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Kapitel 27 – Das Warten

last update Petsa ng paglalathala: 2026-10-14 13:22:56

Dominik

Der Sex ist eine Tatsache. Ein Posten in den Büchern unseres Ehevertrags, mit brutaler Effizienz abgearbeitet. Ich nehme sie auf Schreibtischen, an Wänden, auf dem Rücksitz fahrender Autos. Ich fülle sie, bis sie zittert, bis mein Samen sie von innen überzieht. Eine Anzahlung auf den Erben, den sie mir schuldet.

Ihr Körper singt für mich. Er kennt seinen Herrn. Sie wird bei meiner Berührung nass, verkrampft sich, wenn ich sie an die Grenze bringe, und zieht sich um meinen Schwanz zusamm
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    EveDie Tage fließen ineinander, gemessen nicht in Stunden, sondern am Auf- und Untergehen der Sonne und am Rhythmus von Dominiks Körper in meinem.Hier gibt es keine Uhren. Keine Zeitpläne. Keine Welt jenseits der Grenzen dieser vollkommenen, erstickenden Insel. Mein altes Leben, meine Rachepläne, die Daten, die ich auswendig gelernt habe – all das fühlt sich an wie ein Traum aus einem anderen Leben. Die einzige Wirklichkeit besteht aus Sonne, Meer und ihm.Ich wache mit Salz in der Luft und dem schweren Gewicht seines Arms auf meiner Taille auf. Mein Körper schmerzt ständig, unterschwellig. Ein Nachhallen von Wundsein und gestilltem Verlangen, das nie ganz vergeht.Ich kämpfe nicht mehr gegen ihn. Nicht wirklich. Der Hass ist noch da, ein harter, bitterer Stein in meinem Bauch. Aber etwas anderes ist hinzugekommen, etwas weitaus Heimtückischeres. Ein hungriges, unstillbares Verlangen.Mein Körper hat gelernt, das raue Kratzen seiner morgendlichen Bartstoppeln an der Innenseite meine

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    EveFünf Stunden.Die Worte hallen durch die stille Suite. Ein Todesurteil, mit einem Lächeln verkündet.Fünf Stunden, bis ich aus diesem bis ins Letzte arrangierten Dasein auf ein anderes Spielbrett verfrachtet werde. Schöner. Abgeschiedener. Flitterwochen.Das Wort ist eine widerliche, verdrehte Verhöhnung dessen, was diese Reise bedeutet. Keine Liebe, kein Anlass zum Feiern. Nur ein Vertrag, ein Zweck und ein intensives zweiwöchiges Zuchtprogramm, vom Teufel persönlich entworfen.Ich bleibe auf dem Bett. Mein Körper ist eine Landkarte aus Schmerzen und Blutergüssen. Die sichtbare Form der ‚Reinigung‘, die er letzte Nacht vollzogen hat.Jeder Muskel schreit protestierend auf, wenn ich mich bewege. Die Innenseiten meiner Schenkel sind wund gescheuert, mein Hintern eine Fläche empfindlicher, brennender Hitze. Er hat mich bis an die äußerste Grenze meiner körperlichen Belastbarkeit getrieben. Und jetzt verspricht er, mich vollends über die Klippe zu stoßen. Zwei Wochen davon. Ununterbr

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    DominikDie Morgendämmerung blutet in gedämpften Grau- und Rosatönen über den Himmel. Das Licht kriecht in die Suite und fällt aufs Bett. Es beleuchtet die Folgen unseres Krieges. Die Laken sind völlig ruiniert. Und mittendrin liegt Eve, eine gefallene Königin in einem eroberten Reich.Sie schläft tief und fest. Ihr Körper ist endlich der absoluten Erschöpfung erlegen, die ich ihm zugefügt habe. Ihr dunkles Haar liegt wild auf den Kissen, ihre Lippen sind geschwollen. Auf der blassen Haut ihres Halses zeichnet sich ein schwacher violetter Bluterguss ab, dort, wo meine Hand sie gehalten hat.Ihr Hintern, das weiß ich, ohne ihn sehen zu müssen, ist eine schöne, fleckige Fläche aus Rot und dunklem Rosa, von meiner Handfläche bemalt. Sie ist gezeichnet. Sie gehört mir.Tiefe Zufriedenheit legt sich in meine Brust, schwer und warm wie ein Schluck guten Whiskeys. So sieht Sieg aus. Keine sterile Vertragsunterzeichnung, keine lautlose Kapitulation eines Rivalen. Das hier. Die vollständige, r

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    EveMein Körper ist ein Schlachtfeld, und Dominik ist der einzige Sieger.Ich liege zusammengesackt auf den Laken. Jeder Teil von mir schreit. Mein Hintern ist eine Fläche brennender, wund geschlagener Hitze. Eine ständige, demütigende Erinnerung an die Strafe, um die ich gebettelt habe.In mir ist alles empfindlich. Meine Muskeln zittern vor einer Erschöpfung, die mir bis in die Knochen geht und die ich vor ihm nicht gekannt habe.Er hat mich über jede Grenze hinausgetrieben, mir meinen Stolz genommen und mich auf die köstlichste vorstellbare Weise gebrochen zurückgelassen. Der Hass ist noch da, eine kleine Flamme in meiner Brust. Aber eine Flutwelle aus Empfindungen drängt ihn zurück. Wundsein, Befriedigung und ein entsetzliches, alles verschlingendes Verlangen.Nach Ablauf der Stunde kommt er zurück. Langsam tauche ich aus dem Nebel auf, in dem ich getrieben bin.Er steht neben dem Bett, eine dunkle, mächtige Silhouette vor dem Mondlicht, und beobachtet mich. Sein Atem geht noch im

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    DominikDer scharfe, moschusartige Geruch meines Samens liegt auf ihrer Haut. Eine wilde Besitzmarke, die Worte niemals nachbilden könnten. Sie kniet noch immer auf dem Boden, ein Bild der Unterwerfung, die Brust nass von meinem Anspruch.Ihre Augen sind weit und glasig vor Schock und schwelender, hilfloser Erregung. Die erste Rate ist bezahlt, aber die Zinsen laufen weiter auf. Das ist nicht das Ende ihrer Strafe. Nur der erste Akt.Ich stehe aus dem Sessel auf. Die Nachbeben meines Höhepunkts schwingen noch durch meinen Körper. Meine Wut ist nicht abgeklungen. Sie wurde nur zu einer feineren, schärferen Spitze geschliffen. Ihr Verrat verlangt eine dauerhaftere Lektion. Etwas, das sich in ihre Erinnerung eingräbt, statt bloß auf ihrer Haut zu kleben.Ich greife hinunter, fasse ihr langes dunkles Haar mit der Faust und wickle es um meine Knöchel, bis sich ihre Kopfhaut spannt. Sie stößt einen scharfen Laut aus, ihr Kopf wird nach hinten gerissen. Mit einer einzigen Bewegung zerre ich

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