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Kapitel 7

Alyssa J
Als ich erwachte, lagen drei winzige, schlafende Babys in einem Wärmebett neben mir. Thorne tupfte mir mit einem Handtuch sanft den Schweiß von der Haut.

Seine große, schlanke Gestalt beugte sich über mich; dunkles Haar fiel ihm in sanften Strähnen über die hypnotischen, karmesinroten Augen, und seine markante Kieferlinie wirkte scharf und verführerisch.

Ich wollte gerade etwas sagen, als ein Schrei ertönte – Claras Stimme.

„Ich kann nicht mehr! Ich will keine Welpen zur Welt bringen – bringt mich um, bitte, macht Schluss!“

„Frau Clara, halten Sie durch! Es ist fast vorbei!“

Claras Schreie mischten sich mit den Anfeuerungen der Hebamme.

Unsere Geburtsräume waren nur durch eine Wand getrennt. Sie lag immer noch in den Wehen.

„Rowena, das war sehr hart für dich.“

Thorne küsste meine Stirn, sein Blick voller Sorge, Schuld und tiefer Liebe.

„Ist es hier zu laut? Soll ich dich und die Kinder nach Hause bringen, damit ihr euch richtig ausruhen könnt?“

In meinem letzten Leben hatte Jax nach d
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    Claras Worte ließen alle im Raum begreifen, was geschehen war.Hätte sie die Anweisungen befolgt, wäre der Welpe normal gewesen. Doch sie war zu gierig.Dieses Desaster machte das Rudel erneut zur Lachnummer. Gerüchte verbreiteten sich, dass Jax impotent sei, seine Gefährtin habe ihn nicht nur betrogen, sondern sogar mit den niedersten Fruchtbarkeitsmitteln des Goblin-Clans nachgeholfen.Jax war außer sich vor Wut. Claras Tage im Rudel würden von nun an nur noch elender werden.Einen Monat später war ich auf dem Heimweg, nachdem ich weiche Felle für die Babys besorgt hatte, als ich Clara sah, wie sie einen Korb an die Brust drückte und sich in eine dunkle Gasse schlich.Ich hatte gehört, dass sie durch die Qualen den Verstand verloren hatte und im Rudel fremde Welpen stahl.Ich schenkte dem keine Beachtung und ging fröhlich nach Hause, um meine Kleinen zu sehen.Doch die Tür meines Zimmers stand weit offen. Der Wärmebett war leer – die drei winzigen Babys waren verschwunden.In meiner

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    Bevor ich noch etwas sagen konnte, sprang Thorne vom Bett auf, warf sich hastig seine Kleidung über und stürmte hinaus, um einen Arzt zu holen.Keine halbe Stunde später stand der Arzt im Zimmer.Er untersuchte mich gründlich, runzelte die Stirn, schüttelte erst den Kopf und nickte dann.Im Raum herrschte eine gespenstische Stille. Thorne sah mich an, die Sorge stand ihm ins Gesicht geschrieben.Dann richtete sich der Arzt auf und gratulierte uns.„Herzlichen Glückwunsch, Lord Thorne. Die Gnädige ist im zweiten Monat schwanger. Es sieht so aus, als käme das Kind bereits in wenigen Tagen zur Welt!“Sobald feststand, dass ich schwanger war, wich Thorne mir nicht mehr von der Seite. Er fütterte mich mit Nahrungsergänzungen und ließ mich im Haushalt keinen einzigen Handgriff tun.Er besorgte sogar eigens drei Mondblütenfrüchte für mich. Mondblütenfrüchte waren unbezahlbar, das kostbarste Stärkungsmittel, von dem jede Schwangere träumte.In meinem letzten Leben hatte Jax mir während der ges

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    Die Worte der Hexe lösten einen Tumult aus.„Was heißt ‚einer von… ‘? Hat der Welpe mehrere Väter?“„Aber es ist ein reiner roter Wolf. Jax ist doch ein reinrassiger weißer Wolf, oder?“„Diese zweite Tochter der Familie White spielt schmutzig. Bei ihrem Lebenswandel hätte sie sich besser mit Elfen gepaart.“Thorne stellte sich schützend vor mich, während wir das Schauspiel beobachteten. Als ich das Getuschel hörte, musste ich fast laut lachen.Ich hatte mich immer gefragt, wie Clara so schnell schwanger geworden war. Wenn der Welpe mehrere Väter hatte, ergab alles Sinn.Verzweifelt darauf bedacht, möglichst schnell schwanger zu werden, hatte Clara sich mit mehreren Wölfen des Rudels eingelassen.Mit mehreren gleichzeitig zu verkehren, erhöhte ihre Chancen enorm.Doch sie hatte sich verrechnet, denn die Gene eines roten Wolfs setzten sich durch und entlarvten ihr Geheimnis.Klug oder dumm? Wenn sie schon alles riskierte, warum wählte sie dann nicht ausschließlich weiße Wölfe, statt eine

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