Mag-log inSeine Lippen prallten gegen meine wie ein Sturm, der gegen das Ufer bricht. Es gab keine Sanftmut, kein Zögern, nur eine verzweifelte Art von Bedürfnis, das mich Schwierigkeiten hatte, zu Atem zu kommen.Ich keuchte in seinen Mund, und er schluckte das Geräusch, seine Hand glitt von der Tür, um meinen Nacken zu umklammern, die Finger verhedderten sich in meinen Haaren. Er neigte meinen Kopf zurück und vertiefte den Kuss, und ich spürte das raue Kratzen seiner Zähne an meiner Unterlippe.Eine seltsame Stimme in meinem Kopf flüsterte, dass das gut sei.Ich wollte wegschieben. Aber meine Hände wollten nicht zuhören. Sie fisteten in den Stoff seines Hemdes und zogen ihn näher, anstatt ihn zurückzuschieben. Seine Brust drückte sich gegen meine, fest und brennend heiß, und ich konnte jeden zerlumpten Atemzug spüren, den er nahm, jeden donnernden Schlag seines Herzens.Er stöhnte gegen meinen Mund, ein leises, zerstörtes Geräusch, das Wärme in meinem Bauch sammeln ließ. "Isla", atmete er zwi
ISLA's POVDie Tür schlug hinter mir zu, und das Geräusch ging durch meinen ganzen Körper."Zane, was machst du?"Er hat nicht geantwortet.Ich hatte kaum Luft bekommen, als mein Rücken gegen das Holz schlug. Seine Hand war flach an der Tür neben meinem Kopf, seine andere immer noch um mein Handgelenk gewickelt, und er war so nah, dass ich das Gold im Dunkeln seiner Augen brennen sehen konnte.Das ist lächerlich. Das ist verrückt. Ich wollte nur nach Professor Kael sehen.Das war die Wahrheit, oder zumindest die Hälfte davon. Kael war nicht gekommen, um uns unseren Strafplan zu geben. Er war nicht in der Trainingshalle gewesen und ich hatte ihn seit einigen Tagen nicht mehr gesehen, und ein dummer, unruhiger Teil von mir war im Morgengrauen aufgewacht und direkt in sein Büro gegangen.Nicht, weil es mir wichtig ist. Ich wollte nur sichergehen, dass er noch lebt."Lass mich los", schnappte ich."Nein." Seine Antwort kam als Knurren heraus."Du tust mir das Handgelenk weh."Sein Blick f
ISLA's POV"Isla?""Eine Sekunde", sagte ich.Ich zog die Decke beiseite, als wäre ich von ihrer Stimme geweckt worden, und ging barfuß durch den dunklen Raum. Ich habe die Tür nicht ganz geöffnet. Gerade genug, um Belle in ihrem cremefarbenen Seidenmantel im Flur stehen zu sehen, Haare gebürstet, Arme verschränkt, eine kleine Kerze in einem Glashalter zitternd in ihrer Hand."Es ist ein Uhr morgens." Ich gähnte."Ich weiß", zishte Belle. "Ich konnte nicht schlafen.""Ist etwas nicht in Ordnung?""Ja." Sie legte ihren Kopf schief. Ihre Augen wanderten an mir vorbei, über das Zimmer, über das Bett und richteten sich wieder auf mein Gesicht. "Warum riecht es hier drin nach Rauch?""Ich habe eine Kerze angezündet. Die Lampe ist kaputt.""Wie tragisch." Sie kicherte."Es ist eine sehr kleine Kerze." Ich habe mich ein bisschen gedehnt."Mm", sie sah nicht überzeugt aus, aber sie drückte nicht. "Gut. Ich bin gekommen, um zu fragen, wie es gelaufen ist.""Wie ist es gelaufen?" Ich tat so, al
ISLA POVDas Haus wurde erst um Mitternacht still.Ich wartete und saß im Dunkeln mit hochgezogenen Knien auf der Bettkante und hörte zu, wie Selenes Absätze den Flur hinunter klickten, Belles Tür zuschlug, wie die alten Pfeifen stöhnten, als die letzte Lampe ausging. Erst als die Stille eine ganze halbe Stunde lang solide war, schieb ich meine Hand unter die Matratze.Das Buch war genau dort, wo ich es gelassen hatte.Blut und Bindung: Eine Geschichte von versiegelten Wölfen.Ich zündete den Stumpf einer Kerze an, schirmte ihn mit meiner Handfläche ab und öffnete die erste Seite.Das Papier war dick und weich mit dem Alter, die Tinte braun wie getrocknetes Blut. Die ersten paar Kapitel waren klar genug: wie Wölfe geboren werden, wie der Wolf und das Mädchen zusammenwachsen, was passiert, wenn sie auseinandergezogen werden. Ich lese schnell und fuhr mit dem Finger über den Rand.Dann kam ich zum Kapitel mit dem Titel "On Sealing".Und mein Magen sank.Ein Siegel ist keine Wunde. Ein S
"Wie auch immer", sagte Harriet und winkte mit der Hand, und ihre Augen leuchteten auf. "Du bist dran. Erzähl mir von dir. Woher du kommst, was du magst, ob du Ronan Byers insgeheim verehrst, denn ich habe gesehen, wie er beim Mittagessen neben dir sitzt, und ich habe Fragen.""Ich habe keine Familie, über die ich reden kann." Ich biss mir auf die Lippen."Jeder hat eine Familie.""Meins ist... kompliziert.""Dann leihen Sie sich meine." Harriet machte ein Gesicht. "Sie schreiben zu viel. Meine Mutter schickt mir jede Woche einen Brief. Ich werde teilen. Sie können die über die Ziege lesen."Ich starrte sie an. Etwas in meiner Kehle zog sich zusammen."Okay", sagte ich heiser. "Das würde mir gefallen."Ich bemerkte, dass sie mich immer noch erwartungsvoll anstarrte. "Was?""Die Byers?""Hör auf." Ich wurde plötzlich rot. „Ich...Nein, versteh mich nicht falsch, ich mag ihn nicht... Ich meine, ich mag ihn nicht, aber ich mag ihn als Freund. Hast du Recht?""Mir geht es gut." Sie grinste
ISLA's POVEs war Punkt sechs Uhr.Die Haupttrainingshalle war leer, als Harriet und ich hineingingen, unsere Schritte hallten von den hohen Sparren wider. Reihen von Holzschwertern, die an den Gestellen und Matten hingen, lagen in langen blauen Rechtecken über dem Boden. Alles roch nach Schweiß und Politur und altem Leder.Und am anderen Ende, in einem langen schwarzen Mantel mit einem silbernen Halbmond am Kragen, wartete Warden Marrow."Fräulein Aldous. Fräulein Belmont." Sie ging auf uns zu. "Du bist pünktlich. Das ist ein guter Anfang.""Ja, Ma'am", sagte Harriet mit sehr leiser Stimme."Matten. Waffen. Das Gestell. Alles wird bis acht Uhr erledigt sein, und ich werde es inspizieren." Sie hielt inne. "Professor Valerion wurde in anderen Angelegenheiten festgenommen. Er wird morgen mit Ihrer Konditionierung beginnen."Festgenommen.Ich hielt mein Gesicht leer."Du wirst so lange in dieser Halle bleiben." fuhr die Aufseherin fort, ihre eisernen Augen wanderten zu mir. "Die alte Sch







