共有

Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen
Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen
作者: Redleaves

Kapitel 1

作者: Redleaves
In meinem vorherigen Leben, nachdem Silas mich zu Tode gestochen hatte, bemerkte er, dass mein Handy ununterbrochen klingelte.

Es waren meine Eltern.

Sie sagten, sie könnten spüren, wie meine Wölfin schwand.

Silas und die Umstehenden fürchteten, meine Eltern könnten die Wahrheit herausfinden, also logen sie ihnen vor, ich hätte mich bei einer Jagd leicht verletzt und bräuchte eine Bluttransfusion von ihnen.

Meine Eltern zögerten keine Sekunde und eilten noch in derselben Nacht herbei.

Doch sie hatten überall Fallen aufgestellt. Kurz bevor meine Eltern meinen Körper erreichen konnten, wurden sie von Silberpfeilen durchbohrt!

Sie heulten vor Schmerz auf!

Dann spuckten sie einen Schwall Blut und sackten leblos zu Boden.

Was von meiner Seele übrig war, schwebte darüber, verzweifelt danach hungernd, ihnen allen die Kehlen aufzureißen!

Doch ich war machtlos!

Silas starrte kalt auf die Leichen meiner Eltern und spuckte aus: „Ihr habt es euch selbst zuzuschreiben, so eine bösartige Tochter großgezogen zu haben. Eure drei Leben zusammen sind nicht einmal eine einzige Sophia wert!“

Im nächsten Moment drang eine vertraute Stimme an mein Ohr. „Wow, Sophia, dein Fell ist einfach umwerfend! So ein reines Weiß habe ich noch nie gesehen, nicht mal im Werwolfmuseum. Die Blutlinie deiner Eltern muss unglaublich sein!“

„Und es riecht auch noch so gut! Deine Eltern müssen dich richtig verwöhnen!“

Fassungslos starrte ich auf die Szene vor mir und begriff: Ich war wiedergeboren worden.

Sophia hielt sich die Hand vor den Mund und kicherte. „Meine wahre Identität bleibt unter uns, okay? Ich habe es euch nur gesagt, weil ich Angst hatte, ihr würdet das Screening nicht bestehen.“

Unsere Freunde drängten sich aufgeregt um sie, alle redeten durcheinander.

„Das haben wir nur dir zu verdanken, Sophia! Jetzt können wir uns das Screening und den Schmerz der Herzblutentnahme sparen.“

„Bei meinem Bruder wurde das Aggressionsgen festgestellt. Ich hatte solche Angst, aber danke dir, Sophia!“

„Sophia, du hast das Gesicht eines Engels und das Herz dazu.“

Sophia spielte mit ihrem langen Haar und sonnte sich ohne den geringsten Anflug von Schuldgefühl in der Schmeichelei.

Als ich an meinen grauenvollen Tod im vorherigen Leben dachte, sah ich sie an, und in mir war nichts als Hass.

Sophia spürte meinen Blick und wandte sich mir zu. „Opal, so eine schwächliche kleine Omega wie du kann sowieso nicht kämpfen. Du brauchst meine Hilfe nicht, oder?“

Bevor ich antworten konnte, mischte sich Silas ein.

„Eine Omega. Selbst wenn du das Screening bestehst, will Blackstone dich vielleicht gar nicht.“

„So eine nutzlose Wölfin wie du wird sowieso aus dem Territorium geworfen und endet als Verstoßene.“

„Du kannst doch nicht dein ganzes Leben von Sophia schmarotzen, oder?“

Alle hatten Sophias Lügen längst geglaubt. Aus Angst, ich könnte sie mit hineinziehen, überschütteten sie sie mit noch mehr Komplimenten.

Der Hass ließ meine Wölfin tief in mir knurren. „Opal, zeig deine Krallen! Zerreiß sie in Stücke!“

Ich unterdrückte die Alpha-Aura, die aus meiner Brust hervorbrechen wollte, und beruhigte sie: „Diese Versager sind meine Zeit nicht wert.“

Ich hatte Wichtigeres zu tun. Ich konnte es mir nicht leisten, meine Hände mit dem Blut meiner eigenen Art zu beschmutzen.

Sophia hielt mein Schweigen für Angst. „Weißt du, meine Familie hat jede Menge Omega-Dienerinnen. Alter Freundschaft wegen könnte ich dich als eine von ihnen aufnehmen.“

„So musst du nicht als Verstoßene enden.“

Sie hielt inne. „Aber zuerst musst du der Mondgöttin einen Eid schwören und mir deine Unterwerfung geloben.“

Ich ballte die Fäuste, unterdrückte den Drang, sie in Stücke zu reißen, und sagte ruhig: „Was man sich mit Gewalt nimmt, das einem nicht gehört, kostet am Ende immer mehr.“

Eine unsichtbare Welle der Dominanz überrollte Sophia, und ihre Stimme begann zu zittern. „Ich … ich wollte dir doch nur helfen. Du bist so schwach, das neue Rudel nimmt dich vielleicht gar nicht auf … und trotzdem verfluchst du uns …“ Sie verstummte und brach in Tränen aus, wie eine zu Unrecht Beschuldigte.

Als Silas sah, wie Sophia gedemütigt wurde, verwandelte er sich in Wolfsform und stürzte sich auf mich. Bevor ich reagieren konnte, presste er mich zu Boden. „Opal, du solltest besser wissen, was gut für dich ist! Entschuldige dich bei Sophia!“

Ich verlor beinahe die Kontrolle über meine Wölfin. Alle drängten auf mich ein und forderten eine Entschuldigung. „Das Aggressionsgen ist ein Kriegergen. Eine Omega wie du hat es natürlich nicht – kein Wunder, dass du dir das Screening wünschst.“ „Hasst du uns so sehr? Bist du erst zufrieden, wenn wir alle Verstoßene sind? Entschuldige dich bei Sophia!“

Silas drückte noch fester zu. „Hast du mich gehört? Entschuldige dich. Sofort!“ Mein verletzlicher Hals lag völlig ungeschützt frei. Für einen Wolf kam das dem Tod gleich!

Ich hob den Blick und musterte schweigend die vertrauten Gesichter vor mir. Silas, voller Abscheu. Sophia, die mit Verachtung auf mich herabblickte. Alle warteten darauf, dass ich mich unterwarf.

Ich zwang meinen Kopf nach oben. „Meine Sicherheit geht euch nichts an. Ich habe meinen eigenen Plan. Aber ihr solltet euch besser um euch selbst sorgen. Glaubt ihr wirklich, ihr könnt das Screening auslassen, und die anderen Rudel drücken einfach beide Augen zu?“

この本を無料で読み続ける
コードをスキャンしてアプリをダウンロード

最新チャプター

  • Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen   Kapitel 11

    Aller Augen richteten sich auf Sophia.Trübe graue Wasserströme liefen über ihren Körper und legten das darunter fleckig-scheckige Fell frei.Das angeblich reinweiße Fell war nichts als Farbe gewesen.„Oh mein Gott … das war gefärbt!“„Ich wusste es! Eine echte weiße Wölfin würde nie so betrügen. Sie ist ein Mischling!“Gelächter und Verachtung überrollten Sophia wie eine Flutwelle.Sophia stand einen Moment lang wie betäubt da, dann stieß sie einen markerschütternden Schrei aus.Die Wachen rückten vor, zerrten die Unruhestifter einen nach dem anderen auf die Füße und legten ihnen Fesseln an.Silas starrte auf Sophias scheckiges Fell, dann auf meinen gelassenen Gesichtsausdruck. Der letzte Rest an Farbe wich aus seinem Gesicht.Mit einem dumpfen Aufprall fiel er auf die Knie und verbeugte sich hektisch vor mir.„Opal, ich hatte unrecht! Ich hatte so unrecht! Bitte, gib mir noch eine Chance!“Sein Zusammenbruch war wie der erste fallende Dominostein.„Opal, bitte, wir wurden auch von So

  • Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen   Kapitel 10

    Auf meinen Befehl hin schalteten sämtliche Großbildschirme der Stadt auf das Material um, das ich im Voraus vorbereitet hatte.Seit meiner Wiedergeburt war ich von Anfang an auf der Hut gewesen und hatte alles mit einer versteckten Kamera aufgezeichnet.Auf den öffentlichen Bildschirmen lief das Filmmaterial, wie ich sie drängte, das genetische Screening abzuschließen.Die Clips endeten mit ihrem gnadenlosen Spott über mich.„Was weiß eine Omega wie du schon vom Überleben? Manche Leute haben eben Beziehungen, um das Screening zu umgehen.“„Jemand ganz unten wie du wird das nie verstehen. Diese Regeln, denen du so gehorsam folgst? Der Vorsitzende kann sie mit einem einzigen Wort einfach wegwischen.“Der gesamte Platz verstummte für eine Sekunde, dann brach er aus wie ein Vulkan.„Was für eine Wendung! Sie waren die Clowns die ganze Zeit!“„Diese Idioten haben also Sophia geglaubt, und jetzt wenden sie sich gegen Opal, die versucht hat, sie zu retten?“„Das ist nicht nur Dummheit. Das is

  • Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen   Kapitel 9

    Auf dem Handy lief eine Eilmeldung.„Wir unterbrechen das Programm für eine Eilmeldung!“„Eine Gruppe von Crimson-Blaze-Wölfen hat den Uhrturm im Stadtzentrum besetzt. Sie haben die Umgebung mit Terpentin übergossen und drohen mit einer Massen-Selbstverbrennung.“„Sie fordern, dass der Werwolfrat das genetische Screening wieder öffnet …“Auf dem Bildschirm waren Silas, Sophia und meine sogenannten „Freunde“ zu sehen.Ihre Gesichter waren mit Kriegsbemalung beschmiert, die Fackeln hoch erhoben, ihre Mienen von Verzweiflung entstellt.„Das ist ein Problem.“ Das Gesicht meines Vaters wurde ernst.Ich betrachtete die verzerrten Gesichter auf dem Bildschirm und seufzte.Ich hatte gedacht: Die Farce ist vorbei. Ich hatte nicht erwartet, dass sie noch die Kraft für einen zweiten Akt hätten.Mein Vater sah mich ernst an. „Kannst du das regeln?“Ich nickte. „Keine Sorge, Papa. Ich habe einen Notfallplan vorbereitet. Ich muss nur …“Ich legte meinen Plan dar, und mein Vater nickte zustimmend.Mi

  • Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen   Kapitel 8

    Sophia hielt sich das Gesicht und starrte mich fassungslos an. „Du bist die … die Tochter des Alphas?“Ich schnaubte. „Wenn nicht ich, wer dann? Du etwa?“„Sophia, was ist hier los? Ist dein Vater nicht der Vorsitzende des Rates?“, fragte jemand mit zitternder Stimme.Mein Vater sah Mario an. „Oh? Du bist der Vorsitzende des Rates?“„Es tut mir leid, Alpha. Ich … ich war nur töricht. Dafür habe ich den Tod verdient.“Mario knickte schließlich unter dem Druck ein und sackte auf die Knie.Sophias Körper sackte langsam zusammen, während sie murmelte: „Wie kann das sein … sie ist doch nur eine Omega …“Alle waren von dieser plötzlichen Wendung wie vor den Kopf gestoßen.Ihr Blick wanderte von dem knienden Ältesten zu dem zitternden Mario, und die Wahrheit sickerte endlich durch.Sie waren getäuscht worden.Sie hatten das genetische Screening verpasst, was bedeutete, dass sie kurz davor standen, verstoßen zu werden und als Verstoßene ohne den Schutz eines Rudels zu enden.„Sophia, du Lügner

  • Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen   Kapitel 7

    „Du, eine Omega, behauptest, dieses Auto gehöre deinem Vater? Versuch wenigstens, deine Lügen glaubwürdig zu machen.“Silas lachte, zog sein Handy hervor und suchte das Kennzeichen des Rolls-Royce Phantom heraus. Das Ergebnis kam schnell.„Das Kennzeichen passt zum Auto, aber … Moment. Warum steht hier, es gehört dem Blackstone-Alpha?“Mario winkte ab. „Ich hatte gerade eine Besprechung mit dem Alpha. Als er hörte, dass ich eine Kleinigkeit zu erledigen hatte, hat er mir sein Auto geliehen.“Er sagte es, als wäre es nichts, doch für alle, die zuhörten, hatte es eine viel tiefere Bedeutung.Wer sonst könnte sich beiläufig das private Auto des Blackstone-Alphas leihen, wenn nicht der Vorsitzende des Werwolfrats?Der letzte Rest an Zweifel verschwand. Sie drängten sich um Mario und flehten ihn an, sie zu retten.„Keine Sorge. Ihr seid alle Freunde meiner Tochter.“Mario nahm eine autoritäre Pose ein. „Das ist eine Kleinigkeit. Ein Anruf genügt.“Alle entspannten sich sichtlich.Silas eilt

  • Reborn: Ich mache Spötter zu Verstoßenen   Kapitel 6

    Meine Worte holten sie schlagartig zur Besinnung zurück.Das Wichtigste jetzt war nicht, ihre Wut an mir auszulassen, sondern die eigene Haut zu retten.„Stimmt, Sophia, dein Vater ist der Vorsitzende des Rates! Er kann das bestimmt regeln!“„Genau! Dein Vater hat wahrscheinlich schon die Anweisung gegeben, und irgendjemand hat vergessen, sie umzusetzen. Es ist nicht zu spät, ihn zu fragen!“Sophia biss sich auf die Unterlippe, ihre Augen huschten hin und her. „Mein Vater hat zu viel zu tun. Er hat keine Zeit, ranzugehen.“„Woher willst du das wissen, wenn du es nicht versuchst?“„Hör auf zu zögern! Wenn du jetzt nicht anrufst, ist es zu spät!“Sophia war in die Ecke gedrängt. Sie zog ihr Handy hervor und tätigte den Anruf.„Hallo, Papa? Oh, du bist in einer Besprechung? Okay, dann lege ich auf.“Sie seufzte. „Mein Vater ist gerade in einer Besprechung. Er kümmert sich um wichtige Angelegenheiten und darf nicht gestört werden.“Alle tauschten unruhige Blicke aus, doch keiner wagte zu w

続きを読む
無料で面白い小説を探して読んでみましょう
GoodNovel アプリで人気小説に無料で!お好きな本をダウンロードして、いつでもどこでも読みましょう!
アプリで無料で本を読む
コードをスキャンしてアプリで読む
DMCA.com Protection Status