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4. Seine Lena

ผู้เขียน: Sarah Raymond
last update วันที่เผยแพร่: 2026-09-21 17:33:21

Der Korridor öffnete sich zu einem weiten Raum, der Alex’ Puls in die Höhe schießen ließ. Dimm beleuchtet, die Luft dicht von Sandelholz, Leder und dem unverkennbaren Moschus von Erregung. Die Finger seiner Führerin schlossen sich um sein Handgelenk und zogen ihn vorwärts, während sich seine Augen anpassten.

Die Szene entfaltete sich vor ihm wie etwas aus einem Fiebertraum.

Eine Frau lag ausgestreckt auf einer Samt-Chaiselongue, die Handgelenke über dem Kopf mit Seidenstricken gefesselt, der Rücken gewölbt, während eine andere Frau – maskiert in schwarzer Spitze – eine Feder an der Innenseite ihres Oberschenkels entlangstrich. Die gefesselte Frau keuchte, ihre Hüften zuckten nach oben, bettelten um mehr.

In der Nähe kniete ein Mann zwischen den Beinen einer Frau, seine Zunge arbeitete in langsamen Strichen, während Zuschauer anerkennend murmelten. Ein anderes Paar war an eine Spiegelwand gepresst, die Hand des Mannes in das Haar der Frau gekrallt, während sie stöhnte und ihre Finger in seine Schultern grub.

Er schluckte schwer. Sein Schwanz zuckte allein von der rohen Intensität des Ganzen.

„Mein Gott“, hauchte Alex.

Die Frau neben ihm lachte leise, ihr Daumen strich über seine Knöchel. „Beeindruckend, nicht wahr?“

„Ein Sexclub“, murmelte er, obwohl das bei weitem nicht ausreichte. Das hier war kein schmuddeliger Hinterraum. Es war dekadent, der Ort, an dem Fantasien mit Sorgfalt geschaffen wurden.

Sie beugte sich vor, die Lippen streiften sein Ohr. „Kein Sexclub, kein Dungeon. Das so zu nennen, ist einschränkend.“ Ihre Stimme war ein Schnurren. „Das ist Zentharis. Einfach Zentharis. Ein Ort für jene, die mehr begehren als einfache Ficks.“

Sein Blick huschte zu einem Mann, der an ein Andreaskreuz gebunden war, die Brust hob und senkte sich, während eine Frau in einem Latexkleid einen Flogger seinen Rücken hinunterzog. Er stöhnte, sein Schwanz spannte sich gegen die Lederhose.

„Und was genau ist mehr?“ fragte er, obwohl er es bereits wusste. Die Luft vibrierte davon. Der Kick von Kontrolle, von Hingabe.

Sie beantwortete seine Fragen nicht. Stattdessen zog sie ihn tiefer in die Lounge, vorbei an voyeuristischen Menschenmengen, zu einem Bereich, der durch schwere Samtvorhänge abgeteilt war. Die Energie hier war dunkler, intimer, das Licht warf lange Schatten über Szenen, die sich in halbprivaten Nischen abspielten.

Dann sah Alex sie.

Eine Frau in einem schwarzen Korsett, das ihre Taille perfekt umschloss, die Hüften in Lederhöschen gehüllt, die wenig der Fantasie überließen. Eine Maske verdeckte ihr Gesicht, aber ihre Haltung war selbstbewusst, befehlend, zog seinen Blick sofort an.

Sie stand über einer gefesselten Frau, die Finger in deren Haar vergraben, während sie den Mund der anderen an ihren Oberschenkel führte.

Alex’ Atem stockte.

Die freie Hand der korsettierten Frau wanderte den eigenen Körper hinunter, die Nägel schabten über das Leder zwischen ihren Beinen, bevor sie zwei Finger an die Lippen der Gefesselten presste.

„Öffne“, befahl sie.

Die gefesselte Frau gehorchte, ihre Zunge schnellte heraus und leckte die angebotenen Finger. Ein Schauer lief durch Alex. Sein Schwanz war jetzt eisenhart und spannte sich gegen die Hose.

Er spürte, wie die korsettierte Frau selbst hinter der Maske grinste, und dann schob sie diese glänzenden Finger in den Mund der Gefesselten und fickte ihre Kehle in flachen Stößen. Die gefesselte Frau würgte, die Augen tränten, aber sie zog sich nicht zurück. Sie nahm es.

Ein Stöhnen entrang sich seiner Kehle, bevor er es stoppen konnte. Es war so sexy und berauschend zuzusehen.

Die korsettierte Frau zog die Finger zurück, strich dann mit den Nägeln die Brust der Gefesselten hinunter, über den Bauch, bevor sie unter den Bund des Höschens glitt. Die Frau wimmerte, die Hüften hoben sich von der Bank.

„Sie ist etwas Besonderes, nicht wahr?“ murmelte seine Führerin.

Alex’ Kehle war vollkommen ausgetrocknet.

„Sie ist seit über einem Jahr bei uns“, fuhr die Frau fort. „Hat schnell gelernt. Allerdings ist sie wählerisch.“

Alex riss den Blick lange genug los, um sie anzusehen. „Wählerisch wie?“

„Sie spielt nur mit Frauen.“ Ein leichtes Stirnrunzeln. „Die meisten Stammgäste würden für eine Nacht mit ihr töten. Einer hat sogar hunderttausend unter der Hand angeboten.“ Sie hielt inne. „Aber sie hat Regeln. Sehr spezifische Regeln.“

„Wie was?“

„Wie: kein Anfassen, außer sie sagt es. Wie: nur mit Frauen spielen, denen sie vollkommen vertraut.“

Alex’ Augen schnappten zurück zu der korsettierten Frau, als sie die Hand aus dem Höschen der Gefesselten zog und sie keuchend und unerfüllt zurückließ. Sie führte die glänzenden Finger an die eigenen Lippen, kostete die andere Frau, bevor sie sich hinunterbeugte und sie besitzergreifend küsste.

Scheiße. So rohe Sexiness.

Er stellte sich seine Lena so vor. Gefesselt für seinen Schwanz. Hungrig nach Schwanz. Zerstört von seinem Schwanz.

Sein Kopf drehte sich. Er konnte sie fast schmecken, die Hitze ihrer Fotze um ihn spüren, ihre Nägel in seiner Haut, während er–

„Warst du schon mal an einem Ort wie diesem?“

Die Stimme riss ihn zurück. Er blinzelte und merkte, dass sein Mund zu lange offen gestanden hatte.

„Nein“, gab er rau zu.

Sie summte, ihr Daumen zeichnete Kreise an der Innenseite seines Handgelenks. „Und? Gefällt es dir?“

Ja. Verdammt, ja tat es.

Aber er sagte das nicht. Stattdessen beobachtete er, wie die kleine Menge um sie herum in anerkennenden Applaus ausbrach. Die korsettierte Frau neigte leicht den Kopf, dann griff sie hoch und löste ihre Maske.

Alex’ Atem stockte, als die Maske fiel.

Was? Unmöglich, dass er gerade seine Lena, die süße, unschuldige Lena, das alles mit einem Mädchen hatte machen sehen.

Ihr dunkles Haar war hochgesteckt, die Lippen leicht geöffnet und glänzend. Sie sah zum Anbeißen aus – errötet, mächtig, ihre braunen Augen musterten die Menge mit einem Grinsen, das Sünde versprach.

Dann landete ihr Blick auf ihm, und sie erstarrte.

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