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KAPITEL 168 – DIE RISSE IM HAUS DER ASHFORDS

Auteur: Joy Heart
last update Date de publication: 2026-10-12 14:19:27

An diesem Abend kehrte Naomi emotional erschöpft nach Hause zurück.

Der Besuch in der Kunstgalerie war wunderschön gewesen, doch das seltsame Gefühl in ihrer Brust war nie wirklich verschwunden. Selbst während sie die Gemälde betrachtete, blieb ein Teil ihres Geistes wachsam und beobachtete jede Ecke um sie herum.

Das schwarze Auto ging ihr nicht aus dem Kopf.

Kaum hatte sie die Wohnung betreten, rannte Leo glücklich auf sie zu.

„Mama!“

Naomi lächelte sofort und beugte sich hinunter, um ihn in
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  • Schwanger, nachdem der Vertrag beendet war   KAPITEL 171

    Naomi blieb noch lange im Atelier, nachdem die meisten anderen Studenten bereits gegangen waren.Das abendliche Sonnenlicht fiel durch die hohen Fenster und tauchte den Raum in ein sanftes, goldenes Licht. Überall um sie herum standen Gemälde. Manche waren noch unvollendet. Manche erstrahlten bereits in voller Schönheit. Andere wiederum wirkten chaotisch und verwirrend.Genau wie das Leben.Naomi stand still vor ihrer Leinwand, Farbe an den Fingern und ein leises Lächeln auf den Lippen.Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit malte sie etwas, das weder aus Angst noch aus Traurigkeit entstand.Es war zwar immer noch voller Gefühle, doch diesmal fühlten sich diese Gefühle weicher an.Hoffnung.Heilung.Das Gemälde zeigte eine Frau, die bei Sonnenaufgang nahe dem Ozean stand. Der Himmel hinter ihr war an einigen Stellen zwar noch dunkel, doch das Licht brach sich bereits langsam durch die Wolken.Professor Evans ging erneut an ihr vorbei und blieb an ihrer Seite stehen.„Sie haben Ihren Sti

  • Schwanger, nachdem der Vertrag beendet war   KAPITEL 170 — DIE WAHRHEIT IN IHREM HERZEN

    Valentina stand noch lange nach dem Ende des Anrufs allein am großen Hotelfenster.Unter ihr erstrahlten die Lichter der Stadt in voller Pracht. Autos bewegten sich langsam durch die Straßen, während draußen vor den Restaurants und Bars Menschen miteinander lachten.Alles wirkte so lebendig.Doch in ihrer Brust fühlte sich alles einfach nur leer an.Langsam setzte sie sich auf die Bettkante und nahm einen Ohrring nach dem anderen ab. Die teuren Diamanten funkelten unter dem sanften Licht, doch heute Nacht gaben sie ihr lediglich das Gefühl von tiefster Erschöpfung.Sie erinnerte sich an die Zeit, als sie noch jünger war.Damals glaubte sie fest daran, dass eine Ehe sie glücklich machen würde.Sie stellte sich Romantik vor, Lachen, Kinder, die durch ein wunderschönes Haus rannten.Sie stellte sich einen Ehemann vor, der sie ansah, als wäre sie die einzige Frau auf der ganzen Welt.Stattdessen bekam sie Schweigen.Distanz.Kalte Abendessen.Ein aufgesetztes Lächeln für die Kameras.Und

  • Schwanger, nachdem der Vertrag beendet war   KAPITEL 169 – EIN KLEINES LICHT IN DER DUNKELHEIT

    Naomi trat zur Seite und ließ Professor Evans in die Wohnung.„Es tut mir leid, dass ich Sie um diese späte Stunde störe“, sagte er und hielt die Papiertüte hoch. „Die Bäckerei in der Nähe der Galerie hatte noch geöffnet, und ich erinnerte mich daran, dass Sie Zimtgebäck mögen.“Naomi lächelte sanft, während sie ihm die Tüte abnahm.„Das habe ich nur ein einziges Mal erwähnt.“„Ja“, sagte er mit einem leichten Lächeln, „aber Künstler erinnern sich an seltsame Kleinigkeiten.“Naomi lachte erneut leise.Es überraschte sie ein wenig, wie leicht es ihr fiel, mit ihm zu reden.Es fühlte sich nicht schwer an.Nicht kompliziert.Einfach nur leicht.„Bitte, setzen Sie sich“, sagte sie.Professor Evans sah sich in der Wohnung um, während er seinen Mantel auszog. Der Raum war klein, aber gemütlich. Leos Zeichnungen hingen mit bunten Magneten am Kühlschrank, und neben dem Sofa lagen ordentlich aufeinandergestapelte Bücher.„Hier fühlt man sich friedlich“, sagte er ehrlich.Naomi sah sich ebenfal

  • Schwanger, nachdem der Vertrag beendet war   KAPITEL 168 – DIE RISSE IM HAUS DER ASHFORDS

    An diesem Abend kehrte Naomi emotional erschöpft nach Hause zurück.Der Besuch in der Kunstgalerie war wunderschön gewesen, doch das seltsame Gefühl in ihrer Brust war nie wirklich verschwunden. Selbst während sie die Gemälde betrachtete, blieb ein Teil ihres Geistes wachsam und beobachtete jede Ecke um sie herum.Das schwarze Auto ging ihr nicht aus dem Kopf.Kaum hatte sie die Wohnung betreten, rannte Leo glücklich auf sie zu.„Mama!“Naomi lächelte sofort und beugte sich hinunter, um ihn in ihre Arme zu schließen.„Da hat mich wohl jemand vermisst.“„Sehr sogar“, sagte Leo ernst.Martha lachte leise aus der Küche. „Er hat alle zehn Minuten nach dir gefragt.“Naomi küsste Leos Wange und atmete langsam ein.Das hier.Das war das Einzige, was sie all die Jahre aufrechtgehalten hatte.Ihr Zuhause.Die Wärme.Die kleinen Arme ihres Kindes, die sich um ihren Hals schlangen.Für ein paar Minuten wurde die Angst in ihrem Inneren leiser.„Hast du zu Mittag gegessen?“, fragte sie Leo, währen

  • Schwanger, nachdem der Vertrag beendet war   KAPITEL 167 – EIN KLEINER MOMENT DES FRIEDENS

    In dieser Nacht blieb Naomi noch lange neben Leos Bett sitzen, nachdem er endlich eingeschlafen war.Im Zimmer war es still. Nur sein leises Atmen war zu hören. Die kleine Nachttischlampe an der Wand tauchte den Raum in ein warmes, goldenes Licht. Leo umarmte im Schlaf seinen Stoffbären und schlief friedlich, während Naomi langsam mit den Fingern durch sein Haar strich.Manchmal konnte sie immer noch nicht glauben, dass er bereits fünf Jahre alt war.Fünf Jahre.Fünf Jahre, in denen sie ihn allein großgezogen hatte.Fünf Jahre, in denen sie sich versteckt hatte.Fünf Jahre, in denen sie versucht hatte, stark zu bleiben, selbst wenn sie innerlich daran zerbrechen wollte.„Du verdienst ein besseres Leben als dieses“, flüsterte sie leise.Leo bewegte sich im Schlaf ein wenig, wachte aber nicht auf.Naomi lächelte traurig und zog die Decke höher über seinen Körper, bevor sie leise das Zimmer verließ.Als sie das Wohnzimmer betrat, saß Martha auf dem Sofa. Ihr Strickkorb stand neben ihr.„

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    Naomi blieb wie angewurzelt vor dem Restaurant stehen.Ein kalter Wind strich ihr sanft über das Gesicht, doch ihr Körper fühlte sich an wie erstarrt.Der Mann war verschwunden.Der schwarze Wagen ebenfalls.Nur die nasse Londoner Straße spiegelte noch das goldene Licht der Laternen wider.Menschen gingen lachend und redend an ihr vorbei, als wäre absolut nichts geschehen, doch Naomis Herz hämmerte so heftig gegen ihre Rippen, dass sie kaum normal atmen konnte.Ihre Finger klammerten sich krampfhaft an ihre Handtasche.Er hat mich wiedergefunden.Dieser Gedanke wollte einfach nicht aus ihrem Kopf verschwinden.Für einen kurzen Moment während des Dinners hatte sie die Angst vollkommen vergessen. Sie hatte mit Menschen gelacht. Sie hatte über Kunst gesprochen. Sie hatte sich fast wie eine ganz normale Frau gefühlt, die ein friedliches Leben führt.Doch jetzt war die Realität mit voller Wucht zurückgekehrt.Und diese Realität war grausam.„Naomi?“Sie fuhr erschrocken herum.Es war Profe

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