LOGINTRIGGER WARNUNG: DIESES BUCH IST STRENG EROTIK. ES ENTHÄLT GRAFISCHE SEXUELLE INHALTE UND IST AUSSCHLIESSLICH FÜR ERWACHSENE LESER BESTIMMT. NICHT LESEN, WENN DU UNTER 18 BIST ODER LEICHT VON REIFEN THEMEN GESTÖRT WIRST. Eine Nacht, ein verbotener Geschmack. Sie hat einen Fremden in einem dunklen Club abgesaugt, rücksichtslos. Was sie nicht wusste? Er war der Vater ihres Verlobten. Was er nicht wusste? Sie war seine zukünftige Schwiegertochter. Aber dann trafen sie sich wieder, am helllichten Tag, im Kreise der Familie. Das Feuer war immer noch da, brannte heißer denn je, obwohl alles um sie herum „NEIN“ dazu sagte, weiterzumachen. Er wusste, dass er tabu war. Sie wusste, dass sie hätte wegrennen sollen. Aber als aus Lust Obsession wurde, konnten sie beide aufhören, bevor es sie alle zerstörte?
View MoreKapitel 1
Siennas Perspektive Ich schleppte meine Füße durch den strömenden Regen, meine Kleidung war durchgeweicht, aber das war das Geringste meiner Sorgen. Mein Kopf hörte nicht auf, Adrians Worte von vorhin abzuspielen. „Sienna, es tut mir nicht leid. Du bist die Ursache dafür. Du bist einfach so naiv! Du kannst nicht erwarten, dass ich fast ein Jahr ohne Sex auskomme.“ „Fick ihn!“ schrie ich mitten auf der Straße, der Regen klebte mir das Haar ins Gesicht, während Fremde sich umdrehten und starrten. Es war mir egal. Ich konnte nicht glauben, dass er mich tatsächlich betrogen hatte. Nicht er. Nicht nach all der Liebe, die ich ihm gegeben hatte. All den Opfern, die ich gebracht hatte. Aber ich hatte es mit meinen eigenen verdammten Augen gesehen. Eine blonde Schlampe saß auf ihm und ritt ihn, als gehöre er ihr, während er stöhnte, als wäre es das Beste, was er je gespürt hatte. War ich so langweilig? War meine Liebe nicht genug für ihn, um seinen Schwanz in der Hose zu lassen? Dieser verdammte Arschloch. Ich war schon mal abserviert worden, klar. Aber das hier? Das traf anders. Das Schlimmste war, dass ich zu seiner Wohnung gegangen war, um mit ihm Schluss zu machen. Nicht weil ich es wollte… sondern weil mein Vater es verlangt hatte. Er hatte eine Ehe für mich arrangiert, mit dem Sohn seines Dons. Einem Mann, den ich noch nie gesehen hatte. „Ugh, mein Leben“, murmelte ich und legte den Kopf in den Regen zurück. Dann sah ich etwas. Einen Club auf der anderen Straßenseite. Die Neonlichter blinkten wie eine Versuchung. Eine wilde, dumme Idee blitzte in meinem Kopf auf. Wenn es jemals einen Moment gab, um zu trinken, dann nachdem man seinen Freund beim Ficken erwischt hatte. Vielleicht würde ich mich betrinken. Vielleicht würde ich mich volllaufen lassen. Verdammt, vielleicht würde ich mich noch ficken lassen, bevor ich an irgendeine Mafia-Marionette verkettet wurde. Ich war es leid, das brave Mädchen zu sein. Wenn ich schon wie Eigentum verkauft werden sollte, konnte ich mich vorher wenigstens selbst kaputtmachen. Ich überquerte die Straße und trat in das Chaos. Die Musik pochte wie ein Herzschlag. Die Lichter blitzten, während manche Leute tanzten und andere damit beschäftigt waren, sich zu knutschen. „Also so sieht Spaß aus“, murmelte ich vor mich hin und schaute mich um. Ich war noch nie in einem Club gewesen. Noch nicht einmal auf einer richtigen Party. Keine Übernachtungen, keine Nachtpartys. In der Schule hatten mich alle gehänselt, weil ich so… unschuldig war. Und sie hatten verdammte recht. Ich war zweiundzwanzig und immer noch eine verdammte Jungfrau. Ich ging zur Bar und bestellte einen Whiskey. Ich sagte ihm, ich wollte ihn nur in flüssiger Form, ohne Mixer. Sie reichten ihn mir und ich nahm ihn mit in eine dunkle Ecke des Clubs, wo die Musik nicht so ohrenbetäubend war. Ich sank in den Sitz und nippte an dem brennenden Schnaps, ließ ihn sich den Weg hinunter in meine Kehle brennen. Dann sah ich etwas, das meinen Magen vor Aufregung umdrehen ließ. Ich weiß nicht, was passierte, aber ich spürte eine Aufregung in mir. Nur fünf Schritte von mir entfernt. Gott! Die oberen drei Knöpfe seines Hemdes waren geöffnet und zeigten die Art von tätowierter, gemeißelter Brust, die nicht ins echte Leben gehörte – und doch war sie hier und sah mich an. Mein Mund wurde trocken und ich schluckte ins Leere. Die Tinte auf seiner Haut schlängelte sich über seinen Bauch, der aussah, als wäre er aus Sünde gemeißelt, seine Adern zogen sich seine Arme hinunter, und seine Hand umschloss ein Glas mit etwas Dunklem. Er wirkte älter. Vielleicht Ende dreißig oder Anfang vierzig. Ungefähr im Alter meines Vaters, aber heißer als die Hölle. Meine Augen wanderten von seinem Drachentattoo hoch, über seine Brust bis zu seiner scharfen Kieferpartie. Gott, dieser Kiefer. Mit Stoppeln, die ich über meine Oberschenkel ziehen spüren wollte. Seine Lippen? Voller. Fest. Die Art, die nicht um Küsse bat – sie nahmen sie sich. Und diese Augen, sie waren dunkel, unlesbar und befehlend. Meine Oberschenkel pressten sich zusammen, während ich starrte und mich nicht zurückhalten konnte. Dann sah er mich an. Unsere Blicke trafen sich. Dieser Blick schaute mich nicht nur an, er verschlang mich. Er zog mich nackt aus und raubte mir jeden Atemzug aus der Lunge. Ein heißer Schauer kroch meinen Rücken hinunter und setzte sich zwischen meinen Beinen fest. Dann… machte er mir ein Zeichen. Ich blinzelte, schaute mich um und erwartete, dass jemand anderes hinter mir stand. Aber niemand war da. Er sah direkt mich an. „Komm her.“ Seine tiefe, heisere Stimme schnitt durch den Lärm. Und etwas Feuchtes glitt zwischen meine Oberschenkel. „Fuck“, flüsterte ich und blinzelte. Bin ich… nass? War es der Whiskey? Bevor ich reagieren konnte, stand er plötzlich vor mir und ich keuchte auf. Er beugte sich so nah heran, dass ich die Hitze seines Körpers spüren konnte, und brachte seinen Mund an mein Ohr, sein Atem streifte meinen Hals. Meine Lippen öffneten sich. Meine Augen sanken nach unten, ich wollte einen Blick auf seine Brust erhaschen. Seine Bauchmuskeln waren nur Zentimeter von meinem Gesicht entfernt. Mein Blick wanderte tiefer und landete auf der festen Beule, die sich gegen seine maßgeschneiderte Hose drückte. Oh fuck. Mein ganzer Körper spannte sich an. Eine Welle von Hitze durchlief mich. „Du musst nicht so starren, kleine Schlampe“, flüsterte er, sein heißer Atem traf meinen Hals. Die Art, wie das Wort „Schlampe“ von seiner Zunge rollte, ließ meinen Kern hart zusammenziehen. Ich presste meine Oberschenkel zusammen, das Herz pochte. „Fuck“, atmete ich wieder, schwindelig nur von seiner Stimme. Er richtete sich auf, überragte mich mit demselben unlesbaren Ausdruck, dann trat er zurück. „Folge mir.“ Ein weiterer Befehl. Mein Kern zog sich zusammen. Hitze pulsierte tief zwischen meinen Oberschenkeln. Ich wollte gehorchen, jeder Teil von mir schmerzte danach, nachzugeben. Ja. Genau das wollte ich tun. Seine Stimme allein schickte einen scharfen Schauer meinen Rücken hinunter und entzündete etwas Tiefes und Böses in mir. Aber als ich versuchte aufzustehen, zitterten meine Beine. Ich sackte zurück in den Stuhl, keuchend. Mein Körper zitterte vor Anspannung. Er sah auf mich herab, dieses selbstgefällige Grinsen auf seinen Lippen, kurz bevor seine Hand nach mir griff. Seine Hand, kalt, stark, schloss sich um mein Handgelenk, und ich erschauerte, als seine Berührung Feuer über meine Haut legte. Ich hielt den Blick starr geradeaus, aus Angst, dass ich zusammenbrechen würde, wenn ich ihn noch einmal ansah. Wir traten aus dem Club. Eine schlanke schwarze Limousine wartete am Bordstein. Ein paar Männer in schwarzen Anzügen eilten herbei. „Sir, wohin gehen Sie?“ fragte einer von ihnen respektvoll, ohne mich anzusehen. „Kommt in einer Stunde zurück“, sagte er kühl. Sie verbeugten sich und gingen alle. Ich griff fester nach seinem Arm, meine Nägel gruben sich in seine Haut. Er öffnete die Tür für mich, half mir hinein. Dann stieg er selbst ein und schloss die Tür. Er sah mich an. „Worauf wartest du, kleine Schlampe?“ knurrte er, die Stimme rau und tief. Ein frischer Puls schoss durch mich. Was zur Hölle passierte mit mir? Ich wusste nicht einmal seinen Namen. Aber in diesem Moment war es mir egal. Ich wurde verrückt. Und es gefiel mir.Kapitel 89Lorenzos Perspektive„Alice?“, rief ich erneut, meine Stimme zitterte leicht, brach beinahe.Ich wusste, dass es unmöglich war. Ich sagte mir immer wieder, dass es unmöglich war. Aber irgendetwas tief in mir konnte nicht zur Ruhe kommen, nachdem ich diese Stimme gehört hatte. Mein Kopf sagte mir, dass es nicht sein konnte, aber meine Brust fühlte sich an, als würde sie zugeschnürt. Wie konnte es nur so sehr nach ihr klingen?„Bitte, ich glaube, Sie machen einen Fehler. Ich bin nicht Alice“, sagte die Dame, ihre Stimme klang diesmal anders, zurückhaltender, als versuche sie, mich auf Abstand zu halten.„Entschuldigen Sie mich bitte, der Herr?“, ertönte die Stimme des alten Mannes von hinter mir. Seine Hand tippte auf meine Schulter, bevor er mich zur Seite schob. Ich stolperte rückwärts und verlor beinahe das Gleichgewicht. Hitze stieg mir auf die Stirn und in den Nacken.Nein, nein. Es gab keinen Weg, dass sie es sein konnte. Alice war tot. Das wussten wir alle. Obwohl wir
Kapitel 88 Noah’s POV Was zum Teufel habe ich gerade gesagt? „Hä?“ fragte Lina, die Brauen zogen sich zusammen, und ich zwang ein falsches Lächeln auf mein Gesicht. „Ich werde gehen“, sagte ich knapp, die Stimme leise aber scharf. Meine Beine fühlten sich an, als zitterten sie leicht unter mir. Kai ging näher zu seinem Schreibtisch, und ich stand schnell von dem Stuhl auf, auf dem ich saß. Noah, reiß dich zusammen! schrie mein Kopf mich an. Ich streifte an Lina vorbei, die an der Tür stand, und ging aus dem Raum. Warum will ich überhaupt gehen, nur weil Kai geht? Was zum Teufel stimmt nicht mit mir? „Ich muss meinen Kopf abkühlen“, dachte ich zu mir selbst, während ich zu meinem Auto ging. Ich war fast da, als ich meinen Dad an seinem eigenen Auto sah, den Rücken zu mir. Ich wollte fragen, wohin er ging, aber ich änderte meine Meinung. Ich gehe einfach, wenn er weg ist. Ich wollte gerade die Autotür öffnen, als er sprach. „Magst du sie so sehr?“ Seine Stimme kam heiser raus
Kapitel 87 Noah’s POV „Sienna, lass uns das tun“, flüsterte ich weich zu ihr in dem Moment, als ich meinen Dad sah. Ich beugte mich näher zu ihrem Gesicht und legte den Daumen auf ihre Lippen. Dann presste ich meine Lippen dagegen. Ihre Augen weiteten sich sofort, und ihr Körper spannte sich an. Aber als sie merkte, dass meine Lippen nicht auf ihren waren, entspannte sich ihr Körper langsam. Ich weiß nicht, was in Dads Kopf vorging. Warum strengt er sich so mit Regina an? Er sah aus, als wollte er etwas sagen, als er uns sah, aber ich sah, wie er schluckte, was gerade aus seinem Mund kommen sollte. Und als er uns nicht voneinander wegziehen sah, hörte ich seine Schritte langsam verblassen, als er zurück ins Haus ging. „Ist er weg?“ flüsterte Sienna still, die Stimme leise gegen mein Gesicht. Gerade als ich mein Gesicht von ihrem wegziehen wollte, sah ich Kai. Seine Augen waren auf uns. Sein Gesicht blieb auf meins fixiert, während er mich tief anstarrte, und ich erstarrte eine
Kapitel 86 Sienna’s POV „Als Studenten verkleiden?“ fragte ich erneut, nur um sicher zu sein, dass ich ihn richtig gehört hatte. Er nickte und ging zurück zum Bildschirm. „Das ist der einzige Weg, wie wir ihn kriegen können“, sagte er, und eine Sekunde lang dachte ich fast, er sei verrückt. Wie sollen wir als Studenten in eine High School gehen? Und obendrauf kennt Lucas’ Sohn unsere Gesichter. „Aber er weiß, wie wir aussehen. Wie sollen wir das machen?“ fragte ich, und er drehte sich kurz zu mir um. „Das wird kein Problem sein. Wir können einfach wie er werden“, murmelte er, und ich runzelte die Stirn, unsicher, was er meinte. Die Tür knallte auf, und Lian kam rein, trug einen schweren Karton gegen die Brust gedrückt. Alle drehten sich um, als er eintrat und die Box mit einem dumpfen Schlag auf den Boden fallen ließ. Er öffnete sie, und sie war voll mit zahlreichen Silikonmasken. Was zum Fick! „Werden wir auch eine Silikonmaske tragen?“ fragte jemand, und ich machte mir ni