LOGIN**WARNUNG:** Diese Geschichte enthält Inhalte für Erwachsene/Erotik (ab 21 Jahren). Bitte lies sie mit Bedacht. **„Ich bin noch Jungfrau. Ich bin bereit, deine Ehefrau auf Zeit zu werden, solange du mich sofort bezahlst!“** Unter einem tobenden Unwetter in Madrid verkauft Aixa Morales Vega sich selbst an einen fremden Mann mit stechenden, adlergleichen Augen. In jener Nacht wurde sie nicht nur von Elio, dem Mann, der ihre Liebe und ihren Verstand für seine eigenen Zwecke ausnutzte, verraten, sondern auch vom Tod bedroht, weil sie dringend das Geld für die Operation ihres jüngeren Bruders benötigte. Aixa glaubte, es handle sich lediglich um eine Ehe auf Zeit, ganz ohne Liebe. Der Mann wiederum hielt sie für nichts weiter als ein geldgieriges Mädchen vom Land. Doch das Schicksal spielte sein eigenes grausames Spiel. Der geheimnisvolle Fremde war niemand anderes als Fernando Castello Ortega, der mächtigste Milliardär Spaniens und zugleich der leibliche Onkel von Elio, ihrem Ex-Freund. Als die Wahrheit ans Licht kommt, verwandelt sich diese Vertragsehe in eine verbotene Obsession, leidenschaftlich, besitzergreifend und gefährlich. Onkel und Neffe kämpfen nun gleichermaßen darum, ihren Körper und ihre Seele für sich zu gewinnen. Wie wird ihre Geschichte weitergehen?
View More# Kapitel 92: Fragen ohne Antworten Fernandos kalte Aura erfüllte augenblicklich den gesamten Raum. Sein Blick wanderte von Elio zu Aixa und blieb schließlich an dem Handy hängen, das noch immer in der Hand seiner Frau lag. „Ihr habt es bereits gesehen?“, fragte er tonlos. Seine Stimme war viel zu ruhig. Und genau das machte Aixa noch mehr Angst. Fernando trat näher. „Wer hat es verbreitet?“ Aixa öffnete den Mund, doch kein Laut kam über ihre Lippen. Elio machte einen Schritt nach vorn. „Höchstwahrscheinlich Valeria und Catalina.“ Fernandos Blick wurde scharf. „Hast du Beweise?“ „Noch nicht.“ Fernando wandte sich Aixa zu. „Hast du es dir angesehen?“ Aixa biss sich auf die Lippe. „Nur ein paar Sekunden.“ „Und?“ „Es ist manipuliert.“ Schweigen breitete sich im Raum aus. Fernando zeigte keinerlei Regung. Er stand einfach nur aufrecht da, sein Blick undurchschaubar. „Zweifelst du an mir?“, fragte Aixa leise. Fernando antwortete nicht sofort. Dieses Schweigen wurde so
# Kapitel 91: Die Welle der Verleumdung Aixas Handy vibrierte unaufhörlich auf dem Küchentisch. Eine Nachricht traf ein. Dann eine zweite. Und schließlich überschwemmten Dutzende von Benachrichtigungen den Bildschirm. Aixa runzelte die Stirn. Irgendetwas stimmte nicht. Die Familiengruppe, die normalerweise völlig still war, war plötzlich voller Nachrichten. Sogar einige Nummern, die sie nicht kannte, versuchten, sie zu erreichen. Mit unregelmäßig pochendem Herzen öffnete Aixa eine der Nachrichten. Darin war ein Video – begleitet von einem kurzen Satz: „So sieht also das wahre Gesicht der Schwiegertochter der Familie Castello aus.“ Aixas Körper erstarrte. Ihre Hand zitterte, als sie auf die Wiedergabetaste drückte. Schon die ersten Sekunden ließen ihr den Atem stocken. Die Frau in dem Video war sie selbst, während der Mann an ihrer Seite aussah wie Elio. Aixa brach die Wiedergabe sofort ab, bevor das Video weiterlief. „Was ist das …?“, flüsterte sie. Ihr Gesicht war blass gewor
Das erste Lachen** In dieser Nacht versank die Mansion Castello in tiefer Stille. Die Zeiger der Wanduhr standen bereits auf zwei Uhr morgens, als Aixa langsam erwachte, weil ihr Hals vor Durst ausgetrocknet war. Allmählich kehrte ihr Bewusstsein zurück, und sie wollte sich gerade aus dem Bett erheben. Doch als ihre Hand über die Seite neben ihr tastete, stellte sie fest, dass Fernandos Platz leer und bereits kalt war. Von Neugier und Verwunderung erfüllt, stand Aixa auf, strich ihr Nachthemd glatt und verließ mit nahezu lautlosen Schritten das Hauptschlafzimmer. Der lange Korridor im Obergeschoss lag im Halbdunkel und wurde nur von den gedämpften Wandleuchten erhellt. Doch am Ende des Flurs drang ein goldgelber Lichtstreifen durch die leicht geöffnete Tür. Fernandos Arbeitszimmer war noch hell erleuchtet. Aixa ging näher heran und blieb einen Moment vor der schweren Holztür stehen, bevor sie die Hand hob und leise anklopfte. „Herein.“ Fernandos schwere, leicht heisere Stimme
Schatten der Vergangenheit** Nicht jeder empfand dieselbe Freude und Wärme. Während neue Hoffnung und Wärme jeden Winkel der Mansion Castello erfüllten, lag über einem anderen Anwesen, das nicht weit entfernt davon stand, ein feiner Schleier aus Schwermut und Schatten der Vergangenheit. Elio stand auf dem Balkon seines Zimmers und blickte geradewegs in den hinteren Garten. Der sanfte Wind des späten Nachmittags strich leicht durch sein Haar, doch sein Blick blieb leer. Er verlor sich in der weiten Fläche des grünen Rasens, die nicht länger in der Lage war, seinen müden, glanzlosen Augen Erholung zu schenken. „Du willst also einfach so aufgeben?“ Catalinas Stimme durchbrach die Stille und ließ Elio langsam den Kopf drehen. Die Frau stand elegant im Türrahmen des Balkons. Die Arme vor der Brust verschränkt, sah sie ihn mit einem fordernden Blick an, der deutlich ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck brachte. „Was meinst du?“, fragte Elio knapp. Seine Stimme klang rau und schwer und v











