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kapitel 38

Author: Caca
last update publish date: 2026-07-13 19:02:03

# Der Versuch, Abstand zu gewinnen

Die Erkenntnis, dass ihre wachsende Abhängigkeit langsam ihr Urteilsvermögen zerstörte, erfüllte Aixa mit überwältigenden Schuldgefühlen. Jedes Mal, wenn ihr Blick auf den Ehering an ihrem linken Ringfinger fiel, war es, als würde ein gewaltiger Hammer ihre Brust treffen. Er war eine kalte, unerbittliche Erinnerung an das Versprechen, das sie nicht ignorieren durfte. Sie wusste, dass sie, wenn sie diesem Gefühlssturm weiter nachgab, nicht nur sich selbst zers
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  • Die Vertragsehe mit dem Milliardar von Madrid    kapitel 94

    Die kalte, nüchterne Grenze** In dieser Nacht saß Fernando in seinem Arbeitszimmer. Auf dem Laptop lief immer wieder dasselbe Video. Mit unbewegter Miene achtete er auf jedes noch so kleine Detail: die Bewegungen der Augen, den Lichteinfall, den Wechsel der Kameraperspektiven. Irgendetwas stimmte nicht. Fernando nahm sein Handy. „Stell eine Verbindung zum Team für digitale Forensik her.“ Der Mann am anderen Ende antwortete sofort: „Ja, Sir.“ „Ich will die Ergebnisse so schnell wie möglich.“ „Gibt es eine Frist?“ Fernando blickte auf den Bildschirm seines Laptops. „Vierundzwanzig Stunden.“ Nachdem das Gespräch beendet war, lehnte sich Fernando in seinem Stuhl zurück. Sein Blick wurde leer. Er erinnerte sich an Aixas Gesicht, als sie ihm gesagt hatte, dass sie unschuldig war. An ihre Tränen. An das Zittern in ihrer Stimme. Und an die einfache Frage, die er ihr noch immer nicht beantwortet hatte: *Zweifelst du an mir?* Fernando klappte den Laptop zu. Zum ersten Mal seit langer

  • Die Vertragsehe mit dem Milliardar von Madrid    kapitel 93

    # Kapitel 93: Die trügerische Genugtuung Die Spannung zwischen Fernando und Elio lag noch immer schwer in der Luft. Aixa senkte den Kopf. Sie war viel zu erschöpft, um auch noch der Auslöser für einen neuen Streit zwischen den beiden zu sein. Währenddessen lächelte Valeria auf der anderen Seite der Stadt zufrieden, während sie das Chaos betrachtete, das sie gerade angerichtet hatte. „Ich möchte sehen, wie lange Fernando noch an ihr festhält“, sagte sie und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee. Catalina kicherte leise. „Das Video hat sich bereits überall verbreitet. Aixas Gesicht muss jetzt schrecklich aussehen.“ Catalina lehnte sich in ihrem Sessel zurück. „Was, wenn Fernando ihr trotzdem glaubt?“ Valerias Lächeln verblasste langsam. „Das wird nicht passieren.“ „So sicher?“ Valeria stellte ihre Tasse ab. „Ein Mann kann vieles verzeihen. Aber wenn sein Stolz verletzt wird, ist das etwas anderes.“ Catalina lächelte dünn. „Dann warten wir es einfach ab.“ Doch keine von ihne

  • Die Vertragsehe mit dem Milliardar von Madrid    kapitel 92

    # Kapitel 92: Fragen ohne Antworten Fernandos kalte Aura erfüllte augenblicklich den gesamten Raum. Sein Blick wanderte von Elio zu Aixa und blieb schließlich an dem Handy hängen, das noch immer in der Hand seiner Frau lag. „Ihr habt es bereits gesehen?“, fragte er tonlos. Seine Stimme war viel zu ruhig. Und genau das machte Aixa noch mehr Angst. Fernando trat näher. „Wer hat es verbreitet?“ Aixa öffnete den Mund, doch kein Laut kam über ihre Lippen. Elio machte einen Schritt nach vorn. „Höchstwahrscheinlich Valeria und Catalina.“ Fernandos Blick wurde scharf. „Hast du Beweise?“ „Noch nicht.“ Fernando wandte sich Aixa zu. „Hast du es dir angesehen?“ Aixa biss sich auf die Lippe. „Nur ein paar Sekunden.“ „Und?“ „Es ist manipuliert.“ Schweigen breitete sich im Raum aus. Fernando zeigte keinerlei Regung. Er stand einfach nur aufrecht da, sein Blick undurchschaubar. „Zweifelst du an mir?“, fragte Aixa leise. Fernando antwortete nicht sofort. Dieses Schweigen wurde so

  • Die Vertragsehe mit dem Milliardar von Madrid    kapitel 91

    # Kapitel 91: Die Welle der Verleumdung Aixas Handy vibrierte unaufhörlich auf dem Küchentisch. Eine Nachricht traf ein. Dann eine zweite. Und schließlich überschwemmten Dutzende von Benachrichtigungen den Bildschirm. Aixa runzelte die Stirn. Irgendetwas stimmte nicht. Die Familiengruppe, die normalerweise völlig still war, war plötzlich voller Nachrichten. Sogar einige Nummern, die sie nicht kannte, versuchten, sie zu erreichen. Mit unregelmäßig pochendem Herzen öffnete Aixa eine der Nachrichten. Darin war ein Video – begleitet von einem kurzen Satz: „So sieht also das wahre Gesicht der Schwiegertochter der Familie Castello aus.“ Aixas Körper erstarrte. Ihre Hand zitterte, als sie auf die Wiedergabetaste drückte. Schon die ersten Sekunden ließen ihr den Atem stocken. Die Frau in dem Video war sie selbst, während der Mann an ihrer Seite aussah wie Elio. Aixa brach die Wiedergabe sofort ab, bevor das Video weiterlief. „Was ist das …?“, flüsterte sie. Ihr Gesicht war blass gewor

  • Die Vertragsehe mit dem Milliardar von Madrid    kapitel 90

    Das erste Lachen** In dieser Nacht versank die Mansion Castello in tiefer Stille. Die Zeiger der Wanduhr standen bereits auf zwei Uhr morgens, als Aixa langsam erwachte, weil ihr Hals vor Durst ausgetrocknet war. Allmählich kehrte ihr Bewusstsein zurück, und sie wollte sich gerade aus dem Bett erheben. Doch als ihre Hand über die Seite neben ihr tastete, stellte sie fest, dass Fernandos Platz leer und bereits kalt war. Von Neugier und Verwunderung erfüllt, stand Aixa auf, strich ihr Nachthemd glatt und verließ mit nahezu lautlosen Schritten das Hauptschlafzimmer. Der lange Korridor im Obergeschoss lag im Halbdunkel und wurde nur von den gedämpften Wandleuchten erhellt. Doch am Ende des Flurs drang ein goldgelber Lichtstreifen durch die leicht geöffnete Tür. Fernandos Arbeitszimmer war noch hell erleuchtet. Aixa ging näher heran und blieb einen Moment vor der schweren Holztür stehen, bevor sie die Hand hob und leise anklopfte. „Herein.“ Fernandos schwere, leicht heisere Stimme

  • Die Vertragsehe mit dem Milliardar von Madrid    kapitel 89

    Schatten der Vergangenheit** Nicht jeder empfand dieselbe Freude und Wärme. Während neue Hoffnung und Wärme jeden Winkel der Mansion Castello erfüllten, lag über einem anderen Anwesen, das nicht weit entfernt davon stand, ein feiner Schleier aus Schwermut und Schatten der Vergangenheit. Elio stand auf dem Balkon seines Zimmers und blickte geradewegs in den hinteren Garten. Der sanfte Wind des späten Nachmittags strich leicht durch sein Haar, doch sein Blick blieb leer. Er verlor sich in der weiten Fläche des grünen Rasens, die nicht länger in der Lage war, seinen müden, glanzlosen Augen Erholung zu schenken. „Du willst also einfach so aufgeben?“ Catalinas Stimme durchbrach die Stille und ließ Elio langsam den Kopf drehen. Die Frau stand elegant im Türrahmen des Balkons. Die Arme vor der Brust verschränkt, sah sie ihn mit einem fordernden Blick an, der deutlich ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck brachte. „Was meinst du?“, fragte Elio knapp. Seine Stimme klang rau und schwer und v

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