Compartilhar

Kapitel 88

Autor: Crystal
last update Data de publicação: 2026-09-12 14:04:33

Nadias Sicht

Der Ostflügel fühlte sich an wie ein Fleischschrank, eisig und erstickend. Ich saß am anderen Ende eines Esstisches, der aussah, als wäre er für königliche Feste gebaut worden, ganz aus poliertem Mahagoni, das das Fensterlicht einfing.

Gegenüber von mir war Rebecca Stanford, die versuchte, so auszusehen, als wäre sie über all dem. Ihre Bluse war ein teurer Farbton von Champagnerseide, ihre Hose ist perfekt gepresst, ihr Haar ist zu diesem unglaublich ordentlichen Dutt verdreht, Mak
Continue a ler este livro gratuitamente
Escaneie o código para baixar o App
Capítulo bloqueado

Último capítulo

  • Verbotener Anspruch: Die Obsession eines Mafia-Königs   Kapitel 105

    Lorenzos SichtDie Stille in der Master-Suite war nicht nur ruhig; es war eine physische Kraft, kalt und erstickend, die gegen meine Brust drückte, bis ich meine Lungen nicht mehr erweitern konnte.Ich stand in der Tür, der schwere Eichenrahmen stützte mein Gewicht, weil sich meine Beine hohl anfühlten, erschöpft von jedem Tropfen Kraft, den ich besaß.Das Morgenlicht strömte durch die Balkontüren und beleuchtete das Bett. Die Laken waren glatt, unberührt und kalt.Und in der Mitte der weißen Matratze lag ein einzelnes Stück gefaltetes Pergament, das von dem silbernen Schlüssel festgehalten wurde, den ich ihr nur wenige Stunden zuvor in die Hände gelegt hatte.Mein Herz hämmerte schmerzhaft gegen meine Brust, als ich meine Füße zwang, sich über den persischen Teppich zu bewegen. Jeder Schritt fühlte sich an, als würde man durch tiefes Wasser gehen.Ich streckte die Hand aus, meine Finger zitterten - die Hand, die Hinrichtungsbefehle unterzeichnet und Gewehre ohne ein einziges Schüttel

  • Verbotener Anspruch: Die Obsession eines Mafia-Königs   Kapitel 104

    Nadias SichtDas Anwesen war in eine erstickende, schwere Stille gehüllt, als die Nacht über den italienischen Bergen einbrach.Ich saß auf dem Rand des massiven Himmelbettes in der Master-Suite und starrte auf den silbernen Schlüssel und den Reisepass, der auf dem Nachttisch neben mir lag.Unten war das Haus totenstill. Lorenzo hatte sich in den unteren Innenhof zurückgezogen und mir den Raum gegeben, von dem er dachte, dass ich ihn brauchte, und seinen Männern befahl, Abstand zu halten und sein Versprechen völliger Freiheit zu erfüllen.Mein Geist war ein chaotischer, heftiger Sturm. Das unbearbeitete Video spielte sich hinter meinen Augenlidern in einer endlosen, qualenden Schleife ab.Mein Vater blutete auf dem kalten Betonboden und hob die Hände, um ein kleines Mädchen zu schützen. Tante Rosalind, die bei dieser Kälte im Schatten steht,Soziopathische Ablösung, die Leben gegen Geld eintauscht.Und Lorenzo - gebrochen, auf den Knien, um meine Vergebung betteln und mir sein Leben a

  • Verbotener Anspruch: Die Obsession eines Mafia-Königs   Kapitel 103

    Nadia’s Sicht Die Stille in der Studie war nicht mehr das schwere, erstickende Gewicht eines verborgenen Geheimnisses - es war das verheerende Schweigen, das nach einer Explosion kommt.Der Mahagoni-Schreibtisch, der leuchtende Laptop-Bildschirm, die Überreste einer acht Jahre langen Lüge, alles verblasste in Unerrelevanz neben dem Mann, der unter dem Gewicht seines eigenen monströsen Fehlers zusammenbrach.Lorenzos Hand zitterte, wo sie mein Handgelenk hielt. Sein Griff, einst ein unnachgiebiger Stahlschraubstock und absolute Autorität, war jetzt gebrechlich, verzweifelt, flehend.Er sah mich durch einen Dunst unvergossener Tränen an, seine dunklen Augen waren von einer rohen, blutenden Reue zerstört, die ich bei einem Mann wie ihm nie für möglich gehalten hätte.Langsam rutschte der Don des Romano-Syndikats aus seinem Lederstuhl und fiel auf die Knie auf den kalten Marmorboden zu meinen Füßen.Mein Atem blieb in meiner Kehle stecken. Lorenzo Romano, ein Mann, der Hunderte von bewaf

  • Verbotener Anspruch: Die Obsession eines Mafia-Königs   Kapitel 102

    Nadias Sicht Der schwere Eichenschreibtisch schien sich zu einer unendlichen Kluft zwischen uns zu erstrecken. Lorenzo stand gelähmt in der Mitte seines Arbeitszimmers, seine Augen auf das dunkle, reflektierende Glas des Laptop-Bildschirms gerichtet.Die Stille im Raum war nicht nur still, es war ein ohrenbetäubendes Vakuum, das mit den Geistern von zehn Jahren sinnloser Gewalt klingelte.Langsam, quälend sank Lorenzo in den Lederstuhl hinter sich. Er saß nicht mit seiner üblichen befehlenden Anmut da, er brach darin zusammen, seine Haltung brach, seine breiten Schultern beugten sich unter einem Gewicht, das plötzlich zu schwer für jeden Mann war, um es zu ertragen.Er hob seine Hände und vergrub sein Gesicht in seinen Handflächen. Seine Finger graben sich in sein dunkles Haar und zogen über seine Gesichtszüge, während ein langes, zerlumptes Ausatmen durch seinen Körper zitterte.“Lieber Gott”, erstickte er, die Worte roh, kratzten ihm aus der Kehle. “Was habe ich getan?”Ich stand a

  • Verbotener Anspruch: Die Obsession eines Mafia-Königs   Kapitel 101

    Nadia’s Sicht Die Luft in dem langen, dunklen Korridor, der zu Lorenzos Privatzimmer führt, fühlte sich eiskalt an, aber ich spürte die Kälte nicht.Ich bewegte mich mit einem einzigartigen, ruhigen Zweck, der Laptop hielt sich wie ein Schild fest an meiner Brust, das goldene Armband ruhte leicht und offen an meinem linken Handgelenk.Jeder Schritt hallte vom Marmorboden wider - eine langsame, gleichmäßige Trittfrequenz, die wie das Ticken einer Uhr klang, die davonläuft.Ich habe nicht geklopft. Ich stieß die schweren Eichentüren auf und trat hinein.Lorenzo stand am gewölbten Fenster, ein Kristallglas mit bernsteinfarbener Flüssigkeit locker in der Hand. Die Nachmittagssonne erfasste die scharfe Linie seines Profils und betonte die schwachen Narben und den harten, geformten Kiefer, der sein Leben als Don definiert hatte.Beim Geräusch der Tür drehte er sich um, eine sanfte, einladende Wärme milderte sofort seine blauen Augen, als er sah, dass ich es war.“Piccola”, sagte er sanft u

  • Verbotener Anspruch: Die Obsession eines Mafia-Königs   Kapitel 100

    Nadias SichtDie Stille in der Bibliothek war absolut, so schwer, dass es sich anfühlte wie ein physisches Gewicht, das auf meine Brust drückte.Ich starrte auf den schwarzen Bildschirm des Laptops, mein Spiegelbild umrahmt von dem schwachen blauen Leuchten des Displays.Meine Atmung kam in kurzen, gezackten Schwierigkeiten, mein Herz hämmerte gegen meine Rippen, als sich die kalte Realität dessen, was ich gerade erlebt hatte, in meinen Knochen festlegte.Mein Vater hatte Juliet Romano nicht getötet. Er hatte für sie geblet. Er hatte eine Kugel bekommen, als er versuchte, ein unschuldiges Kind zu schützen, das zwischen ihr und einem Mörder stand.“Papa...” Das Flüstern kratzte an meinen Lippen vorbei, kaum hörbar im ruhigen Raum. Tränen verfolgten meine Wangen, heiß und bitter, und spülten die Monate der stillen Scham weg, die ich getragen hatte - der qualvollende Zweifel, dass vielleicht der Mann, der mich mit so sanfter Anmut erzogen hatte, eine verborgene, monströse Dunkelheit bese

Mais capítulos
Explore e leia bons romances gratuitamente
Acesso gratuito a um vasto número de bons romances no app GoodNovel. Baixe os livros que você gosta e leia em qualquer lugar e a qualquer hora.
Leia livros gratuitamente no app
ESCANEIE O CÓDIGO PARA LER NO APP
DMCA.com Protection Status