로그인Emma Reed hatte nicht mit einer Versuchung gerechnet, als sie bei ihrer besten Freundin übernachtete – doch sie bekam weit mehr, als sie erwartet hatte. Luca Carter, der gefährlich attraktive ältere Bruder ihrer besten Freundin, ist waghalsig, charmant und unnahbar – so scheint es zumindest. Doch Emma merkt schnell, dass sein Playboy-Image nur eine sorgfältig aufgebaute Fassade ist, hinter der er ein gebrochenes Herz verbirgt, das ihn der Liebe gegenüber misstrauisch gemacht hat. Für Emma ist dieses Verlangen verwirrend. Im Freundeskreis wurde schon lange gemunkelt, dass sie lesbisch sein könnte. Sogar sie selbst hat sich schon gefragt, ob etwas mit ihr „nicht stimmt“, weil Männer in ihr nie das auslösten, was andere Mädchen fühlten. Und doch weckt Luca etwas Tiefes und Unleugbares in ihr. Während sie sich der verbotenen Leidenschaft hingeben, beginnen Geheimnisse ans Licht zu kommen: Hannah, die Freundin, der Emma am meisten vertraut, ist schon seit Jahren heimlich in sie verliebt. Mia, Emmas Mitbewohnerin, beneidet Emma und Hannah insgeheim und ist mit ihren eigenen Gefühlen tief in diesem Netz verstrickt. Und Luca? Er ertappt sich dabei, wie er Emma auf eine Weise beschützt, die er nie geplant hatte, während er darum kämpft, sein Verlangen mit der Loyalität gegenüber seiner Schwester zu vereinbaren. Jeder gestohlene Blick, jede heimliche Berührung, jeder geflüsterte Name wird zu einem gefährlichen Spiel. Können Emma und Luca die Grenze überschreiten, ohne die Bindungen um sie herum zu zerstören? Oder wird das Verlangen die Wahrheit ans Licht zwingen – und ihre Herzen ins Chaos stürzen?
더 보기Emmas SichtDie Luft zwischen Tyler und mir war so dick, dass man kaum atmen konnte. Er sah mich mit diesen treuen Dackelaugen an und wartete auf eine Antwort, die den Verlauf unserer gesamten Beziehung verändern würde. Ich stand am Abgrund einer Entscheidung – der sichere, beständige Weg mit dem Jungen, der Blumen brachte, oder die zerklüftete, riskante Klippe, die ich jedes Mal bestieg, wenn ich Luca ansah.Mein Mund öffnete sich, das „Nein“ formte sich bereits auf meiner Zunge, als die dunkle Straße plötzlich von weißem Licht überflutet wurde. Ein Auto bog mit aufheulendem Motor um die Ecke, blendete uns mit dem Fernlicht und kam mit quietschenden Reifen direkt vor Tylers Limousine zum Stehen, sodass er völlig eingeparkt war.Tyler schreckte auf, und seine Hände glitten von meiner Taille. „Was zum Teufel soll das?“Die Fahrertür flog auf, noch bevor der Motor ganz abgestellt war. Hannah marschierte in den Lichtkegel wie eine Frau mit einer göttlichen Mission; ihr Gesicht war eine M
Emmas SichtIn der Wohnung war nur das leise Summen des Fernsehers und das Knuspern von Chips zu hören, bis ein scharfes, rhythmisches Hupen die Luft zerschnitt. Es war laut, aufdringlich und kam direkt von unten vor unserem Fenster.Hannah rollte mit den Augen und drückte sich von den Kissen hoch. „Wenn das Luca ist, der nach der letzten Nacht vorbeikommt, um ‚nach mir zu sehen‘, schütte ich ihm einen Eimer Wasser auf den Kopf. Ich meine es todernst.“Mia und ich folgten ihr zum Fenster. Wir blickten nach unten und sahen eine saubere, silberne Limousine am Bordstein im Leerlauf stehen. Tyler lehnte an der Fahrertür und blickte auf seine Uhr. Er sah adrett aus – im makellosen Poloshirt und dunkler Jeans, das absolute Abbild des „netten Kerls“, der er so gerne sein wollte.Mir rutschte das Herz in den Magen. „Oh nein“, flüsterte ich und legte die Hand an die Stirn.„Warte mal, ist das Tyler?“, fragte Hannah und legte die Stirn in Falten, während sie mich ansah. „Warum ist er hier?“„Ic
Emmas SichtDas Morgenlicht war eine grausame, unbarmherzige Klinge. Es schnitt durch den Spalt in meinen Vorhängen, traf mich direkt in den Augen und zwang meine Umwelt in den Fokus. Ich stöhnte auf. Mein Körper fühlte sich schwer und empfindlich an; ein dumpfer Schmerz in meinen Hüften diente als lebendiger Beleg für jede einzelne Runde, die Luca und ich im Dunkeln hinter uns gebracht hatten.Ich drehte mich um, wobei die Seidenlaken über meine nackte Haut glitten, und starrte direkt auf die Quelle meines Verderbens. Luca schlief noch tief und fest, ausgestreckt über den Kissen mit einer unbeschwerten, maskulinen Eleganz. Die frühe Sonne fing die goldenen Untertöne seiner Haut und die markante, aristokratische Linie seines Kiefers ein. Selbst im Schlaf sah er unverschämt gutaussehend aus – gefährlich, aber wunderschön. Für einen Bruchteil einer Sekunde, als ich in sein ruhiges Gesicht blickte, vergaß ich die Mädchen auf der Party. Ich vergaß das Bootshaus. Ich sah nur den Jungen, de
Emmas SichtIch starrte auf den leuchtenden Bildschirm meines Handys, während das blaue Licht scharfe Schatten auf mein Gesicht warf. Lucas SMS stand da wie eine Provokation, ein Hohn, der mein Blut zum Kochen brachte und meine Haut von einer Hitze kribbeln ließ, die absolut nichts mit der Dusche zu tun hatte, die ich gerade erst genommen hatte.Bist du allein zu Hause? Soll ich vorbeikommen?Ich hasste ihn. Ich hasste es, wie er auf dem Teppich bei der Party ausgesehen hatte, wie er sich von diesen Mädchen hatte begrapschen lassen und wie er seine Finger benutzt hatte, um meine Fassung komplett zu zerstören, während er mich unentwegt anstarrte. Aber der „Jungle Juice“ summte immer noch in meinen Adern, senkte meine Hemmschwelle und verstärkte das hohle Verlangen zwischen meinen Oberschenkeln. Ihn heute Nacht in seinen Boxershorts zu sehen – verschwitzt, dominant und rücksichtslos –, hatte einen animalischen Hunger in mir geweckt, den ich nicht unterdrücken konnte.Ich stand auf und g





