LOGINDie Tür knallte hinter ihnen zu und verschluckte den Lärm des Clubs, die Musik, die Welt.
Lena hatte Alex in einen kleinen Privatzimmer gezogen, die Luft dick von Jasmin und Schweiß und seinem berauschenden Cologne, das ihr den Kopf schwindelig machte, während sie den Rücken gegen die Tür presste und der Puls in ihren Ohren dröhnte. Alex’ Brust hob und senkte sich heftig, seine Augen loderten vor Schock, Wut und Hunger zu gleichen Teilen. Derselbe Hunger, der in seinem Blick gebrannt hatte, als er sie belogen hatte, als er ihr gesagt hatte, seine Erregung gelte Nancy. Lena hätte sich abwenden, hätte im selben Moment wegrennen sollen, in dem sie ihn dort erstarrt in der Menge gesehen hatte. Aber sie tat es nicht. Weil das der Moment war, von dem sie jahrelang fantasiert hatte. Der Moment, in dem er sie endlich sehen würde – die echte sie, die sie unter Freundschaft und Lachen und spätnächtlichen Gaming-Sessions vergraben hatte. Die sie, die sie nur im Dunkeln freiließ, mit Fremden, die keine Rolle spielten. Und jetzt wusste er es. Ihre Finger zitterten, als sie nach der Maske griff, die noch an ihrer Hand baumelte, und sie mit einem leisen Aufprall zu Boden fallen ließ. Kühle Luft küsste ihre Haut, ihre Nippel spannten sich unter seinem Blick, der Atem kam in flachen Stößen. „Du solltest nicht hier sein“, flüsterte Lena, aber ihre Stimme klang nicht nach ihr. Sie war roh und verzweifelt. „Du auch nicht.“ Ein Lachen krallte sich ihre Kehle hinauf. „Oh, Alex. Ich war schon immer hier.“ Sie trat näher, Hitze strahlte durch die dünne Lederschicht, die noch an ihren Hüften klebte. „Du hast nur nie hingesehen.“ Seine Hände ballten sich zu Fäusten an den Seiten, die Knöchel weiß. „Lena—“ „Sag mir, dass dir nicht gefallen hat, was du da draußen gesehen hast.“ Ihr Schnurren trug eine Herausforderung. „Sag mir, dass du dir nicht vorgestellt hast, ich wäre an der Stelle dieser Frau. Gefesselt, dir ausgeliefert.“ Sein Atem stockte. Lena wartete nicht auf eine Antwort. Die Worte rissen jetzt aus ihr heraus, Jahre der Sehnsucht, der Frustration, des Verlangens nach ihm, das so sehr schmerzte. „Ich habe dir jahrelang Zeichen gegeben, Alex. Die Outfits, die Berührungen, die Art, wie ich mich bei Filmen an dich lehnte, wie ich meine Beine gegen deine presste. Und ich habe darauf gebrannt, dass du endlich–“ Ihre Stimme brach. „Dass du es einfach verdammt noch mal bemerkst.“ Seine Augen verdunkelten sich, der Blick fiel auf ihre Lippen, bevor er wieder hochschnellte, als kämpfe er gegen sich selbst. „Du bist meine beste Freundin.“ „Und du bist meine.“ Lena schloss den Abstand, die Finger krallten sich in seine Anzugrevers. „Deshalb hat es mich umgebracht, als du mich gestern Nacht belogen hast.“ Seine Brust hob sich scharf, der Atem heiß gegen ihr Gesicht. „Es war wegen Nancy.“ „Ich habe dich gesehen, Alex.“ Ihre Nägel gruben sich ein. „Ich habe dich gespürt. Und dann hast du gelogen.“ „Ich habe nicht—“ „Doch.“ Sie ließ ihn plötzlich los, trat zurück, die Hände gingen an die Schnürung ihres Korsetts. Seine Augen folgten, der Atem stockte, als sie den ersten Knoten löste, dann den zweiten. Das Leder öffnete sich, kühle Luft traf ihre nackte Haut, die Nippel bereits hart. „Und ich habe heute die Arbeit geschwänzt, nur um dich verrückt zu machen. Damit du nicht aufhören kannst, an mich zu denken. Schön, dass es funktioniert hat.“ Das Korsett fiel zu Boden. Seine Augen folgten der Kurve ihrer Brüste, der Einbuchtung ihrer Taille, den Lederhöschen, die ihre Hüften umschlossen. Er kämpfte ernsthaft gegen den Drang, nach ihr zu greifen. „Sag mir, dass du das nicht willst“, flüsterte Lena und trat vor, ihre nackte Brust streifte seinen Anzug. Sein Schwanz spannte sich gegen den Reißverschluss. „Sag mir, dass du mich nicht anfassen willst. Kosten willst.“ Seine Hände kamen hoch, griffen ihre Schultern, nur um sie zurückzuschieben. Aber seine Augen – diese wunderschönen blauen Augen – blieben an ihrem Körper kleben und verschlangen sie. „Das bist nicht du.“ „Das bin ich, Alex. Die ich, die ich vor dir versteckt habe. Die ich, die davon fantasiert, dass du mich über deinen Schreibtisch beugst, deine Hände an meinen Hüften, dein Schwanz so tief in mir, dass ich nicht mehr atmen kann.“ Ihre Stimme sank zu einem Flüstern. „Die ich, die sich wünscht, Nancy zu sein, jedes Mal, wenn du sie berührst. Die hasst, dass sie dich haben darf, während ich dich seit Jahren will.“ Sein Griff wurde fester, die Finger gruben sich in ihre Haut. „Hör auf.“ „Nein.“ Sie griff hoch, die Finger strichen über seinen Kiefer, über die scharfen Kanten. „Sag mir, was du gerade fühlst. Sag mir, was du über meine Nippel denkst, Alex. Sag mir, wie sehr du mich willst.“ Sein Atem beschleunigte sich, die Brust hob und senkte sich, als hätte er einen Marathon gelaufen. „Das passiert nicht.“ „Doch.“ Lena presste sich näher, die Lippen streiften sein Ohr. „Und du willst es.“ Seine Hände fielen auf ihre Handgelenke und rissen sie zurück. „Ich habe eine Verlobte.“ Sie grinste, auch wenn ihr Herz brach. „Warum bist du dann hart für mich?“ Seine Augen schlossen sich, der Kiefer spannte sich. Ihre Finger wanderten seine Brust hinunter, über die harte Kontur, die sich gegen seine Hose spannte. Er zischte, die Hüften zuckten zurück, aber sie folgte, die Handfläche drückte gegen ihn und umschloss die dicke Länge. „Fühlt sich ziemlich real für mich an.“ Seine Augen flogen auf, verzweifelt. „Lena—“ Sie stürmte vor, die Lippen krachten auf seine, die Zähne bissen in seine Unterlippe. Er stöhnte, die Hände flogen auf ihre Arschbacken und griffen so fest zu, dass es hätte wehtun sollen. Aber es brannte stattdessen und ließ ihren Kern schmerzen. Für eine perfekte, herzstillstehende Sekunde küsste er zurück, die Zunge strich in ihren Mund. Dann schob er sie weg. „Das ist falsch.“ Lena richtete sich auf, die Finger ballten sich zu Fäusten. „Warum bist du dann immer noch hart?“ „Ich bin verlobt.“ „Und trotzdem“, trat sie vor, die Stimme höhnisch, „kannst du nicht aufhören, mich anzusehen.“ Sein Blick fiel auf ihre Brüste, ihre harten Nippel. „Sag mir, dass du nicht davon träumst.“ „Tu ich nicht.“ „Lügner.“ Er zuckte zusammen, die Augen schnappten zu ihren. „Du weißt nicht, worum du bittest.“ Sie trat näher, die nackte Brust streifte erneut seinen Anzug. „Doch. Ich will, dass du die Kontrolle verlierst. Dass du mich nimmst. Dass du mich betteln lässt.“ Sie hielt inne. „Oder hast du Angst?“ Sie spürte, wie er zitterte. Warum hielt er sich zurück, spielte den Unschuldigen, wenn das klar war, was er wollte? „Und wenn du weiter den Feigling spielst, dann finde ich jemanden, der mich nimmt wie ein richtiger Mann.“ „Wage es nicht.“ Etwas Wildes blitzte in der Tiefe seiner Augen auf. Sie grinste, auch wenn ihr Herz pochte, auch wenn ihr Körper noch mehr nach ihm verlangte. „Dann halt mich auf.“ Aber er bewegte sich nicht. In diesem Moment hasste sie ihn. Weil er sie wollte. Verdammt, sie wusste, dass er es tat, aber er nahm sie nicht. Sie griff zum Bund ihrer Lederhöschen. Er starrte mit offenem Mund, als sie sie hinunterzog und heraustrat, jetzt vollkommen nackt vor ihm. Sein Blick sank, die Augen verdunkelten sich, als sie an dem Glänzen ihrer Fotze hängen blieben. „Letzte Chance, Alex. Sag mir, dass ich aufhören soll.“ Er tat es nicht. Also drehte sich Lena um, die Hände gegen die Tür gepresst, der Arsch zu ihm gewölbt, der Körper schrie danach, dass er endlich, endlich nachgab. Sie murmelte einen Fluch unter ihrem Atem, als er den Blick von ihr abwandte. „Fick dich, Alex. Fick dich und deine Kontrolle! Deine Zurückhaltung! Deinen sexy Körper!“ Ihre Stimme brach. „Ich werde hinter allen Männern dieser Welt her sein! Ich werde dafür sorgen, dass du das bereust. Und wenn du zurückkommst – wenn du endlich brichst – wirst du betteln wie noch nie zuvor.“Sie war eine Frau. Es war natürlich, dass sie die höchsten Gebote ziehen würde. Die Hälfte der VIPs auf diesem Floor hatte sich irgendwann einmal an sie herangemacht.Wenn sie ihre Signatur-Katzenohren und die Maske trug, würden sie sie sofort erkennen und sich gegenseitig überbieten, nur damit der nächste Mann nicht gewann. Sie hatte es bei Performerinnen beobachtet, die halb so fesselnd waren wie sie.Jax hatte ihr im Wesentlichen den Sieg überreicht und ihn als Drohung verpackt.„Okay.“Er blinzelte. „Okay?“„Ich habe okay gesagt, Jax. Bis zur Auktionsnacht.“ Sie säuberte sich, gab das Handtuch zurück und ging hinaus.Sie kämpfte immer noch gegen ihr Lächeln an, als sie in den Hauptbar-Bereich stieß und beinahe in Alex hineinlief.Das Lächeln starb.Er stand am anderen Ende der Bar mit einem Drink und einem Blumenstrauß, der gegen den Hocker neben ihm gelehnt war. Er sah auf und sein ganzes Gesicht wurde weic
Lena erstarrte. „Ich werde nicht.“„Dann trete ich jetzt raus und sage deinem Freund, dass wir nur ein gemütliches kleines Gespräch über alte Zeiten geführt haben. Ich bin sicher, er wird das verstehen.“„Er ist nicht mein Freund“, schnappte sie, zu schnell.„Ist das so?“ In seiner Stimme lag pure Belustigung. Seine Hand glitt um ihre Hüfte, die Handfläche flachte sich gegen ihren unteren Bauch ab und zog sie fester an sich. Seine andere Hand nahm dort wieder auf, wo sie aufgehört hatte, der Finger glitt unter den Saum ihres Höschens zur nackten Kurve ihres Arsches.Sie zuckte zusammen. „Jax, nicht—“„Shh.“ Er ahmte ihre genaue Warnung von vorhin nach. „Du weckst deinen Nicht-Freund.“Sein Finger glitt die Furche ihres Arsches hinunter zu ihrem Zentrum. „Also. Du und Alex. Kein Paar. Und trotzdem versteckst du dich in einem Kleiderschrank, weil…?“„…er könnte die falsche Idee bekommen.“„Erklär mir diese Logik.“
„Jax… lass mich los… ich hasse dich immer noch…“ protestierte Lena schwach, aber ihre Hand streichelte jetzt die dicke Wurzel seines Schwanzes.„Ich werde“, murmelte er und leckte einen Pfad von ihrem Hals zurück zu ihrem Ohr. „Nur wenn du mich zuerst loslässt.“Lena neigte den Kopf unwillkürlich und gab ihm besseren Zugang. Ihr Atem stockte, als seine Zunge ihre Haut nachzeichnete.„Siehst du, wie du zitterst?“ flüsterte er, die Stimme tief und selbstgefällig. „Pocht es da unten auch für mich?“Ihre Oberschenkel preßten sich zusammen. Ihr Körper erinnerte sich zu gut an ihn, an die Art, wie er sie festgenagelt hatte, an die dreckigen Dinge, die er flüsterte, während er in sie stieß, an die Art, wie er sie zum Kommen bringen konnte, bis sie weinte. Für eine gefährliche Sekunde gab sie beinahe nach.Dann traf sie eine Erinnerung wie kaltes Wasser.Diese Nacht, als er betrunken nach Hause kam, sie gegen die Wand schob und ihr sagte, sie sei „nur ein warmes Loch“, als sie über ihre Gefüh
Sie ließ das Handy beinahe fallen.„Was zum Teufel?“ Sie dachte an den Club vor Stunden zurück, als sie Jax weggetreten hatte. „Also hat er unter mein Hemd geschaut??“Sie tippte wütend. „Du bist so ein Arschloch. Ich melde dich wegen Belästigung.“ Sie schickte es und warf das Handy beiseite, aber als es erneut piepte, eilte sie zurück, um es zu greifen.Diesmal war es ein Video.Der Clip zeigte die Basis seines Schwanzes und sein Becken. Er rasierte den Bereich sorgfältig mit einem Rasierer. Die Kamera verweilte auf der dicken Wurzel seines Schafts.„Sag mir, was du bemerkst, Lena.“Lenas Nippel spannten sich sofort gegen den dünnen Stoff von Alex’ Hemd.‚Verdammt noch mal! Warum musst du immer reagieren?!‘Sie tippte schnell zurück: „Ich bemerke, dass du immer noch ein ekelhaftes Schwein bist.“Seine Antwort war ein weiteres Video. Diesmal war es die schräge Krone seines Schwanzes, glänzend, während er mit seinem Vorsaft spielte.„Schau dir all diesen Vorsaft an, nur weil ich diese
Das kleine Lächeln, das von Alex’ Kuss auf ihrem Gesicht gewesen war, verschwand.Das Grinsen auf seinem Gesicht war dasselbe, an das sie sich erinnerte. Dieses gemächliche Ding, das sagte, er wusste bereits, wie dieses Gespräch laufen würde, bevor sie den Mund öffnete.Lenas Magen verdrehte sich vor altem Hass. „Was zum Teufel machst du hier?“Jax trat näher. „Bessere Frage. Was machst du in einem Etablissement wie diesem, angezogen, als wärst du gerade aus jemandes Bett gerollt?“„Weg.“ Sie trat zur Seite, um an ihm vorbeizugehen.Er verschob sich, blockierte sie nicht genau, besetzte den Raum nur mehr. „Sieht aus, als hättest du geübt.“„Was zum Teufel habe ich geübt??“„Spiel jetzt nicht die Dumme, Lena. Ich habe dir beigebracht, wie gut sich dein Körper anfühlen kann. Und dieser Körper…“ Seine Augen glitten hinunter, ein leichtes Grinsen berührte seine Lippen. „Er ist immer noch dieses enge kleine Ding, in das ich eingebrochen bin, stimmt’s?“Lenas Wangen brannten. Ein Blitz Erin
Die Frage hing zwischen ihnen wie etwas, das keiner von beiden als Erster zerbrechen wollte. Alex’ Griff lockerte sich, aber die Wut brannte immer noch.„Ich mache mir Sorgen um dich, Lena. Mehr, als ich sollte. Du bist meine beste Freundin. Ich vermisse… ich vermisse das alte Wir. Unsere Filmabende auf der Couch. Diese langen Gespräche bis drei Uhr morgens über nichts und alles. Die Art, wie du mich zum Lachen gebracht hast, bis mir die Seiten wehtaten.“ Seine Stimme brach. „Ich vermisse alles vor dem Club… bevor ich hart für dich geworden bin.Ich liebe dich nicht. Ich kann nicht. Das hier hätte nie mehr sein sollen als Körper. Aber dich mit ihm zu sehen… hat mich zerstört.Du respektierst deinen Körper nicht. Du respektierst mich nicht. Du spreizst einfach die Beine für jeden, der dir den nächsten Kick gibt.“Lenas Tränen liefen über. Sie schob seine Hände entschieden weg.„Ich respektiere mich, Alex. Das ist das Problem. Du denkst, weil ich Sex liebe, weil ich meinen Körper genieß







