches Leben behalten willst, Jungspund.“

Wir erstarren beide, als wir die strenge Stimme meines ältesten Bruders hören; seine massige Gestalt ragt hinter Jason auf wie eine dunkle, zornige Wolke über uns, und Jason wimmert fast und tritt von mir zurück, als hätte ihn heißes Wasser berührt.

Er dreht sich um und blickt in das stoische Gesicht meines Bruders, doch ich weiß, dass hinter dieser Fassade die Wut in ihm brodelt, so wie immer, wenn sich ein Junge aus dem Rudel oder von außerhalb mir nähert. Die subtile Verzerrung seiner Augenbrauen verrät es mir jedes Mal.

„A–Alpha Rae…gan. I–ich habe nichts mit ihr gemacht … Ich habe nur –“

„Verschwinde jetzt.“ Mein Bruder Raegan knurrt langsam, sein Tonfall ist von Boshaftigkeit durchdrungen.

Sein Knurren lässt mir immer einen Schauer über den Rücken laufen, wenn er so wird – wenn sie alle so werden.

Jason huscht ohne zu zögern davon. Sobald er außer Sichtweite ist, wende ich mich meinem Bruder zu. „Das hättest du nicht tun müssen.“

Mein Bruder richtet seine Aufmerksamkeit auf mich, ein Grinsen auf den Lippen, als er meinem vorwurfsvollen Blick begegnet. Er nähert sich mir schweigend, und mein Blick gleitet über seinen muskulösen, nackten Oberkörper. Er muss gerade von seinem Abendlauf zurückgekommen sein, seine goldbraune Haut ist mit Schmutz verschmiert, und er roch stark nach der Erde des nebligen Waldes und trockenem Schweiß.

„Ich weiß“, sagt er gedehnt, als er neben mir steht.

Ich konnte immer noch die Boshaftigkeit in seiner Stimme hören. „Du hast ihn verscheucht.“

„Das habe ich.“ Er dringt in meinen persönlichen Raum ein, und ich werde nach hinten gedrängt, bis ich wieder gegen den Baum gedrückt werde.

„Warum? Das macht ihr immer so – ihr drei stört ständig jeden Moment, den ich mit einem Kerl habe“, schimpfe ich mit einem Schmollmund. Ich weiß die brüderliche Geste zu schätzen, aber ihre Beschützerhaltung grenzt schon an Nervigkeit.

Raegan legt seine rechte Hand über meinem Kopf auf den Baum, packt mein Kinn und rückt näher an mich heran.

„Das liegt daran, dass er dich will – ich beschütze dich einfach nur.“

Ich ziehe eine Augenbraue hoch. „Ich brauche keinen Schutz mehr, ich bin jetzt siebzehn, kein kleines Mädchen mehr.“

Raegan lacht leise, ein tiefes Grollen dringt aus seiner Brust. „Du bist immer noch mein kleines Mädchen.“

Ich schnaube und verdrehe die Augen. „Was auch immer dir Spaß macht“, sage ich und schlüpfe unter seinen Armen hervor. „Ich glaube, es ist höchste Zeit, dass du das Rudel verlässt.“

Er dreht sich um, zieht eine Augenbraue hoch und blickt amüsiert auf mich herab. „Warum sollte ich das tun wollen?“

„Na ja, um deine Seelenverwandte zu finden, ganz klar“, sage ich und verschränke die Arme vor der Brust; die Bewegung hebt sie an, und die Augen meines Bruders bleiben einen kurzen Moment darauf haften.

Er lacht: „Das brauche ich nicht.“ Und ich runzele die Stirn.

Es war üblich, dass Werwölfe, die lange Zeit ohne Partner in ihrem Rudel geblieben waren, sich auf die Suche nach ihrer anderen Hälfte begaben. Raegan und meine anderen Brüder, Damian und Rune, hatten zwar die Führung des Rudels übernommen und wir kamen wunderbar zurecht, waren aber immer noch ohne Partner.

Das war kein Geheimnis, aber es war auch ein großes Anliegen aller im Rudel. Der Ältestenrat sagte, die Machtstruktur sei unausgewogen, weil das Rudel eine Luna brauchte.

Auch wenn Mutter diese Position noch innehatte, war Vater bereits zurückgetreten. Und mit der neuen Führung war eine neue Luna unerlässlich. Das war nicht nur eine Regel, sondern eine Tradition, und die Ältesten des Rudels versäumten es nie, dies bei jedem Treffen anzusprechen.

„Warum nicht?“

„Weil sie hier ist“, kommentiert er kühl.

Mein Stirnrunzeln vertieft sich: „Das ergibt doch keinen Sinn. Wenn sie hier ist, warum hat dann keiner von euch sie gesehen oder gespürt?“, fragte ich, doch dann kam mir plötzlich ein Gedanke und ich schnappte nach Luft: „Moment!“, rief ich und streckte meine Hände aus, um ihn am Reden zu hindern.

„Das musst du doch, da du es weißt … wer ist sie?“, platze ich aufgeregt heraus.

Raegan lacht über meinen Ausbruch. Ich schmolle und schlage ihm gegen die Seite seines Oberkörpers, was ihm allerdings nichts anhaben kann.

„Neck mich nicht!“, jammerte ich. „Du bist manchmal so gemein.“

„Ich bin manchmal gemein, was?“, wiederholt er und verringert den Abstand zwischen uns ein wenig – gerade so weit, dass er nach meinem roten Haar greifen und es hinter mein Ohr stecken kann.

„Und wann bin ich es nicht?“, fragt er mit tieferer Stimme. Das lässt Hitzewellen durch meinen Körper strömen, und ich weiche von ihm zurück.

„Du bist anmaßend. Jetzt hör auf, mich zu necken, und sag es mir.“

„Na ja, das wirst du schon bald erfahren“, sagt er, und mir kam es so vor, als hätte ich einen nervösen Ausdruck in seinen Augen gesehen. Wahrscheinlich habe ich mir das nur eingebildet – es passte einfach nicht zu Raegan, wegen irgendetwas nervös zu sein. Er war derjenige, dem ich nacheifern wollte, wenn ich älter würde: stark und kontaktfreudig.

„Warum nicht jetzt?“

„Weil ich nicht will, dass sie sich aufreitet“, erklärt mein Bruder. „Und sie weiß es nicht, weil sie noch nicht volljährig ist.“

Ich stehe mit in die Hüften gestemmen da und neige meinen Kopf ein wenig, um seinen eisblauen Augen zu begegnen. „Hast du schon mal versucht, mit ihr zu reden?“

Raegan lacht leise, steckt die Hände in die Taschen, seine nackte Brust spannt sich an und die Luft trägt seinen beruhigenden, erdigen Duft herüber.

„Natürlich, ich rede ständig mit ihr, Mondstrahl“, sagt er, nennt mich bei meinem Spitznamen und kneift mir in die Wange. „Du interessierst dich ja furchtbar für sie.“

„Natürlich! Das ist die größte Neuigkeit aller Zeiten. Der Ältestenrat macht ständig ein großes Aufhebens um dich.“

„Die Ältesten machen auch wegen Damian und Rune einen großen Wirbel.“

„Ja, aber du bist unser Rudelführer.“

„Stimmt, aber wir leiten das Rudel gemeinsam.“

Über uns grollt der Himmel und der Wind frischt auf. Raegan zieht mich an sich und schützt mich vor dem Wind.

„Es wird bald regnen, lass uns nach Hause gehen.“ Ich nicke und er fängt an, sich auszuziehen.

„W-Was machst du da?!“ Ich werde rot, bedecke mein Gesicht mit den Händen und höre meinen Bruder lachen.

„So geht’s schneller, spring auf.“ Er knurrt, und als ich die Augen wieder öffne, hat er sich in seinen Wolf verwandelt – sein weißes Fell hebt sich deutlich von dem dunklen, stürmischen Abend ab.

„Ich bin kein kleines Mädchen mehr, weißt du“, murmele ich, und er antwortet, indem er mich mit seiner Nase anstupst.

Raegans Wolfsgestalt ist gewaltig und wunderschön. Sein Fell ist glatt und seidig; als kleines Mädchen bin ich oft auf ihm eingeschlafen. Ich habe ihn gebeten, sich zu verwandeln, und er hat mich immer auf seinem Rücken reiten lassen. Aber ich war nicht mehr dieses kleine Mädchen. Raegan versteht das entweder nicht oder will es nicht verstehen.

Als Lykaner war er der größte Wolf im Rudel, abgesehen von Vater, der ebenfalls ein Lykaner ist, und Damien, dem Alpha-Wolf.

Er schnuppert in der Luft, bevor sich sein eisblauer Blick mir zuwendet und mir zu verstehen gibt, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis der Himmel einstürzt. Ich verdrehe die Augen, stoße einen resignierten Seufzer aus, hebe seine Hose auf, und Raegan geht in die Hocke, damit ich mühelos auf ihn klettern kann. Sein Fell fühlt sich so weich und warm an meinen Beinen und Fingern an, während ich mich an ihm festhalte.

Er wirft mir einen Blick zu, ich nicke ihm zu, und schon setzt er los, springt den Weg entlang, und es dauert nicht lange, bis wir das Haus erreichen.

Donner grollt, Blitze zischen, und der Himmel reißt auf und übergießt alles darunter

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