LOGINEmma Reed hatte nicht mit einer Versuchung gerechnet, als sie bei ihrer besten Freundin übernachtete – doch sie bekam weit mehr, als sie erwartet hatte. Luca Carter, der gefährlich attraktive ältere Bruder ihrer besten Freundin, ist waghalsig, charmant und unnahbar – so scheint es zumindest. Doch Emma merkt schnell, dass sein Playboy-Image nur eine sorgfältig aufgebaute Fassade ist, hinter der er ein gebrochenes Herz verbirgt, das ihn der Liebe gegenüber misstrauisch gemacht hat. Für Emma ist dieses Verlangen verwirrend. Im Freundeskreis wurde schon lange gemunkelt, dass sie lesbisch sein könnte. Sogar sie selbst hat sich schon gefragt, ob etwas mit ihr „nicht stimmt“, weil Männer in ihr nie das auslösten, was andere Mädchen fühlten. Und doch weckt Luca etwas Tiefes und Unleugbares in ihr. Während sie sich der verbotenen Leidenschaft hingeben, beginnen Geheimnisse ans Licht zu kommen: Hannah, die Freundin, der Emma am meisten vertraut, ist schon seit Jahren heimlich in sie verliebt. Mia, Emmas Mitbewohnerin, beneidet Emma und Hannah insgeheim und ist mit ihren eigenen Gefühlen tief in diesem Netz verstrickt. Und Luca? Er ertappt sich dabei, wie er Emma auf eine Weise beschützt, die er nie geplant hatte, während er darum kämpft, sein Verlangen mit der Loyalität gegenüber seiner Schwester zu vereinbaren. Jeder gestohlene Blick, jede heimliche Berührung, jeder geflüsterte Name wird zu einem gefährlichen Spiel. Können Emma und Luca die Grenze überschreiten, ohne die Bindungen um sie herum zu zerstören? Oder wird das Verlangen die Wahrheit ans Licht zwingen – und ihre Herzen ins Chaos stürzen?
View MoreDie Musik von unten pulsierte unter meinen Füßen, ein ferner Herzschlag, der sich dumpf durch den Boden zog. Hier oben, in Lucas Schlafzimmer, das schwach nach Zeder und etwas abgestandenem Rasierwasser roch, war die Welt auf den Raum zwischen unseren Körpern zusammengeschrumpft.
Hannah war irgendwo in der wirbelnden Menge da unten, lachte wahrscheinlich mit ihren Fußballfreundinnen und ahnte absolut nicht, dass ihre beste Freundin gerade im Begriff war, jede ungeschriebene Regel zu brechen.
Die Tequila-Shots, die wir vorhin getrunken hatten, flossen als flüssiger, warmer Mut durch meine Adern, machten die scharfen Kanten meiner Angst unscharf und verstärkten jeden einzelnen Berührungspunkt zwischen uns.
Lucas Hand lag noch immer an meiner Taille, wo sie gelandet war, als er mich aus der überfüllten Küche weggelotst hatte. Sein Daumen beschrieb abwesende, brennende Kreise auf der dünnen Baumwolle meines Kleides.
Ich sah zu ihm auf. Im dämmrigen Licht der Schreibtischlampe bestanden seine Züge nur aus Schatten und harten Winkeln – die markante Linie seines Kiefers, die dunkle Intensität seiner Augen, die auf mich gerichtet waren. Hannahs Bruder. Der Bruder meiner besten Freundin.
Dieser Gedanke hätte wie ein Eimer Eiswasser wirken müssen. Stattdessen war er nur ein kurzes Flackern, übertönt von dem tosenden Verlangen, das sich den ganzen Abend über angestaut hatte – jedes Mal, wenn seine Schulter meine streifte, jedes Mal, wenn er sich zu mir hinunterbeugte, um mich trotz der Musik zu verstehen, während sein Atem warm an meinem Ohr war.
Seine andere Hand hob sich, und seine Finger fuhren leicht die Linie meines Kiefers nach. Ein Schauer, rein und elektrisierend, jagte mir den Rücken hinunter.
„Du zitterst“, murmelte er, seine Stimme ein tiefes Grollen, das direkt durch meine Brust vibrierte.
„Mir ist nicht kalt“, hauchte ich, die Worte kaum hörbar.
„Ich weiß.“
Er senkte den Kopf, seine Lippen schwebten nur einen Atemzug von meinen entfernt. Das war’s. Das war der Punkt ohne Wiederkehr. Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen, wie ein wilder Vogel, der zu entkommen versucht. Ich war noch nie geküsst worden, nicht wirklich. Nicht so. Nicht mit dieser Absicht, die so viel mehr versprach.
Als seine Lippen endlich die meinen trafen, war es keine Frage. Es war eine Antwort. Zuerst sanft, ein prüfender Druck, der einen elektrisierenden Schlag direkt in mein Innerstes sandte.
Dann tiefer, seine Zunge glitt an meinen Lippen entlang, und ich öffnete mich für ihn mit einem Keuchen, das ich selbst kaum wiedererkannte.
Sein Geschmack – Tequila, Minze und etwas, das unverkennbar nur Luca war – überflutete meine Sinne. Seine Hand glitt von meinem Kiefer in mein Haar, legte meinen Kopf in den Nacken und forderte meinen Mund mit einem Hunger, der dem Verlangen glich, das sich fest in meinem Bauch zusammengezogen hatte.
Ich erwiderte den Kuss, anfangs zögerlich, dann mit wachsender Verzweiflung. Meine Hände, die ich eben noch geballt an den Seiten gehalten hatte, fanden die feste Kontur seiner Brust und spürten die harten Muskeln unter seinem Hemd. Er stöhnte in meinen Mund, das Geräusch vibrierte an meinen Lippen, und er drängte mich rückwärts, bis meine Kniekehlen gegen die Kante seines Bettes stießen.
Wir lösten uns voneinander, beide atmeten schwer. Seine Augen waren schwarz vor Verlangen, die Pupillen geweitet. „Emma…“, begann er, ein Hauch von innerem Konflikt in seiner Stimme.
Ich ließ ihn nicht ausreden. Der Alkohol, die Monate – nein, Jahre – voller gestohlener Blicke und unterdrückter Gefühle, das schiere, überwältigende Verlangen… alles gipfelte in diesem einen Moment und brach wie eine Welle über mir zusammen, die jedes letzte bisschen Zögern wegspülte.
Ich legte einen Finger auf seine Lippen. Meine Stimme klang nicht wie meine eigene, als ich sprach. Sie war tiefer, rauer, erfüllt von einer Kühnheit, von der ich nie gewusst hatte, dass ich sie besaß.
„Darf ich dich reiten, Luca?“
Die Worte hingen in der Luft zwischen uns, schockierend in ihrer Unverblümtheit. Seine Augen weiteten sich, verdunkelten sich dann noch mehr, und der Konflikt löste sich in reine, unverfälschte Hitze auf. Er sprach nicht.
Er griff einfach nach dem Saum meines Kleides, ein einfaches schwarzes Unterkleid, und zog es mit einer fließenden Bewegung über meinen Kopf. Die kühle Luft des Zimmers küsste meine Haut und jagte mir eine Gänsehaut über den Körper, aber sein Blick war wie Feuer, als er meinen einfachen weißen Spitzen-BH und Slip musterte.
„Gott, du bist wunderschön“, flüsterte er, die Worte rau vor Verlangen. Er beugte sich vor, vergrub sein Gesicht in meiner Halsbeuge, während seine Lippen und Zähne meine Haut streiften und mir einen weiteren, überwältigenden Schauer verpassten.
Seine Hände waren überall – hielten meine Brüste durch die Spitze, während seine Daumen über meine Brustwarzen rieben, bis sie sich hart und schmerzhaft aufrichteten, und glitten dann an meinen Seiten hinunter, um meine Hüften zu umgreifen.
Ich drückte leicht gegen seine Schultern. „Du auch. Ausziehen.“
Ein langsames, verwegenes Lächeln stahl sich auf seine Lippen, als er sich aufrichtete und sein eigenes Shirt auszog. Ich hatte ihn schon früher ohne Hemd gesehen, am Pool oder nach dem Laufen, aber das hier war anders. Das hier war für mich. Meine Finger fuhren die definierten Linien seines Bauches nach, die feinen dunklen Härchen, die von seinem Bauchnabel nach unten verliefen und im Bund seiner Jeans verschwanden. Bei meiner Berührung zog er scharf die Luft ein.
Ich machte mich an den Knopf seiner Jeans, meine Finger fummelten ein wenig, dann zog ich den Reißverschluss herunter. Er half mir und kickte sie zusammen mit seiner Boxershorts von sich. Und dann war er einfach… da. Nackt. Vollständig, herrlich erigiert. Ich hatte noch nie einen Mann so gesehen, nicht im echten Leben. Eine Hitzewelle breitete sich über meine Brust und meinen Hals aus, eine Mischung aus Ehrfurcht und einem Anflug jungfräulicher Angst, die sofort von Faszination aufgezehrt wurde. Er war perfekt.
Luca setzte sich auf die Bettkante und zog mich so zu sich, dass ich zwischen seinen Knien stand. Seine Hände schoben meinen Slip meine Beine hinunter, wobei seine Knöchel die Innenseiten meiner Oberschenkel streiften und mich zum Zittern brachten. Dann war sein Mund an mir, genau am Übergang von Oberschenkel und Hüfte, küsste, knabberte und leckte einen brennenden Pfad nach oben, bis ich keuchte.
„Luca, bitte…“
„Bitte was?“, murmelte er gegen meine Haut, sein Atem heiß.
„Ich brauche… ich weiß nicht, was ich brauche. Einfach… dich.“
Er leitete mich aufs Bett und legte mich zurück in die Kissen. Er baute sich über mir auf, stützte sich auf seine Arme, sein Körper nur einen quälend nahen Zentimeter von meinem entfernt. „Wir müssen nichts tun, was du nicht willst“, sagte er, seine Stimme schwer, aber ernst. „Sag das Wort, und wir hören auf.“
Ich blickte in sein Gesicht, sah den Konflikt zwischen Sorge und Verlangen in seinen Augen, und jedes letzte Fragment von Zweifel verflog. Ich griff zwischen uns und schloss meine Hand um seinen Schwanz. Er war so hart, so heiß, Samt über Stahl. Er zuckte bei meiner Berührung zusammen, ein Stöhnen riss sich aus seiner Kehle.
„Ich will das“, sagte ich, und meinte es mit jeder Faser meines Seins. „Ich will dich.“
Das war alle Erlaubnis, die er brauchte. Er küsste mich erneut, tief und verzehrend, während seine Hand über meinen Bauch hinunter zu meiner Muschi glitt und seine Finger mein Innerstes fanden. Ich war feucht, peinlich, wunderbar feucht, und er knurrte seine Zustimmung in meinen Mund. Ein Finger, dann zwei glitten in mich hinein, und ich bäumte mich mit einem scharfen Aufschrei vom Bett auf.
„So eng“, hauchte er und beobachtete mein Gesicht, während sich seine Finger bewegten und sich auf eine Weise krümmten, die Sterne hinter meinen Augenlidern explodieren ließ. Das Gefühl war unglaublich – eine dehnende Fülle, eine Reibung, die eine verzweifelte, sich zusammenziehende Spannung tief in meinem Bauch aufbaute. Er nahm einen dritten Finger hinzu, dehnte mich vorsichtig, während sein Daumen das empfindliche Nervenbündel meiner Klitoris umkreiste.
„Ich kann nicht… Luca, ich brauche…“
„Ich weiß, Baby. Ich weiß.“
Er verlagerte sein Gewicht und positionierte seinen harten Schwanz zwischen meinen Oberschenkeln. Die breite, feuchte Eichel seines Steifens stieß gegen meine Klitoris. Ich schlang meine Beine um seine Hüften und zog ihn näher. Unsere Blicke trafen sich. In seinen Augen sah ich mein eigenes wildes Spiegelbild, meine Lippen geöffnet, mein Haar auf seinem Kissen ausgebreitet.
„Sieh mich an“, befahl er leise. „Sieh mich einfach an.“
Er stieß nach vorn.
Da war ein scharfer, brennender Schmerz, ein reißendes Gefühl, das mich nach Luft schnappen und erstarren ließ. Er hielt sofort inne, sein Körper zitterte vor Anstrengung, sich nicht zu bewegen.
„Alles okay?“, brachte er mühsam hervor.
Ich nickte, meine Nägel gruben sich in seine Schultern. Der Schmerz ließ bereits nach und schmolz in das Gefühl, vollkommen, restlos ausgefüllt zu sein. Es war überwältigend. Sein Schwanz war so tief in meiner Muschi, ein Druck und eine Präsenz, die ich mir nie hätte vorstellen können.
„Hör nicht auf“, stöhnte ich.
Er begann sich zu bewegen. Zuerst langsam, flache Stöße, die es meinem Körper erlaubten, sich anzupassen, Platz für ihn zu machen. Die Reibung war unglaublich, ein heißes, gleitendes Ziehen, das Funken durch meine Nerven jagte. Jeder Stoß ging tiefer, traf eine Stelle in meinem Inneren, die mich weiß sehen ließ.
„Oh Gott“, stöhnte ich, während mein Kopf sich auf dem Kissen hin und her warf.
„Fühlt es sich gut an?“, krächzte er, während er sein Tempo steigerte.
„Ja… ja…“
Er stieß härter in mich, schneller, und der Bettrahmen begann ein leises, rhythmisches Klopfen gegen die Wand. Das Geräusch war unanständig laut im Zimmer, vermischte sich mit unseren unregelmäßigen Atemzügen, dem feuchten Klatschen von Haut auf Haut. Jeder Stoß entfachte eine neue Welle der Lust, baute auf der letzten auf und zog mich enger und enger zusammen. Die Angst, die Jungfräulichkeit, die komplizierte Vorgeschichte – alles verbrannte in der reinen, körperlichen Realität von ihm. Von uns.
Er senkte seinen Körper auf seine Unterarme, drückte mich in die Matratze, und die Veränderung des Winkels war umwerfend. Er traf eine Stelle tief in meinem Inneren, die mich aufschreien ließ, ein brüchiges, schluchzendes Geräusch reiner Ekstase.
„Genau da?“, raunzte er und zielte immer und immer wieder darauf ab.
„Ja, genau da, bitte, hör nicht auf…“
Mein Höhepunkt traf mich ohne Vorwarnung, ein Tsunami, der meine Welt zertrümmerte. Er rollte von meinen Zehen aufwärts, eine krampfartige, elektrische Welle, die jeden Muskel in meinem Körper anspannte, sich eng um ihn schloss und ihn melkte, während ich seinen Namen in seine Halsbeuge schrie, das Geräusch von seiner Haut gedämpft.
Das Gefühl, wie ich um ihn herum pulsierte, riss seine Kontrolle in Stücke. Mit einem kehligen Schrei stieß er ein letztes, tiefes Mal in mich hinein, und ich spürte den heißen Schwall seines Ergusses in mir, das Pochen seines eigenen Höhepunkts. Er brach über mir zusammen, sein Gewicht ein warmer, willkommener Anker, während wir beide langsam wieder heruntersprangen, nach Luft ringend, schweißnass und völlig erschöpft.
Lange Zeit war nur das Geräusch unseres allmählich langsamer werdenden Atems zu hören, während der ferne Bass der Party unten immer noch wummerte. Sein Gesicht war in meinem Haar vergraben. Meine Beine waren immer noch um ihn geschlungen, hielten ihn in mir fest, noch nicht bereit, diese Verbindung loszulassen.
Schließlich bewegte er sich und glitt mit einem leisen, feuchten Geräusch aus mir heraus, das mich erröten ließ. Er rollte sich auf die Seite und zog mich an sich, mein Rücken an seiner Brust. Sein Arm legte sich um meine Taille, seine Hand ruhte besitzergreifend auf meinem Bauch.
„Emma…“, begann er erneut, seine Stimme rau.
Dann rüttelte die Türklinke.
Dann rief Hannahs Stimme, laut und leicht lallend, von der anderen Seite: „Luca? Bist du da drin? Emma ist weg, hast du sie g— Die Tür ist abgeschlossen?“
Emmas Sicht Vier Jahre später. „Christian! Leg Onkel Leos Uhr sofort weg, oder ich sage es Papa!“, rief die fünfjährige Aurelia über den sonnenbeschienenen Rasen von Malibu, während sie die kleinen Hände fest in die Hüften stemmte. „Ich habe sie nicht gestohlen! Es ist ein glitzernder Schatz!“, protestierte der dreijährige Christian. Seine dunkelgrünen Augen – eine exakte Kopie von Lucas – leuchteten vor verschmitzter Freude, als er in seinen winzigen Badehosen am Infinity-Pool vorbeisprintete. Direkt hinter ihm kam seine Zwillingsschwester Sophia den Rasen heruntergerannt, eine Handvoll schmelzendes Schokoladeneis in der Hand. Sie hinterließ eine Spur aus klebrigen Fingerabdrücken auf Onkel Leos Leinenhose, als sie sein Bein anstellte. „Oh, komm schon!“, stöhnte Leo und ging auf dem Rasen auf die Knie, während beide Zwillinge wie kleine Äffchen auf seinen Rücken kletterten. „Ich bin ein hochkarätiger Vorstands-Intern, kein Klettergerüst!“ „Du bist ein schlechtes Kletterger
Emmas Sicht„Mia, du musst sofort hoch in den Dachgarten kommen! Wir haben eine riesige Krise!“Ich riss die Türen der Executive Suite praktisch auf, hielt mir das Telefon an das Ohr und setzte einen Blick voller purer, gespielter Panik auf.Mia ließ ihr Tablet auf den Glasschreibtisch fallen, und ihre Augen weiteten sich vor Schrecken. „Eine Krise?! Was für eine Krise? Ist der Vorbestellungs-Link für das Taschenbuch schon wieder abgestürzt?! Reicht Daniel Vance etwa noch eine Berufung ein?!“„Schlimmer!“, keuchte ich, ergriff sie am Arm und zog sie in Richtung des Privataufzugs. „Einer hochkarätigen Boulevard-Reporterin ist es gelungen, sich am Sicherheitsdienst vorbei auf den Glasbalkon zu schleichen. Sie droht damit, einen Live-Leak rauszubringen, wenn wir ihr kein Exklusivinterview geben!“„Oh, verdammt, nein!“, knurrte Mia, und ihre braunen Augen blitzten vor augenblicklicher Wut auf, während sie neben mir in den Aufzug marschierte. „Nicht unter meiner Aufsicht! Ich werde sie per
Emmas SichtDie Morgensonne filterte durch die transparenten Vorhänge unseres Penthouses in Manhattan und tauchte das Schlafzimmer in warme Goldtöne. Ich streckte mich auf den Seidenlaken, während sich ein langsames Lächeln auf meinem Gesicht ausbreitete, als Lucas Arm sich enger um meine Taille schloss und mich zurück an seine Brust zog.„Guten Morgen, Mrs. Carter“, murmelte er in meinen Nacken, seine Stimme rau vom Schlaf. „Du siehst rundum zufrieden aus.“„Das liegt daran, dass mein Ehemann weiß, wie man einen Nummer-eins-Bestseller feiert“, feilte ich, drehte mich in seinen Armen um und küsste seine Kieferpartie.„Immer“, lachte Luca leise, während seine dunkelgrünen Augen die meinen fixierten. „Und jetzt steh auf, Herzschlag. Wir haben einen Flug zurück nach Malibu. Dein Geburtstag ist in zwei Tagen, und wenn ich dich nicht nach Hause bringe, reißen deine Geschwister womöglich noch das Haus ab beim Versuch, die Party vorzubereiten.“Achtundvierzig Stunden später war unser Anwesen
Emmas SichtDie Sonne stand noch nicht einmal vollständig über dem Horizont von Malibu, als mein Telefon so stark auf dem Marmornachttisch zu vibrieren begann, dass es sich beinahe selbst auf den Boden geschüttelt hätte.Ich stöhnte und vergrub mein Gesicht tiefer in Lucas nackter Brust. Seine starken Arme schlossen sich sofort enger um meine Taille und zogen mich dicht an seinen warmen Körper, während seine Lippen einen trägen, schläfrigen Kuss auf mein Haar drückten.„Ignorier es, Herzschlag“, brummte Luca mit verschlafener Stimme, während seine Hand unter den Seidenlaken die Wölbung meiner Hüfte nachfuhr. „Es ist kaum sechs Uhr morgens.“„Es hört nicht auf, Luca“, murmelte ich und griff blind umher, bis meine Finger das Telefon zu fassen bekamen.Der Bildschirm war eine blendende Wand aus Benachrichtigungen. Über vierzig Anrufe in Abwesenheit. Zweihundert Textnachrichten. Und mittendrin klingelte zum dritten Mal in Folge ein hektischer Gruppen-Videoanruf von Mia und Hannah.Ich tip
Emmas SichtDie Musik von unten pulsierte unter meinen Füßen, ein ferner Herzschlag, der sich dumpf durch den Boden zog. Hier oben, in Lucas Schlafzimmer, das schwach nach Zeder und etwas abgestandenem Rasierwasser roch, war die Welt auf den Raum zwischen unseren Körpern zusammengeschrumpft.Hannah
Emmas SichtIch wachte am nächsten Morgen noch vor meinem Wecker auf, und mein Herz raste bereits, als hätte es im Schlaf einen Marathon absolviert.Einige Sekunden lang starrte ich an die Decke meines Schlafzimmers und versuchte, mich zu erden. Das blasse Morgenlicht fiel durch die Vorhänge und er
Emmas SichtDer Tag, an dem ich Luca dabei erwischt hatte, wie er ein Mädchen auf der Küchentheke vögelte, war das erste Mal, dass ich Sex live gesehen hatte.Und seitdem…Zurück auf meinem SchlafzimmerbodenDas Holz der Tür drückte hart gegen meine Wirbelsäule, aber ich bewegte mich nicht. Ich kon
Emmas SichtVor ein paar Monaten war ich für eine Übernachtung bei Hannah.Das Haus war dunkel und still. Ich hörte das leise Murmeln einer Stimme.Nicht Hannahs.Ein Frauenlachen, leise und kehlig, drang aus der Küche herauf. Ich hielt auf der letzten Stufe inne, meine Hand erstarrte auf dem kühle











