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Kapitel 20

作者: Debbie'spen
last update 公開日: 2026-07-10 00:20:31
Carmilla

Am nächsten Morgen, während ich ein ruhiges Frühstück mit Rafael hatte, hörte ich die Türklingel läuten.

Normalerweise musste ich um 9:00 Uhr im Büro sein, aber sie schlossen heute die Renovierungsarbeiten ab, und die Bauarbeiter hatten uns klare Anweisungen gegeben, uns bis 12 Uhr fernzuhalten.

Also stand ich heute besonders spät auf, nahm mein Bad und ließ mir einfach Zeit beim Frühstück mit Rafael.

Seit unserem stillen Waffenstillstand waren die Dinge zwischen uns viel leichter gewor
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    Carmillas SichtDer Messinggriff drehte sich ein zweites Mal. Klack. Jemand stand auf unserer Vorderveranda im kalten Nebel. Mein Herz machte einen schnellen, harten Purzelbaum gegen meine Rippen, genau dort, wo Rafaels Handfläche noch immer warm gegen meine Taille drückte. Ich schrie nicht. Ich sprang nicht zurück. Rafael bewegte sich, bevor ich blinzeln konnte.Seine Hand glitt von meiner Taille, warme Haut wurde in einer halben Sekunde zu kaltem Stahl. Er trat an mir vorbei, seine Schultern rollten sich zurück in diese dunkle, schwere Haltung eines Milliardärs, der Blut im Wasser roch.„Bleib hinter mir", sagte Rafael. Seine Stimme war leise und gefährlich.Rafael erreichte das Haupt-Sicherheits-Touchpad nahe dem Bogenflur. Sein Daumen traf den Glasbildschirm mit einem scharfen Tippen. Er wischte dreimal, entsperrte den versteckten Umgebungsfeed.Ein hochauflösendes Bild flackerte live auf dem Flachbildschirm über der Mahagoni-Kredenz.Verandakamera Sektor eins. Ein Mann stand unte

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    Rafaels SichtDer Kronleuchter im Esszimmer warf einen sanften, warmen bernsteinfarbenen Schein über den schweren Eichentisch. Draußen vor den hohen Fenstern hatte sich die Nacht vollständig über das Anwesen gelegt, verwandelte das Glas in dunkle Spiegel, die unser stilles Familienleben zurückwarfen.Teller klapperten leise. Angelica hatte sich selbst übertroffen mit dem Lammbraten, den duftenden Knoblauchkartoffeln, und knackigem Gartengrün, garniert mit genau den Tomaten, die Elias fünf Minuten vor Sonnenuntergang geerntet hatte.Elias saß mir gegenüber in seinem Kindersitz, schnitt ein kleines Stück Lamm mit sorgfältiger, ernster Konzentration. Ein winziger Soßenklecks markierte seine linke Wange. Neben seinem Stuhl hielt der hohe Holzhochstuhl Marcus, der beschäftigt damit war, ein weiches Stück Karotte mit großen, neugierigen Augen zu zerkauen. Rosalind und Grace schliefen oben wieder fest, atmeten in süßer, dunkler Stille.Carmilla saß neben mir am Kopfende des Tisches, schnitt

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    Rafaels SichtCarmilla saß neben mir, ihr Rücken ruhte gegen das gepolsterte Sofabein, eine Hand zeichnete leicht den Rand von Marcus' blauer Decke nach. Sie sah müde aus, auf die beste Art—die entspannte, schwerlidrige Müdigkeit einer Frau, der ihr Tag, ihr Zuhause, und ihr Herz gehörten.Ich drehte mich leicht, lehnte meine Schulter gegen ihre. „Einen Cent für deine Gedanken, Madame Generalin."Carmilla neigte den Kopf zurück, um mich anzusehen, ein sanftes, langsames Lächeln breitete sich über ihre Lippen aus. „Ich dachte daran, wie still sich die Welt anfühlt, wenn niemand versucht, uns zu prüfen, zu verklagen, oder unser Liebesleben zu übertragen."„Es ist schön", murmelte ich und schob meinen Arm hinter ihre Schultern, zog sie näher. „Gefährlich für meine Produktivität, vielleicht. Großartig für meinen Blutdruck."Carmilla stieß ein leises, melodisches Lachen aus. „Du brauchst keinen Vorstandssaal, um dich mächtig zu fühlen, Rafael. Du brauchst nur eine Deckenfestung und drei Ba

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