เข้าสู่ระบบ„Einen anderen Plan? Was für einen Plan?“„Wenn wir uns nicht auf Dirk verlassen können, dann verlassen wir uns eben auf deinen leiblichen Vater!“Bei diesen Worten flammte unverhohlener Ehrgeiz in Marens Augen auf. Sie holte sofort ihr Handy hervor und wählte eine Nummer. Ihr Tonfall wechselte augenblicklich von wütend zu sanft und fügsam.„Kurt, wo bist du? Wir haben ein Problem. Dirk beginnt, Verdacht zu schöpfen. Ich komme mit Vanessa zu dir.“Am anderen Ende der Leitung erklang eine tiefe, raue Männerstimme, die träge und zugleich bedrohlich klang. „Kommt her. Ich bin an unserem üblichen Treffpunkt.“Nachdem Maren aufgelegt hatte, sah sie Vanessa an. „Vanessa, wir fahren jetzt zu deinem leiblichen Vater!“Maren startete den Wagen und wendete. Ohne noch einen Blick auf die prachtvolle Villa der Familie Neumann zu werfen, trat sie aufs Gaspedal und raste davon.Zwanzig Minuten später.Ein exklusives, abgeschirmtes Apartment am Stadtrand.Es lag weit entfernt vom Lärm der In
Maren erstarrte. Schlagartig kehrte ihre Vernunft zurück. Sie wusste, dass jetzt noch nicht der richtige Zeitpunkt war, mit Dirk zu brechen.Schließlich brauchte sie ihn noch, um alles zu bekommen, was sie wollte.„Dirk, ich war einfach zu aufgebracht. Es verletzt mich sehr, dass du mich so zu Unrecht beschuldigst!“Diesmal ließ Dirk sich jedoch nicht erweichen. „Von jetzt an lasst ihr Victoria in Ruhe. Solange ihr euch anständig verhaltet, werde ich weiterhin für euch sorgen. Wenn ihr noch einmal Ärger macht, braucht ihr von mir keine Gnade mehr zu erwarten!“Daraufhin öffnete Dirk die hintere Autotür, stieg aus und ging davon.Dirk war tatsächlich einfach gegangen.„Mama, was meint Papa damit? Was heißt, dass wir von ihm keine Gnade mehr zu erwarten haben? Wird Papa uns etwa verlassen?“Maren starrte Dirk hinterher. Sie krallte die Finger so fest in ihre Handflächen, dass ihre Fingerspitzen weiß wurden. Die Maske der Sanftmut fiel vollständig von ihrem Gesicht und enthüllte di
Dirk hielt die Augen geschlossen und zog die Brauen fest zusammen. Er war völlig erschöpft.„Hört auf.“ Seine Stimme klang heiser und kraftlos. „Heute war ich im Unrecht. Ihr habt mich dazu gebracht, mit diesem beschnittenen Foto beim Geburtstagsbankett eine Szene zu machen und die ganze Familie bloßzustellen. Dass Papa mich dafür zurechtgewiesen hat, habe ich verdient.“Diese Worte brachten Marens Zorn endgültig zum Überkochen.Sie fuhr herum und starrte Dirk an. Nun brachen all ihre aufgestauten Gefühle aus ihr heraus. „Jetzt soll ich also an der ganzen Szene schuld sein? Dirk, plötzlich schiebst du mir die Verantwortung zu? Wer hat mir damals all diese Versprechen gemacht? Du hast gesagt, Sandra wäre herrisch und schwierig und du hättest deine Frau längst satt! Du hast behauptet, dass das Vermögen, die Anteile und die Immobilien der Familie Neumann später Vanessa gehören würden! Du hast mir versprochen, mich eines Tages offiziell zu deiner Partnerin zu machen und Vanessa als zwei
Dirk erstarrte.Sandra sah ihn an, und in ihren Augen lag unverhohlener Hass. „Dirk Neumann, du hast mein ganzes Leben zerstört. Wenn Victoria nicht gewesen wäre, wäre ich vielleicht längst tot. Ich werde dir niemals verzeihen. Jetzt warte ich nur noch ab, wie das alles für dich endet!“Dirk stockte. „Wie es für mich endet?“Sandra trat näher an ihn heran. „Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass du deine Geliebte deiner eigenen Frau vorziehst! Victoria ist immerhin deine leibliche Tochter, und trotzdem wolltest du sie heute mit diesem Foto ins Verderben stürzen!“Dirk brachte keinen Ton heraus.Wegen Sandra hatte er nie ein besonders enges Verhältnis zu seiner Tochter Victoria gehabt. Dennoch hatte er nie die Absicht gehabt, ihr zu schaden.„Victoria ist auch meine Tochter. Wie könnte ich ihr absichtlich schaden wollen?“„Aber hast du auch nur einen Moment über die Folgen nachgedacht, als du dieses Foto hervorgeholt hast? Hast du dir überhaupt überlegt, was Victoria hätte d
Die Blicke aller Gäste richteten sich sofort auf die Schatullen.„Herr Schmidt, sind das Ihre Geschenke für Herrn Neumann?“„Was ist da drin?“„Herr Schmidt, machen Sie die Schatullen doch auf, damit wir auch einen Blick hineinwerfen können!“Felix öffnete persönlich die erste Schatulle aus dunklem Edelholz. Das Innere war mit schneeweißem Samt ausgekleidet. In der Mitte lag eine Kette aus Südseeperlen.Jede einzelne Perle war vollkommen rund und makellos und schimmerte in einem sanften, kühlen Glanz. In den Verschluss war ein hochwertiger Rubin in Taubenblutrot eingefasst, der im hellen Licht des Festsaals funkelte. Schon auf den ersten Blick war zu erkennen, dass es sich um ein äußerst seltenes Schmuckstück handelte.„Vor einiger Zeit war ich wegen eines Projekts im Ausland und habe diese Südseeperlenkette zufällig bei einer Auktion ersteigert. Weltweit gibt es nur dieses eine Exemplar.“Die Gäste staunten.Anschließend öffnete Felix die zweite Schatulle. Darin lag ein kunstv
Richard hatte nicht nur Maren scharf zurechtgewiesen, sondern nun auch Dirk bestraft. Damit war seine Haltung mehr als deutlich. Auch den Anwesenden war klar, dass die Familie Neumann künftig zweifellos in Victorias Hände übergehen würde.Richard drehte sich zu Felix um. In seinem Blick lag eine Spur von Bedauern.„Felix, heute hat sich in unserer Familie eine solche Farce abgespielt, und dabei wurden auch noch du und Victoria mit hineingezogen. Ihr beide musstet deswegen einiges ertragen.“Felix nickte leicht. Sein Gesichtsausdruck entspannte sich, und die Kälte, die ihn umgeben hatte, wich größtenteils.„Großvater, das ist nicht deine Schuld. Ich weiß, dass die Familie Neumann mit der ganzen Sache nichts zu tun hat. Du hast die Angelegenheit gerecht geregelt und Victoria und mir zu unserem Recht verholfen. Das weiß ich zu schätzen.“Dann wies Felix den neben ihm stehenden Daniel ruhig an: „Notieren Sie das. Alles Weitere wird nach dem üblichen Verfahren geregelt. Wegen vorsätzli







