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Devil in bed 3

Author: Keoni
last update publish date: 2026-10-05 23:22:29

Den größten Teil des Vormittags versuchte ich, normal zu wirken. Mom ließ mich ihr beim Keksebacken für irgendeine Nachbarschaftsaktion helfen, und mein Stiefvater war unterwegs, um Besorgungen zu machen. Robb sollte eigentlich etwas in der Garage reparieren, aber jedes Mal, wenn ich aufblickte, war er irgendwo in der Nähe – lehnte im Türrahmen und beobachtete mich, oder ging an der Küche vorbei, das Shirt klebte ihm vom Kalten am Rücken.

Jeder Blick fühlte sich schwerer an als der vorherige. A
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    Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages im Speisesaal stehen würde, das Herz pocht, und mir den Hinterkopf eines Typen mit zerzaustem Haar anstarre, während meine Teamkolleginnen über irgendwas Blödes lachten. Aber hier war ich. Coach war mir seit Wochen wegen meiner Bio-Note im Nacken. Hawkins war ein absoluter Arsch, und wenn ich das Chaos nicht bis Freitag in den Griff bekam, würde ich den Rest der Saison auf der Bank sitzen. Keine Nike-Poster, kein Startplatz, nur ich, die von der Seitenlinie zuschaut, während alle anderen spielen.Ich entdeckte ihn am Ecktisch mit seinen Nerd-Freunden. Vincent. Der Tutor von Hawkins’ Kurs. Groß, schlaksig, aber mit Muskel in dieser stillen Art, mit diesen drahtigen Brillen und dem zerzausten Haar, das immer aussah, als wäre er gerade aus dem Bett gerollt. Er trug ein schwarzes Shirt und graue Sweatpants und stritt sich über Videospiele, als ginge es um Leben und Tod. Für alle anderen war er unsichtbar. Aber ich hatte ihn in den Vorlesungen be

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    Marcus trug mich die Treppe hinauf, als wäre ich sein Lieblingspreis. Ein starker Arm hielt meinen Arsch, der andere lag eng um meine Taille. Meine durchtränkten Höschen rieben bei jedem Schritt an seiner heißen, schweißnassen Haut. Ich spürte, wie sein dicker, steinharter Schwanz gegen meinen Oberschenkel drückte. Angst und Aufregung verdrehten sich eng in meinem Bauch, als er die großen Türen zu seinem Schlafzimmer aufstieß.Das Zimmer fühlte sich dunkel und reich an. Weiche Seidenlaken bedeckten das riesige Bett. Große Fenster blickten auf den Pool. Die Luft roch nach seinem Kölnischwasser und warmem Leder. Mamas Sachen lagen auf dem Tisch, aber er schaute sie nicht einmal an. Seine Augen blieben auf mir fixiert.Er trat die Tür zu und warf mich aufs Bett. Ich prallte weich auf, mein Rock schlug hoch. Mein Herz pochte … Wut darüber, wie leicht er mich bewegte, Angst vor dem, was als Nächstes kam, und ein tiefes, schamvolles Prickeln, so dringend begehrt zu werden.„Ausziehen“, befa

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    Ich hätte nie so früh nach Hause kommen sollen.Das große Haus war still, weil Mama wieder in Paris war, verloren in ihrem Shopping und ihren geheimen Affären. Die Marmorfußböden glänzten unter den Lichtern, und der Raum roch nach Leder und Whiskey.Dieser Ort gehörte Marcus. Meinem Stiefvater.Mit sechsundvierzig sah Marcus aus wie pure Sünde im Anzug. Groß, breite Schultern, ein starker Kiefer mit einem Hauch dunklen Stoppels und diese scharfen grauen Augen, die einen mit einem einzigen Blick festnageln konnten. Er besaß die Hälfte der Stadt und ließ mächtige Männer aus seiner Hand fressen. Ich? Ich war nur Lila, seine neunzehnjährige Stieftochter. Das Mädchen, das in seine Welt geriet, als Mama ihn vor drei Jahren heiratete.Ich redete mir ein, dass ich ihn hasste. Die Art, wie er Regeln aufstellte, meine Ausgaben kontrollierte und jeden Raum mit seiner schweren Präsenz füllte. Aber Hass erklärte nicht das heiße Pochen zwischen meinen Beinen, jedes Mal wenn er meinen Namen in diese

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    Den größten Teil des Vormittags versuchte ich, normal zu wirken. Mom ließ mich ihr beim Keksebacken für irgendeine Nachbarschaftsaktion helfen, und mein Stiefvater war unterwegs, um Besorgungen zu machen. Robb sollte eigentlich etwas in der Garage reparieren, aber jedes Mal, wenn ich aufblickte, war er irgendwo in der Nähe – lehnte im Türrahmen und beobachtete mich, oder ging an der Küche vorbei, das Shirt klebte ihm vom Kalten am Rücken.Jeder Blick fühlte sich schwerer an als der vorherige. Als hätten wir jetzt dieses Geheimnis, und die Luft knisterte jedes Mal, wenn sich unsere Augen trafen.Gegen Mittag ging Mom nach oben, um ein Nickerchen zu machen. Der Stiefvater war immer noch nicht zurück. Das Haus wurde wieder still – diese gefährliche Art von Stille.Ich wischte gerade die Theke ab, als Robb aus der Garage hereinkam. Seine Hände waren etwas schmutzig, die Ärmel hochgeschoben, sodass die Tattoos an seinen Unterarmen zu sehen waren. Zuerst sagte er nichts. Er nahm sich nur ei

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    Der Film war zu Ende, aber keiner von uns bewegte sich, um ihn zu wechseln. Der Fernseher spielte einfach irgendwelche Trailer in niedriger Lautstärke weiter, während der Raum dunkler wurde, als das Nachmittagslicht draußen verblasste. Ich war unter der Decke zusammengerollt, die Knie hochgezogen, aber mein Körper war sich allem zu bewusst – besonders ihm.Robb war irgendwann näher gerückt. Nicht auffällig. Gerade so weit, dass sein Arm entlang der Rückenlehne der Couch jetzt hinter meinen Schultern lag, und jedes Mal, wenn ich atmete, fing ich wieder diesen warmen, sauberen Duft von ihm ein. Mein Herz hatte sich seit dem Frühstück nicht beruhigt.„Friest du?“ fragte er mit tiefer Stimme.„Ein bisschen“, log ich. Mir war überhaupt nicht kalt. Ich brannte.Er zog die Decke höher über meinen Schoß, seine Finger streiften meinen Oberschenkel durch den Stoff. Seine Berührung blieb eine Sekunde länger. Ich schluckte schwer.„Danke.“Er nickte, die Augen wieder auf dem Bildschirm, aber ich

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    Ich hätte nie gedacht, dass ich dieses Weihnachten wieder in Ohio sein würde. Zumindest nicht freiwillig.Mein Name ist Leslie. Ich bin zwanzig, studiere an der NYU und haue mich in einem lauten Hostel in der Stadt durch. Der letzte Ort, an dem ich sein wollte, war das stille Haus in meiner langweiligen Heimatstadt, in dem meine Mutter gerade irgendeinen Typen geheiratet hatte, den ich kaum kannte. Doch als das Telefon um sechs Uhr morgens klingelte und eine ruhige Männerstimme mir sagte, sie hätte einen „leichten Schlaganfall“ gehabt und ich müsse nach Hause kommen, stopfte ich meine Sachen in eine Tasche und nahm den ersten Zug. Den ganzen Weg über knurrte mir der Magen vor Anspannung.Als ich endlich meinen Koffer die Vordertreppe hochschleppte und klopfte, schwang die Tür sofort auf.Er füllte den Türrahmen. Groß, breitschultrig, vielleicht dreiundzwanzig oder vierundzwanzig, mit zerzaustem dunklem Haar und scharfen grünen Augen, die sich in meine bohrten, als würde er mich schon

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