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Kapitel Eins - Ihm gegenübertreten

ผู้เขียน: Rituparna Darolia
last update วันที่เผยแพร่: 2026-04-30 22:16:13

Brooklyn betrat ihr heruntergekommenes Gebäude und blickte über die Schulter, erleichtert, dass sie ihnen irgendwie entkommen war. Ihre sich schnell hebende Brust umklammernd, stieg Brooklyn die schwach beleuchteten Treppen zu ihrer Wohnung im zweiten Stock hinauf. Wäre Brandon zu Hause gewesen, hätte sie ihn gebeten, sie von der Arbeit abzuholen, aber er war seit zwei Tagen nicht nach Hause gekommen. Sie wusste, dass er trotz allem nie seine Abendkurse verpasste. Wenn sie ihn sehen musste, wusste sie, wohin sie gehen musste, aber das war die letzte Möglichkeit: ein Notfall. Sie war es gewohnt, dass er tagelang abwesend war und sein Telefon ausgeschaltet war. Es war überhaupt keine große Sache.

Sie schloss die Tür zu ihrer Wohnung auf und ging hinein. Sie schaltete das Nachtlicht ein und schloss die Tür schnell wieder ab. Sie hatte überhaupt keinen Hunger, zog sich um und duschte schnell, um die Berührung des Glatzkopfs loszuwerden. Allein der Gedanke daran machte ihr Übelkeit. Brooklyn schauderte bei dem Gedanken daran, was passiert wäre, wenn ihr heißer Stalker sie nicht gerettet hätte! Sie zog ihren Pyjama an, legte sich auf ihr Bett und starrte an die Decke, von der der Putz abblätterte. Der Vermieter war ein geiziger alter Mann, der sich weigerte, die Wohnung reparieren zu lassen, und mittlerweile hatte sich Brooklyn daran gewöhnt. Was konnte sie sonst tun? Sie hatte nicht genug Geld, um eine bessere Wohnung zu mieten. Von ihrem dürftigen Gehalt musste sie den medizinischen Kredit zurückzahlen, den sie für die Behandlung ihrer Mutter aufnehmen musste. Für sie war dies also ihr Zuhause.

Sie schloss die Augen, konnte aber heute Nacht nicht schlafen, da ein Paar haselnussbraune Augen sie verfolgte. Was wollte er? Warum verfolgte er sie? War er ein böser Mensch? Wollte er sie töten?

„Warum ich, Gott? Was habe ich ihm nur angetan?“, flüsterte Brooklyn mit gebrochener und verängstigter Stimme. Sie fragte sich, was die Männer getan hatten, nachdem sie gegangen war. Haben sie nach ihr gesucht? Ein Schauer lief ihr über den Rücken, sie legte sich ein Kissen über den Kopf und rollte sich zum Schlafen zusammen.

„Bitte rette mich, Gott“, murmelte sie, bevor der Schlaf sie übermannte.

Am nächsten Morgen wurde Brooklyn von der Türklingel geweckt. Sie setzte sich auf, rieb sich den Schlaf aus den Augen und versuchte, sich zu konzentrieren. Wer konnte das so früh am Morgen sein? Es konnte nicht Brandon sein, da er einen Zweitschlüssel dabei hatte. Sie schlich auf Zehenspitzen zur Tür und schaute durch das Schlüsselloch, da es in der Tür kein Guckloch gab. Sie konnte den Körper eines Mannes in einem schwarzen Anzug erkennen. Angst erfasste ihren ganzen Körper und lähmte sie völlig, da ihr Stalker letzte Nacht auch einen schwarzen Anzug getragen hatte. War er es? Sie schaute noch einmal hin. Nein, er konnte es nicht sein, da der Mann draußen etwas stämmig war. Erleichtert öffnete sie die Tür einen Spaltbreit und spähte durch den kleinen Spalt.

Ein Paar pechschwarze Augen mit gebleichtem blondem Haar blickte sie neugierig an. „Miss Brooklyn?“, fragte er interessiert. Brooklyn nickte erschrocken, denn sie hatte den Mann noch nie zuvor gesehen, doch er kannte ihren Namen und ihre Adresse. Wer konnte das sein?

„Ja, woher kennst du mich?“, krächzte sie vor Angst. Der Mann lächelte und hielt ihr ihre Handtasche hin, woraufhin Brooklyn vor Entsetzen nach Luft schnappte. Ihre Handtasche! Sie war ihr vielleicht von der Schulter gefallen, als der Glatzkopf sie gestern Abend abgeholt hatte. In ihrer Eile hatte sie sie völlig vergessen. Sie riss ihm die Tasche aus der Hand und überprüfte ihren Inhalt. Er war unversehrt!

„Sir hat es geschickt. Schönen Tag noch, Miss Brooklyn“, sagte der Mann und stieg vorsichtig die Treppe hinunter. Brooklyn blinzelte zweimal bei seinen Worten. Sir? Wer war sein „Sir“? War es ihr heißer Stalker oder der Glatzkopf? Bevor sie ihn fragen konnte, war er verschwunden. Seufzend schloss Brooklyn die Tür und blieb ratlos davor stehen.

Sie konnte nur eines daraus erkennen. Wer auch immer sein „Sir“ war, er kannte ihren Namen und ihren Wohnort! Plötzlich hallten Mias Worte von gestern in ihrem Kopf wider. Der Mann an Tisch Nummer 50 wusste alles über sie! War der heiße Stalker derselbe Mann? War er das „Sir“ des stämmigen Mannes? Brooklyn wollte nicht mehr nachdenken, da sie wusste, dass sie verrückt werden würde, wenn sie so viel nachdachte. Sie musste sich für die Arbeit fertig machen. Ihr Magen knurrte, und sie duschte schnell und ging in die Küche, um nachzusehen, was sie essen konnte. Außer ein wenig Milch und Müsli gab es nichts, also schlang sie es hinunter und ging zurück in ihr Schlafzimmer, um sich fertig zu machen.

Ihre Gedanken wanderten zurück zu dem heißen Stalker und sie fragte sich, was er wohl mit ihrer Handtasche gemacht haben könnte! Darin befanden sich nur ihre Uniform, ihre Ausweise, ihr altes kaputtes Handy, ihre Brieftasche mit nur 10 Dollar und das Foto ihrer Mutter. Nichts Interessantes! Sie nahm ihre schmutzige Uniform heraus, wusch sie und hängte sie zum Trocknen in den Waschraum. Sie machte sich schnell fertig, stopfte eine andere Uniform in ihre Tasche und verließ ihre Wohnung. Sie schloss sie gut ab und ging die Treppe hinunter. Der Weg zur Arbeit war ihr grauend. Sie nahm den Umweg, um dem Glatzkopf aus dem Weg zu gehen, falls er in der Nähe war.

Sie kam fünf Minuten zu spät und zu ihrem Entsetzen rief Mr. Foster sie sofort in sein Büro. So begann ihr Tag mit einem Knall und einer Warnung. Brooklyn schleppte sich den ganzen Morgen und arbeitete unermüdlich, bis es Mittag war. „Brooks, ich lade dich zum Mittagessen ein. Ich habe dein Mittagessen im Lehrerzimmer aufbewahrt. Hol es dir, bevor es kalt wird“, sagte Claudia und hielt ihr Versprechen. Da es immer überfüllt war, bekamen sie keine richtige Mittagspause und mussten zehn Minuten von ihrem Zeitplan abziehen und abwechselnd essen. Es war unmenschlich, aber es war Fosters Regel und niemand konnte protestieren.

„Danke, Claudi. Ich habe eine Bitte. Kannst du mir die Extraschicht bezahlen, die ich gestern gemacht habe? Ich brauche das Geld, um ein paar Lebensmittel für zu Hause zu kaufen“, sagte Brooklyn, als ihr einfiel, dass sie zu Hause nichts zu essen hatte. Claudia sah sie traurig an.

„Natürlich, Liebes“, sagte sie, nahm das Geld heraus, das sie den ganzen Morgen als Trinkgeld gesammelt hatte und gab ihr den Betrag.

„Danke“, grinste Brooklyn. Jetzt konnte sie Lebensmittel kaufen und nach Tagen ein ordentliches Abendessen genießen. Das Trinkgeld und das Geld, das Claudia ihr zahlte, würden ihr eine Woche lang reichen. Da noch zwei Monatsmieten fällig waren, stand sie vor dem Dilemma, ob sie Lebensmittel kaufen oder sparen sollte, um die Miete zu bezahlen.

Sie ging zum Lehrerzimmer, um zu Mittag zu essen. Claudia hatte ihr einen Hamburger hingestellt und Brooklyn lief das Wasser im Mund zusammen, als sie ihn sah. Sie hatte seit Jahren keine solchen Köstlichkeiten mehr gegessen! Obwohl das Restaurant viel Essen verschwendete, sorgte Foster dafür, dass die Kellner nichts davon abbekamen. Obwohl es eine gemeine Regel war, konnten sie nicht protestieren. Also bestand Brooklyns Mittagessen normalerweise aus einem Brötchen und Wasser, da das alles war, was sie sich leisten konnte.

Nach zehn Minuten kam sie glücklich und zufrieden aus dem Lehrerzimmer. Mia warf ihr einen aufgeregten Blick zu. „Was ist passiert?“, fragte Brooklyn, als sie ihre leuchtenden Augen sah. Mia holte einen 100-Dollar-Schein hervor und wedelte damit vor ihren Augen herum.

„Mein Trinkgeld!“, rief sie, woraufhin Brooklyns Gesicht beträchtlich blass wurde. Es gab nur eine Person, die ihr 100 Dollar Trinkgeld gab. Ihr heißer Stalker! Bedeutete das, dass er hier war?

„War er hier?“, fragte Brooklyn entsetzt, während Mia heftig nickte.

„Ja, er hat nach dir gefragt und dann eine Tasse Kaffee bestellt. Er hat sich nach dir umgesehen und dann hat er einen Anruf bekommen und ist verschwunden und hat mir das hier hinterlassen“, sagte sie und tanzte vor Freude mit dem Geld. Brooklyn lächelte gezwungen und seufzte. Wie konnte sie sich freuen, dass ihr Stalker wieder da war? Was genau wollte er? Der Rest des Tages verging ohne Zwischenfälle und schließlich hatte Brooklyn ihre Pflichten für den Tag erfüllt. Sie würde Rindfleisch, Eier, Brot, Milch, Müsli und Reis kaufen, um eine Woche lang auszukommen und das restliche Geld für die Miete zu sparen. Entschlossen ging sie ins Kaufhaus, aber alles war so teuer! Trotzdem suchte sie nach Rabatten und konnte sich nur die Hälfte der Sachen leisten. Mit den Sachen in der Hand ging sie den längeren Weg hinunter zu ihrer Wohnung. Ein leichter Nieselregen begann und sie zog die Strickjacke näher an sich und ging so schnell ihre Beine sie tragen konnten, als sie wieder das unheimliche Gefühl hatte, verfolgt zu werden. Sie blickte über ihre Schulter und zu ihrem Entsetzen blieb der schwarze Porsche von gestern direkt neben ihr stehen.

Brooklyn war völlig aus dem Häuschen, und die Lebensmittelpackung fiel ihr aus der Hand und verteilte sich auf dem Bürgersteig. Plötzlich begann es zu nieseln, die eisigen Wassertropfen ließen die Leute herumrennen und schnell Schutz suchen. Einige Fußgänger liefen in ihrer Eile, wegzukommen, über die Lebensmittel. Tränen brannten in ihren Augen, als sie sah, dass ihr gesamter Vorrat für die Woche verschwendet worden war. Was sollte sie jetzt essen? Das Geräusch einer sich öffnenden Autotür ließ sie vor Wut herumwirbeln.

Ihr Blut kochte, als ihre Augen auf die kalten haselnussbraunen Augen ihres Verfolgers trafen. Er stieg aus dem Auto und trug einen teuren schwarzen Anzug, der ihn ein Vermögen gekostet haben könnte. Er näherte sich ihr langsam, wie ein Raubtier auf der Jagd, und fixierte sie mit den Augen. In seinen Augen lag eine kalte Skrupellosigkeit, als wäre er wütend. Dicke Tränen fielen aus Brooklyns Augen, als sie den Mann anklagend anstarrte, denn seinetwegen hatte sie ihr Essen verloren.

„Warum verfolgst du mich, hm? Warum bringst du mich nicht um, wenn du willst? Ich habe wegen dir mein Essen verloren. Und was soll ich jetzt die ganze Woche essen?“, schluchzte sie, und ihre Stimme brach ein wenig, während ihre Worte durch den fast verlassenen Ort hallten. Der Mann sah von ihrem Ausbruch überrascht aus, aber Brooklyn wartete keine Sekunde länger auf seine Antwort. Sie rannte, so schnell ihre Beine sie tragen konnten, durchnässt, hungrig, kaputt und völlig erschöpft.

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