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30.

Author: Dannywrites
last update Petsa ng paglalathala: 2026-10-18 21:47:11

ISABELLA

„Ist schon gut. Ich verstehe schon.“ Ich seufze und zwinge mir ein künstliches Lächeln auf, das nicht einmal bis zu meinen Augen reicht. Mein Magen macht Saltos, aber ich halte meine Stimme ruhig. „Du hast wahrscheinlich recht. Ich reagiere über“, sage ich zu Chloe.

„Bella …“, sie streckt die Hand nach mir aus, aber ich lasse sie nicht zu mir kommen. Ich weiche einen Zentimeter zurück.

„Ist schon gut. Du bist meine beste Freundin und hast immer recht. Ich verstehe schon. Du willst das
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  • SEHNSUCHT NACH ISABELLA   30.

    ISABELLA„Ist schon gut. Ich verstehe schon.“ Ich seufze und zwinge mir ein künstliches Lächeln auf, das nicht einmal bis zu meinen Augen reicht. Mein Magen macht Saltos, aber ich halte meine Stimme ruhig. „Du hast wahrscheinlich recht. Ich reagiere über“, sage ich zu Chloe.„Bella …“, sie streckt die Hand nach mir aus, aber ich lasse sie nicht zu mir kommen. Ich weiche einen Zentimeter zurück.„Ist schon gut. Du bist meine beste Freundin und hast immer recht. Ich verstehe schon. Du willst das Beste für mich und tust alles, was nötig ist, damit ich es verstehe.“Chloe hält inne, ihre Hand sinkt an ihre Seite. Sie zieht eine Augenbraue hoch und sucht in meinem Gesicht nach dem Sarkasmus, von dem sie weiß, dass er dort verborgen ist. „Und an dem Tag, an dem ich damit aufhöre …“ Ihre Stimme verstummt.Ich seufze. „Ist der Tag, an dem wir aufhören, beste Freundinnen zu sein“, beende ich ihren Satz.„Du verstehst also, warum ich besonders vorsichtig bin, oder? Es ist nicht so, dass ich Noa

  • SEHNSUCHT NACH ISABELLA   29.

    ISABELLA„Bella!“ Ich schaue über meine Schulter und sehe Hardin, der ein paar Fuß von mir entfernt steht und breit grinst. Oh, er ist glücklich? Ich blinzele, völlig überrascht. Nach dem Desaster von gestern Abend hatte ich gedacht, er würde vor Wut schäumen oder mich zumindest ignorieren. Das war im Grunde genommen in den letzten Tagen unser „Ding“.„Hey“, sage ich und erwidere vorsichtig sein Lächeln. Ich verschränke die Arme vor der Brust, neige den Kopf zur Seite und mustere ihn. „Du siehst … gut gelaunt aus.“„Rate mal, was?“, fragt er.Wow. Er ist wirklich gut gelaunt. Das ist ehrlich gesagt ansteckend. Ich beschließe, mitzuspielen, lege einen Finger an mein Kinn und tippe damit.„Äh … lass mich mal überlegen. Bist du sauer auf mich? Machst du Schluss mit mir? Bin ich ein Arsch, weil ich gestern Abend nicht angerufen habe, und willst du mir jetzt die Leviten lesen?“Hardins Miene verfällt augenblicklich. Das Grinsen verschwindet. Er macht ein paar langsame Schritte auf mich z

  • SEHNSUCHT NACH ISABELLA   28.

    NOAHFünf verdammte Minuten. So lange starrt Minnie mich an und blinzelt mit ihren dichten Wimpern, als würde sie nicht verstehen, was ich gerade gesagt habe. Es ist, als würde sie gar nicht wahrnehmen, dass ihre Haut an meiner liegt und dass sie ein Mädchen ist und ich ein Kerl. Ein heißblütiger Mann mit einem Schwanz und wilden Begierden.So sieht sie umwerfend aus. Ahnungslos. Verwirrt. Ihre Lippen öffnen sich, und sie fängt an zu kichern, rückt weiter von mir weg und steckt sich ein paar Haarsträhnen hinter die Ohren. „Das war ein sehr lustiger Witz“, sagt sie, während sie hektisch herumkramt und sich das Wasser und das Handtuch schnappt. „Jetzt ist alles in Ordnung. Dieser Kuss … der hat nie stattgefunden. Ich gehe jetzt, okay?“ „Min …“ Sie lässt mich meinen Satz nicht zu Ende sprechen, bevor sie hinausrennt. Ich lasse meinen Kopf auf meine Brust sinken und lächle leise darüber, wie süß sie gerade noch war. Ich berühre meine Lippen, mein Kopf schwirrt, nur um mich an den flüc

  • SEHNSUCHT NACH ISABELLA   27.

    ISABELLA„Lassen wir das jetzt mal für ein anderes Mal, okay?“ Noah löst sich von mir und tritt einen Schritt zurück. „Und weine bloß nie wegen mir. Das ist erbärmlich“, sagt er, während er sein Handy nimmt und aus der Küche geht. „Beeil dich damit, sonst verhungere ich noch.“Ich muss unwillkürlich lächeln, auch wenn es sich ein bisschen bittersüß anfühlt. Er ist wieder da. Der Noah, den ich kenne. Derjenige, der mir sein kleines Trauma anvertraut hat, ist verschwunden. Und ehrlich gesagt bin ich schockiert. Ich weiß nicht, was ihn dazu gebracht hat, sich so zu öffnen, aber … diesen Noah mochte ich lieber. Den, der sich von mir umarmen ließ und dem ich Trost spenden konnte.Ich mache mich wieder daran, ihm sein Essen zuzubereiten, während das Brutzeln der Pfanne die Stille in der Küche füllt. Als ich fertig bin und eine Portion angerichtet habe, mache ich mich auf den Weg nach oben in mein Zimmer.Allerdings komme ich nicht weit. Ich sehe Noah an meiner Schlafzimmertür stehen. „Was i

  • SEHNSUCHT NACH ISABELLA   26.

    ISABELLA Mir ist natürlich klar geworden, dass Noah und ich … wir einfach nicht dazu bestimmt sind, Freunde oder Kumpels oder was auch immer zu sein … Diese Hoffnung ist dahin. Wir sind einfach nur Feinde. Echte Feinde.Wie kann er es wagen? Nur weil ich lächele und ihn davonkommen lasse, heißt das noch lange nicht, dass ich dumm bin. „Fühlst du dich besser?“, fragt er, während seine Zunge gegen die Innenseite seiner Wange stößt – dort, wo seine Zähne wohl die Haut gestreift haben müssen –, und seine Augen dunkel blitzen.„Du bist so ein Arsch!“, schreie ich. Ich greife nach meinem Handy, aber er hält es hoch über seinen Kopf und nutzt seinen Größenvorteil, um es außer Reichweite zu halten. Ich springe hoch, krall mich an seinem Arm fest, aber es ist zwecklos. „Gib es zurück! Hast du überhaupt eine Ahnung, was du gerade getan hast? Er wird denken … er wird genau das denken, was du willst, dass er denkt!“„Gut“, schnappt Noah und lässt endlich seine Hand sinken. „Vielleicht, wenn er

  • SEHNSUCHT NACH ISABELLA   25.

    ISABELLA„Er ist einfach nur ein besorgter Mitbewohner. Das ist alles.“ Chloe will gerade etwas sagen, verschließt aber den Mund, als die Scheinwerfer eines Sportwagens das schwache Licht der Straßenlaternen in der Gasse durchbrechen. Der Motor schnurrt tief und gierig, als das Auto am Straßenrand hält.„Das ist er doch, oder?“, zischt sie und packt meinen Arm.Ich möchte lachen und sie fragen, was sie heute nur mit Noah auf sich hat. An manchen Tagen ist sie absolut davon überzeugt, dass Noah Frauen in Wallung bringt … und an anderen Tagen … nun ja …„Ich muss los, Chloe. Ich schreibe dir eine SMS, wenn ich zu Hause bin“, sage ich. Ich steige auf den Beifahrersitz. Noah sagt zunächst nichts. Er sitzt einfach nur da, eine Hand über das Lenkrad gelegt, seine tätowierten Finger trommeln rhythmisch gegen das Leder. Er schaut aus dem Fenster zu Chloe, dann wandert sein Blick zurück zu mir, seine Augen verweilen auf den hässlichen, violetten Blutergüssen um meine Nase.„Du siehst furchtba

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